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Posted On September 1, 2024By Roland KellerIn Crimemag, CrimeMag September 2024

Tibor Rode – Öko-Thriller mit Wölfen

Wenn Hermann Görings Killer-Wölfe im Osten wildern Eine Besprechung von Roland Keller Der Thriller „Lupus” von Tibor Rode (Der Wald) versperrt sich einem eindeutigen Genre und wildert, wie sein Killer-Wolf Nero, der im Blutrausch mal schnell 55 brave Schafe reißt und auch vor Menschen nicht Halt macht, in vielen Bereichen. Geschickt spielt Rode mit dem Wolfsmythos und entwirft eine Melange aus Öko-, Wissenschafts-, Historien- und KI-Thriller, samt Familiendrama – die Suche der Protagonistin Jenny Rausch, einer jungen Tierärztin, Jägerin und Wolfsbeauftragten, nach ihrer wahren Herkunft ist ein weiteres Spannungselement. InRead More

Posted On September 1, 2024By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag September 2024

Hazel Rosenstrauch: Plutarch über das Alter

Sommerkost in kleinem Format Bei Reclam gibt es diese schmalen kleinen Büchlein mit Bildungsgut, die Reihe heißt [was bedeutet das alles] – die eckigen Klammern sind Programm. Geeignet sind die Texte im A 5-Format einerseits für Zug- und U-Bahnfahrten und andererseits für ältere Semester, die noch lesen. Was mir in die Hände gefallen ist, eignet sich insbesondere für die wachsende Zahl von fitten Rentnern, die überlegen, was sie noch machen könnten, falls sie keine Yacht oder Aufsichtsratsposten haben. Der griechische Schriftsteller und Philosoph, der hier als Gewährsmann dient, meinte, dassRead More

Posted On September 1, 2024By Constanze MatthesIn Crimemag, CrimeMag September 2024

Neu gelesen: Elsa Morante »La storia«

Unvergessliche Lektüre Vielleicht mag die kommende Frankfurter Buchmesse im Oktober Anlass sein, dass man „La Storia“ von Elsa Morante (1912-1985), einer der großen italienischen Romane des 20. Jahrhunderts, in einer Neuübersetzung wieder- und neuentdecken kann und sollte. Schließlich steht die Literatur vom „Stiefel“ im Mittelpunkt, Italien ist Gastland. Aber der Wälzer mit seinen mehr als 700 Seiten ist und bleibt eines: aktueller denn je. An vielen Stellen der Welt herrscht Krieg, der je nach Schauplatz mehr oder weniger Schlagzeilen erzeugt. Vom gewaltvollen Aufeinanderprallen von Mächten, dem keiner entfliehen kann, handeltRead More
BORN TO BE WILD – BOUND TO GET OLD Ein Selbstversuch von H. P. Daniels Gerade dieser Tage noch hatte ich mir die Frage gestellt, ob ich nicht einem Selbstbetrug erliege, wenn ich immer wieder andere Menschen als „ältere Herren“ oder „ältere Damen“ bezeichne? Heute allerdings stellte ich mir im Kino die Frage: Was machen denn diese ganzen alten Damen und alten Herren hier … in einem Film über eine harte und wilde Rockband, über verwegen gegerbte Typen mit wüsten Haaren, schwarzem Leder, bunt psychedelischen Hippie-Klamotten … in der DokumentationRead More

Posted On September 1, 2024By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag August 2024, CrimeMag September 2024

Podcast: Auf Weltempfang

Soweit wir wissen, ist der Lyrikband „Offenes Meer“ die erste umfangreiche deutsche Übersetzung aus dem Tagalog – eine der Hauptsprachen der Philippinen – ins Deutsche. Wie übersetzt man aus einer Sprache, zu der es kein verwendbares Wörterbuch gibt? Wie lesen wir Gedichte aus den Philippinen? Und wie können wir mehr Literatur von den Philippinen kennenlernen? Darüber spricht Sonja Hartl mit der Übersetzerin Annette Hug und der Journalistin Katharina Borchardt in der aktuellen Folge von „Auf Weltempfang“. Anhören lässt sie sich unter diesem Link, bei Spotify und allen gängigen Podcatchern.Read More
Petra Ivanov: KRYO – Die Verheißung (Trilogie Band 1). Unionsverlag Zürich, August 2023. 352 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro.Petra Ivanov: KYRO – Die Versuchung (Trilogie Band 2). Unionsverlag Zürich, Februar 2024. 320 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro.Petra Ivanov: KRYO – Die Verfehlung (Trilogie Band 3). Unionsverlag Zürich, August 2024. 320 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro. »Mit den Konsequenzen werden wir leben müssen« Ein Interview mit Petra Ivanov zu ihrer Science-Thriller-Trologie – von Alf Mayer »Wir experimentieren mit uns,wie wir es uns mit keinem Tiere erlauben würden,und schlitzen uns vergnügt und neugierigdieRead More
Gambling Lady – Von Ulrich Roski Sie lehnt jeden Abend ab sieben am Tresen der Nachtbar,doch sie ist durchaus achtbar sehr verspielt und naiv.Sie hat ihre herrlichen Pläne im Glücksspiel begraben,es ging immer um Knaben und es ging meistens schief.Schon in der Kindheit verspielte sie ihren Freund Edgar,obwohl er sehr nett war, beim Siebzehnundvierdie andere nahm den Eddy und so blieb ihr nur der TeddyShe’s a gambling Lady sie hatte nie besonders viel, doch alles setzt sie aufs Spiel. Mit sechzehn riss sie mit ’ner andern um den gleichen FreundRead More
Editorial zum Special »Thomas Wörtche 70« Jetzt ist es tatsächlich doch beinahe eine Festschrift geworden. Das hat er davon. Wir sind 100 Gratulatinnen und Gratulanten zu seinem runden Geburtstag am 2. August 2024. Seinen nun Siebzig lässt das noch Luft nach oben. Unser »Special Thomas Wörtche 70« – für das ich mich bei Anna Hoffmann, Sonja Hartl, Claudia Denker, Winfried Hörning von Suhrkamp, Luciens Leitess vom Unionsverlag, Frank Nowatzki von Pulp Master, Ekkehard Faude vom Libelle Verlag, Jochen Schmoldt vom Plärrer, Jan Christian Schmidt von kaliber.38 und überhaupt bei allenRead More
Einige Bausteine, kompiliert von Alf Mayer Thomas Wörtche (tw), geb. 1954. Schreibt für sehr unterschiedliche Blätter, arbeitet für die eine oder andere Sendeanstalt, lehrt hin und wieder an Universitäten, notierte das „Krimi-Jahrbuch 1990“ lakonisch über seinen Mitherausgeber. „Promotion 1987 an der Universität Konstanz. Seit 1984 freier Publizist bei Print, Radio und Online-Medien. Beschäftigt sich mit Musik, Literatur und Bildern, mit starkem Akzent auf Kriminalliteratur. Tummelt sich gerne zwischen Wissenschaft & Boulevard“, hieß es 2010 in Cicero. TW hat einen Eintrag bei Wikipedia, der aber umreißt den Literaturwissenschaftler, Kritiker, Publizisten, Kolumnisten,Read More
The First Time I Met Thomaschen I met Thomas Wörtche in 1990 at Semana Negra (Black Week), the yearly gathering of international crime novelists, editors, and publishers in Gijón, Spain. The gathering still goes strong, thanks to the fraternal spirit of its founding organizer, the legendary author-journalist-political activist Paco Ignacio Taibo II of Mexico City. New to the scene of crime literature, I quicky accepted Señor Taibo’s invitation to Gijón, seeing it as a golden opportunity to meet colleagues beyond the clubby boundaries of my own New York City. WhatRead More
Manchmal erfahre ich es später … Ein Mittwoch im Juni 2024, Schöneberg, Studio 24. Dort findet alle zwei Monate der Krimi-Talk statt, den ich mit Thomas mache. Und an diesem Abend sagte er einen der schönsten Sätze, den er jemals zu mir gesagt hat: „So etwas habe ich noch nie gelesen!“. Gemeint war Megan Abbotts „Wage es nur!“ (Ü: Karen Gerwig), den Cheerleader-Kriminalroman, den ich an dem Abend vorgeschlagen und vorgestellt habe. Und dass ich das von ihm höre, der gefühlt alles gelesen hat und alles kennt, was irgendwie mitRead More
Sich vom Dünkel der anderen nie beirren lassen Eine Annäherung an die Arbeit von Thomas Wörtche – von Alf Mayer Ohne TW könnten Sie das hier gar nicht lesen, gäbe es CrimeMag/ CulturMag nicht oder wie immer Sie uns nennen wollen (alles erlaubt). Zehntausend Beiträge umfasst unser Archiv inzwischen, der älteste Eintrag von Thomas Wörtche ist mit »Bodo Strauss und der ganz normale Wahnsinn« überschrieben und vom 14.01. 2001 datiert. Damals hieß das Online-Magazin du jour für Literaturbesprechungen noch »titel«. 2007-2008 machte man einen Relaunch und das Magazin wurde fürRead More
Wenn ein Roman lebendig wird … Thomas sitzt bei einer Tasse Kaffee vor einem Straßencafè in der Bergmannstraße und lässt es sich bei der Lektüre eines Thrillers mit dem Titel DIE FRAU MIT DEM MALTESERKREUZ im Übrigen gutgehen. Das Wetter ist schön, die Röcke sind kurz und die Vögel zwitschern munter durcheinander. „Die junge Frau hat an einem Einzeltisch vor einem Straßencafé in Kreuzberg Platz genommen und bestellt einen großen Cappuccino. Sie hantiert mit ihrem Smartphone. Sie ist zurückhaltend elegant gekleidet. Wirklich auffällig an ihr ist nur die Tätowierung aufRead More
»Da war viel Wage- und auch eine Prise Übermut am Werk« Die Geschichte der Krimi-Reihe metro ist auf der Internetseite des Unionsverlags gut dokumentiert. Wir bringen Ihnen in diesem Special auch das Gründungsdokument, ein kaliber 38-Interview mit Thomas Wörtche sowie damalige Pressestimmen und außerdem exklusiv und erstmals eine Bibliografie der Reihe. Zu all dem auch TW himself mit dem Text „The making of metro“ aus seinem Band „Das Mörderische neben dem Leben“. Alf Mayer: Gab es sozusagen ein Schlüsselerlebnis, die metro-Reihe aus der Taufe zu heben? Wie ist sie entstanden?Read More
Bibliographie Kriminalliteratur im Unionsverlag 1980 – heute.Darin auch 2000 bis 2007: »UT metro – herausgegeben von Thomas Wörtche« UT = Unionsverlag Taschenbuch; nicht alle im Verlag erschienene Kriminalliteratur war immer der metro-Reihe zugeordnet; nicht erkennbar sind hier Hardcover-Ausgaben – für alle und alles aber gilt: Die Herausgeber-Arbeit von TW hat lange nachgewirkt und wirkt immer noch nach. Siehe auch das Interview mit Lucien Leitess in dieser Ausgabe, sowie den TW-Text »The making of metro« und die metro-Gründungsdokumente in diesem Special. Sowie die Beiträge von Garry Disher, Patricia Melo, Barbara Mesquita,Read More
»Ungeheure Neugierde und Lust auf das Neue, das Überraschende…« Ein Interview mit Winfried Hörning, Leiter der Suhrkamp-Taschenbuchabteilung – von Alf Mayer Wie war das? Wie fing das an mit Thomas Wörtche  als Herausgeber einer Krimi-Reihe bei Suhrkamp? Gibt es dafür so etwas ein Gründungsdokument? (lacht) Nein, da muss ich Sie enttäuschen. Weder gab es eine Bewerbung noch ein Positionspapier. Wir haben über die Jahre einfach das eine oder andere Mal miteinander gesprochen. Bitte Details. Was Krimis angeht, gibt es bei Suhrkamp ja eine Vor-Wörtche-Zeit. Mitte, Ende der neunziger Jahre sollteRead More
»Herausgegeben von Thomas Wörtche« – Die Kriminalliteratur-Reihe bei Suhrkamp Frühjahr 2016 Candice Fox, Hades (Hades, 2014). Aus dem australischen Englisch von Anke Caroline Burger James Grady, Die letzten Tage des Condor (Last Days of the Condor, 2015). Aus dem amerikanischen Englisch von Zoë Beck Charlie Stella, Johnny Porno (Johnny Porno, 2010). Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf Michael H. Rubin, Cottoncrest (The Cottoncrest Curse, 2014). Aus dem Amerikanischen von Karen Witthuhn Herbst 2016 5. John Ide, I.Q. (IQ, 2016). Aus dem amerikanischen Englisch von Conny Lösch6. Candice Fox, Eden (Eden,Read More
Geburtstagsgrüße von Ann Anders, Iris Boss, Robert Brack, Alan Carter, Michael Friederici, André Georgi, Nicole Herrschmann, Else Laudan, Vera Mayer, Andrea O’Brien, Ludwig Paulmichl, Eva Reitgassl, Jürgen Ruckh, Karen Witthuhn Gerne Grüße an das Geburtstagskind: „Der große Bär, der alles über Krimis weiß.“ – Ann Anders ** Frei nach Loriot: Ein Leben ohne T.W. ist möglich, aber sinnlos. Schön, dass es Dich gibt! – Deine Iris Boss ** Lieber TW, von wenigen Kritikern bekommt man gern einen Verriss, von dir schon. Möge dein Urteil weiterhin streng und dein Revolver gutRead More
Zwei Zeichnungen für Thomas, mit herzlichem Glückwunsch zum Geburtstag – Hartmut Andryzuk. Siehe auch bei Gang 13, Rainer Nitsche & Gudrun Fröba: Geheimoperation TW »Papa di crimine« Fiera del libro,  Francoforte Ottobre 2024 ** ** Friedrich Ani: Wörtche, der Eroberer Fast alles, was ich über das geheime Wesen der Kriminalliteratur weiß (oder zu wissen glaube), lernte ich aus Texten eines unfassbar belesenen Kritikers namens Thomas Wörtche. Nach zwei Jahrzehnten produktiver Irrfahrten hatte ich endlich das mir angemessene Genre gefunden, und kaum waren zwei Kriminalromane von mir erschienen, stieß ich –Read More
D.B. Blettenberg: Die Ferne kann nicht trennen Nun also der 70ste.    Seinen 65sten Geburtstag hat Thomas Wörtche auf der griechischen Insel Leros — die für eine Dekade mein freiwilliges Exil in der Ägäis war — gefeiert. Er lud bei Popis ein, einer einfachen und etwas abgelegenen Taverna an der Bucht von Merikiá. Wir saßen am Ufer über dem Strand und tauschten uns wie so oft über Gott und die Welt aus. Er war im Urlaub, residierte in einem kleinen Hotel in Álinda, aber auch hier wurde gearbeitet. Er bereiteteRead More
Wolfgang Brylla: Mordi et orbi Ist jemand auf verbalen Krawall aus, der sollte es versuchen, Thomas mit „Krimi-Papst“ anzusprechen. Den religiösen Vergleich hört er nicht so gerne, denn das Päpstliche hat schon was mit diktatorisch-ideologischer Brechstange-Rhetorik zu tun. Thomas ist auf keinen Fall ein orthodoxer Eremit, der auf Teufel komm raus seine Weltsicht (auf die Kriminalliteratur) durchzusetzen beabsichtigt. Auf der Mainstream-Welle mit zu schwimmen, ist seine Sache nicht. Seine Meinung verteidigt er argumentativ, kann austeilen, aber auch einstecken, hört immer zu. Dies alles mit dem Ziel, nicht nur für dieRead More
Liza Cody: From one music lover… Hi Alf, I’m working on a new computer and, for some reason, it identified you’re email as ‚junk‘. Because of that I only saw it today. Is it too late to say, ‚Happy birthday, Doctor Tom, from one music lover to another.‘ ? Best wishes, Liza Cody Danny Dziuk Ich hatte 2016 gerade ein Album rausgebracht, das ich für mein bislang bestes hielt. Pressereaktionen aber zunächst eher mau bis lauwarm, und mit diesem Gefühl im Rücken ging ich auch mal wieder auf eine meiner kleinenRead More
Ekkehard Faude: Materialien zu einem Portrait of the Artist as a Younger Man. Als Nebenthema: “Wohl denen die gelebt…” 12. Juli 1999 (Verlegertagebuch) «Ein überraschender Anruf von Thomas Wörtche: mit amüsanten Missverständnissen. Er hatte sich bedanken wollen für die Weltwoche-Rezension seines „Wespennest“-Hefts, da er bei Union “angedockt“ hat, um dort eine internationale Krimireihe aufzubauen – Lucien Leitess hat ihm meine Telefonnummer besorgt. Ich war sozusagen erfreut und startled durch seine Stimme, meinte: er würde sich auf Post von mir melden – ich hatte aber nur vergeblich nach seiner Adresse imRead More
Frank Göhre Juli 2024
Frank Göhre Lieber Thomas, Anfang der Siebziger Jahre hast Du in Bochum studiert. Anfang der Siebziger Jahre habe ich in unmittelbarer Nähe des Bochumer Polizeipräsidiums gewohnt. Beides konnte nicht ohne Folgen bleiben. In Erinnerung an jene Zeit und zu Deinem Siebzigsten widme ich Dir diesen Text. Bochum,1 Uhr nachtsDas menschliche Hirn ist eine FehlkonstruktionGegenüber zwei erleuchtete FensterFleetwood Macstell dir vorall daswas wir bisher gehört habendas ist sowie jetztFleetwood Macdas istsagt Körner und dreht einen Joint und wir spielenNowack auf dem Dachbodenund ich sagealleswas mir so einfälltist für mich wichtigsind neueRead More
Johannes Groschupf: Ein Glücksfall Thomas Wörtche verzog keine Miene, als er mir ein Angebot machte, das ich nicht ablehnen konnte. Wir saßen bei einem Italiener am Rande Kreuzbergs. Es war spät geworden. Der Wirt wischte den Tresen mit dem Geschirrtuch. Claudia Denker, die uns zusammengebracht hatte, nippte an ihrem Grappa. Ich entschuldigte mich und ging zur Toilette. Ich schaute nicht nach, ob hinter dem Spülkasten eine Waffe versteckt war, sondern warf mir am Waschbecken kaltes Wasser ins Gesicht. Ob ich einen Thriller für seine Krimireihe bei Suhrkamp schreiben wolle? „Ja“,Read More
Petra Hardt: Moskau Wer Thomas kennenlernen möchte, gehe mit ihm durch Moskau. Wie alle Metropolen ist diese wunderschöne Stadt ein Katalysator vorhandener Kapazitäten – und da sind wir wieder bei Thomas. Die Besichtigung des Roten Platzes geriet zu einem historischen und militärhistorischen Hauptseminar. Es war die wohl längste touristische Besichtigung der Place Rouge. Ich musste mich zwischendurch hinsetzen und alles verstanden habe ich auch nicht, aber Thomas kann man auch einfach so zuhören. Während der Schifffahrt auf der Moskwa offenbarte Thomas seine architektonischen und topographischen Kenntnisse. Der Ausflug auf demRead More