Posted On 15. Januar 2017 By In Crimemag, Editorial With 2016 Views

CrimeMag: Editorial Ausgabe Januar 2017

jan6Herzlich willkommen zu unserer Januarausgabe 2017

Gerade ist unser fulminanter, siebenteiliger Jahresrückblick 2016 mit 49 Autorinnen und Autoren erschienen, da geht es schon mit Volldampf ins neue Jahr und wir präsentieren Ihnen eine noch bilderreichere CrimeMag-Ausgabe als sonst. Das KickAss von Alf Mayer zu den jüngsten Auswüchsen des Branchenwahnsinns kommt weithin sogar ganz ohne Worte aus.

Zurück in die 1950er Jahre geht es mit dem „director’s cut“ eines großen Texts von Dominik Graf zu Männer- und Körperbildern im westdeutschen Nachkriegsfilm. Reinhard Klimmt und Patrick Rössler geben uns Einblick in ihr Mammutwerk „Reihenweise“, in dem sie in zwei üppig illustrierten Bänden „Die Taschenbücher der 1950er Jahre und ihre Gestalter“ dokumentieren und darstellen. Auch Max Annas bleibt in seiner Filmkolumne in den 1950ern, nämlich bei Rudolf Jugerts „Nachts auf den Straßen“:

Donald Trump ist im Monat seiner Amtseinführung gleich mehrfach bei uns Thema. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock beleuchtet die „New Year’s Revolution“ (und wird übrigens auch beim Women’s March auf Washington dabei sein). Georg Seeßlen analysiert den neuen US-Präsidenten als Pop-Produkt der Kulturindustrie, während Alf Mayer erklärt, warum Richard Condons Roman „The Manchurian Candidate“ von 1959 das Buch der Stunde ist. Peter Münder hat „Consequence“, die Bekenntnisse eines CIA-Folterers, gelesen und gibt uns Etliches zu bedenken. Markus Pohlmeyer hingegen macht sich anlässlich von „Star Wars: Rogue One“ kritische Gedanken zu einer neuen Weltregion.

Exklusiv für CrimeMag und übersetzt von Susanna Mende erzählt uns Lee Child, wie er dazu gekommen ist, Jack Reacher zu erfinden. Marcus Müntefering hat Tana French seine „Bloody Questions“ gestellt, Joachim Feldmann rezensiert ihren aktuellen Kriminalroman „Gefrorener Schrei“. Lesen müssen Sie auch, wie Katja Bohnet sich Les Edgertons Roman „Der Vergewaltiger“ genähert hat.

Wallace Stroby zeigt uns in der Filmabteilung „Sieben Raubüberfall-Filme, die Sie nie gesehen haben„. Sonja Hartl liefert zusätzlich den empfehlenswerten Bankräuberfilm „Hell or High Water“. Beatrice Behn hat für uns Park Chan-wooks „Die Taschendiebin“ gesehen, Andreas Köhnemann ist Dario Argentos Klassiker „Opera“ begegnet und Susanne Saygin den „Nocturnal Animals“ von Tom Ford..

Bei den „Bloody Chops“ waren Alf Mayer, Susanne Saygin und Thomas Wörtche am Beil – für Bücher von Ricardo Adolfo, Charly Weller, Peter F. Hamilton, Brigitte Glaser und Walter Hill/Jef/Matz.

Unser britischer Kolumnist John Harvey verrät uns sein iPod shuffle vom Januar 2017. Unser Krimigedicht stammt von Nick Cave und Sie kennen es als Titelsong, wenn Sie „Peaky Blinders“ schauen. Die Veranstaltungshinweise auf Lesungen hat wie immer die patente Claudia Fiedler besorgt.

Mit guten Wünschen fürs neue Jahr und herzlich,

Anne Kuhlmeyer, Alf Mayer, Thomas Wörtche und das CrimeMag-Team

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