Geschrieben am 3. April 2025 von für Crimemag, CrimeMag April 2025

CrimeMag: Editorial April 2025

Herzlich willkommen!

Man ist schon gespannt, welcher neue Irrsinn auf dieser Welt uns noch bevorsteht. Immerhin, der Frühling ist da, wie es sich gehört, das aktuelle CrimeMag auch.

Unser USA-Korrespondent Tom Adcock ventiliert, angelehnt an T.S. Eliot („April ist the cruellist month …) die neuesten Streiche des „Mad Kings“ und seiner bizarren Handlanger, „Fear & Farce“ eben. Thomas Wörtche labt sich an einem voluminösen Band zu dem genialen Edward Gorey.  Sonja Hartl setzt ihre Untersuchungen zum Thema „Verbrecherische Frauen“ mit einem Essay über Ivy Pochodas kapitalen Roman „Sing mir vom Tod“ fort, Wolfgang Brylla bringt die ungarische Kriminalliteratur endlich auf den Schirm unserer Wahrnehmung.  Robert Rescue entfaltet sein Talent als Literaturkritiker bei der Lektüre von David Foster Wallace. Frank Rumpel bespricht Paolo Rumiz´ „Eine Stimme aus der Tiefe“, Roland Keller findet Gerhard Henschels „Mord auf Hohenhaus“ gut, Sebastian Knauer beleuchtet „Das Schattenreich des Alexander Schalck-Golodkowski“ von Norbert Plötzl. Zudem denkt Hazel Rosenstrauch anlässlich von Rolando Villazons „Kunststücke“ und Luciano De Crescenzos „Die Kunst der Unordnung“ grundsätzlich über „Unsicherheit und Unordnung“ nach.

Dieter Leder seziert in der 32. Folge seiner TV-Kolumne die Tatort-Folge „Die große Angst“ und Nick Kolakowski bricht eine Lanze für „Den of Thieves 2“.

Und natürlich dürfen die großartigen Fotos von Carsten Klindt und Susan Madsen nicht fehlen.

Bloody gechoppt wird selbstverständlich auch: Joachim Feldmann, Sonja Hartl und Thomas Wörtche nehmen sich Texte von Pascal Garnier, Lucas Erler, Cyril Hare, Jérôme Leroy, Anna Mai, Garry Disher, Lars Keppler und Malin Thunberg-Schunke vor. Zu deren Roman „Ein höheres Ziel“ drucken wir Sonja Hartls Nachwort in der Ausgabe des Polar Verlags nach.

Rein zufällig ergeben haben sich thematische Überschneidungen: Sonja Hartl schreibt über „Filme und Bequemlichkeit“, Thomas Wörtche glossiert den Zusammenhang von Krimis und Gemütlichkeit.

Ingrid Mylos „3 x 11 Spielworte“ gehören genauso fest zum CrimeMag wie unsere allseits beliebte Schatzsuche und die Veröffentlichung der Krimibestenliste. Dazu ein neuer Service: Nützliche und lehrreiche Links, die Sonja Hartl zusammengestellt hat.

Rechtzeitig zur Mai-Ausgabe wird Alf Mayer wieder von den Antipoden zurück sein. Bis dahin wünschen wir Ihnen gute Lektüre, gute Nerven und beste Resilienz gegen die Zumutungen der Zeit und Frohe Ostern natürlich auch!

Herzliche Grüße von Alf Mayer, Sonja Hartl, Anne Kuhlmeyer, Thomas Wörtche und der ganzen CrimeMag-Crew

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