Weitere Beiträge des Autors
Frank Schorneck
Frank Schorneck – Geboren 1968; Autor und Rezensent; literarische Beiträge in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien; einige Jahre im Vorstand der Gruppe Bochumer Autoren e.V. und Sprecher der Initiative junger Autor(inn)en Essen e.V.; Kuratoriumsmitglied der „Lieselotte-und-Walter-Rauner-Stiftung“, 1995 bis 1998 verantwortlich für die Essener Literatur Flugblätter; Rezensionen in unterschiedlichen Medien, u.a. in foglio, MARABO und im WDR [...]
Ham.Lit-Spezial (5): Jan Böttcher: Das Lied vom Tun und Lassen
Morgen Abend (2.2.) findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Mit dabei auch Jan Böttcher; Frank Schorneck stellt Ihnen den neuen Roman vor, dazu sehen Sie [...]
Ham.Lit-Spezial (2): Michael Weins: Lazyboy
Am 2.2.12 steigt in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“, die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: Michael Weins (Das gesamte Lineup finden Sie [...]
Kevin Power: Die letzte Nacht des Sommers
Chronik eines unangekündigten Todes – Der 1981 geborene Kevin Power zertrümmert mit seinem furiosen Romandebüt jegliches Klischeebild der grünen Insel. „Die letzte Nacht des Sommers“ zeigt ein Irland fernab saftiger Kerrygold-Weiden und Tourismus-broschüren, blickt hinter die Fassade eines ritualisierten Trinkens, offenbart die Perspektivlosigkeit der Jugend und das Funktionieren alter Seilschaften des in der letzten Dekade [...]
Gion Mathias Cavelty: Die letztesten Dinge
Das Media-Markt-Paradies – Vor zwei Jahren meldete sich der Schweizer Autor Gion Mathias Cavelty, der Ende der 1990er Jahre in einer Romantrilogie die Literatur auf den Kopf stellte und schließlich radikal dazu aufforderte, endlich Nichtleser zu werden, nach neunjähriger Schreibpause mit einem furiosen Jenseitsroman zurück. Die „Andouillette“ war eine verquere Replik auf Dantes „Göttliche Komödie“, [...]
Marco Dzebro: Dorian
Postkarten ohne Idyll – In Zeiten von Facebook mit einem „Postkartenroman“ zu debütieren, klingt ziemlich gewagt. Der 1977 geborene Marco Dzebro hat es geschafft, für solch ein anachronistisch klingendes Vorhaben einen Verlag zu finden: Den noch jungen Verlag Asphalt & Anders, der sich in der Eigendarstellung als „urban und rau“ beschreibt. Von Frank Schorneck. Als [...]
Marie T. Martin: Luftpost
Von Melancholie durchwebt – Bislang ist die 1982 geborene Marie T. Martin in erster Linie mit extrem kurzen Texten in Erscheinung getreten. Sei es in Literaturzeitschriften wie Macondo, sei es mit den Kürzestgeschichten der wunderbar versponnenen Heftreihe „Die kleinen monochromen Freunde“, die sie gemeinsam mit der Illustratorin Ulrike Steinke bei Onkel & Onkel publiziert hat. [...]
Jana Scheerer: Mein innerer Elvis
Der King lebt – Der zweite Roman der 1978 in Bochum geborenen Jana Scheerer hat ein Vermarktungsproblem: In einigen Buchhandlungen, u.a. bei einem großen Internet-Händler, wird „Mein innerer Elvis“ als Jugendbuch angeboten – dabei ist dieses turbulente literarische Road-Movie auch für Erwachsene eine ungemein witzige Unterhaltung. Die fünfzehnjährige Antje hört ausschließlich Musik von Elvis und [...]
Inger-Maria Mahlke: Silberfischchen
Liebe in Zeiten von Altersflecken – Das Debüt von Inger-Maria Mahlke erzählt eine der ungewöhnlichsten Beziehungsgeschichten der jüngeren Literatur; Frank Schorneck ist angetan. Der pensionierte Polizeibeamte Hermann Mildt nimmt widerwillig die in Not geratene Polin Jana Potulski für ein paar Tage bei sich auf. Sie hat ihn ein wenig überrumpelt, er will eigentlich seine Ruhe [...]
Markus Berges: Ein langer Brief an September Nowak
Alles Lüge! Mit Markus Berges wagt sich ein weiterer Sänger und Songwriter der deutschen Musikszene in die Welt der Literatur: Als Texter von Erdmöbel wird er auch von den Feuilletons geliebt, sein Umgang mit der deutschen Sprache, sein souveränes Einbinden auch sperriger Wörter in Songtexte werden allseits bewundert. Nun also ein Roman. Frank Schorneck ist [...]
Tino Hanekamp: So was von da
So was von geil – Wenn der Macher eines Hamburger Kult-Musikclubs einen Roman schreibt, in dessen Zentrum ein Hamburger Club-Betreiber steht, und wenn zudem der Roman mit viel Medienrummel auf den Markt geworfen wird, dann ist Skepsis angesagt. Ein Werbezitat von Udo Lindenberg lässt auch nicht wirklich Literatur zwischen den Buchdeckeln vermuten. Doch im Fall [...]
Carolina Schutti: wer getragen wird, braucht keine schuhe
Der Staub der Glasmurmeln – Allein für den Titel kann man das Debüt von Carolina Schutti lieben. Ihrem Roman stellt sie zwei Betrachtungen voran: Zum einen beschreibt sie, wie enttäuschend der Blick auf den feinen Staub von zertretenen Glasmurmeln sein kann, die das Geheimnis ihres Innenlebens nicht preisgeben; zum anderen beschreibt sie, dass, wer getragen [...]
Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht
Echte Freunde – In ihrem Debüt „Durst ist schlimmer als Heimweh“ schilderte die aus Hamburg stammende Lucy Fricke die Verhältnisse in einer Jugendwohngruppe zwischen Drogenkonsum und sexuellem Missbrauch. Die Protagonisten ihres neuen Romans „Ich habe Freunde mitgebracht“ befinden sich in den Dreißigern, machen „was mit Medien“ und haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dabei [...]
Frank Schulz: Mehr Liebe
Schulz hat den Blues – Mit der Hagener Trilogie hat der 1957 bei Stade geborene Hamburger Autor Frank Schulz ein Meisterwerk der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur geschaffen. Wie kaum ein anderer vermag er gesprochene Sprache in all ihren regionalen und emotionalen Nuancen in Lettern zu gießen, tiefgründigen Witz mit menschlicher Tragik zu verknüpfen und hunderte von [...]
Nina Jäckle: Sevilla / Nai oder was wie so ist
Wenn Sprache (aus)wandert – Die 1966 geborene Nina Jäckle hat sich in ihren bisherigen Romanen zu Recht den Ruf einer Autorin erworben, die ein besonders feines Gespür für Melodie und Rhythmus ihrer Prosa hat, die Möglichkeiten der Sprache auslotet, ohne dabei manieriert zu klingen. Frank Schorneck über zwei Bücher von Jäckle, die sich den üblichen [...]
Katharina Hartwell: Im Eisluftballon
Am Ende der Worte liegt ein Haus am See – Der Calwer Hermann-Hesse-Preis, mit dem herausragende Literaturzeitschriften ausgezeichnet werden, wurde in diesem Jahr an den poet verliehen. Erwachsen ist das Magazin aus dem Internetprojekt poetenladen, das erst seit 2005 existiert, aber die Literaturszene ungemein bereichert hat. Neben dem Magazin bringt der poetenladen-Verlag nun auch vermehrt [...]
Live-Lesung: Melinda Nadj Abonji
Die Ton-Trägerin – Für ihren Auftritt anlässlich des Macondo-Festivals 2010 in Bochum hat die Buchpreisträgerin Melinda Nadj Abonji einen Ausschnitt aus ihrem Roman „Tauben fliegen auf“ gemeinsam mit dem Beatboxer Jurczok 1001 einstudiert. Der gleichmäßig schwingende Sprachfluss Abonjis wird zunächst dezent untermalt von Windhauch und fernem Eisenbahngeratter, auch die Violine unterstützt die Dramaturgie des Textes. [...]
Sascha Reh: Falscher Frühling
Sascha Reh seziert in „Falscher Frühling“ eine Theaterfamilie. Frank Schorneck stellt Ihnen den gelungenen Debütroman vor.
Annika Scheffel: Ben
Was für eine Entdeckung! Die Kookbooks-Verlegerin Daniela Seel stellt wieder einmal ihr außerordentliches Gespür für neue literarische Stimmen unter Beweis und beschert uns mit dem Debüt der 1983 in Hannover geborenen Annika Scheffel einen der unkonventionellsten und überraschendsten Romane der letzten Zeit. Von Frank Schorneck
Kristof Magnusson: Das war ich nicht
Als Kristof Magnusson mit der Arbeit an seinem zweiten Roman begann, konnte er nicht ahnen, wie sehr er mit dem Thema den Nerv der Zeit treffen sollte. Von Frank Schorneck









