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Posted On Oktober 2, 2026By Stella SinatraIn Allgemein, Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Moorbauer 1 bild / 100 worte Es war einmal, vor 100 Jahren, eine Bäuerin im Moor. Nach dem Krieg verkaufte sie Kaffee und Kuchen an die Männer, die ihre Schiffe die Peene hochzogen. (Eher Schnaps, wendet ein der Kollege, dessen Opa Torf stach bei Bremen.) Und ach, dieser Vollmond, das bleiche Licht auf nächtlichem Schilf. Wer reitet so spät. Die Stille. Jede Leserin kennt das Moor, aus „Sturmhöhe“, dessen Verfasserin dort lebte und starb. She made haste to leave us, schrieb ihre Schwester, und über das Buch: Es sei einRead More
Weinend verstoße ich meine Bücher Durch den Hinweis einer Freundin bin ich auf „zoombooks“ gestoßen. Erstaunt lese ich, wie Millionen Bücher gerettet werden. „Zoombooks gives your books a second life […]. Every item we handle is sorted for resale, reuse, or responsible recycling — supporting literacy, reducing  waste, and strengthening communities“. Von diesem Fund klicke ich mich weiter zu „Lesekauz“ und erfahre, dass diverse deutsche Buchhandlungen und Antiquariate in letzter Zeit viele Bestellungen, auch für Ladenhüter und  eher abseitige Titel, bekommen haben. Was damit passiert, wie sie recycelt werden oderRead More
Vorab ein Hinweis zur Suchfunktion: Die Lupe für unser Archiv finden Sie (durch einen Bug leider schwer sichtbar) in unserer Titelleiste ganz rechts, zwei Fingerbreit neben »Über uns«. Geben Sie einfach den Autor ein, nach dem Sie suchen – wir haben über 10.000 Besprechungen und Porträts in unserem seit fast 20 Jahren angewachsenen Archiv. Mit bis zu 40 Beiträgen jeden Monat, die gar nicht so kurzen Kurzbesprechungen dabei nicht mitgezählt, ist es viel Lesestoff, den wir Ihnen pro bono, frei – ohne jede Bezahlschranke – regelmäßig zum Ersten des MonatsRead More
»Die Würde des Menschen ist unantastbar.Auch die des Besoffenen.« Ein Gespräch mit Wiebke Lorenz über »Voll im falschen Film«, schwarzen Humor, Stigmatisierung und Gefühle in Originalgröße – von Andrea Noack Wiebke Lorenz ist Bestsellerautorin, Drehbuchautorin und Journalistin. Unter ihrem eigenen Namen und dem Pseudonym Charlotte Lucas hat sie Romane, Thriller und Komödien veröffentlicht. In ihrem neuen Roman Voll im falschen Film macht sie nun etwas, das im deutschsprachigen Unterhaltungsroman bislang kaum vorkommt: Sie erzählt von Alkoholabhängigkeit – und zwar als schwarze Komödie. Ich habe mit Wiebke Lorenz über ihre eigeneRead More
Thema schwer, Sprache leicht Ich lese Caroline Wahl. Ich lese nicht zu Ende, denn ich verstehe, warum jemand erschöpft ist oder nicht, warum jemand nicht mehr kann oder erst recht, warum eine Mutter trinkt oder Arbeit krank macht, warum die Dunkelheit dunkel und die Enge eng ist, warum jemand sich nach eisblauen Augen … ich verstehe. Und will es nicht mehr wissen. Es tut mir alles wahnsinnig leid, denn natürlich weiß ich, dass ein alkoholisierter Elternteil ein Kind beschädigt, dass Macht demütigen kann, dass Menschen sich nach Liebe sehnen undRead More
Noch schönere neue Welt Sneaker befindet sich in Quarantäne, seit 62 Tagen. Normalerweise sind die Rollläden unten, laufen Urwald- oder Meeres-Projektionen und täuschen eine heile Natur vor. Doch heute schaut Sneaker aus dem Fenster, blickt auf Bäume in einem Sturmgatter, auf eine Schaukel, auf der noch nie ein Kind geschaukelt hat. Entgegen der Quarantänevorschriften öffnet Sneaker das Fenster, um etwas zu empfinden in einer empfindungslosen Welt – und wenn es nur die Empfindung von Wind auf dem Gesicht ist. Ein Vogel fliegt ins Zimmer, kurz bevor ein Elternteil, alarmiert vonRead More
Sprachmächtiges Zeitzeugnis, wiederentdeckt Ende Dezember 1940 geht der Autor Iwan Heilbut mit seiner Frau Charlotte und seinem kleinen Sohn Francis in Lissabon an Bord des Schiffes „Serpa Pinto“. Wie viele der Passagiere flüchtet er als Jude vor Krieg und Verfolgung. Am 9. Januar 1941 erreicht er in New York das rettende Ufer. Nach Jahren des Exils und des Lagerlebens. Seine traumatischen Erfahrungen hat er in seinem Roman „Zugvögel“ verarbeitet, das nun nach seiner Wiederentdeckung erstmals in einer deutschen Ausgabe gelesen werden kann. Aus Iwan und Charlotte werden Edvard und Rahel.Read More
3 x 11 Spielworte (55): Bäume, Namen, Bleistift II Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. – Von Ingrid Mylo. Dieses Mal schon zum vierundfünfzigsten Mal. Eine Idee, die so lange trägtRead More
Natürlich die Juden Die Infantin von Spanien bringt ihren Leibarzt mit, als sie 1668 von Madrid  nach Wien reist um an der Seite Leopold I. zur Kaiserin Margarita Teresa zu werden. Pedro ist Marrane, also einer dieser notgedrungen christlich gewordenen Juden, die ihren alten Glauben bei Lebensgefahr heimlich pflegen. Der Arzt hilft ihr nicht nur bei ihren vielen Geburten, er ist auch ihr Vertrauter. Die künftige Kaiserin weiß um sein Geheimnis. Wer (wie ich) das Nachwort vorweg liest, weiß, dass sowohl Pedro de Rojas wie die Hebamme Esther aus demRead More
Vergangenheits­bewältigung auf Österreichisch Zehn Jahre lang, von 1945 bis 1955, war Österreich in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Der Weltkriegshauptschuldige Deutschland hatte bereits nach vier Jahren Fremdherrschaft seine Souveränität zurückerlangt. Österreich, fanden die Siegermächte, sei zwar beim sogenannten Anschluss 1938 „das erste freie Land“, „das der Hitlerschen Aggression zum Opfer fiel.“ Ganz eindeutig verhielt es sich freilich nicht; „für die Beteiligung am Krieg auf Seiten Hitlerdeutschlands“, meinten die Alliierten, trage Österreich schon eine „Verantwortung, der es nicht entgehen kann.“ In jenem annus mirabilis der nationalen Wiedergeburt erschien Alexander Lernet-Holenias Roman Der GrafRead More
Radeln auf Hiddensee Lohnt es sich, im Herbst die Insel Hiddensee zu besuchen? In dem lesenswerten Roman ENTSCHEIDUNG AUF HIDDENSEE von Christof Kessler wird die Fiktion eines fahrradfahrenden Gottfried Benn geschildert.1 Man will zwar zunächst nicht ganz glauben, dass ihm das Radeln gleich beim ersten Versuch glückte.2 Aber sobald sich Empathie entzündet, wächst die Lust, selbst bald mal wieder in die Pedale zu treten. Der Autor suggeriert, dass der (skandalumwitterte) Lyriker Benn erst auf der Insel begonnen hat, sich an die Prosa heranzuwagen. Er schildert außerdem eine zufällige Begegnung mitRead More
Alchemie des Blicks Alf Mayer über den Fotoband »Fullmoon« von Darren Almond Darren Almond: Fullmoon. Fotoband. Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch. Verlag Taschen, Köln 2026. Hardcover, Format 30 x 30 cm, Gewicht 3.73 kg. 564 Seiten, 100 Euro. Verlagsinformationen: www.taschen.com, zum Buch hier. ** ** Es war, als hätt der HimmelDie Erde still geküßt ...(Mondnacht, Joseph von Eichendorff, 1835) Dieses Buch wirkt auch noch in seiner Abwesenheit, wenn man es schon lange zugeklappt hat. In ihm sind Bilder zu sehen, die es nicht gibt, die unser Auge aber dennoch weiß.Read More
Der Markt, der Preis und die Literatur Jedes Jahr im August wird die Vorauswahl  – neudeutsch: Longlist – der Jury für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht. Der Preis soll den ›besten deutschsprachigen Roman‹ eines Jahres auszeichnen, ist mit 25.000,– Euro dotiert und stellt für die Verlage eine einzigartige Chance dar, mit einer hohen Auflage des schließlich gekürten Buchs in der Sparte ›Qualitätsliteratur‹ auch einmal einen ordentlichen Gewinn einzufahren. Für kleinere Verlage kann der Schub bei den Verkaufszahlen das Überleben sichern. Zu einem solchen Effekt kommt es aber ziemlich selten, sprich: EsRead More
Nicht schwarz genug? „Der Roman ist elegant geschrieben, mit lebensechten Charakteren, einer reichen Sprache und einer subtilen Handlung, doch es fällt schwer zu verstehen, was diese Bearbeitung von Aischylos‘ Die Perser mit afroamerikanischen Erfahrungen zu tun haben soll.“ Thelonius „Monk“ Ellison ist sauer. Warum erwarten Literaturkritiker von ihm, dass er sich in seinen Büchern nicht mit Euripides oder Parodien auf französische Poststrukturalisten auseinandersetzen darf? Der afroamerikanische Hochschullehrer genießt zwar in literaturwissenschaftlichen Fachkreisen einen guten Ruf, doch sein Agent verzweifelt an der Unverkäuflichkeit seiner Romane. In Buchhandlungen werden seine Bücher unterRead More
»Der Mensch ist das schlimmste Raubtier« Grabgesang auf eine zerstörte Welt – oder »Ich hatte einen Friedhof in Afrika«. Alf Mayer über den Fotoklassiker »The End of the Game« von Peter Beard Peter Beard. The End of the Game. Verlag Taschen, Köln 2026. Hardcover im Schuber, Format 24.5 x 27.2 cm, Gewicht 1.63 kg. 304 Seiten, 80 Euro. – Verlagsinformationen: www.taschen.com. Internetseite für Peter Beard: www.peterbeard.com. ** ** Vorsatz- und Nachsatzblatt dieses Bandes zeigen je doppelseitig einen Knochenfriedhof. Tiergebeine, angehäuft und ausgebreitet, ein ausgebleichtes Schlachtfeld. Auf der Rückseite des Schubers wird ein gewaltigerRead More

Posted On September 1, 2026By Frank SchorneckIn Allgemein, Crimemag, CrimeMag September 2026

Sven Regener »Frankie und Freddie«

Weihnachten bei Lehmanns Ist es tatsächlich schon ein Vierteljahrhundert her, dass Barmann Frank Lehmann betrunken aus seiner Kneipe stolperte und auf dem Heimweg von seiner Schicht auf den Hund kam. Hier tauchten sie das erste Mal auf, die inneren Monologe, die keine Pause kannten und unaufhaltsam vom einen zum anderen führten und gerne in immer absurderen Kreisen vom eigentlichen Problem wegführten, die atemlosen, ins scheinbar Unendliche sich immer weiter schraubenden Satzkonstruktionen, dieses Tempo, das selbst bei Stillstand der Handlung den Rhythmus des Romans trug. Und die wundervollen, geradezu genialen DialogeRead More
Über ein ganzes Jahrhundert hinweg erzählt Eine Besprechung von Susanne Konrad Eine fulminante Zeitreise durchs 20. Jahrhundert liefert uns die Autorin Miriam Carbe mit ihrem Buch „Unerwünschte Töchter“. Ein wahres Epos hat sie geschaffen, und das meine ich ernst. Stoff des Romans sind die Schicksale ihrer Vorfahrinnen bis hin zu ihr selbst: Ein Trauma wird von Generation zu Generation weitergereicht, nämlich der Umstand, als Tochter ungewollt geboren zu sein. Margarethe Weber wächst in großbürgerlichen Verhältnissen vor dem ersten Weltkrieg auf, aber die Familie verliert durch die Kriegswirren an Vermögen undRead More

Posted On September 1, 2026By Thomas HertelIn Allgemein, Crimemag, CrimeMag September 2026

Thomas Hertel: Räuber

Räuber – wenn liebgewordene Überzeugungen geraubt werden, bieten nicht nur Nietzsche, Benjamin und Arendt, sondern auch Namenlose oder sogar Engel alternative Einsichten. – Ein Essay von Thomas Hertel Ist der Monat September geschichtsträchtig? Am 1. September 1939 hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Der Film Vaterland, der die Nachkriegszeit beleuchtet, kommt ab 3. September in die deutschen Kinos. Die Castorf-Inszenierung von Mephisto nach dem Roman von Klaus Mann soll am 17. September im Berliner Ensemble Premiere haben. Walter Benjamin kam am 26. September 1940 ums Leben. An dem Denkmal in der spanischenRead More
Als das Schimpfen noch geholfen hat Eine Lobpreisung von Alf Mayer, dazu als Textauszug „Sternstunden der schlechten Kritik für Richard Wagner“ Das nenne ich Kulturgeschichte. „Ihr Gauner, Ihr Schrumpfgermanen! Ihr Nullen, Ihr Geschmeiß, Ihr Schießbudenfiguren!“ Vier namenlose Personen sprechen von der Bühne aus direkt ins Publikum und beschimpfen es. Und so heißt auch das Stück. Viele der Schimpfwörter beziehen sich auf die NS-Zeit, es ist eine Abrechnung der Nachkriegsgeneration mit den alten Nazis. Autor Peter Handke, 24, versichert, nur Worte zu verwenden, die auch das Publikum im Munde führt: „IhrRead More
Zeigen, was ist. Und wie schön es ist. Alf Mayer über einen Monumentalband der Naturschönheiten Rainer Willmann, Julia Voss (Hg.): The Art and Science of Ernst Haeckel. /Kunst und Wissenschaft Ernst Haeckels). Verlag Taschen, Köln 2026. Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch. Hardcover im Schuber, Format 24.3 x 30.4 cm, Gewicht 2.62 kg. 688 Seiten, 100 Euro. – Verlagsinformationen: www.taschen.com(2017 erschien eine XXL-Ausgabe, im Handel immer noch stabil zum damaligen Preis von 150 Euro erhältlich.) ** ** Es sind die vielleicht schönsten – weil naturgetreuesten – Zeichnungen, Aquarelle und Lithografien der Welt, zwischen 1860 undRead More
Lohn des Sohns Eigentlich hätte das Mode-Studium in Edinburgh sein Ticket hinaus aus der beengten, von Entsagung und Bibeltreue geprägten Gemeinde auf der Insel Harris sein sollen. Doch eine Arbeit hat Cal MacLeod im Anschluss nicht gefunden. Er schlägt sich durch mit Gelegenheitsjobs und übernachtet bei wechselnden Freunden. Als ihm sein Vater vom schlechten Gesundheitszustand seiner Großmutter berichtet, weiß Cal, was von ihm erwartet wird. Er besteigt die Fähren und findet sich schließlich mit zerschlissenen Jeans, langen gefärbten Haaren und einer letzten Ecstasy-Pille in der Hosentasche im Hafen wieder. EineRead More
ArtistVita (4). MALERLEBEN. Vincent van Gogh und die Folgen. Eines Tages wird alles anders sein – wenn ich mein Meisterwerk male. UND: Das Loch im Kopf. Oder verbunden bis in alle Endlichkeit. Auszug aus: Mama lächelt. Oder: Schiffe sterben in Algier Ich stehe am Fenster und schaue auf die Alemannenstraßeund warte, bis meine Manouches vorbeiziehen. Meine Karawane.Meine Sinti Brüder und Schwestern.Meine Brüder und Schwestern sagen, wir kommen vom Fluss Sindhu.Aber das stimmt nicht. Wir kommen von überall her. Wir sind seit jeher.Wir sind die Menschheit. Meinem Vater haben sie durchRead More
Jahrhundertkünstler? Notiz zum Tod von Timm Ulrichs und Georg Baselitz Kurioserweise versuchte ich 1980 als junger Künstler, der für zwei Monate als Gärtner bei den Wasserwerken arbeitete, mit beiden Kontakt aufzunehmen. Das war in Hannover und ich wollte bekannte Künstler treffen und ihnen meine Polaroidverfremdungen zeigen. Die SX-70 war eine tolle Kamera, die sich ganz zusammenfalten ließ und mit einem tragbaren Gurt zu einem sehr schönen visuelles Notizbuch wurde. Man machte ein Foto und hatte dann zwei Minuten Zeit, das sich entwickelte Bild mit Feuer, heissem Wasser, einem Stein oderRead More
Die Monate April, März, Februar, Januar 2026 Mit bis zu 40 Beiträgen jeden Monat, die gar nicht so kurzen Kurzbesprechungen dabei nicht mitgezählt, ist es viel Lesestoff, den wir Ihnen – ohne jede Bezahlschranke – regelmäßig zum Ersten des Monats frisch servieren. Hinweis zur Suchfunktion: Die Lupe für unser Archiv finden Sie (durch einen Bug leider schwer sichtbar) in unserer Titelleiste ganz rechts, zwei Fingerbreit neben »Über uns«. Geben Sie einfach den Autor ein, nach dem Sie suchen – wir haben über 10.000 Besprechungen und Porträts in unserem seit fastRead More
Eine komplexe, zerrissene Persönlichkeit Constanze Matthes über „Eisen“, das Künstlerporträt Sergej Eisensteins von Gusel Jachina Er war ein vielbegabter Tausendsassa und Künstler, ein Mann mit vielen Gesichtern. Sergej Eisenstein (1898-1948) gilt als einer der größten und einflussreichsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Er war Filmpionier und Theoretiker. Mit seinen Werken „Panzerkreuzer Potemkin“ und „Iwan der Schreckliche“ erlangte er auch außerhalb des riesigen Reiches der Sowjetunion Ruhm. In ihrem neuen Roman „Eisen“ beschäftigt sich Gusel Jachina mit seinem wechselvollen Leben und seinem eindrucksvollen Lebenswerk. Jachina ist auch hierzulande bekannt geworden für ihreRead More
3 x 11 Spielworte (51) – Tisch, Schicksal, Früchte Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. – Von Ingrid Mylo. Dieses Mal schon zum einfünfzigsten Mal. Eine Idee, die so langeRead More