Geschrieben am 1. April 2022 von für Crimemag, CrimeMag April 2022

CrimeMag: Editorial Ausgabe April 2022

Herzlich wilkommen!


Auch für unseren USA-Korrespondenten Thomas Adcock ist die Ukraine diesen Monat Thema, er sieht Gräueltaten angekündigt: „Zelenskyy & The Shakespearean Moment“. Hazel Rosenstrauch findet eine „Kleine Geschichte der Ukraine“ sehr informativ, unser Klassik-Kenner Markus Pohlmeyer hat „Variationen zu Krieg und Frieden“ versammelt, auch über seinen Gedichten liegt der Krieg, er überschreibt sie mit „Tristia ex mari Baltico“. Zudem bespricht er „Supernova“ von Cixin Liu als „Ende und Anfang der Welt“ 

Ute Cohen hat mit Salih Jamal ein Interview zu dessen Roman „Blinder Spiegel“ geführt, Frank Göhre hat die Bücher von Jens Eisel gelesen und ist nicht nur von „Cooper“ angetan. Von Max Annas können wir Ihnen exklusiv die Kurzgeschichte „Fatima“ präsentieren, Robert Rescue erinnert sich an ein „Leben ohne Feind“ und Dietrich Leder seziert in seiner Kolumne „Crime im TV“ die Retro-Reihe „Der Kommissar“.

In unserer Filmabteilung freuen wir uns über Sabine Rollberg und ihr Porträt „Die Filme der Nina Gladitz“. Highsmith-Kennerin Sonja Hartl hat sich die Verfilmung „Deep Water“ angeschaut, Geheimdienstexperte Bodo V. Hechelhammer den Actionthriller „The 355“, in dem angeführt von Oscar-Preisträgerin Jessica Chastain eine weibliche Agententruppe die Welt retten muss. Nick Kolakowski beschäftigt sich mit David Cronenberg und “A History of Violence” und “Eastern Promises”. Alf Mayer ist Paul Schraders „The Card Counter“ begegnet und zieht Vergleiche zu „Taxi Driver“, außerdem freut er sich über den nun digital restaurierten Vietnam-Film „Amerasia“ von Wolf-Eckart Bühler, der selbst (posthum) Auskunft gibt: „Warum ich ‚Amerasia’ gedreht habe

Wie immer gibt es unsere Standards: nämlich die (gar nicht so kurzen) Kurzbesprechungen in den Bloody Chops und in nonfiction, kurz, dazu ausgewählte Neuerscheinungen in der Schatzsuche sowie die Krimibestenliste April 2022, den Meisterfotografen Carsten Klindt mit Street Scenes – Street Crimes, Christopher Werth mit Folge 14 von „Playing Video Games“ sowie Ingrid Mylo wieder mit „3 x 11 Spielworte“, diesmal sind es: Unterwäsche, Bücher, Suppe.

Constanze Matthes bricht eine Lanze für Richard Ovenden und „Bedrohte Bücher“, empfiehlt zudem den Autor Kent Haruf und dessen Roman „Ein Sohn der Stadt“. Sonja Hartl bespricht Jan Costin Wagner „Am roten Strand“ und hat sich für ihren Podcast „Abweichendes Verhalten“ mit Robert Brack über Pierre Siniac unterhalten. 

Peter Münder ist von Paul Austers Sachbuch „In Flammen“ über Stephen Crane sehr angetan, Katharina Herrmann widmet „Rot (Hunger)“ von Senthuran Varatharajah einen großen Essay während Ulrich Noller uns auf „Als Medea Rache übte“ von Tamar Tandaschwili hinweist und Günther Grosser auf „Fallstudie“ von Graeme Macrae Burnet. 

Bruno Arich-Gerz freut sich über Amir Hassan Cheheltan und „Der Zirkel der Literaturfreunde“. Unser Krimigedicht kommt von Leonard Cohen, es ist das grandios-grimmige „The Future“.

In den Bloody Chops gibt es Kurzbesprechungen von Hanspeter Eggenberger, Joachim Feldmann, Alf Mayer, Frank Rumpel und Thomas Wörtche: Mathijs Deen: Der Holländer/ Ellen Dunne: Boom Town Blues/ Horst Eckert: Das Jahr der Gier/ Wolf Haas: Müll/ Chang Kuo-Li: Der grillende Killer/ Martin Maurer: Der Kreis/ Loraine Peck: Der zweite Sohn/ Samira Sedira: Wenn unsere Welt zerspringt/ Leonhard F. Seidl: Vom Untergang/ Brian Selfon: Nachtarbeiter/ Deb Olin Unferth: Happy Green Family/ David Heska Wanbli Weiden: Winter Counts.
In nonfiction, kurz besprechen Alf Mayer und Ulrich Noller: Gudrun Bleyhl: Lavasteinzeit/ Marica Bodrožić: Die Arbeit der Vögel./ Bernd Imgrund: Köln kriminell/ Tessa Korber, Elmar Tannert: True Crime Franken/ George Orwell: Reise durch Ruinen/ Danny Trejo, Donal Logue: Trejo. My Life of Crime, Redemption, and Hollywood/ Michael Zinganel: Real Crime. Architektur, Stadt und Verbrechen.

Kommen Sie alle gut durch diese Zeiten. Viel Freude am Lesen wünschen Ihnen

Sonja Hartl, Anne Kuhlmeyer, Alf Mayer und Thomas Wörtche und das gesamte CrimeMag-Team.

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