Posted On 15. Februar 2017 By In Crimemag, Editorial With 1001 Views

CrimeMag: Editorial Ausgabe Februar 2017

feb3Herzlich willkommen zu unserer Februarausgabe 2017

Natürlich beschäftigt uns Trump, aber kirre machen lassen wir uns weder von ihm noch von der närrischen Zeit. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock, der in New York schon fröhlich mitdemonstriert hat, empfiehlt „Comedy as a Weapon. How to Dump Trump“. Peter Münder unterzieht George Orwell einem Klassiker-Check, Pulitzer-Preisträger Viet Thanh Nguyen schreibt selbstbewusst über seine Herkunft als Flüchtling („I am a refugee“) und Alf Mayer sieht sich die Comic Serie „Black Panther“ von Ta-Nehisi Coates näher an, der mit „Zwischen mir und der Welt“ bekannt geworden ist. Comic Nr. 2 in unserer Februarausgabe ist die hardboiled-Serie „Tyler Cross“, die uns Marcus Müntefering vorstellt.

Alexander Roth schaut auf „Country Polar“ von Benjamin Whitmer, Matthew F. Jones und Jon Bassoff, Ulrich Baron auf Castle Freemann und seine Country-Noir-Romane – während Sonja Hartl für Charlotte Woods „Der natürliche Lauf der Dinge“ in den australischen Busch taucht. Gleich zu viert entbieten Bill Moody, Thomas Adcock, Alf Mayer und Thomas Wörtche dem Bürgerrechtler und Jazzkenner Nat Hentoff ein Farewell.

Nachdem uns bereits Michael Connelly und Lee Child exklusiv erzählten, wie sie zu ihren Figuren gefunden haben, ist dieses Mal Ian Rankin mit John Rebus dran – auch diesen Text gibt es nur bei uns. Ebenso Lawrence Block und seine Erzählung „Autumn at the Automat“, die aus einem genialen Buch stammt, das er herausgegeben hat: Kurzgeschichten nach Gemälden von Edward Hopper („In Sunlight and Shadow“). Und unser Kolumnist John Harvey verrät uns, dass er an einem neuen Frank Elder-Roman arbeitet.

Mad Men – The Book“ ist das wohl bisher monumentalste Buch zu einer Fernsehserie, Alf Mayer konnte ein frühes Exemplar begutachten. Verdienter Ausgleich zu zwei anderen Büchern, Malin Gewinners „Anthropomorpha: Tiere im Krieg“ und Ernst Strouhals Sammelband über Kriegsspiele, „Agon und Ares.“

Sonja Hartl hat für uns China Miévilles „Dieser Volkszähler“ gelesen und erklärt, warum die Dennis Lehane-Verfilmung „Live by Night“ nicht ganz hundertprozentig gelungen ist. Christopher Werth ist von „Split“ begeistert, Joachim Kurz von „Suburra“ beeindruckt – und Max Annas in seiner Filmkolumne zieht den Hut vor Helmut Käutners Nachkriegsfilm „In jenen Tagen“.

In den „Bloody Chops“ reisen Sie von Afrika über Louisiana, Charyns New York, Paris und den Balkan bis zu den französischen Strukturalisten. Joachim Feldmann, Tobias Gohlis, Alf Mayer, Frank Rumpel und Thomas Wörtche besprechen insgesamt 13 Bücher von Dan Barry, Tom Burgis, James Lee Burke, Jerome Charyn, Denis Johnson, Philip Kerr, Rosamund Lupton, Ottessa Moshfegh, Dieter Thomä, Ulf Torreck, Julius Wiedemann und Daniel Zahno.

Unser Krimigedicht stammt von Alexander Blok und hat mit der Oktober-Revolution zu tun. Die patente Claudia Fiedler hat wieder die Veranstaltungen besorgt.
Und dann sind da noch die Berlinale-Tagebücher unserer Korrespondentin Katrin Doerksen: Filmjournalismus jenseits von PR. Vorbericht hier, Teil #1, Teil #2 (to be continued, schauen Sie wieder herein).

Produktive Lese-Erlebnisse und nicht allzu närrische Tage (oder doch?) wünschen Ihnen,

Anne Kuhlmeyer, Alf Mayer, Thomas Wörtche und das CrimeMag-Team

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