Herzlich willkommen! In unserm Garten sprießt und gedeiht es. Diese Frühlingsausgabe hat 43 Beiträge. Unser Amerika-Korrespondent Thomas Adcock sieht einen elektrisierenden Joe Biden bei seiner „State of the Union“-Rede – Joltin’ Joe. Thomas Wörtche knöpft sich die immer noch hochgehaltene Krimiweisheit ”Crime doesn’t pay« vor, fragt spöttisch, »Ach ja, wirklich?«, und findet außerdem bei Fabio Stassi »Die Seele aller Zufälle«. Sonja Hartl reist mit Patricia Melo in »Die Stadt der Anderen« und bringt uns Teil 2 ihrer Studie zum Irish Noir: »Urbanität und Verbrechen«. Alf Mayer war mit Sybille Ruge
Read More WASHINGTON On the evening of March 7, an old man derided as “Sleepy Joe” by the world’s most famous criminal defendant made his way toward a mahogany dais in a marbled chamber of the United States Congress. Tucked beneath his arm were pages of a speech he would deliver over the next hour and six minutes, via live coast-to-coast television broadcast. Virtually no one in the media commentariat believed he was up to it. But clearly, the old guy was determined to confound all doubters and detractors who purvey the
Read More 62 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommet wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, jetzt sogar manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst, fragmentarisch und kaleidoskopisch. Freuen Sie sich
Read More „Crime doesn’t pay“, auf diesem volkspädagogischen Kalauer beruht unser Verständnis des Verhältnisses von Verbrechen und Gesellschaft. Und mindestens 80% der kriminalliterarischen Erzählungen, egal, in welcher medialen Darreichungsform, repetieren mantrahaft diesen politisch nicht absichtslosen Glaubenssatz. Und selbst viele Noirs gratifizierten diese Überzeugung, wenn am Ende alles schlecht und der Loser tot ist. Ein klarer Fall von kognitiver Dissonanz – wir wissen, dass das nun wahrlich nicht stimmt, aber wir wollen fest daran glauben. So fest, dass man auf die Idee kommen könnte, Kriminalliteratur, besonders das, was wir „Krimi“ nennen, sei speziell
Read More Auf den Straßen São Paulos Die 14-jährige Jéssica lebt auf der Praça Matriz – einem öffentlichen Platz in der Millionen-Metropole São Paulo. Die Straße war ihre Zuflucht: Ihr Bruder wurde ermordet, ihre Mutter ist vor Trauer krank geworden, sie wurde von einer Tante aufgenommen, wo sie wiederholt sexualisierte Gewalt erfahren hat. Also ist sie abgehauen und schlägt sich nun durch. Vieles lernt sie durch den Müllsammler Chilves, der ein Auge auf sie hat. Bis er verhaftet wird und Gefängnis kommt. Jéssica und Chilves sind zwei der faszinierenden Figuren in Patrícia
Read More Geld verträgt kein Gewissen Machine Gun Ruge muss man diese Autorin wohl künftig nennen. Sybille Ruge wagt sich in ihrem zweiten Roman in die Welt der Superreichen – Alf Mayer gibt einen Schnelldurchlauf. K2 stellte mich als Mitarbeiterin im Family Office vor. Die Erwähnung seiner privaten Vermögensverwaltung hatte schlagartig Stille ausgelöst. Eine mystische Erhabenheit, wie sie nur ein Privatvermögen erzeugt, das bei 300 Millionen beginnt und bei unaussprechlichen Zahlen endet. Jetzt verstand ich das Kostüm, zu dem er mich genötigt hatte.(Seite 17) – Und später, Seite 151: Kennst du das
Read More Ein vertikaler Riss in der Wirklichkeit Der erste deutschsprachige Erzählungsband von Steve Rasnic Tem ist im Literatur Quickie Verlag erschienen: „Das langsame Fallen von Staub an einem ruhigen Ort“ ist eine Sensation. Die Autorin Ulrike Schrimpf – siehe auch den Lesungshinweis ganz unten – hat sich mit dem Schriftsteller unterhalten. „Manche würden sagen, ich sei ein Mann mit mickriger Vorstellungskraft. Manche würden sagen, ich hätte mein Leben mehr heimgesucht als es gelebt. Aber ich mag einfach einen ruhigen Ort, wo ich sitzen und lesen kann, wo ich das langsame Fallen
Read More Pläne und Sackgassen Eine Besprechung von Frank Rumpel Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Noch ein Tabor Süden. Und was für einer. Friedrich Ani hat sich nochmal in die Rolle des schweigsamen, sehr präsenten und genau beobachtenden Ex-Polizisten geschrieben. Der hat auf der Suche nach Vermissten schon ganze Universen entdeckt, in denen lange niemand mehr Licht gemacht hat. Und diese Miseren und Verwerfungen, auf die er da gestoßen ist, sind nicht an ihm vorbei, sondern durch ihn hindurch gekrochen, haben ihn empfänglich gemacht für die Untiefen versehrter Leben. In
Read More Einfach nur brillant Vince Corso, der Held von Fabio Stassis Roman “Die Seele aller Zufälle“ ist Aushilfslehrer, Gelegenheitsdetektiv und vor allem Bibliotherapeut. Sein Ansatz ist, für jedes menschliche Problem, das seine Klientinnen und Klienten ihm vortragen, die dazu passende, heilsame Lektüre zu empfehlen. Ach, wie schön es wäre, würde dieses Berufsbild ökonomisch ersprießlich tatsächlich existieren. Corsos literarisches und kulturhistorisches Wissen ist in tutta Roma bekanntermaßen immens. Und so beauftragt ihn eine Dame aus der Gesellschaft, die literarische Quelle von bruchstückhaften und anscheinend unzusammenhängenden Worten und Zeilen zu finden, die ihr
Read More Der Zug nimmt Fahrt auf Den großen Elmore Leonard gibt es nun auch als Western-Autor zu entdecken. Bei Liebeskind in feiner Ausstattung und Übersetzung erschienen ist gerade „Letztes Gefecht am Saber River“, sein vierter Roman. Ein exklusiver Textauszug bei uns hier, ebenso eine Besprechung: Der ganze Elmore Leonard ist hier schon da. Elmore Leonard: Letztes Gefecht am Saber River (Last Stand at Saber River, 1959). Aus dem Englischen von Florian Grimm. Liebeskind, München 2024, Hardcover, 256 Seiten, 22 Euro. Frank Göhre & Alf Mayer: King of Cool. Die Elmore-Leonard-Story. CulturBooks
Read More Der Mörder ist hier nicht der Gärtner »Der Mörder ist immer der Gärtner / Und der schlägt erbarmungslos zu«, heißt es im Refrain des Songs mit dem der deutsche Liedermacher vor mehr als fünfzig Jahren Erfolge feierte. Der Liedtext macht sich lustig über Stereotypen der Kriminalliteratur von Autoren wie Agatha Christie, Georges Simenon und Edgar Wallace. Der Mord im Landhaus, bei dem schon mal der Gärtner seine Finger im Spiel hat, lebt heute weiter im boomenden Subgenre, dessen paradoxe Bezeichnung Cosy Crime schon darauf hinweist, wie wirklichkeitsfremd die entsprechenden Geschichten
Read More Robert Alice (Hg.): On NFTs. Nummerierte Collector’s Edition (Nr. 1–2.500). Hardcover im Schuber, 36 x 50 cm, 11,2 kg. 604 Seiten, mit einem Booklet, 21 x 29,7 cm, 24 Seiten. Preis: 750 Euro. Ebenfalls erhältlich in einer zweiten limitierten Collector’s Edition mit einem Edelstahlschuber und in vier limitierten Art Editions mit je einem NFT, einem signierten Print des NFTs und dem Buch On NFTs im Edelstahlschuber. – Verlagsinformationen zum Buch und zu den Ausgaben: Taschen.com ** ** Kunst mit Algorithmen Über das Neuland-Buch »On NFTs“ von Robert Alice – Eine
Read More Der Banküberfall als Subgenre, an der ARD-Serie „Testo“ vergeigt Immer derselbe Hundeblick. Immer dieselbe Pose eines auf alles gefassten Draufgängers, in dessen Augen sich jedoch eine seltsame Leere versteckt. Die einen würden sagen, ein Zeichen des gangsterischen Abgestumpftseins, die anderen Traurigkeit um sein eigenes Lebensschicksal. Seit der hochgefeuerten Serie „4 Blocks“ spielt Kida Khodr Ramadan häufig Verbrechertypen, deutsche Mafiosi mit Migrationshintergrund, die eben zwischen äußerlicher Brutalität und innerlicher Zerrissenheit changieren, wodurch die Ramadan-Filmfiguren durchaus an Sympathie gewinnen (können), obwohl sie im Grunde doch das Böse schlechthin repräsentieren. Nicht anders ist
Read More Durch ein fremdes Leben Was ist nur aus ihr geworden, der Zona Cesarini? Auf die Welt schaffte sie es am 13. Dezember 1931, als die italienische Nationalmannschaft gegen Ungarn spielte. Lange stand es 2:2, bevor Renato Cesarini in der 90. Minute das Siegtor für Italien schoss. Damals wurde der Mythos geboren: Cesarini rettet in letzter Minute und diese Phase des Spiels wurde zur Zona Cesarini. Und diese Zona, die ein anderer nach ihm benannte, machte sich selbständig, blieb nicht beim Fußball, sondern sickerte in Italien allmählich in den allgemeinen Sprachgebrauch.
Read More Ein Plädoyer für Formgebung und Respekt Auf einen Trick greift der österreichische Schriftsteller Jürgen Bauer zurück, wenn er uns in STYX, seinem fünften im Septime Verlag erschienenen Roman, in das Leben einer Opernsouffleuse und eines Gärtners hinein verführt: White Noise, weder Musik noch Stille, ist die Begleitfrequenz dieses paradiesischen, manchmal auch giftigen Romans. Das Rauschen zwischen den Sendern ist Symbol für ein Zwischenreich, in dem die Wahrnehmung schwindet und sich schärft zugleich, ein Reich, in dem man sich einlassen muss auf Ungehörtes und Unerhörtes. Freiwillig betritt man diesen Transitraum selten.
Read More Kunst ist es, die uns etwas zeigt What I wantWhat I amWhat you force me to beIs what you are(Das Motto von »Born Black«, 1971) Das nenne ich mal eine »erweiterte Ausgabe«. 24 Fotos und neun Essays enthielt das 1971 bei Lippincott in Philadelphia erschienene schmale Buch »Born Black, A Personal Report on the Decade of Black Revolt 1960-1970« von Gordon Parks. Die jetzt vom Steidl Verlag, Göttingen, und der Gordon Parks Foundation besorgte Neuausgabe wurde auf 179 Fotos erweitert, zudem gibt es Faksimiles der ursprünglichen Buchseiten und – wichtiger
Read More Matrjoschka der Geheimdienstgeschichte Eine Rezension von Bodo V. Hechelhammer Durch das zunehmend aggressive Verhalten der russischen Regierung fühlt sich die Bundesregierung Deutschlands mittlerweile ernsthaft bedroht. Sie warnte erst kürzlich vor den russischen Geheimdiensten, vor ihrer Einflussnahme durch Desinformation und Spionage. Obwohl das Problem gegenwärtig und akut ist, ist es keineswegs neu. Ein Blick in die Geschichte kann helfen, die russische Seele und ihre Geheimdienste zu verstehen. Besonders lohnenswert ist die Lektüre eines neuen Buches: „Das Schattenregime – Wie der sowjetische Geheimdienst Deutschland nach 1945 terrorisierte“. Christian Neef, geboren im Jahr
Read More Der „Repair Club“ von Charles den Tex Charles den Tex (geboren 1952 in Australien, lebt seit 1958 in den Niederlanden) ist bei sich zu Hause einer der bekanntesten und meistgelesenen Autoren von „Misdaads“ und hat bereits dreimal den „Gouden Strop“ (Goldenen Strick), die höchste Auszeichnung der niederländischen Krimiautoren, bekommen. „Repair Club“ wäre ein Anwärter auf den vierten Goldenen Strick. Mit Erstaunen und Erschrecken haben die meisten West-Europäer auf den Überfall Russlands auf die Ukraine reagiert. So friedlich und unbeschwert schien das Leben nach 1989. So auch den vier Mitgliedern des
Read More Der Fernsehkrimi im deutschen Fernsehen boomt. Ungezählt all die Verbrechen, die jeden Tag auf dem und für den Bildschirm begangen und die fast ausnahmslos in maximal 89 Minuten aufgeklärt werden. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen. Zur Ähnlichkeit von Krimiserien – »Criminal Record« geht einen eigenen Weg Der Konkurrenzdruck, der aktuell unter
Read More Moral Redemption in Noir: Is It Possible? The other night, I participated in a panel discussion hosted by Rock and a Hard Place Press, which produces one of my favorite crime-fiction magazines right now (along with some great anthologies). The topic was regret, memory, and the past in the context of film noir and crime fiction; I was joined by authors Chris Harding Thornton and Mike McHone, whose respective books you should definitely check out if you get the chance. Near the end of the session, the moderators (Stanton McCaffery
Read More © Fotos Bert Schmidt: Lucie Herrmann/ Sohrab Shahid Saless: Bert Schmidt Sie haben bei sechs Filmen zusammengearbeitet: der Exil-Iraner Sohrab Shahid Saless und der Frankfurter Bert Schmidt: Regisseur, Drehbuchautor, Schnittmeister, Kameramann, Tonmann, Produzent und Aufnahmeleiter. Bert Schmidt ist im März 2024 gestorben, 74 Jahre alt. Er hat noch erleben können, dass sein schönes Buch über Saless fertig geworden und in die Welt gegangen ist. Wir veröffentlichen dazu eine Besprechung von Georg Seeßlen, eine ergänzende von Alf Mayer, der Bert Schmidt lange kannte, und ein Farewell von Dieter Reifarth, der lange
Read More Geht die Wette auf? Eine selten gewordenes Exempel realistischer Gegenwartsliteratur, besprochen von Dietrich Leder Realistische Romane, die von Verbrechen handeln, ressortieren seit mehr als zwei Jahrzehnten als Krimis. Ein Genre, das in Deutschland bis in die 1970er-Jahre als trivial galt und also allein in Taschenbuchausgaben vorkam. Es wurde dann vermutlich durch das vom Fernsehen und seinen seriellen Produktionen angefachte Interesse nobilitiert, so dass nicht nur die us-amerikanischen Krimi-Klassiker in besseren Übersetzungen erschienen, sondern neue Kriminalromane aus dem In- wie dem Ausland als teure Hardcover herausgebracht wurden. Gleichzeitig nahm die Zahl
Read More Eine Kurzgeschichte „Hoffentlich sind wir die bald los“, murmelt Akira Kallas und blickt voller Abscheu auf die Horde junger Leute, die am Eingang des „Orpheus“ auf Einlass wartet. „Bis auf einen. Der hat das Zeug zum Anführer, ein Machertyp, eine Persönlichkeit, auf den die anderen hören. Kurzum, ein Clubmanager. Gut möglich, dass er sein Potenzial noch nicht erkannt hat. Daher ist es unsere Aufgabe, diese Kompetenz in ihm zu wecken und auszubilden.“ Um 3 Uhr morgens haben sich vor dem „Orpheus“ eine Menge Leute eingefunden, die sich in zwei Gruppen
Read More »Alles, was man anschaut, kann zu einem Abenteuer werden« Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe mit seinem inzwischen 58. fotografischen Beitrag – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo
Read More Joachim Feldmann (JF), Tobias Gohlis (TG), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über: Murmel Clausen: LemingMathijs Deen: Der RetterLucie Flebbe: Bad Business. Deal mit dem TodJohn Galligan: Bad Axe CountyAlina Grabowski: Frauen und Kinder zuerstChris Hadfield: The Defector. Die Jagd beginntBernhard Kegel: GrasAdam Morris: BirdTill Raether: Danowski: SturmkehreRoberto Saviano: FalconeDaria Shualy: Lockvogel Josephine Tey: Wie ein Hauch im WindKim Wakker: Der Frauenbeauftragte. Ein queerer Campus-Krimi ** ** Welch Chronik eines angekündigten Todes (AM) »Mut macht einsam« oder »Einsam ist der Mutige« heißt der italienische Originaltitel von Falcone, jenem Buch,
Read More Sachbücher, kurz besprochen von Alf Mayer (AM): Helena Barop: Der große Rausch. Warum Drogen kriminalisiert werden. Eine globale Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heuteAmitav Ghosh: Smoke and Ashes. Opium’s Hidden HistoriesJulian Hans: Kinder der Gewalt. Ein Porträt Russlands in fünf VerbrechenSchweizerisches Nationalmuseum (Hg.): begehrt. umsorgt. gemartert. Körper im Mittelalter. Unaufgeregter Blick auf ein hitziges Thema (AM) Alle, die in den letzten 30 Jahren eine Krimiserie gesehen haben, kennen das Bild, mit dem in jetzt den USA auf Billboards vor Fentanyl gewarnt wird: die tote rauschgiftsüchtige Frau auf dem Vivisektionstisch in
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