Geschrieben am 1. Juli 2021 von für Crimemag, CrimeMag Juli 2021, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe Juli 2021

Herzlich willkommen!

Wir machen keine Sommerpause, bringen Ihnen zuverlässig jeden Ersten des Monats neue Lektüre. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock  hat mit „Death to America“ die Feinde der Demokratie im eigenen Land im Blick. Sonja Hartl richtet den ihren auf das Genre der Kriminalliteratur und hat einige grundsätzliche Fragen zu „Geschichte, Kanon und Crime Fiction“. Else Laudan zeigt in „Gerne Genre!“ auf, warum Kriminalliteratur bei aktuellen Diskussionen zum Kanon unbedingt eine Rolle spiele sollte.

Robert Rescue erzählt uns dieses Mal von „Des Teufels General“. Unsere „Bloody Chops“, die Rubrik „non fiction, kurz“ und die „Schatzsuche“ stöbern unter den Neuerscheinungen. Auch die „Krimibestenliste Juli“ trifft wieder ihre Auswahl, während Carsten Klindt und Nadja Burckhardt für Lieferung Nr. 34 ihrer „Street Scenes – Street Crimes“ unterwegs gewesen sind.

Gera Ferreira und Alf Mayer haben sich für ein Interview mit Mercedes Rosende zusammengetan, die gerade mit „Der Ursula-Effekt“ ihre Montevideo-Saga weiterschreibt. Thomas Wörtche beschäftigt sich mit der Wiederentdeckung des britischen Thrillerautors John Mair, gibt uns zudem eine Einschätzung von Viet Thanh Nguyens „Die Idealisten“, streift durch einige Beispiele postsowjetischer Kriminalliteratur und erkennbar vergnügt durch die hochinteressante Tierwelt von Walton Ford.

Christopher Werth präsentiert uns wieder ein interessantes Videogame. Ulrich Noller porträtiert und interviewt den irischen Autor Anthony J. Quinn. Der von uns herzlich begrüßte Robert Lorenz, für den Siegfried-Kracauer-Preis für Filmkritik nominiert, sieht sich den heutzutage politisch höchst unkorrekten Film „Midnight Run“ von 1978 noch einmal an. Hazel Rosenstrauch hat für Lutz Hachmeisters „Geschichte der Côte d’Azur“ die Überschrift „G’schichten aus dem Pinienwald“ parat, während Lisette Buchholz mit Elmar Schenkel „Unterwegs nach Xanadu“ ist.

Constanze Matthes hat mit der Literaturwissenschaftlerin Therese Hörnigk ein Interview über Stefan Heym geführt und auch gefragt, warum man diesen Autor auch 20 Jahre nach seinem Tod noch lesen müsse. Zudem begegnet sie erstmals Michael Connelly und seinem „Night Team„, dem Ermittler-Duo Ballard und Bosch. Erin Fredstedt und Alf Mayer besprechen zwei Bücher des auf visuelle Kommunikation spezialisierten Gerhard Paul. Ulrich Fritsche setzt uns über einen „Skandal um Jheronimus Bosch und ein zerstückeltes Triptychon“ in Kenntnis und Alf Mayer durfte in ein Vorexemplar eines Paul McCartney-Bildbandes schauen.

Unser Krimigedicht kommt von Bessie Smith. In den „Bloody Chops“ schreiben Hanspeter Eggenberger, Frank Rumpel, Ulrich Noller und Thomas Wörtche über Johannes Anyurus „Sie werden in den Tränen ihrer Mütter ertrinken“, David Diops „Nachts ist unser Blut schwarz“, Nava Ebrahimis „Das Paradies meines Nachbarn“, Beth Ann Fennellys und Tom Franklins „Das Meer von Mississippi“, Tahar Ben Jellouns „Schlaflos“, Martin Cruz Smith‘ „Die Spur des Bären“ und Jessica Barrys „Nachtflucht – Hinter dir der Tod“.

In „non fiction, kurz“ lesen Sonja Hartl und Alf Mayer „No Angels“ von Rainer Rother und weitere Sachbücher. In den nächsten Tagen erscheinen dort noch einige weitere Besprechungen.

Viel Spaß beim Lesen und vielleicht ja auch manche Erkenntnis wünschen

Sonja Hartl, Anne Kuhlmeyer, Alf Mayer und Thomas Wörtche und das gesamte CrimeMag-Team. Unseren großen Jahresrückblick 2020 mit 87 Autorinnen und Autoren finden Sie hier.

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