Interessante Links, gesammelt von Sonja Hartl

Lisa Kräher schreibt bei Übermedien über die True-Crime-Live-Show des Strafverteidigers Alexander Stevens und der BR-Moderation Jacqueline Belle. Die Schwester eines Mordopfers kritisiert, dass der Fall zur Unterhaltung ausgeschlachtet wird. Aber nicht nur, dass innerhalb der Show vom Publikum darüber abgestimmt wird, ob im Urteil zu Recht eine besondere Schwere der Schuld der festgestellt wurde – nun hat der verurteilte Täter einen Strafverteidiger engagiert, weil er genau dagegen vorgehen will. Und nun ratet mal, wer dieser Anwalt ist …
Aidan Truhens „Fuck you very much“ wird als Serie verfilmt. Aus Jack Price wird Jackie Price, Catherine Zeta-Jones übernimmt die Hauptrolle und zu sehen wird es bei Prime sein. Nun ja, da werde ich wohl auf eine DVD-Auswertung warten müssen …
Nach der dritten Staffel von „Ted Lasso“ dachte ich noch, dass die Serie zum richtigen Zeitpunkt aufhört – und das ist selten. (Ein weiteres Beispiel ist „Fleabag“). Nun aber meldet Apple, dass es eine vierte Staffel geben wird.
Von DuckDuckGo gibt es die Möglichkeit, KI-Dienste anonym zu nutzen. Nun kann ich sie auch mal testen. Das habe ich bisher nämlich nicht gemacht, weil ich mal gelernt habe, dass die Handynummer eines der wertvollste Daten (Datums) ist, was man besitzt. Und ich habe – nur nebenbei – bis heute nicht verstanden, warum ich die bei ChatGPT eingeben sollte. Oder eine Mailadresse. Da kann es nur um das Sammeln von Daten gehen.
In der taz gibt es ein kurzes Porträt von Cemile Sahin, deren Buch „Kommando Ajax“ zwar in Leipzig nicht gewonnen hat, aber sehr, sehr lesenswert ist.
In der NYT empfiehlt Sara Gran Noir Thrillers – und ich sag mal so, ich lese nicht nur alles von Sara Gran, ich lese auch alles, was sie empfiehlt.
Und im Guardian erinnert sich Zadie Smith an den ersten großen Auftritt von Tracy Chapman. Ich weiß leider nicht mehr genau, wann ich Tracy Chapman entdeckt habe – oder ob ich das Konzert damals auch im Fernsehen gesehen habe. Möglich wäre es, immerhin haben ich einen älteren Bruder, der das damals bestimmt geguckt hat. Ich weiß nur noch, dass Tracy Chapman eine feste Größe in meinem Musikkosmos ist – und schon immer war.
„Werde die eheliche Vergewaltigung kriminalisiert, könnten Ehefrauen diese Regelung missbrauchen, um sich eine Abtreibung zu erschleichen. Denn der § 218 kannte die sogenannte kriminologische Indikation, die es Schwangeren erlaubte, einen Abbruch vornehmen zu lassen, wenn die Schwangerschaft Produkt einer Vergewaltigung war.“ Catherine Davies über die Abstimmung zur Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe 1997, gegen die Friedrich Merz damals gestimmt hat. Zeigt auch sehr schön, dass damals noch nicht Partei- bzw. Fraktionsdisziplin über alles gestellt hat – und wie wirkungsvoll es sein kann, an Politiker*innen zu schreiben.












