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Posted On März 4, 2019By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über das neue Buch von Sara Gran

Die fröhliche Anarchistin Ein eigenes Universum hat Sara Gran in bisher zwei Romanen für ihre Figur Claire DeWitt, „die beste Detektivin der Welt“ gebaut – so auch hier, im dritten Buch um die gewaltaffine, sexuell autonome und drogenimprägnierte Ermittlerin: „Das Ende der Lügen“.  Claire DeWitts Welt wird von Rätseln bestimmt und von deren Lösung, wobei es nur einen einzigen Parameter gibt: Die Wahrheit, die man niemals finden wird. Aber genau dieser Wahrheit ist alles detektivische Streben und Handeln verpflichtet, nichts anderem. Das ist natürlich eine extreme epistemologische Stilisierung und gleichzeitigRead More
Scharfkantig Thomas Wörtches Nachwort zu „Der lombardische Kurier“ von Giorgio Scerbanenco „Der lombardische Kurier“ ist ein bemerkenswert grausames Buch. Dieser Eindruck ist heute noch so richtig wie zu seiner Veröffentlichungszeit 1968, auch wenn wir inzwischen viel expliziter geschilderte und vor allem viel kumuliertere Scheußlichkeiten gewöhnt sind. Allerdings erweist sich diese Gewöhnung angesichts der konsequenten, impliziten und inhärenten Grausamkeit von Giorgio Scerbanencos drittem Duca-Lamberti-Roman als erstaunlich brüchig. Im Grunde sind es zwei Grausamkeiten, die in einem merkwürdig eisigen Spiegelverhältnis zueinanderstehen. Da ist einmal, ganz evident, das Massaker, das die elf adoleszentenRead More

Posted On Dezember 8, 2018By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Derek Raymonds „novels in mourning“

Derek Raymond – Poe, Kafka und Pulp von Thomas Wörtche Der Kosmos von Derek Raymond scheint nicht von dieser Welt, aber er beschreibt sie äußerst präzise. Ein graues Zwischenreich, in dem der Wind den Regen durch die dreckigen Straßen peitscht und die Sonne höchstens befremdliche Effekte zu erzielen vermag. Die Factory-Romane Derek Raymonds sind düstere Visionen aus den verborgensten Winkeln der menschlichen Seele und skalpellscharfe Analysen der Verhältnisse in einem Großbritannien, das einer riesigen Müllhalde ähnlicher ist als dem einst glänzenden Empire. Das Paris von Nightmare in the Street istRead More

Posted On November 4, 2018By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Leonard Cohen

“Winning you was easy, but darkness was the price” Schöner sterben mit Leonard. Für Thomas Wörtche – und gewiss nicht nur für ihn – ist Leonard Cohen sozusagen der Schutzpatron des Verlustes. So viel Trost und  Wissen und Lehre in seinen Songs und Worten, in dieser Musik. Im Grunde seit „So long, Marianne“ (1967). “I´ve grown old/in a hundred ways/but my heart is young/& still it plays/on the theme of Love/and the theme of death” (Notebooks – 19-20) Der Verlust des eigenen Lebens ist, egal, wie man dazu steht, ein gravierendesRead More

Posted On September 16, 2018By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über „Grant Park“ von Leonard Pitts jun.

„Das Prinzip Hoffnung“ Von Thomas Wörtche Es ist eine wirklich bittere, zynische Pointe: „Grant Park“, der Roman von Leonard Pitts jun. riskiert, was zu den vornehmsten Eigenschaften von Literatur zählt – ein utopisches Element aufscheinen zu lassen. Der Roman ist im Oktober 2015 in den USA erschienen, wurde also noch vor Trumps Wahlsieg geschrieben. Und eben dieser Trump und seine Klientel zertrümmern Schlag auf Schlag alle utopischen Komponenten, die Pitts, selbst auf die Gefahr hin, naiv zu sein, in seinen Roman eingebaut hatte. Man könnte fast sagen, die Realität vonRead More

Posted On August 15, 2018By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Komik & Meta

Bloß Komik oder doch schon Meta? Deutschsprachige Kriminalliteratur und Komik, das ist so´n Ding. So richtig geklappt hat das nie – Ausnahmen bestätigen eher die Regel: Rob Alef, Gisbert Haefs, Wolf Haas, Heinrich Steinfest, mehr fällt mir im Moment nicht so richtig ein. Der Rest ist meistens nur lustisch oder witzisch, eher oh weia bis peinlich. Aber weil wir ja das Volk der Dichter und Denker sind, könnte es vielleicht mit „Meta“ klappen. Oder was wir für „Meta“ halten sollen. Thomas Wörtche hat sich zwei Romane unter Meta-Verdacht angesehen: JensRead More

Posted On August 15, 2018By Thomas Woertche

Serie: Thomas Wörtche über „Follow the Money“

Follow the Kulturindustrie Ein böser, grüner Unternehmer, Wirtschaftsverbrechen, Gier, Karrieregeilheit, Hitmen – die dänische Serie „Follow the Money“ könnte echt was sein. Dachte sich Thomas Wörtche, hat sich ganz  nett unterhalten und war dann doch übellaunig. „Follow the money“ ist eine dänische Serie aus den Jahren 2016ff, deren 1. Staffel jetzt auf DVD vorliegt. Obligatorisch der Hinweis, dass einer der Drehbuchautoren, Jeppe Gjervig Gram,  auch an „Borgen“ beteiligt war, was im Grunde wenig sagt, denn bei den vielen, vielen Nordic Noirs läuft der Wiedererkennungseffekt eher über das Production Design alsRead More
Nüchtern betrachtet Der Kriminalroman als Gesellschaftsroman – Hideo Yokoyamas breitwandbreites Panorama „64“ ist ein gewichtiges Werk. Thomas Wörtche und Frank Göhre lesen es unterschiedlich. Ein 760-Seiten Epos über Machtkämpfe in einer Behörde zu schreiben, ist zumindest ehrgeizig. Weil diese Behörde in Hideo Yokoyamas Roman „64“ die Polizei einer mittleren Großstadt namens „D.“ irgendwo in Japan ist – „580000 Haushalte, 1820000 Bürger“ – und diese Behörde neben dem Alltagsgeschäft gerade mit einem nicht gelösten, 14 Jahre alten Entführungsfall beschäftigt ist, zu dem sich ein neuer, ähnlich gelagerter Fall hinzugesellt, scheinen zunächst einmal alleRead More

Posted On März 14, 2018By Thomas Woertche

Essay: Thomas Wörtche zu Georges Simenon

Manchmal ist es lange ruhig um Georges Simenon, aber deswegen ist er noch kein verstaubtes Möbel. Und plötzlich ist er wieder in aller Munde. Das hat mit der Neuausgabe im Kampa Verlag zu tun. Weil Thomas Wörtche dazu demnächst einen Text schreiben soll, hat er zur Vorbereitung im Archiv gewühlt und einen gar nicht so blöden Vortrag zum Thema gefunden: Mit und ohne Von Thomas Wörtche Meine sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht ist es sogar ein wenig riskant, Menschen, die wie Sie liebenswerterweise zu einer Veranstaltung kommen, die GeorgesRead More

Posted On Februar 15, 2018By Thomas Woertche

Nachruf: Thomas Wörtche über Bill Moody

Bill Moody – ein Nachruf Am 14. Januar 2018 ist Bill Moody gestorben. Ein Freund von ihm berichtet auf Facebook, er sei bei einem Gig nicht aufgetaucht, seine Co-Musiker seien zu ihm nach Hause und hätten ihn dort tot vorgefunden. Ich male mir aus, dass er eingeschlafen in seinem Sessel saß und noch irgendwas von Bill Evans lief, auf der Anlage. Das würde zu ihm passen. Zum Profi-Drummer Bill Moody, dass nur der Tod ihn an einem Auftritt hindern konnte, zum Menschen Bill Moody, dass er auch noch das SterbenRead More

Posted On Dezember 16, 2017By Thomas Woertche

Essay: Thomas Wörtche über Gewalt als massenmediale Erfolgsformel

Frivole Spielereien mit Blut und Tod von Thomas Wörtche Hier der zweite Teil unserer kleinen Archivrecherche zum Thema „Kriminalliteratur & Gewalt“ (zu Teil I geht es hier), die zeigt, dass sich die Diskussion zwar graduell, aber nicht substantiell bewegt hat. Die veränderten Kontexte bitten wir mitzudenken, den Kern der Argumentation betreffen sie nicht.   In dem Moment, wo man zugibt, daß in einer Kontroverse beide Seiten recht haben könnten, hat man seine ganze Argumentation weggeworfen. Raymond Chandler. Gewalt hat keinen Anfang und kein Ende. Gewalt tritt in allen Bereichen derRead More

Posted On Dezember 6, 2017By Thomas Woertche

Thomas Wörtche: Miles Davis

  Thomas Wörtche Miles Davis Sommer 1970. Es war heiß, sehr heiß. Irgendein Sender – vermutlich der damalige Südwestfunk – spielte eine Musik, die mich wie eine Dampframme traf. Ich wusste nicht, was das war oder wie man das nennen sollte, aber es war anders. Da liefen elegante lange Linien, die aus dem Nichts zu kommen schienen, mal langsam, dann wieder schneller werdend, fast aus dem off, da war nichts von Thema – Solo – Thema – Solo, da pulste ein Rock-Rhythmus und dann waren da die lakonischen, elektronisch moduliertenRead More
Der reduktionistische literarische Umgang mit der Gewalt. Thomas Wörtche über Andrew Vachss, James Ellroy und Derek Raymond Bei „Krimis Machen 3“ ging es unter anderen um Gewaltdarstellung. Ein neuer Baustein in einer schon lange währenden Debatte? Wir haben ein bisschen im Archiv gewühlt und einen resp. zwei Artikel von Thomas Wörtche gefunden,  einen von 1992 aus der Zürcher „Weltwoche“, die damals ein ganz anderes Blatt war als heute, und den wir Ihnen heute noch mal ans Herz legen möchten, weil er Grundsätzliches über die damaligen Tagesaktualitäten (die sich hier inRead More
„Es gibt keinen unschuldigen Kriminalroman.“ Wie politisch ist die Kriminalliteratur? Wie sieht es in Deutschland aus? Was können Politkrimis – was sollen sie? Welche Antworten können Politthriller in postfaktischen Zeiten (nicht) liefern? Und wie kommt´s, dass in Sachen Politik die Realität hierzulande derzeit so viel kreativer ist als die Fiktion? Darüber hat Ulrich Noller am Abend der Bundestagswahl, direkt zur ersten Hochrechnung, mit Thomas Wörtche gesprochen.   Noller: Politik und Verbrechen in der Kriminalliteratur: Wie politisch ist das Verbrechen? Wörtche: Das Verbrechen ist immer politisch. Denn Verbrechen hängt immer vonRead More

Posted On September 19, 2017By Die Redaktion

KrimisMachen3: Thomas Wörtche: Eröffnungsrede (eine Mitschrift)

„Begrüßung & nur ein paar Gedanken“ Das Ende des Kriminalromans … wie wir ihn kennen? Thomas Wörtche hielt anlässlich des Kongresses über Kriminalliteratur  – KrimisMachen 3, der Anfang September in Hamburg stattfand, die Eröffnungsrede. Lesen Sie eine Mitschrift: Was soll KrimisMachen3? Branchentreffen dienen üblicherweise pragmatischen Aspekten. In diesem Falle widmet es sich Schichten, die auf den ersten Blick nichts mit dem täglichen Geschäft zu tun haben – aber eben nur auf den ersten Blick … Auch wenn das Programm zunächst anmutet wie ein literatursoziologisches Seminar. Aber wir werden sehen … Thema:Read More
Die Substanz, um sich durchzusetzen … Dieses Interview erschien zuerst am 10. April auf dem WDR-Blog von Ulrich Noller. Candice Fox´ Roman „Fall“, der heute erscheint, ist der letzte Teil ihrer Hades-Trilogie. Der Publizist und Literaturwissenschaftler Thomas Wörtche, geboren 1954, ist der Mann, dem wir es zu verdanken haben, dass diese außergewöhnliche Autorin aus Australien seit ein paar Jahren auch auf Deutsch zu lesen ist. Wörtche hat lange mit dem Schweizer Unionsverlag zusammen gearbeitet, mit seiner metro-Reihe machte er viele (oft unkonventionelle) AutorInnen aus aller Welt in Deutschland bekannt. Nach einemRead More

Posted On April 15, 2017By Thomas Woertche

Essay: Thomas Wörtche über T.S. Eliot & die Kriminalliteratur

Im wüsten Land der Kriminalliteratur Auch T.S. Eliot hat Krimis gelesen. Das konnte man wissen, aber auch wieder vergessen haben. Jetzt liegen seine einschlägigen Texte unter dem Titel „T.S. Eliot, Krimileser“ vor. Thomas Wörtche hat sie sich genauer angeschaut. Es ist ein alter, aber stets beliebter Zopf, die Nobilitierung von Kriminalliteratur über möglichst prominente Leser zu betreiben. Tja, wenn sogar Konrad Adenauer gerne Krimis gelesen hat, dann … Gerne übersehen wird dabei, dass die meisten Mandarine ihre durchaus eigene Agenda mit dem Genre hatten – Brecht und Benjamin etwa, ErnstRead More

Posted On März 15, 2017By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Fritz Wölcken: Der literarische Mord

Wie viel weiter man im Nachdenken schon gewesen ist Von Thomas Wörtche Die theoretische Beschäftigung mit Kriminalliteratur war und ist ein Stiefkind unserer Verlage. Die Erinnerung an die Verleger Victor Gollancz und Karl Anders in dieser CrimeMag-Ausgabe ergänzen wir mit einem Blick auf einen Meilenstein der Literaturwissenschaft, auf Fritz Wölckens „Untersuchung über die englische und amerikanische Detektivliteratur“, 1953 im Verlag von Karl Anders erschienen und bei CulturBooks in einer Digitalausgabe wiederaufgelegt. »Der literarische Mord« war Anfang der 50er Jahre Wölckens Habilitationsschrift, die – man bedenke die Zeit – angesichts desRead More

Posted On Oktober 15, 2016By Thomas Woertche

Essay: Thomas Wörtche: One more time – jazz´n crime

Das Standardthema Jazz´n Crime kommt in immer neuen Konfigurationen zur Sprache. Das heisst, dass es tief in unserer Kultur sitzt. Für einen Kongreß über Jazz sollte sich Thomas Wörtche schlicht und einfach ein paar Gedanken machen zum Thema „Generic and rhetorical patterns of jazz verbalizations“, bzw. zu deren europäischen Varianten.  Von „Crime“ war da nie die Rede. Zunächst. Und dann ging es plötzlich nicht anders: One more time – jazz´n crime Als ich diesen Artikel konzipierte, war ich ganz am Anfang der Meinung, dass ich etwas zu European patterns ofRead More

Posted On August 15, 2016By Thomas Woertche

Essay: Thomas Wörtche über Heimito von Doderer

Die Peinigung der Begriffe – Ein Mord den jeder begeht Gerade hat Eva Menasse in einem dringenden Appell zur neuerlichen Lektüre Heimito von Doderers aufgerufen. Topisch ist inzwischen allerdings auch die Einschätzung seines Romans „Der Mord den jeder begeht“ als Kriminalroman, als Mehr-als-ein-Kriminalroman, als literarischer Kriminalroman – auf jeden Fall als irgendetwas Nobles, Nicht-Triviales. Könnte es aber auch sein, dass es sich dabei lediglich um einen hilflosen Versuch handelte, schlicht einen Kriminalroman zu schreiben? Thomas Wörtche hat sich Heimito von Doderers Text noch einmal genauer angesehen. Die Vorstellung, dass ich irgendetwasRead More
Kriminalliteratur – was sonst? Am 23. April 2016 anlässlich des Symposiums „Hommage à Petros Markaris“ sprach Thomas Wörtche an der FU Berlin über Strömungen in der Kriminalliteratur im Allgemeinen und über Petros Markaris‘ Werk und seine Einordnung im Besonderen: Sehr geehrte Damen und Herrn, die Zeit der Unschuld der Kriminalliteratur ist endgültig vorbei. Das liegt nicht nur an dem derzeitigen gigantischen Markterfolg des Genres, sondern vor allem an den genre-internen Dynamiken, die in den letzten Jahrzehnten stattgefunden haben. Die nur vermeintlich unschuldige Bezeichnung „Krimi“ verdeckte lange Zeit ein virulentes Problem,Read More
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Warum? Am letzten Montag brachte die FAZ einen seltsamen Text der Lektorin Lisa Kuppler über den Krimi, wie er halt so ist. Anfangs herrschte Erstaunen, dann Verblüffung und nach genauerem Studium blieb dann eher Verwirrung. Ein Versuch durchzublicken – von Thomas Wörtche. Ach ja, die FAZ. Ich wusste nicht, dass sie sich zu einem Fachblatt für Zeitreisen entwickelt hat oder eine Plattform sich ausprobierender Autorinnen ist, aber vielleicht möchte die FAZ auch ihre Ronja von Rönne haben. Auf solche Ideen kommt man, wenn man Lisa Kupplers Analyse, nein, Polemik, nein,Read More
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Krimis machen I Am 12. und 13. April findet im Berliner Literaturforum im Brecht-Haus das Symposium „Krimis machen I“ statt. Die Initiatoren Tobias Gohlis und Thomas Wörtche diskutieren mit den Verlegern und Programmmachern Markus Naegele, Ulrike Rodi, Else Laudan, Frank Nowatzki, Hejo Emons, Peter Hammans, René Strien und Winfried Hörning, mit der Übersetzerin Conny Lösch, mit dem Marketing-Spezialisten Thomas Zorbach, mit der Literaturagentin Leonie Schöbel, mit dem Buchhändler Christian Koch, mit dem Branchen-Journalisten Michael Roesler-Graichen, mit den Kritikern Kolja Mensing, Ulrich Noller, Thekla Dannenberg und Thomas Klingenmaier, mit den LiteraturwissenschaftlernRead More
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Posted On November 24, 2012By Thomas Woertche

Thomas Wörtche

Thomas Wörtche Schreibt über Bücher, Bilder und Musik. Lebt und arbeitet in Berlin. Zu den CULTurMAG-Beiträgen von Thomas Wörtche, zu Thomas Wörtches Beiträgen zur Kriminalliteratur bei Kaliber38. Bild: L.G. BauerRead More
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Posted On Oktober 20, 2012By Thomas Woertche

Thomas Wörtche zur Neu-Übersetzung der Bond-Romane

Nach dem Nachtisch Mark – Der Cross Cult-Verlag betreibt Traditionspflege, lässt Ian Flemings James-Bond-Romane neu übersetzen und liefert damit die Bücher zum Film. Von Thomas Wörtche Im Moment gibt es kein Entkommen vor James Bond. Selbst auf den Türmen am Potsdamer Platz sind Riesenprojektionen von Daniel Craig als 007 in „Skyfall“ zu sehen, dem aktuellen James-Bond-Film, und 007-Product-Placement-Werbung dröhnt aus allen medialen Kanälen. James-Bond-Quiz, James-Bond-Fan-Bücher, James-Bond-Franchising all überall. Ist okay, Brot & Spiele im ironischen Modus, und außerdem sind cineastische Grobmotoriker wie ich immer dankbar, wenn’s im Kino kracht undRead More
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Posted On Juni 6, 2009By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Kriminalliteratur

Markt & Totschlag Die Produktion läuft auf Hochtouren: Grimmis, Krimis, Kriminalliteratur in allen Sortierungen werden auf den Markt geknallt. Hauptsache sie machen Umsatz, drehen schnell und stören nicht und machen auch sonst keinen Umstand. Da bleibt fürs Umschauen und Nachdenken kaum noch Platz. Das ist schade, denn die Musik spielt längst schon woanders. Ein Kommentar von Thomas Wörtche „Globalisierung“ ist ja, wie wir wissen, nicht immer eine ungefährliche Angelegenheit. Manchmal aber doch eine ganz positive. Dann nämlich, wenn sie wirklich zu einem Austausch zwischen den Kulturen führt. Und wenn dieRead More