Geschrieben am 1. Mai 2026 von für Crimemag, CrimeMag Mai 2026

Editorial: CrimeMag Mai 2026

Herzlich willkommen!

Es grünt und sprießt allenortes, auch bei uns schlagen die Texte aus. Seit einiger Zeit erreichen uns jedoch Anfragen, die einen deutlichen Hinweis erfordern: Bitte lesen Sie uns möglichst NICHT auf dem Handy, dafür ist unser Webdesign nicht gemacht. Unsere Texte sind NICHT darauf zugeschnitten, unser Magazin will auf einem Laptop, Tablet oder am Schreibtisch gelesen werden. Und nein, das ist nicht altmodisch. Es wird (noch) nicht alles per Strohhalm gegessen, manchmal nimmt man dazu aus gutem Grund Besteck.

Und noch ein Hinweis: Die neue Krimibestenliste erscheint am Freitag 8. Mai. Die für April finden Sie noch hier.

Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock wirft dieses Mal einen Blick in die Zukunft: Prepare for a Post-Trump America. Sonja Hartl macht sich Einige Gedanken zu »Lebwohl, mein Liebling« von Raymond Chandler, Alf Mayer atmet auf bei »Der Mann vom Meer« von Jochen Brunow, bespricht Lawrence Schiller »Marilyn & Me«, dazu Nachhaltiges Bauen – Francis Kéré, Lo–TEK und andere Beispiele und freut sich über Oliver Jörns und seine Essaysammlung »Als Filme noch etwas bedeuteten«. Als Bonus präsentieren wir Ihnen daraus Zwei Filmtexte – Billy Wilder & YELLOWSTONE.

Thomas Wörtche liest Gary Victor »Erschütterungen« und bespricht den Fotoband »Miles Davis – Three Days in Malibu«, Wolfgang Brylla und Joachim Feldmann haben zum Final Countdown mit Helena Falke «Noch fünf Tage«, bei Frank Schorneck heißt es »Sörensen geht aufs Haus« und Freude an »Der letzte Leuchtturm«. Roland Keller geht mit Susanne Kaiser auf »Witch Hunt«, rezensiert »Monkey« von Jens Feuerriegel und den Antikrimi »Giovanni, du stinkst«, Constanze Matthes wagt sich an den Eisenstein-Roman von Gusel Jachina.

2026 ist für uns ja Ross-Thomas Jahr, er wäre Hundert geworden. Jochen Stremmel reflektiert anhand von »Millionenernte/ Fette Ernte« (142 zu 344 Seiten) zum weiten Feld Ross Thomas übersetzen (II). Ulrike Schrimpf demonstriert, Was eine Lyrikerin von einem Spannungsautoren lernen kann (gemeint ist Andreas Pflüger und sein Roman »Kälter«), Stefan Meetschen gibt uns Einblick in Die Alchemie des Schreibens und Thomas Hertel besuchte Prag, Kafka, Kabbala und viel KI. Und um beim Künstlerischen zu bleiben: Hartmut Andryczuk hat ein Adieu für Timm Ulrichs und Georg Baselitz.

Hazel Rosenstrauch geht in Paris in »Die Buchhandlung der Exilanten«, Robert Rescue war im Museum für Stadtgeschichte. Alf Mayer liefert Tafelfreuden – Kulinarische Bücher (9) und Einige Filmbücher. Tisch, Schicksal, Früchte sind dieses Mal die 3 x 11 Spielworte von Ingrid Mylo.

Unser Kolumnist Dietrich Leder hat sich für Crime im TV (44) – »Steeltown Murders« angesehen, Nick Kolakowski für Smoking Gun (43) – Black Dahlia. Für unsere Standards liefert Carsten Klindt wieder Fotografie & Reallife, Susan Madsen ein Anschau-Abenteuer. Sonja Hartl hat Internetlinks Aus den Tiefen des Netzes (7) und bietet als Podcast Abweichendes Verhalten – Italien.

Dazu gibt es Hinweise auf Lesestoff in unserer Schatzsuche Mai und natürlich die Bloody Chops, Joachim Feldmann, Roland Keller, Alf Mayer und Frank Rumpel besprechen: Christoffer Carlsson: Hinter dem Nebel/ Candice Fox: Outback Killers/ Sacha Jacqueroud: Erpressen erlaubt/ Katja Kleiber: Fataler Fall/ Denise Mina: Die große Hitze. Ein Philip-Marlowe-Roman/ Dror Mishani: Nicht / Megan Nolan: Kleine Schwächen/ Hendrik Otremba: Der Gräber/ Byron Preiss (Hg.): Raymond Chandler’s Philip Marlowe. New Philip Marlowe Stories / Maciej Siembieda: Katharsis/ Brigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: Großmutter, warum hast du so große Hände? Kulleraugen Heft 60/ Matthias Wittekindt: Die Tote im Hafen.

Für non fiction kurz besprechen Alf Mayer und Thomas Wörtche: Am Erker 90: Wege und Umwege/ Sunil Amrith: Brennende Erde. Eine Geschichte der letzten 500 Jahre/ Wolfgang Brylla, Adrian Madej (Hg.): Ästhetiken des Grauens. Kriminalität in Literatur, Fernsehen und Wirklichkeit/ Honor Cargill-Martin: Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im antiken Roman/ Jana Hensel: Es war einmal ein Land/ Martina Heßler: Sysyphos im Maschinenraum/ Paul Ingendaay: Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur 1936 – 1939/ Mittelweg 36: Auserzählt. Narrative vom Ende und das Ende der Narrative/ Christian Stöcker: Männer, die die Welt verbrennen.

Auf gute Lektüre im Format Ihrer Wahl, Nebenwirkungen und Risiken inklusive,

Alf Mayer, Sonja Hartl, Anne Kuhlmeyer, Thomas Wörtche und die ganze CrimeMag-Crew

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