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Sabine Kalff: Ein Mann fürs Große Auf Thomas Wörtche war ich neugierig, weil es ihn wie mich einmal zu Diaphanes verschlagen hat. Dessen Verleger hat die Fähigkeit, gute Leute anzuziehen und rasch in die Flucht zu schlagen. Schon nach wenigen Minuten war mir klar, dass Thomas Wörtche ein zu guter Fang für den kleinen Verlag war, ein stattlicher Karpfen, der das Boot beim Herausziehen zum Kentern zu bringen drohte. Als Literaturwissenschaftlerin habe eigentlich nichts mit Thomas Wörtche zu schaffen, doch ich komme gerne zu den Arbeitstreffen von Johannes Groschupf mitRead More
Klaus Kamberger: König der Polemik Schreibt ihm ins Stammbuch, was alle anderen wohl auch lobend tun werden: wieviel er doch weiß, um was alles er sich verdient gemacht hat, welche Ausblicke er zu öffnen wusste,  etc. pp. Aber was ich darüber hinaus immer bis zum Vollrausch genossen habe, das ist sein umwerfendes Talent zur, wenn sonst nix mehr nützt, fundamentalen Polemik! Weiter so, mein Lieber!   Klaus Kamberger ** ** Dietrich Leder: Izzo, Ben Harper, Hard Bop, „The Innocent Criminals“ und manch andere Verknüpfungen des Lebens Thomas Wörtche, der dieserRead More
„Wir brauchen keine Frauenquote bei Kriminalromanen“ Veröffentlicht am 22.07.2019 | Lesedauer: 9 Minuten Von Elmar Krekeler Redakteur Feuilleton Thomas Wörtche ist Krimi-Papst. Keiner in Deutschland kennt sich besser aus im literarischen Morden. Ein Gespräch über Gewalt gegen Frauen, das Gift der Regiokrimis und die Frage nach Quoten. Von Bücherstapeln erschlagen zu werden ist gegenwärtig die wahrscheinlichste Todesart in der Wohnung des Krimi-Papstes Thomas Wörtche. Der Suhrkamp-Herausgeber und Kriminalromanexperte mistet aus. Es geht ausgesprochen nerdig zu. Es gibt Kaffee. Auf dem Tisch liegt der Entwurf eines Stammbaums der Kriminalliteratur, an dem der 65-JährigeRead More
Susan Madsen: Thomas Wörtche zum 70. Geburtstag  Wir taumeln durch das Leben. Halb taub. Halb blind. Doch hören wir. Sehen wir. Eben. Auf der halben Suche nach dem Sinn.  Darum lass dir, ums Verrecken, das salzige, bittere, süße Leben im Ganzen schmecken.  Anm.d. Red.: Bei Folge 9 sind inzwischen bei uns ihre Anschau-Abenteuer. Aber Susan Madsen fotografiert nicht nur, sie hat jetzt auch begonnen, uns Geschichten aus ihrer Kindheit zu erzählen. Wahre Geschichten. Natürlich: 10 wahre Geschichten (1) ** ** Sally McCrane: Marching to his own drummer I looked up Thomas Woertche’s emailRead More
Patricia Melo: A man of passion The photo was taken by translator Barbara Mesquita, when I had the pleasure of meeting Thomas Wörtche in 1997, during the launch of my novel „O Matador“ in Germany. It was an unforgettable journey of readings across several German cities, and from our very first encounter, I was profoundly impressed by Thomas’s immense cultural knowledge, by his passion for literature and his keen eye for contemporary Brazilian writers. His literary insights, his dedication to promoting and understanding Brazilian literature were an enriching experience forRead More
Betr.: Geheimoperation  TW »Papa di crimine« Fiera del libro,  Francoforte Ottobre 2024 Venerdi, Freitag, 18.10. 2024 10 Uhr: Ankunft Sänfte und Sänftenträger Halle 3.0. Danach Weihe der Sänfte und der Sänftenträger durch Bamberger Erzbischof 10.30 Hotel Frankfurter Hof: Einkleiden des Würdenträgers (weiße Soutane mit 70 goldenen Knöpfen, weißer Pileolus, weiße Handschuhe, goldene Kette mit Hackebeilchen). 11 Uhr Eintreffen des Würdenträgers Halle 3.0. Begrüßung durch Buchmessendirektor und Oberbürgermeister FFM. Einweisung des Würdenträgers in die Kunst des spontanen Winkens (Claudia Roth) 11.30 Transport der Sänfte inkl. Würdenträger zu Halle 3.1. (Fahrstuhl) 11.35,Read More
Warum Candice? – Ein Interview mit Thomas Wörtche von Ulrich Noller Veröffentlicht am 10. April 2017 beim WDR. Candice Fox´ Roman “Fall”, der heute erscheint, ist der letzte Teil ihrer Hades-Trilogie. Der Publizist und Literaturwissenschaftler Thomas Wörtche, geboren 1954, ist der Mann, dem wir es zu verdanken haben, dass diese außergewöhnliche Autorin aus Australien seit ein paar Jahren auch auf Deutsch zu lesen ist. Wörtche hat lange mit dem Schweizer Unionsverlag zusammen gearbeitet, mit seiner metro-Reihe machte er viele (oft unkonventionelle) AutorInnen aus aller Welt in Deutschland bekannt. Nach einemRead More
Alf Mayer: Thomas Wörtche und du, ihr kennt euch schon eine ganze Weile. Erinnerst du dich an die Anfänge?Was hast du damals gemacht – und was er? Frank Nowatzki: Puh. Das ist ewig her. Ich meine, er hatte diese coole Kolumne namens Leichenberg im Nürnberger Plärrer, in der er immer Unerwartetes besprochen hat, auch Sachbücher, und ich habe als Rookie in Anlehnung an die Black Lizard Books die Reihe Black Lizard Bücher gestartet, um dem Krimi ein anderes, furioses Antlitz zu geben. Und wie habt ihr euch kennengelernt? Hattest duRead More
Auf ihrem Blog Krimiscout begann die Übersetzerin Andrea O’Brien im Mai 2016 eine Reihe, die sie „Fahnderprofile“ betitelte und unter dieser Überschrift je eine Persönlichkeit der Krimiszene vorstellte. Hier der erste Eintrag: Den Auftakt unserer Reihe »Fahnderprofile« macht Thomas Wörtche, der zu den bekanntesten Krimiexperten der deutschen Verlags- und Medienlandschaft zählt. Er meint: »Wer Kriminalliteratur per se für trivial hält, belegt damit seine eigene Borniertheit oder seine mangelnde Kenntnis von Literatur und Kunst«. Wie wahr! Steckbrief Thomas Wörtche Thomas Wörtche, der für seine umfangreiche Kenntnisse und Aktivitäten im Bereich Kriminalliteratur bekannt ist undRead More
Leonardo Padura: »Yo tengo una gran deuda de gratitud con Thomas« Ich bin Thomas zu großem Dank verpflichtet. Er war es, der für einen in Deutschland unbekannten kubanischen Schriftstellers das Risiko einging, dessen erste Romane unter Vertrag zu nehmen. Das war, als er die Kriminalroman-Reihe des Unionsverlags konzipierte und koordinierte. So öffnete sich jene besondere Tür, durch die ich nun all die Jahre  gegangen bin, mehr als zwanzig sind es inzwischen, in denen ich die große Genugtuung hatte, deutsche Leser zu gewinnen. Thomas war aber nicht nur ein großartiger Lektor undRead More
Sybille Ruge: Mémoires W saß mir gegenüber. Eine Bank im Nebel am Hauptbahnhof. Februar? Er in Lederjacke (Pelzfutter), mir fror das Gehirn ein (modische Klamotten). Wir legten langsam unsere Masken ab (Corona). Der Kaffee in den Pappbechern wurde kalt (Costa Coffee, ungenießbar). Ich machte ein fröhliches Gesicht dazu, immerhin saß mir W gegenüber. Nachdem ich mit W gesessen hatte, schrieb er mir Bemerkungen an den Rand. „Mimimi“„Hä?“„Versteht kein Mensch.“„Puh.“„Wo kommt das denn jetzt her?“„Brauchen wir das?“„Och, nee.“„??????“ W liest zwischen den Zeilen (bevor sie fertig sind).Plötzlich saß W in meinemRead More
Peter Torberg: Glücklich im Fahrwasser Du meine Güte, wie gratuliert man dem Krimi-Papst? Nun, gewiss nicht, indem man sich ihm zu Füßen wirft und lobhudelt, dass es nur so eine Art hat. Das sei den Kolumnisten vorbehalten, die so etwas in der Schublade liegen haben und die Versatzstücke jederzeit zu den entsprechenden „runden“ Geburtstagen zu Hymnen zusammenschustern … und sich eigentlich nur selbst loben. Und auch nicht, indem man jetzt lang und breit erklärt, wie TW zu seinem Ruhm kam: Durch fleißiges, beharrliches, belesenes Kärrnern auf den Äckern der Literatur,Read More
Die Story, die Miron Zownir für TW aus seiner unveröffentlichten Sammlung »Erste Liebe« ausgesucht hat, spielt Anfang der 60’er Jahre in der Gegend, aus der Thomas kommt, und hat einen zehn Jahre alten Protagonisten.                                                      High Noon Tommy hatte den ganzen Morgen verschlafen. Vom Fenster drang das dumpfe Gurren von Tauben. Sie klangen so deprimierend, dass er lange nicht aufstehen wollte. Mit seiner unerschütterlichen Beharrlichkeit ließ das trübe Morgenlicht, im Schlafzimmer alles so trostlos erscheinen. Es war der letzte Sommer bei seiner Oma und draußen schien wahrscheinlich die Sonne. TommyRead More
(AM) Auf 450 Buchseiten kalkuliert war 2017 das Projekt »Leichenberg. Präposthumane Schriften. Herausgegeben von Claudia Denker. Mit ergänzenden Texten von Jochen Schmoldt (Chefredakteur PLÄRRER) und jan Christian Schmidt (Herausgeber kaliber.38) und Erläuterungen von Thomas Wörtche. Paperpack. Mit Glossar. 30,00 Euro« im CulturBooks Verlag. ”30 Jahre Nachdenken über Crime Fiction. Ein einmaliger Führer durch die Kriminalliteratur«, war der Teaser überschrieben. Der „Leichenberg“ war eine der allerersten, dienstältesten Kolumnen zur Crime Fiction in Deutschland, mutmaßlich 1987 begonnen und mit langem Atem geführt. Herausgeberin Claudia Denker rekonstruierte für den geplanten Band die AnfängeRead More
»Der Start von UT metro war fulminant. Auf einen Schlag tauchten im Frühjahr zwölf deutsche Erstausgabenam Krimihimmel auf, jedes Buch spielt an einem anderen Schauplatz: in Alaska, Hongkong, Bangkok, Oslo, Marseille, Westafrika, Kuba und Harlem, in England. Noch erstaunlicher als diese verlegerisch-logistische Leistung ist die Entdeckung unbekannte Autoren. Das Konzept, spannend von der Welt zu erzählen, bringt eine unverhoffte Vielfalt hervor: Beinahe in jedem Titel ist eine Besonderheit oder Innovation moderner Kriminalschriftstellerei zu entdecken. Der Unionsverlag hat seine ganze Erfahrung mit der Übersetzung wenig bekannter Literaturen aus der Zweiten undRead More
The making of metro … In memoriam Jac Flessenkemper Metro – die weltumspannende Krimi-Reihe, die gar keine Krimi-Reihe war, sondern aus 155 spannenden Romanen aus aller Welt bestand, und die ich ab 1998 erfunden und bis 2007 in Kooperation mit dem Zürcher Unionsverlag herausgegeben habe – dieses metro also war, so konnte man zum Beispiel lesen, »die beste Krimi-Reihe Europas«, hat ein bisschen den Krimi-Markt in Richtung »Global Crime« gedreht und ein wenig Trend gesetzt. Metro fuhr ein paar zigtausend Rezensionen mit einem Lob-zu-Verriss-Quotienten von 9&2 ein, gab eine Art Blaupause fürRead More
»Mehr als ein Kriminalroman« »Kriminalromane« gehören in die Warengruppen 120 (Spannung), 121 (Krimis, Thriller, Spionage), 122 (Historische Kriminalromane) – buchhändlerisch gesehen. Und nicht in die Warengruppe 110 und folgende. Dort findet man »Erzählende Literatur« aller Art. So gesehen wären »Kriminalromane« und »Literatur« verschiedene Dinge. Aber pragmatische Abstraktionen sind noch lange keine literarischen oder ästhetischen Kategorien. Was auch niemand im Ernst behauptet. Aber was doch Verwirrung stiftet. Machen wir ein Experiment: Auf dem Umschlag, unter dem Titel Davenport 160×90 von Sybille Ruges Roman steht nicht, wie ursprünglich geplant und angekündigt, »Kriminalroman«,Read More
Politik und Verbrechen: Ein Interview mit Thomas Wörtche im WDR Veröffentlicht am 19. Oktober 2017 beim WDR Wie politisch ist die Kriminalliteratur? Wie sieht es in Deutschland aus? Was können Politkrimis – was sollen sie? Welche Antworten können Politthriller in postfaktischen Zeiten (nicht) liefern? Welche Rolle spielt die Migration? Und wie kommt´s, dass in Sachen Politik die Realität hierzulande derzeit so viel kreativer ist als die Fiktion? Ein Gespräch zum Stand der Dinge – von Ulrich Noller. Thomas Wörtche, geboren 1954, Publizist, Literaturwissenschaftler, Herausgeber, ist einer der versiertesten Krimikenner Deutschlands.Read More
Am Anfang stand ein Verdacht                 Man wird kaum gefragt, wann man angefangen hat, Bücher zu lesen. Man wird jedoch relativ oft gefragt, wie man zum Lesen von Kriminalromanen gekommen ist. Da steckt schon ein klein wenig Voyeurismus drin, so etwa: Wann hast Du Deine erste Zigarette, Deinen ersten Suff, Dein erstes…. Und so weiter. Und dann, werden sie meistens auch brav abgeliefert, die kriminalliterarischen Initiationserlebnisse: Unter der Bettdecke, heimlich, meine Eltern wollten das nicht…. Und natürlich Geständnisse, die menschlich sind, allzu menschlich. Je nach Generation „Drei Fragezeichen“, Edgar Wallace, EnydRead More
Im Juli 2016 unterhielt sich die Logbuch-Redaktion von Suhrkamp im Rahmen ihrer Reihe „Durch die Bibliothek…“ mit Thomas Wörtche. Hier die Fragen und die Antworten … Nach welchem System ordnen Sie Ihre Bücher?In der Logistik würde man mein System vermutlich »chaotische Lagerhaltung« nennen, bei der nur der Computer weiß, wo das einzelne Teil steht. Der Computer ist in diesem Fall mein Kopf, der sich, auch für mich erstaunlich, meistens daran erinnert, wo ich ein bestimmtes Buch wann zuletzt gesehen habe. Natürlich gibt es eine basale Grobstruktur: Non-Fiction, Theorie, Fiction, dieRead More
Zum literarischen Erbe einer stolzen Tradition Vorwort von Thomas Wörtche zu dem von ihm herausgegebenen Band ”Berlin Noir«, 2018 Berlin macht es dem Noir nicht leicht. Oder ganz leicht. Die Tradition ist beeindruckend, wirkmächtig und auch beängstigend. Alfred Döblin, Christopher Isherwood, manche Stücke von Bertolt Brecht, die »Morgue«-Gedichte von Gottfried Benn, »M« von Fritz Lang und viele andere Narrative aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, die allesamt einen tinge of noir haben, haben intellektuelle Maßstäbe gesetzt und literarisch-ästhetische Pflöcke eingerammt, an denen schwer vorbeizukommen ist. Möglicherweise hat deswegen nach dem ZweitenRead More

Posted On Juli 22, 2024By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2024

Die Krimibestenliste im August 2024

Veröffentlichungstermin für die von Deutschlandfunk Kultur beherbergte aktuelle Krimibestenliste August 2024:  Freitag 2. August 2024. Online finden sie den Link zur Krimibestenliste bei Deutschlandfunk Kultur hier. Die Bestenliste wird jeden Monat kommentiert im Blog Recoil von Tobias Gohlis. Und hier gibt es sie als praktisches PDF zum Ausdrucken. Ein Archiv der letzten Jahre, eine wahre Schatzkammer der Kriminalliteratur, findet sich zurück bis 2005 hier. Die Jahres-Krimibestenliste 2023 gibt es hier bei uns ausführlich von Tobias Gohlis kommentiert. ** ** 1 (-)                         Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite (Alexander Verlag) 2 (1)                        Megan Abbott: Wage es nur! (Pulp Master) 3 (10)                      Liza Cody:Read More

Posted On Juli 3, 2024By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2024

CrimeMag: Editorial Juli 2024

Herzlich willkommen! Unsere Sommerausgabe bietet Ihnen viel Lesestoff und Abwechslung. Legen Sie sich unser Magazin in Ihrem Browser als Lesezeichen, Sie dürfen gerne wieder kommen. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock warnt: Watch out for Projekt 2025. Passend zur Olympiade ist der Bildband »Robert Doisneau und Paris«, Alf Mayer vergibt eine Goldmedaille für für einfühlsame Beobachtung und findet bei Ellen von Unwerth, »Heimat«: Auf der Alm, da gibt’s viel Camp. Frank Göhre erforscht bei Margaret Millar & Ross Macdonald Familiengeheimnisse und wie sie sich in ihren Romanen niederschlagen. Thomas Wörtche macht einen Klassiker-CheckRead More
Jean Claude Gautrand: Robert Doisneau. Paris. Verlag Taschen, Köln 2024. Hardcover, XL-Format 25 x 34 cm, Gewicht 3.31 kg. 440 Seiten, 50 Euro. Verlagsinformationen:  taschen.com Goldmedaille für einfühlsame Beobachtung Alf Mayer über die Monografie »Robert Doisneau. Paris« Er verabscheute Militärmusik, Militärgerichte und Militärkantinen. Seine Lieblingshelden waren die namenlosen Gewerkschafter, wohnen wollte er immer »nicht allzu weitvon denen entfernt, die über das Gleiche lachen wie ich«, und als natürliche Gabe hätte er gern die Fähigkeit gehabt, Träume anzuhalten. Pünktlich zur Sommer-Olympiade 2024 können wir nun Robert Doisneau (1912 – 1994) wiederbegegnen, dem ewigen undRead More
New York Two men with no desire to shake hands entered a broadcast studio in Atlanta one night in late June as player-combatants in a political drama routinely misnomered as debate. In reality, what the viewing audience beheld that night was a television art form as preposterous as professional wrestling. This time, sadly preposterous. As commentator Audie Cornish of CNN Television dubbed the event, “The Infirm versus the Unstable.” At screen right that night stood Joseph Robinette Biden, the Infirm: a slim and balding family man six feet in heightRead More
65 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, jetzt sogar manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sichRead More