Zwei Zeichnungen für Thomas, mit herzlichem Glückwunsch zum Geburtstag – Hartmut Andryzuk. Siehe auch bei Gang 13, Rainer Nitsche & Gudrun Fröba: Geheimoperation TW »Papa di crimine« Fiera del libro, Francoforte Ottobre 2024 ** ** Friedrich Ani: Wörtche, der Eroberer Fast alles, was ich über das geheime Wesen der Kriminalliteratur weiß (oder zu wissen glaube), lernte ich aus Texten eines unfassbar belesenen Kritikers namens Thomas Wörtche. Nach zwei Jahrzehnten produktiver Irrfahrten hatte ich endlich das mir angemessene Genre gefunden, und kaum waren zwei Kriminalromane von mir erschienen, stieß ich –
Read More D.B. Blettenberg: Die Ferne kann nicht trennen Nun also der 70ste. Seinen 65sten Geburtstag hat Thomas Wörtche auf der griechischen Insel Leros — die für eine Dekade mein freiwilliges Exil in der Ägäis war — gefeiert. Er lud bei Popis ein, einer einfachen und etwas abgelegenen Taverna an der Bucht von Merikiá. Wir saßen am Ufer über dem Strand und tauschten uns wie so oft über Gott und die Welt aus. Er war im Urlaub, residierte in einem kleinen Hotel in Álinda, aber auch hier wurde gearbeitet. Er bereitete
Read More Wolfgang Brylla: Mordi et orbi Ist jemand auf verbalen Krawall aus, der sollte es versuchen, Thomas mit „Krimi-Papst“ anzusprechen. Den religiösen Vergleich hört er nicht so gerne, denn das Päpstliche hat schon was mit diktatorisch-ideologischer Brechstange-Rhetorik zu tun. Thomas ist auf keinen Fall ein orthodoxer Eremit, der auf Teufel komm raus seine Weltsicht (auf die Kriminalliteratur) durchzusetzen beabsichtigt. Auf der Mainstream-Welle mit zu schwimmen, ist seine Sache nicht. Seine Meinung verteidigt er argumentativ, kann austeilen, aber auch einstecken, hört immer zu. Dies alles mit dem Ziel, nicht nur für die
Read More Liza Cody: From one music lover… Hi Alf, I’m working on a new computer and, for some reason, it identified you’re email as ‚junk‘. Because of that I only saw it today. Is it too late to say, ‚Happy birthday, Doctor Tom, from one music lover to another.‘ ? Best wishes, Liza Cody Danny Dziuk Ich hatte 2016 gerade ein Album rausgebracht, das ich für mein bislang bestes hielt. Pressereaktionen aber zunächst eher mau bis lauwarm, und mit diesem Gefühl im Rücken ging ich auch mal wieder auf eine meiner kleinen
Read More Ekkehard Faude: Materialien zu einem Portrait of the Artist as a Younger Man. Als Nebenthema: “Wohl denen die gelebt…” 12. Juli 1999 (Verlegertagebuch) «Ein überraschender Anruf von Thomas Wörtche: mit amüsanten Missverständnissen. Er hatte sich bedanken wollen für die Weltwoche-Rezension seines „Wespennest“-Hefts, da er bei Union “angedockt“ hat, um dort eine internationale Krimireihe aufzubauen – Lucien Leitess hat ihm meine Telefonnummer besorgt. Ich war sozusagen erfreut und startled durch seine Stimme, meinte: er würde sich auf Post von mir melden – ich hatte aber nur vergeblich nach seiner Adresse im
Read More Frank Göhre Lieber Thomas, Anfang der Siebziger Jahre hast Du in Bochum studiert. Anfang der Siebziger Jahre habe ich in unmittelbarer Nähe des Bochumer Polizeipräsidiums gewohnt. Beides konnte nicht ohne Folgen bleiben. In Erinnerung an jene Zeit und zu Deinem Siebzigsten widme ich Dir diesen Text. Bochum,1 Uhr nachtsDas menschliche Hirn ist eine FehlkonstruktionGegenüber zwei erleuchtete FensterFleetwood Macstell dir vorall daswas wir bisher gehört habendas ist sowie jetztFleetwood Macdas istsagt Körner und dreht einen Joint und wir spielenNowack auf dem Dachbodenund ich sagealleswas mir so einfälltist für mich wichtigsind neue
Read More Johannes Groschupf: Ein Glücksfall Thomas Wörtche verzog keine Miene, als er mir ein Angebot machte, das ich nicht ablehnen konnte. Wir saßen bei einem Italiener am Rande Kreuzbergs. Es war spät geworden. Der Wirt wischte den Tresen mit dem Geschirrtuch. Claudia Denker, die uns zusammengebracht hatte, nippte an ihrem Grappa. Ich entschuldigte mich und ging zur Toilette. Ich schaute nicht nach, ob hinter dem Spülkasten eine Waffe versteckt war, sondern warf mir am Waschbecken kaltes Wasser ins Gesicht. Ob ich einen Thriller für seine Krimireihe bei Suhrkamp schreiben wolle? „Ja“,
Read More Petra Hardt: Moskau Wer Thomas kennenlernen möchte, gehe mit ihm durch Moskau. Wie alle Metropolen ist diese wunderschöne Stadt ein Katalysator vorhandener Kapazitäten – und da sind wir wieder bei Thomas. Die Besichtigung des Roten Platzes geriet zu einem historischen und militärhistorischen Hauptseminar. Es war die wohl längste touristische Besichtigung der Place Rouge. Ich musste mich zwischendurch hinsetzen und alles verstanden habe ich auch nicht, aber Thomas kann man auch einfach so zuhören. Während der Schifffahrt auf der Moskwa offenbarte Thomas seine architektonischen und topographischen Kenntnisse. Der Ausflug auf dem
Read More Sabine Kalff: Ein Mann fürs Große Auf Thomas Wörtche war ich neugierig, weil es ihn wie mich einmal zu Diaphanes verschlagen hat. Dessen Verleger hat die Fähigkeit, gute Leute anzuziehen und rasch in die Flucht zu schlagen. Schon nach wenigen Minuten war mir klar, dass Thomas Wörtche ein zu guter Fang für den kleinen Verlag war, ein stattlicher Karpfen, der das Boot beim Herausziehen zum Kentern zu bringen drohte. Als Literaturwissenschaftlerin habe eigentlich nichts mit Thomas Wörtche zu schaffen, doch ich komme gerne zu den Arbeitstreffen von Johannes Groschupf mit
Read More Klaus Kamberger: König der Polemik Schreibt ihm ins Stammbuch, was alle anderen wohl auch lobend tun werden: wieviel er doch weiß, um was alles er sich verdient gemacht hat, welche Ausblicke er zu öffnen wusste, etc. pp. Aber was ich darüber hinaus immer bis zum Vollrausch genossen habe, das ist sein umwerfendes Talent zur, wenn sonst nix mehr nützt, fundamentalen Polemik! Weiter so, mein Lieber! Klaus Kamberger ** ** Dietrich Leder: Izzo, Ben Harper, Hard Bop, „The Innocent Criminals“ und manch andere Verknüpfungen des Lebens Thomas Wörtche, der dieser
Read More „Wir brauchen keine Frauenquote bei Kriminalromanen“ Veröffentlicht am 22.07.2019 | Lesedauer: 9 Minuten Von Elmar Krekeler Redakteur Feuilleton Thomas Wörtche ist Krimi-Papst. Keiner in Deutschland kennt sich besser aus im literarischen Morden. Ein Gespräch über Gewalt gegen Frauen, das Gift der Regiokrimis und die Frage nach Quoten. Von Bücherstapeln erschlagen zu werden ist gegenwärtig die wahrscheinlichste Todesart in der Wohnung des Krimi-Papstes Thomas Wörtche. Der Suhrkamp-Herausgeber und Kriminalromanexperte mistet aus. Es geht ausgesprochen nerdig zu. Es gibt Kaffee. Auf dem Tisch liegt der Entwurf eines Stammbaums der Kriminalliteratur, an dem der 65-Jährige
Read More Susan Madsen: Thomas Wörtche zum 70. Geburtstag Wir taumeln durch das Leben. Halb taub. Halb blind. Doch hören wir. Sehen wir. Eben. Auf der halben Suche nach dem Sinn. Darum lass dir, ums Verrecken, das salzige, bittere, süße Leben im Ganzen schmecken. Anm.d. Red.: Bei Folge 9 sind inzwischen bei uns ihre Anschau-Abenteuer. Aber Susan Madsen fotografiert nicht nur, sie hat jetzt auch begonnen, uns Geschichten aus ihrer Kindheit zu erzählen. Wahre Geschichten. Natürlich: 10 wahre Geschichten (1) ** ** Sally McCrane: Marching to his own drummer I looked up Thomas Woertche’s email
Read More Patricia Melo: A man of passion The photo was taken by translator Barbara Mesquita, when I had the pleasure of meeting Thomas Wörtche in 1997, during the launch of my novel „O Matador“ in Germany. It was an unforgettable journey of readings across several German cities, and from our very first encounter, I was profoundly impressed by Thomas’s immense cultural knowledge, by his passion for literature and his keen eye for contemporary Brazilian writers. His literary insights, his dedication to promoting and understanding Brazilian literature were an enriching experience for
Read More Betr.: Geheimoperation TW »Papa di crimine« Fiera del libro, Francoforte Ottobre 2024 Venerdi, Freitag, 18.10. 2024 10 Uhr: Ankunft Sänfte und Sänftenträger Halle 3.0. Danach Weihe der Sänfte und der Sänftenträger durch Bamberger Erzbischof 10.30 Hotel Frankfurter Hof: Einkleiden des Würdenträgers (weiße Soutane mit 70 goldenen Knöpfen, weißer Pileolus, weiße Handschuhe, goldene Kette mit Hackebeilchen). 11 Uhr Eintreffen des Würdenträgers Halle 3.0. Begrüßung durch Buchmessendirektor und Oberbürgermeister FFM. Einweisung des Würdenträgers in die Kunst des spontanen Winkens (Claudia Roth) 11.30 Transport der Sänfte inkl. Würdenträger zu Halle 3.1. (Fahrstuhl) 11.35,
Read More Warum Candice? – Ein Interview mit Thomas Wörtche von Ulrich Noller Veröffentlicht am 10. April 2017 beim WDR. Candice Fox´ Roman “Fall”, der heute erscheint, ist der letzte Teil ihrer Hades-Trilogie. Der Publizist und Literaturwissenschaftler Thomas Wörtche, geboren 1954, ist der Mann, dem wir es zu verdanken haben, dass diese außergewöhnliche Autorin aus Australien seit ein paar Jahren auch auf Deutsch zu lesen ist. Wörtche hat lange mit dem Schweizer Unionsverlag zusammen gearbeitet, mit seiner metro-Reihe machte er viele (oft unkonventionelle) AutorInnen aus aller Welt in Deutschland bekannt. Nach einem
Read More Alf Mayer: Thomas Wörtche und du, ihr kennt euch schon eine ganze Weile. Erinnerst du dich an die Anfänge?Was hast du damals gemacht – und was er? Frank Nowatzki: Puh. Das ist ewig her. Ich meine, er hatte diese coole Kolumne namens Leichenberg im Nürnberger Plärrer, in der er immer Unerwartetes besprochen hat, auch Sachbücher, und ich habe als Rookie in Anlehnung an die Black Lizard Books die Reihe Black Lizard Bücher gestartet, um dem Krimi ein anderes, furioses Antlitz zu geben. Und wie habt ihr euch kennengelernt? Hattest du
Read More Auf ihrem Blog Krimiscout begann die Übersetzerin Andrea O’Brien im Mai 2016 eine Reihe, die sie „Fahnderprofile“ betitelte und unter dieser Überschrift je eine Persönlichkeit der Krimiszene vorstellte. Hier der erste Eintrag: Den Auftakt unserer Reihe »Fahnderprofile« macht Thomas Wörtche, der zu den bekanntesten Krimiexperten der deutschen Verlags- und Medienlandschaft zählt. Er meint: »Wer Kriminalliteratur per se für trivial hält, belegt damit seine eigene Borniertheit oder seine mangelnde Kenntnis von Literatur und Kunst«. Wie wahr! Steckbrief Thomas Wörtche Thomas Wörtche, der für seine umfangreiche Kenntnisse und Aktivitäten im Bereich Kriminalliteratur bekannt ist und
Read More Leonardo Padura: »Yo tengo una gran deuda de gratitud con Thomas« Ich bin Thomas zu großem Dank verpflichtet. Er war es, der für einen in Deutschland unbekannten kubanischen Schriftstellers das Risiko einging, dessen erste Romane unter Vertrag zu nehmen. Das war, als er die Kriminalroman-Reihe des Unionsverlags konzipierte und koordinierte. So öffnete sich jene besondere Tür, durch die ich nun all die Jahre gegangen bin, mehr als zwanzig sind es inzwischen, in denen ich die große Genugtuung hatte, deutsche Leser zu gewinnen. Thomas war aber nicht nur ein großartiger Lektor und
Read More Sybille Ruge: Mémoires W saß mir gegenüber. Eine Bank im Nebel am Hauptbahnhof. Februar? Er in Lederjacke (Pelzfutter), mir fror das Gehirn ein (modische Klamotten). Wir legten langsam unsere Masken ab (Corona). Der Kaffee in den Pappbechern wurde kalt (Costa Coffee, ungenießbar). Ich machte ein fröhliches Gesicht dazu, immerhin saß mir W gegenüber. Nachdem ich mit W gesessen hatte, schrieb er mir Bemerkungen an den Rand. „Mimimi“„Hä?“„Versteht kein Mensch.“„Puh.“„Wo kommt das denn jetzt her?“„Brauchen wir das?“„Och, nee.“„??????“ W liest zwischen den Zeilen (bevor sie fertig sind).Plötzlich saß W in meinem
Read More Peter Torberg: Glücklich im Fahrwasser Du meine Güte, wie gratuliert man dem Krimi-Papst? Nun, gewiss nicht, indem man sich ihm zu Füßen wirft und lobhudelt, dass es nur so eine Art hat. Das sei den Kolumnisten vorbehalten, die so etwas in der Schublade liegen haben und die Versatzstücke jederzeit zu den entsprechenden „runden“ Geburtstagen zu Hymnen zusammenschustern … und sich eigentlich nur selbst loben. Und auch nicht, indem man jetzt lang und breit erklärt, wie TW zu seinem Ruhm kam: Durch fleißiges, beharrliches, belesenes Kärrnern auf den Äckern der Literatur,
Read More Die Story, die Miron Zownir für TW aus seiner unveröffentlichten Sammlung »Erste Liebe« ausgesucht hat, spielt Anfang der 60’er Jahre in der Gegend, aus der Thomas kommt, und hat einen zehn Jahre alten Protagonisten. High Noon Tommy hatte den ganzen Morgen verschlafen. Vom Fenster drang das dumpfe Gurren von Tauben. Sie klangen so deprimierend, dass er lange nicht aufstehen wollte. Mit seiner unerschütterlichen Beharrlichkeit ließ das trübe Morgenlicht, im Schlafzimmer alles so trostlos erscheinen. Es war der letzte Sommer bei seiner Oma und draußen schien wahrscheinlich die Sonne. Tommy
Read More (AM) Auf 450 Buchseiten kalkuliert war 2017 das Projekt »Leichenberg. Präposthumane Schriften. Herausgegeben von Claudia Denker. Mit ergänzenden Texten von Jochen Schmoldt (Chefredakteur PLÄRRER) und jan Christian Schmidt (Herausgeber kaliber.38) und Erläuterungen von Thomas Wörtche. Paperpack. Mit Glossar. 30,00 Euro« im CulturBooks Verlag. ”30 Jahre Nachdenken über Crime Fiction. Ein einmaliger Führer durch die Kriminalliteratur«, war der Teaser überschrieben. Der „Leichenberg“ war eine der allerersten, dienstältesten Kolumnen zur Crime Fiction in Deutschland, mutmaßlich 1987 begonnen und mit langem Atem geführt. Herausgeberin Claudia Denker rekonstruierte für den geplanten Band die Anfänge
Read More »Der Start von UT metro war fulminant. Auf einen Schlag tauchten im Frühjahr zwölf deutsche Erstausgabenam Krimihimmel auf, jedes Buch spielt an einem anderen Schauplatz: in Alaska, Hongkong, Bangkok, Oslo, Marseille, Westafrika, Kuba und Harlem, in England. Noch erstaunlicher als diese verlegerisch-logistische Leistung ist die Entdeckung unbekannte Autoren. Das Konzept, spannend von der Welt zu erzählen, bringt eine unverhoffte Vielfalt hervor: Beinahe in jedem Titel ist eine Besonderheit oder Innovation moderner Kriminalschriftstellerei zu entdecken. Der Unionsverlag hat seine ganze Erfahrung mit der Übersetzung wenig bekannter Literaturen aus der Zweiten und
Read More The making of metro … In memoriam Jac Flessenkemper Metro – die weltumspannende Krimi-Reihe, die gar keine Krimi-Reihe war, sondern aus 155 spannenden Romanen aus aller Welt bestand, und die ich ab 1998 erfunden und bis 2007 in Kooperation mit dem Zürcher Unionsverlag herausgegeben habe – dieses metro also war, so konnte man zum Beispiel lesen, »die beste Krimi-Reihe Europas«, hat ein bisschen den Krimi-Markt in Richtung »Global Crime« gedreht und ein wenig Trend gesetzt. Metro fuhr ein paar zigtausend Rezensionen mit einem Lob-zu-Verriss-Quotienten von 9&2 ein, gab eine Art Blaupause für
Read More »Mehr als ein Kriminalroman« »Kriminalromane« gehören in die Warengruppen 120 (Spannung), 121 (Krimis, Thriller, Spionage), 122 (Historische Kriminalromane) – buchhändlerisch gesehen. Und nicht in die Warengruppe 110 und folgende. Dort findet man »Erzählende Literatur« aller Art. So gesehen wären »Kriminalromane« und »Literatur« verschiedene Dinge. Aber pragmatische Abstraktionen sind noch lange keine literarischen oder ästhetischen Kategorien. Was auch niemand im Ernst behauptet. Aber was doch Verwirrung stiftet. Machen wir ein Experiment: Auf dem Umschlag, unter dem Titel Davenport 160×90 von Sybille Ruges Roman steht nicht, wie ursprünglich geplant und angekündigt, »Kriminalroman«,
Read More Politik und Verbrechen: Ein Interview mit Thomas Wörtche im WDR Veröffentlicht am 19. Oktober 2017 beim WDR Wie politisch ist die Kriminalliteratur? Wie sieht es in Deutschland aus? Was können Politkrimis – was sollen sie? Welche Antworten können Politthriller in postfaktischen Zeiten (nicht) liefern? Welche Rolle spielt die Migration? Und wie kommt´s, dass in Sachen Politik die Realität hierzulande derzeit so viel kreativer ist als die Fiktion? Ein Gespräch zum Stand der Dinge – von Ulrich Noller. Thomas Wörtche, geboren 1954, Publizist, Literaturwissenschaftler, Herausgeber, ist einer der versiertesten Krimikenner Deutschlands.
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