Geschrieben am 31. Dezember 2023 von für Highlights, Highlights 2023

Die Krimibestenliste 2023 – und die für Januar 2024

Die Krimibestenliste 2023: zehn supergute Krimis, davon vier aus den USA, zwei aus Deutschland, je ein indischer, ein italienischer, ein französischer und ein niederländischer. Jurysprecher Tobias Gohlis stellt sie alle vor:

Mein Newsletter zur Krimibestenliste des Jahres 2022 begann mit hemmungsloser Schwärmerei: „So viel Vielfalt, Internationalität und vor allem Qualität hatten wir seit Gründung der Krimibestenliste 2005 noch nie.“
In dem Ton müsste ich für das Jahr 2023 fortfahren, nur gesteigert in allerhöchsten Tönen. Mit einer winzigen Differenz in puncto Internationalität: Heuer dominieren die US-Amerikaner mit vier Titeln etwas stärker.
Aber die stilistische Diversität ist noch größer, sie ist formidabel!
Jeder der zehn Kriminalromane auf der KRIMIBESTENLISTE 2023 könnte als Modell für ein eigenes Subgenre, für eine eigene Art, zeitgenössische Kriminalliteratur  zu schreiben,  stehen.

1 FÜNF WINTER (Five Decembers) von James Kestrel, der sich bereits als Jonathan Moore einen beachteten Namen erschrieben hat, ist unbestritten die Nummer Eins des Jahres. Als hätte er für die Aktualität heute geschrieben, überschreitet Kestrel die Genrelimitierung auf „kleine“ Verbrechen.

Moralisch ist es unerträglich, zwischen gerechten und ungerechten Kriegen zu unterscheiden. Jeder Krieg fordert Menschenleben. Und so wie die Todesstrafe auch für schuldig gewordene oder besser: als schuldig verurteilte Täter nicht mit der Würde des Menschen vereinbar ist, ist jeder Krieg ein großes Verbrechen.
Ist es nicht ekelhaft, wenn je nach Nation 20 oder 30 oder 40 zivile Todesopfer im humanitären Völkerrecht als gerechtfertigt gelten, wenn dafür ein Hauptziel (z.B. ein Hamas-Führer) liquidiert wird? Ethik als die Kunst, verantwortungsvoll praktische Entscheidungen zu treffen, bezieht ihre Rechtfertigung aus dem obersten Gebot, menschliches Leben nicht anzutasten. 
Jede Entscheidung zu Gewalt, etwa über das Ausmaß einer gerechtfertigten Verteidigung – sei es individuelle Notwehr, die Zerstörung einer Terrororganisation oder die Veteidigung eines überfallenen Landes – kann nur in der Abwägung getroffen werden, welche der Handlungen schuldhafter und weniger schuldhaft ist, weniger menschliche Opfer kostet.

Gemessen an diesen prinzipiellen Erwägungen ist Kestrels FÜNF WINTER ein sehr guter Kriminalroman. Alle Stadien großer, militärischer bis zur individuellen sadistischen Gewalt werden geschildert, der Tod einzelner wie vieler ist im Einzelfall manchmal Strafe oder Vergeltung, meistens aber blinder Zufall.
FÜNF WINTER erzählt die Geschichte Joe McGradys, des Detektivs, der durch den zweiten Weltkrieg hindurch von Hawaii bis Tokio und zurück einen Mörder und Veräter verfolgt, nur zufällig am Leben bleibt und seelisch aufrecht erhalten wird durch die Liebe, die er von zwei Frauen erfährt und imaginiert. Kestrel gelingt es in diesem Meisterwerk, das ein Kriminal-, ein Spionage- und ein Liebesroman ist, von den großen und ganz kleinen ethischen Fragen des Lebens, des anständigen Überlebens zu erzählen. So ergreifend, das man erschüttert flucht, wenn es nach 500 Seiten endet.

Ich habe FÜNF WINTER nach seinem Erscheinen mit Don Winslows Paukenschlag TAGE DER TOTEN von 2005 verglichen. Im Nachhinein bleibt von diesem Vergleich die beeindruckend große Räume, Kulturen und Dekaden umspannende Erzählung gültig. In den anderen Dimensionen übertrifft Kestrel Winslow bei weitem: Sein Plot ist lebendiger, hautnaher, vieldimensional, schildert kollektive Schicksale (Hongkong als Kronkolonie und japanisch besetzte Stadt) wie individuelle, verknüpft sie miteinander und den Wirrnissen der Geschichte. Kestrel ist farbiger, überraschender (ein harter japanischer Geheimdienstler handelt als Menschenfreund), trotz aller Wucht und bis zur Unerträglichkeit geschilderten Gewalt überwältigt Kestrel seine Leser nicht, sondern lässt sie teilnehmen und beobachten. FÜNF WINTER ist einfach großartig.

2 Megan Abbott AUS DER BALANCE ist ein Kammerspiel über Ehrgeiz und Zwang, und die Versuche daraus auszubrechen, über die unerträglichen psychischen Gewaltverhältnisse einer Familien-Kleinstgruppe mit einem idiosynkratischen Ziel, der künstlerischen Vollendung, und über die kleinen und größeren Lügen, Fluchten und Betrügereien, mit denen dieses Korsett verschnürt ist.

3 Percival Everetts DIE BÄUME ist ein wunderbar groteske, surreale Rache- und Vergeltungsphantasie. Quasi im Gedenken an den berüchtigten realen Lynchmord an Emmett Till 1955 und den Freispruch seiner rassistischen Mörder erheben sich die gemordeten, gelynchten und vergewaltigten Schwarzen der USA. Eine Armee der Untoten steht auf und mordet, beginnend mit den freigesprochenen Überlebenden dieses Justizverbrechens, weiße Rassisten auf die Art und Weise, mit der sie selber über Jahrhunderte umgebracht wurden

4 Deepti Kapoor: ZEIT DER SCHULD ist der Beginn eines als Trilogie angelegten Geschichtspanoramas der Klassen- und Kastengesellschaft in Nordindien. Kern der unter den Ärmsten wie unter den Reichsten spielenden Handlung ist der Aufstieg und Fall Ajays, der sich als Untergebener und Handlanger einer reichen Verbrecherdynastie opfert und deren Strafe im Knast absitzt, in der Hoffnung, danach wieder aufsteigen zu können. Die Gesellschaft als Gefängnis der Armen. Ein Schwellenland wiederholt auf seine eigene barbarische Weise die ökologischen, sozialen und seelischen Verbrechen des westlichen 19. Jahrhunderts.

5 Nicola Lagioia DIE STADT DER LEBENDEN ist wieder (nach Truman Capote und Rodolfo Walsh) einer der großen, erschütternden Tatsachenromane, der im Unterschied zum sensationlüsternen True Crime nicht schaudernd die Hände rauft: Wie konnnt das nur passieren? Wie kann mensch nur so böse sein? In der minutiösen, die eigenen intellektuellen, psychischen und juristischen Selbstzweifel und Selbstgespräche integrierenden Rekonstruktion eines anscheinend sinnlosen Mordes und der gesellschaftlichen und medialen Reaktion darauf destruiert Lagioia mit allen dokumentarischen erzählerischen Mitteln die immanente Selbsttäuschung nicht nur der Kriminalliteratur, sondern der Aufklärung: Wenn nur das Schrecklichste benannt und erklärt ist, kann es vermieden, neuhochdeutsch „gehandelt“ werden. „Werch ein Illtum“. Nichts wird verständlicher, aber erzählt.

6 Yasmin Angoe: ECHO DER GEWALT. Auch hier wieder ein Rachegeheul, diesmal angestoßen von einer jungen Schwarzen. In ihrer Heimat Ghana von heimischen Marodeuren vergewaltigt, agiert sie, verkauft in den reichen Westen, als Racheengel. Comics zeichnen grell und dieser endet gut wie im Märchen.

7 Andreas Pflüger: WIE STERBEN GEHT ist ein berauschendes Amalgam aus Action, Spionage und Lovestory. In der Hochphase des Kalten Krieges wächst die toughe Slawistin Nina Winter als BND-Agentin über sich hinaus zur klug kalkulierenden, todesmutigen Kämpferin beim Versuch, das Unmögliche zu bewerkstelligen: einen hochrangigen Westspion aus Moskau in die BRD zu schaffen. WIE STERBEN GEHT ist dichte, wundervolle Spionage-Poesie.

8 Jan Costin Wagner: EINER VON DEN GUTEN verlegt die Gewissenshölle in die verdruckste, verkorkste Seele eines Mannes vom Sicherheitsapparat. Ben Neven, aus vorausgegangenen Romanen bekannter pädophiler Starermittler gegen Kindesmissbrauch, schreitet zur Tat und vergewaltigt einen jungen von seinem Vater zur Prostitution gezwungenen Stricher. Moralische Gratwanderung auf der Rasierklinge: Neven hält sich als einer von den Guten.

9 Laurent Mauvignier: GESCHICHTEN DER NACHT ist das literarisch kunstvollste Buch auf der Krimibestenliste 2023. Mauvignier wiederholt in extremer Verlangsamung die Grübeleien, Erwägungen und Handlungen, die Enge und Zwangslage der Protagonisten: Ein Ehepaar, ihre Tochter und die Nachbarin werden in einem winzigen Weiler als Geiseln genommen, um ihnen ein Geständnis abzupressen. Das, was man sich nicht mal selbst eingestehen, nie sagen wollte, soll raus.

10 Im einzigen Kriminalroman der KRIMIBESTENLISTE 2023, der dem traditionellen Schema „Fall-Polizeiermittlung-Aufklärung“, wenn auch auf sehr raffinierte Weise verhaftet ist, in DER TAUCHER, schickt Mathijs Deen seinen deutsch-niederländischen Ermittler Liewe Cupido auf den Meeresgrund der Deutschen Bucht. Ausgerechnet im Wrack mit wertvoller Schmuggelware hat ein sadistischer Täter alte Familienkränkungen rächen wollen.

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Die KRIMIBESTENLISTE 2023 ist die Auswahl der Auswahl: Wir präsentieren die zehn besten von insgesamt 64 Kriminalromanen, die bei Deutschlandfunk Kultur jeweils am ersten Freitag des Monats 2023 vorgestellt wurden. In Deutschlandfunk Kultur konnten Sie am 15.12.23 ab 10:05 in der „Lesart“ ein Gespräch über die zehn besten Krimis 2023 zwischen Kolja Mensing, unserem zuständigen Redakteur, und Tobias Gohlis, dem Sprecher der Jury, hören, moderiert von Andrea Gerk.

Bei Deutschlandfunk Kultur ist die KRIMIBESTENLISTE 2023 als zweiseitiges PDF hier zu finden.
Ein ausdruckbares einseitiges PDF der KRIMIBESTENLISTE 2023 finden Sie hier, und auf https://recoil.togohlis.de/die-krimibestenliste/ können Sie das Archiv aller Krimibestenlisten durchstöbern. Wir danken allen Bloggern, Zeitungen, Medien, die die Krimibestenliste durch Abdruck und Kritik unterstützt haben und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Treue und Ihre guten Ratschläge.

Im Namen der Jury wünsche ich Ihnen friedliche Adventstage, frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2024 mit schönen Erlebnissen und prima Lektüre.

Tobias Gohlis, Hamburg, am 15.12.2023

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Die Krimibesten 2023 bei uns besprochen:

James Kestrel FÜNF WINTER (Five Decembers) – von Alf Mayer
Megan Abbott AUS DER BALANCE (Textauszug) – von Günther Grosser
Deepti Kapoor ZEIT DER SCHULD – von Ulrich Noller
Nicola Lagioia DIE STADT DER LEBENDEN – von Alf Mayer 
Yasmin Angoe ECHO DER GEWALT – von Sonja Hartl; auch von Alf Mayer
Andreas Pflüger WIE STERBEN GEHT – von Ulrike Schrimpf und Interview mit Alf Mayer
Laurent Mauvignier GESCHICHTEN DER NACHT– von Tobias Gohlis
Mathijs Deen DER TAUCHER – von Thomas Wörtche

Die Krimibestenliste – Januar 2024

Die KRIMIBESTENLISTE JANUAR ist seit Freitag, dem 5. Januar 2024, auf Deutschlandfunk Kultur online und kann hier als einseitiges PDF u.a. zum Aushang in Buchhandlungen heruntergeladen werden.
Als zweiseitiges PDF vom Deutschlandfunk Kultur gibt es die KRIMIBESTENLISTE JANUAR hier.
Kommende Rezensionen sind auf der Deutschlandfunk-Seite Rezensionen des Monats nachzuhören und zu -lesen.

1 (-)    Robert Galbraith: Das strömende Grab (Blanvalet)
2 (5)   Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb (Gmeiner)
3 (-)    Robert Brack: Schwarzer Oktober (Nautilus) 
4 (1)    Regina Nössler: Kellerassel (Konkursbuch)
5 (-)    S.A. Cosby: Der letzte Wolf (ars vivendi)
6 (3)   Pascal Garnier: Der Beifahrer (Septime)
7 (6)   Monika Geier: Antoniusfeuer (Ariadne)
8 (9)   Frank Göhre: Harter Fall (CulturBooks)
9 (-)    Doug Johnstone: Eingefroren (Polar)
10 (7) Gianrico Carofiglio: Groll (Folio)

Die Besten der letzten Monate bei uns besprochen:

Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb – von Frank Rumpel 
Robert Brack: Schwarzer Oktober – von Alf Mayer
Regina Nössler: Kellerassel – von Hanspeter Eggenberger 
Pascal Garnier: Der Beifahrer – von Thomas Wörtche
Monika Geier: Antoniusfeuer – von Frank Rumpel
Frank Göhre: Harter Fall – von Alf Mayer, sowie Textauszug bei uns hier 
Doug Johnstone: Eingefroren – Interview von Ulrich Noller
Gianrico Carofiglio: Groll – von Thomas Wörtche

Andreas Pflüger: Wie Sterben geht – von Ulrike Schrimpf und Interview mit Alf Mayer
Maren Lassander: Kreuzschmerzen – von Hanspeter Eggenberger
Zoë Beck: Memoria – von Tobias Gohlis 

Yishai Sarid: Schwachstellen – von Hanspeter Eggenberger in dieser Ausgabe
Jordan Harper: Alles schweigt – von Thomas Wörtche in dieser Ausgabe
Paula Rodríguez: Dringliche Angelegenheiten – von Sonja Hartl in dieser Ausgabe
Laurent Mauvignier: Geschichten der Nacht – von Tobias Gohlis
Karin Smirnoff: Verderben – von Alf Mayer

Dennis Lehane: Sekunden der Gnade – von Sonja Hartl 
Nicola Lagioia: Die Stadt der Lebenden – von Alf Mayer 

Garry Disher: Funkloch – von Sonja Hartl; Interview von Alf Mayer
William Boyle: Shoot the Moonlight Out – von Thomas Wörtche; Porträt von Günther Grosser
Yasmin Angoe: Echo der Gewalt – von Sonja Hartl; auch von Alf Mayer
Sin Blaché, Helen MacDonald: Prophet – von Frank Rumpel 
James Lee Burke: Verschwinden ist keine Lösung – von Hanspeter Eggenberger 
Andrej Kurkow: Samson und das gestohlene Herz – von Tobias Gohlis

Erin Flanagan: Dunkelzeit – von Thomas Wörtche 
Yves Ravey: Taormina – von Alf Mayer 
Anthony McCarten: Going Zero – von Constanze Matthes 

Jose Dalisay: Last Call Manila – von Alf Mayer und Thomas Wörtche
Kim Koplin: Die Guten und die Toten – von Alf Mayer
Don Winslow: City of Dreams – von Joachim Feldmann 
James Kestrel: Fünf Winter – von Alf Mayer
Deepti Kapoor: Zeit der Schuld – von Ulrich Noller
Jochen Rausch: Im toten Winkel – von Alf Mayer
John Brownlow: Seventeen – von Thomas Wörtche 
Carl Nixon: Kerbholz – von Alf Mayer 
Mary Paulson-Ellis: Das Erbe von Solomon Farthing – von Joachim Feldmann 

J.Todd Scott: Weisse Sonne – von Joachim Feldmann, Nachwort von Jon Bassoff
Riku Onda: Fische, die in Sonnensprenkeln schwimmen – von Sonja Hartl
Jerome Leroy: Die letzten Tage der Raubtiere – von Thomas Wörtche

Mathijs Deen: Der Taucher – von Thomas Wörtche
Megan Abbott: Aus der Balance (Textauszug) – von Günther Grosser
David Hewson: Garten der Engel – von Constanze Matthes
Melissa Ginsburg: Sunset City (Polar Verlag) – von Joachim Feldmann, Interview von Sonja Hartl

Kenneth Fearing: Die große Uhr – von Joachim Feldmann
Antoine Volodine: Einige Einzelheiten über die Seele der Fälscher – von Thomas Wörtche und Tobias Gohlis
Attica Locke: Pleasantville – von Joachim Feldmann 
Sally McGrane: Die Hand von Odessa – von Thomas Wörtche

Johannes Groschupf: Die Stunde der Hyänen, von Alf Mayer 
Attica Locke: Pleasantville, von Joachim Feldmann 
Tom Lin: Die tausend Verbrechen des Ming Tsu – von Sonja Hartl
Matthias Wittekindt: Die rote Jawa, von Joachim Feldmann und Thomas Wörtche
Gu Byeong-mo: Frau mit Messer, von Günther Grosser
Sara Paretsky: Schiebung, von Joachim Feldmann

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Die Jury der Krimibestenliste besteht aus 17 Spezialistinnen und Spezialisten für Kriminalliteratur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie wählen monatlich jeweils vier Titel aus und bewerten sie mit sieben, fünf, drei oder einem Punkt. 

Die Jurymitglieder:
Tobias Gohlis, Sprecher der Jury
Volker Albers, „Hamburger Abendblatt“
Gunter Blank, „Rolling Stone“ 
Katrin Doerksen, „FAZ“, „Kino-Zeit“
Hanspeter Eggenberger, „Tages-Anzeiger“ 
Fritz Göttler, „Süddeutsche Zeitung“ 
Jutta Günther, „Radio Bremen Zwei“ 
Sonja Hartl, „Zeilenkino“, „Crimemag“, „Deutschlandfunk Kultur“
Hannes Hintermeier, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ 
Alf Mayer, „CulturMag“, „Strandgut“
Kolja Mensing, „Deutschlandfunk Kultur“ 
Marcus Müntefering, „Der Spiegel“ 
Ulrich Noller, „Deutschlandfunk Kultur“, „Deutschlandfunk“, „SWR“, „WDR“
Frank Rumpel, „SWR“ 
Ingeborg Sperl, „Der Standard“ 
Sylvia Staude, „Frankfurter Rundschau“ 
Jochen Vogt, „NRZ“, „WAZ“

Sie finden die Liste auch bei Deutschlandfunk Kultur, hier als zweiseitiges PDF – oder das ganze große Archiv aller Krimibestenlisten direkt bei Tobias Gohlis, ab 2021 von Hanspeter Eggenberger als PDF gestaltet und von Tobias Gohlis kommentiert.

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