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Sommer 1970. Es war heiß, sehr heiß. Irgendein Sender – vermutlich der damalige Südwestfunk – spielte eine Musik, die mich wie eine Dampframme traf. Ich wusste nicht, was das war oder wie man das nennen sollte, aber es war anders.  Da liefen elegante lange Linien, die aus dem Nichts zu kommen schienen, mal langsam, dann wieder schneller werdend,  fast aus dem off, da war nichts von Thema – Solo – Thema – Solo, da pulste ein Rock-Rhythmus und dann waren da die scharfen, elektronisch modulierten Trompeten-Einwürfe und ein seltsames, knurrendes Instrument (BennieRead More
Über Chandler wird viel geredet. Aber ich vermute, er wird weniger gelesen. Sonst würde anders über ihn geredet werden. Viele Autor*innen nennen ihn als Vorbild: Er hat hart gearbeitet, um vom Schreiben leben zu können, und mit seinen Büchern einen eigenen Sound kreiert. Einen Sound, der mittlerweile so verbreitet ist, dass ich beim Lesen von „Lebwohl, mein Liebling“ einige Male dachte, das klingt so nach Chandler – und mich regelrecht daran erinnern musste, dass ich ihn ja auch gerade lese. Bei Passagen wie: „Ich brauchte einen Drink. Ich brauchte eineRead More
Walter Ruggle: Schau Spiel Bruno Ganz. Eine Reise entlang der Filme des Schauspielers. Mit Filmbildern und Fotos von Ruth Walz und einem Nachklang von Jens Harzer. Verlag Scheidegger und Spiess, Zürich 2026. Hardcover, 392 Seiten, 308 farbige und 285 s/w-Abbildungen, 48 Euro. – Verlagsinformationen hier. ** ** Engel auf Erden Alf Mayer geniesst das wunderbare Filmbuch »Schau Spiel Bruno Ganz« von Walter Ruggle Echte Schweizer Wertarbeit und für mich bereits das Filmbuch des Jahres, das ist »Schau Spiel Bruno Ganz. Eine Reise entlang der Filme des Schauspielers« aus dem ZürcherRead More
Ein Buch aus einer anderen Dimension Alf Mayer versenkt sich in ein Buch beispielloser Hingabe, die Farben-Expedition von Werner Schmidt Werner Schmidt: James Joyce und die Farben des Ulysses. Kommentiert von Dirk Teubner, mit 21 Autoren aus Philosophie, Literatur- und Kunstwissenschaft und Anglistik. Text Deutsch, teilweise Englisch. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft DCV, Berlin 2025. Hardcover mit Prägung, Lesebändchen und Poster, Format 20 x 27 cm. 328 Seiten, Hardcover, über 240 Abbildungen, 59 Euro. – Verlagsinformationen hier. – Internetseite von Werner Schmidt hier: www.wernerschmidt-artist.de – Eine Ausstellung zum Buch gibt es hier:Read More
CulturMag bei Gespenster der Freiheit
»Gespenster der Freiheit – Geschichten aus der Kultur« heißt die 2023 ins Leben gerufene, sehr beachtenswerte Website von Achim Forst und Manfred Etten, beide lange im Umfeld von ZDF/ 3SAT und diversen Filmfestivals aktiv. Ihr Motto »Die ganze Kultur ist eine große, endlose Zusammenarbeit« (August Strindberg) ist uns mehr als sympathisch. Das Antritts-Editorial hier. Ausdrücklicher Lesehinweis: www.gespenster-der-freiheit.de Es ist uns es eine Ehre – und eine große Freude – uns nun bei ihnen porträtiert wiederzufinden: Kulturelle Bewusstseinserweiterung. Das Online-Magazin CulturMag/CrimeMag – von Dietrich Leder. Dietrich Leder kennen Sie als KolumnistRead More
** ** Am 19. Februar 2026 wird Ross Thomas 100 Jahre alt. Das feiern wir. Siehe auch in dieser Ausgabe: Sonja Hartl: Ross Thomas lesen (Zwischenfazit)Salut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross ThomasZweimal Podcast: William Marshall und Ross Thomas ** ** »Die im Dunkeln« – getrost auch eine heutige Lektüre Ross Thomas im Klassiker-Check von Thomas Wörtche Neulich habe ich Hitchcocks „Psycho“ wieder gesehen. Das erste Mal seit ca. 30 Jahren. Und vollständig, als ganzen Film und nicht als Exerzitium für Einzelbildanalysen oder durch die Augen von François Truffaut.Read More
Fr Frankfurter Rundschau 80 Jahre
** ** Karl Anders: Die falsche Selbstdarstellung der »Frankfurter Rundschau« und ihre wahre Geschichte Ein Überblick Die Texte 8 und 7 enthalten besonders viele Dokumente und Faksimiles. Ein schnelles Scrollen dort macht schon deutlich, dass die Geschichte der »Frankfurter Rundschau« einer fundamentalen Revision bedarf. Im Januar 2026 bei uns: »Frankfurter Rundschau«: Der Presserat sieht einen »klaren Verstoß gegen Ziffer 2, Pressekodex« (8) Auch du, Brutus: Wie es zur Entsorgung von Karl Anders kam. 1. August 1957 – Der Tag, an dem sich die »Frankfurter Rundschau« eine historische Last aufbürdete. –Read More
Die Geschichtsleugnung bei der »Frankfurter Rundschau«, populärkulturell eingenordet Von Georg Seeßlen & Alf Mayer Zu den schäbigsten Dingen beim Niedergang der Demokratie gehört das Versinken der bürgerlich-liberalen bis linksliberalen freien Presse, die zwar, beim heiligen Karl Kraus, nie die heroisch-kritische Intelligenz besaß, die sie sich selber zuschrieb, aber doch irgendwie als »Vierte Macht« in der Gewaltenteilung funktionierte. Noch ein bisschen schäbiger ist die allgemeine Verleugnung dieses Versinkens, und am schäbigsten ist, es sich mit der eigenen Legende gemütlich zu machen. Am 1. August 2025 ist die »Frankfurter Rundschau« 80 JahreRead More
Gundolf S. Freyermuth: Wer war WM? Auf den Spuren eines Televisionärs: Wolfgang Menges Leben und Werk. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2025. 496 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 29,80 Euro, – Verlagsinformationen. ** ** (AM) Auf dieses Buch werden wir in den nächsten Ausgaben zurückkommen. Welch eine Schatzgrube. In hundert Kapiteln erzählt Gundolf S. Freyermuth das ungeheuer produktive und kreative Schaffen eines Ausnahmegenies und damit eine veritable Strecke deutscher Mediengeschichte nach. – Mit freundlicher Erlaubnis des Verlags kredenzen wir Ihnen daraus ein Filetstück, nämlich die Geschichte der legendären TV-Sendung Das Millionenspiel (18.Read More
All that glitters … Einmal Panzerknacker sein Alf Mayer über den Bildband »Casinoland – Tired of Winning« von Michael Rababy I earned a pretty pennyI’ve turned a head or twoI’ve learned you let your guard downWhen somebody’s good for youI’ve seen some miraclesBeen flown across the worldTo learn firsthand what they sayAll that glitters isn’t gold One time, for the moneyTwo times, for the loveThree times, for the beautyThese are the things that dreams are made ofOne timе, for my bodyTwo times, for my soulThree times, for my honeyAll thatRead More
Der reine Horror Gustavo Faverón Patriaus gigantischer Roman „Unten leben“ erzählt von der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ganz grob gesagt: „Unten leben“, der sechshundertseitige Roman des peruanischen Gelehrten und Schriftstellers Gustavo Faverón Patriau, erzählt die Geschichte von George Bennett junior aus Maine. George dreht Filme, für die der Begriff „Avantgarde“ zu harmlos wäre. Zudem ist er ein mehrfacher Mörder, immer in Bewegung zwischen Paraguay, Bolivien, Chile und Peru. George ist auf den Spuren seines Vaters, George Bennetts senior, der ein übler Folterknecht und Psychopath im Dienst der CIA und damitRead More
** ** 1. August 1957 – Der Tag, an dem sich die »Frankfurter Rundschau« eine historische Last aufbürdete Warum der Widerstandskämpfer und Verleger Karl Anders von seinem Partner Karl Gerold bei der »Frankfurter Rundschau« entfernt wurde und dann über Jahrzehnte totgeschwiegen wird (8. und letzter Teil) – und warum Karl-Gerold-Stiftung und Zeitung eine Unabhängige Historikerkommission brauchen) Eine Recherche von Alf Mayer An dieser Stelle habe ich all jenen zu danken, die meinen Texten zur Verdrängung von Karl Anders und dem Gedächtnisverlust einer ganzen Zeitung bis hierher gefolgt sind. Dies allesRead More
** ** Warum der Widerstandskämpfer Karl Anders bei der »Frankfurter Rundschau« totgeschwiegen wird (Teil 7) – Eine Recherche von Alf Mayer in mehreren Teilen. Siehe auch:Hier nebenan die Auflösung des Falls: (8) Auch du, Brutus: Wie es zur Entsorgung von Karl Anders kam. 1. August 1957 – Der Tag, an dem sich die »Frankfurter Rundschau« eine historische Last aufbürdete.sowie(7) Der Artikel, den Sie gerade lesen(6) 80 Jahre ‹Frankfurter Rundschau› – und ein Riesenproblem(5) Die »Rundschau« im Jahr 1955, fern wie der Mars(4) Buch mit Leerstellen: »80 Jahre Frankfurter Rundschau«(3) AlfRead More
Kunst mit Algorithmen, sozusagen digitales Graffiti Über das Neuland-Buch »On NFTs« von Robert Alice – Eine Annäherung von Alf Mayer Robert Alice (Hg.): On NFTs. Englische Ausgabe. Verlag Taschen, Köln 2025. Format 19,6 x 25,5 cm, Gewicht 2,18 kg. Hardcover, 656 Seiten, 40 Euro. – Verlagsinformationen: Taschen.com Wer sehen und buchstäblich be-greifen will, warum der Kölner Verlag Taschen ein Weltmarktführer in Sachen Kunstbücher ist, braucht nur den gerade erschienen 40-Euro-Band »On NTFs« in die Hand zu nehmen: Hardcover, 656 Seiten, Gewicht 2,18 kg, beste Abbildungs- und Druckqualität, printed in Italy, kein Billigprodukt ausRead More
** ** Warum der Widerstandskämpfer Karl Anders bei der »Frankfurter Rundschau« totgeschwiegen wird – und warum die Karl-Gerold-Stiftung eine Unabhängige Historikerkommission braucht (Fortsetzung) – Von Alf Mayer. Meinem journalistischen Lehrer Gernot Römer, Chefredakteur Augsburger Allgemeine (1974-1994),und meinen MentorenHarry Pross (1923-2010) undOtl Aicher (1922-1991) gewidmet.Sie würden es nicht anders tun. Im Jahr 2025 müsste man eigentlich gerade bei einer linksliberalen Zeitung wissen, wie mit der eigenen Vergangenheit umzugehen ist. Hier zu vertuschen, zu retuschieren oder zu mauern kommt nicht gut. Wie oft haben wir so etwas in den Medien mitbekommen, derRead More
Das Land mit den schlechtesten Film-Ohrfeigen Alf Mayer über Dominik Grafs Buch »Spielen oder Sein. Über Filmschauspielerei« Dominik Graf: Sein oder Spielen. Über Filmschauspielerei. C.H. Beck Verlag, München 2025. Hardcover, 392 Seiten, mit 90 Abbildungen, 28 Euro. ** ** Schon die Umschlagfarbe ist Programm. Es ist die Farbe der italienischen »Gialli«, der in reißerischem Gelb gehaltenen Pulp-Romane, die besonders in den 1950er und 1960er Jahren in Italien Absatz fanden und als »Poliziotteschi« auch ins Filmgenre ausstrahlten: Filme mit Polizei-, Mafia- oder Gangsterbezug. Christian Keßler hat ihnen 2023 das Buch »BleigewitterRead More
Preclaimer: Unsere Berichterstattung hat bereits dazu geführt, dass sich die Chefredaktion der Frankfurter Rundschau vom hier besprochenen Buch distanziert. Hier der Wortlaut: Zum Buch von Claus-Jürgen Göpfert lesen Sie hier unsere zitierfähige Stellungnahme: Das Buch ist ein privates Projekt von Claus-Jürgen Göpfert. Es erscheint nicht im Verlag der FR oder ihrer Mediengruppe, die FR-Chefredaktion war daran in keiner Weise beteiligt. Das Buch ist also keine offizielle Jubiläumsschrift der FR. Unsere Anwesenheit bei der Buchstellung im Haus am Dom diente dazu, bei Fragen des Publikums zur aktuellen Arbeit der FR Stellung beziehenRead More
Preclaimer: Unsere Berichterstattung hat bereits dazu geführt, dass sich die Chefredaktion der Frankfurter Rundschau vom hier besprochenen Buch distanziert. Hier der Wortlaut: Zum Buch von Claus-Jürgen Göpfert lesen Sie hier unsere zitierfähige Stellungnahme: Das Buch ist ein privates Projekt von Claus-Jürgen Göpfert. Es erscheint nicht im Verlag der FR oder ihrer Mediengruppe, die FR-Chefredaktion war daran in keiner Weise beteiligt. Das Buch ist also keine offizielle Jubiläumsschrift der FR. Unsere Anwesenheit bei der Buchstellung im Haus am Dom diente dazu, bei Fragen des Publikums zur aktuellen Arbeit der FR Stellung beziehenRead More
Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen.  Der Roman von Per Wahlöö aus dem Jahr 1964 als Hörspiel und Film Der Podcast „Kein Mucks!“, in dem Bastian Pastewka wöchentlich Radio-Krimis aus den Archiven der heutigen ARD-Sender holt, ist nicht immer zu empfehlen. Hier zu finden. Das liegt daran,Read More
»Man muss mit dem auskommen, was man hat.« Ein CulturMag-Interview von Andreas Pflüger mit Ulrike Damm Zu einem Interview mit Ulrike Damm sollte man gut vorbereitet gehen, denn es genügt nicht, sich mit ihren Romanen im feuilletonistischen Sinne auseinanderzusetzen. Diese Künstlerin verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, wenn man so will, der vom klassischen Erzählen über die typografische Gestaltung bis zu Installationen reicht. Man sollte ein wenig Metaphysik im Handgepäck sowie seinen Pessoa und vergessene russische Poeten parat haben, und es schadet gewiss nicht, ein Faible für trockenen Humor zu besitzen. UlrikeRead More
»Der Wirklichkeit keine Gewalt antun« Der erste deutschsprachige Hardboiled-Roman stammt aus Wien und dem Jahr 1953 Wenn man es nicht wüsste, könnte man sich in einem Roman von Ross Thomas wähnen. So modern, bissig, elegant und unverstaubt ist, was die österreichischen Autoren Milo Dor und Reinhard Federmann zwischen 1951 und 1956 als Hardboiled-Polithriller geschrieben haben. Es ist nur bisher nicht genügend aufgefallen. Zeit, dieser Pioniertat, die Hammett und Chandler in einem aufregend aktuellen Kontext fusionierte, einen Lorbeerkranz zu flechten. Es geht um drei Romane, der wichtigste von ihnen, »Internationale Zone«Read More
» … wir dürfen nicht in die Vergesslichkeit des Lebens versinken« Alf Mayer über das österreichische Autorenpaar Milo Dor & Reinhard Federmann »Wir sind mit der Welt, wie sie ist, nicht zufrieden. Wir wollen sie besser haben. Wir lassen uns die Freiheit nicht nehmen, das Verdorbene und Verlogene zur allgemeinen Schau zu stellen, Mörder Mörder zu nennen…«(Milo Dor, Reinhard Federmann: Für eine Literatur der Verpflichtung. In: Die Zukunft. Sozialistische Monatsschrift für Politik, Wirtschaft, Kultur 4/1949, Heft 7.) E und U und die damit verbundene Wertung von unterhaltsam und ernsthaft sindRead More
Eine fast untergegangene Welt Für manche Bücher wird´s aber Zeit. Sie müssen einfach sein. Das gilt ganz besonders für eine Werkschau des Fotografen Wolfgang Krolow, den die Assoziation A veranstaltet. Krolow (1950 – 2019) hat als der südwestdeutschen Provinz entlaufener Mensch die Bilder von Kreuzberg geprägt, die „man irgendwie kennt“. Es ist das Kreuzberg der 1970er und 1980er Jahre – die Zeit, als die Mauer noch stand, als Kreuzberg der place to be war, wenn man „anders“ leben wollte, das Hassobjekt von Ordnungspolitik und miefiger Piefigkeit, Freiraum und Utopia zumindestRead More
George in the Box. Porträt einer Romanfigur – von Dirk Schmidt Na, ja, – da sitzt der Spion zur hohen Zeit des kalten Kriegs hinter dem eisernen Vorhang und was noch nicht schief gegangen ist, wird bald schief gehen. Unter anderem weil die bereits damals vorsintflutliche Sendeapparatur ihren Geist aufgibt. In Zeiten, in dem wir ihm theoretisch mittels Google Earth beim Funken zusehen könnten, und die Kollegen diverser CSIs in der Lage wären aus seinem Angstschweiß das entscheidende Indiz für einen Kriminalfall des 17. Jahrhunderts zu extrahieren, wirkt diese WendungRead More
Reading Ahead (28): »Revolution in 35mm«. Ein Filmbuch über das Widerstandskino der 1960er bis 1990er Alf Mayer über das Filmbuch von Samm Deighan, Andrew Nette (Hg.): Revolution in 35mm. Political Violence and Resistance in Cinema from the Arthouse to the Grindhouse, 1960–1990. Der rote Stern an der JackeIm schwarzen Bart die ZigarreJesus Christus mit der Knarreso führt Dein Bild uns zur AttackeUns bleibt, was gut war und klar warDass man bei Dir immer durchsahUnd Liebe, Hass, doch nie Furcht sahCommandante Che Guevara.(Hymne von Wolf Biermann, 1975) Während die akademische WeltRead More
„Das Bewusstsein für gute Kriminalliteratur gefördert“ Alf Mayer hat einige Fragen an Tobias Gohlis zu 20 Jahren Krimi-Bestenliste Die Krimi-Bestenliste ist weltweit die einzige regelmäßig erscheinende Best-of-Auswahl von Kriminalromanen, die von einer Jury erstellt wird, die ausschließlich aus Literaturkritikern besteht. Jetzt im März 2025 ist sie 20 Jahre alt geworden. Jurymitglied Alf Mayer hat dazu Tobias Gohlis, dem Begründer und Sprecher der Krimi-Bestenliste, einige Fragen gestellt. 2011, im Juni, erschien die 75. Ausgabe der Krimi-Bestenliste, damals noch KrimiZEIT-Bestenliste genannt. CulturMag-Verleger Jan Karsten führte dazu ein – weithin heute noch gültigesRead More