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Posted On November 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe November 2017

Herzlich willkommen zu unserer Novemberausgabe 2017. Wer definiert die Wahrheit? Wer schreibt Geschichte? Und was tun all die andern? Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock leuchtet in die Finsternis im Trump-Land, Sonja Hartl macht bei der ARD und den neuen „Tatort“-Richtlinen „Die Angst vor Experimenten“ aus und verteilt ein kräftiges KickAss. „Der Mordida-Mann“ von Ross Thomas ist eines seiner schwärzesten Bücher, wir präsentieren Ihnen einen Auszug (Vorsicht: brutal!) und dazu eine Rezension von Thomas Wörtche. Katja Bohnet hat Tom Franklins „Smonk“ gelesen, es war wüste und heftige, aber tolle Lektüre. Die beiRead More
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Posted On November 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Thomas Adcock: High Tide of Hypocrisy

Autumn in America, and comes now a bumper crop of bullet-ridden corpses and exposés of child rape and long-ignored lechery—accompanied by sanctimonious sympathy, a mountain of mendacity, and a horde of hypocrisy. Consider: Bang-bang and ho-hum. Machine gun massacres in October and the first part of November, in Nevada and Texas, yielded a body count of eighty-five. The carnage inspired the usual gang of cheap Washington politicians to offer “thoughts and prayers” to families mourning the loss of victims gone to Heaven (or Hell)—in lieu of common sense legislative actionRead More
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Die Angst vor Experimenten Von Sonja Hartl Nun haben sie es wieder geschafft, die Miesepeter und Mittelmaßsucher, die am Sonntagabend bloß nicht in ihrer Routine gestört werden wollen. Sie haben es geschafft, weil es in der ARD an Rückgrat mangelt, an dem Willen einfach mal zu sagen, dass ihnen die Quote egal sei, denn sie sind ein gebührenfinanzierter Verein. Aber nein, das fällt dort niemandem ein – ist es noch nie und wird es wohl auch nicht. Da hatte ich angesichts einiger hervorragender „Tatort“-Folgen in diesem Jahr tatsächlich Hoffnung, dassRead More
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Posted On November 15, 2017By Ross ThomasIn Bücher, Crimemag, Primärtext

Primärtext: Ross Thomas: Der Mordida-Mann

»Bringt ihr mich jetzt bitte um?« Sie waren zu viert in dem feuchtkalten Keller des alten verbarrikadierten Hauses in der kurzen Straße in Hammersmith. Zwei Männer und zwei Frauen. Die anderen Häuser auf beiden Straßenseiten waren auch verbarrikadiert und standen leer, auf die Abrißbirne wartend, die mittlerweile drei Wochen überfällig war. Der Keller roch nach toter Katze. Eine der Frauen war fast nackt ausgezogen und mit gelbem Isolierdraht an einen schweren Eßzimmerstuhl gefesselt worden. Sie hieß Maria Luisa de la Cova, und sie war eine vierunddreißig Jahre alte Venezolanerin. SieRead More
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Der reduktionistische literarische Umgang mit der Gewalt. Thomas Wörtche über Andrew Vachss, James Ellroy und Derek Raymond Bei „Krimis Machen 3“ ging es unter anderen um Gewaltdarstellung. Ein neuer Baustein in einer schon lange währenden Debatte? Wir haben ein bisschen im Archiv gewühlt und einen resp. zwei Artikel von Thomas Wörtche gefunden,  einen von 1992 aus der Zürcher „Weltwoche“, die damals ein ganz anderes Blatt war als heute, und den wir Ihnen heute noch mal ans Herz legen möchten, weil er Grundsätzliches über die damaligen Tagesaktualitäten (die sich hier inRead More
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Posted On November 15, 2017By Katja BohnetIn Bücher, Crimemag

Tom Franklin: Smonk

Sodom und Gomorra Reloaded  Von Katja Bohnet Körperflüssigkeiten Ladies and Gentlemen: Tom Franklin is in the house. Wer den Roman „Smonk“ liest, sollte vorsorglich einen Schutzanzug tragen. Es wird schmutzig und wild. Helden und Antihelden waten durch Blut, Scheiße und Rotz. Pisse, Galle und Gehirnwasser. Auswurf, … die Liste könnte endlos sein. Ein Werk der Körperflüssigkeiten. Sie spritzen, laufen, tröpfeln. Der Mensch besteht aus Flüssigkeiten. Tom Franklin hat ihnen ein Denkmal gesetzt. Wer denkt, mit reinem Splatter wäre es bereits getan, irrt. Franklin reichert das Gemetzel mit passgenauen Pointen undRead More
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Wartet, bis der Blinde ihn gesehen hat Andreas Pflüger über die Biographie „Das wiedergefundene Licht“ des Résistance-Kämpfers Jacques Lusseyran und wie sie ihn dazu inspirierte, eine blinde Actionheldin zu erfinden.  Der bei einem Schußwechsel erblindeten wehrhaften Polizistin Jenny Aaron kann man in den Thrillern „Endgültig“ und „Niemals“ begegnen  – siehe dazu auch das CrimeMag-Gespräch mit Alf Mayer in der letzten Ausgabe und seine Kritik im „Freitag“. Hier nun Andreas Pflüger: Als ich an einem hundskalten Januartag vor drei Jahren ein Buch in die Hand nahm, das mir von einem Freund geschenkt worden war,Read More
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Posted On November 15, 2017By Werner FuldIn Bücher, Crimemag

Roman: Andreas Pflüger: Niemals

Wie man Thriller in große Literatur verwandelt Von Werner Fuld Beim Schreiben hat Gottfried Benn gewußt, wenn ihm drei besonders gute Strophen gelungen waren und hat dann noch zwei weitere dazu gedichtet, die das Ganze ruinierten. Solch letale Redundanz wird Andreas Pflüger nicht passieren: Er hat das Ende von Aarons Geschichte mit dem dritten Band angekündigt. Dieses Ende wird furchbar sein, denn – auch wenn er das jetzt noch nicht weiß – Pflüger kann Aaron nicht überleben lassen. Weil dem höchsten Glück die Tragik der Unwiederholbarkeit eingeschrieben ist, wird erRead More
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Posted On November 15, 2017By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Porträt: Die Quiller-Romane von Adam Hall

Sinnesabenteuer  – Alf Mayer über den Thrillerautor Adam Hall (1920 – 1995), der jetzt in Andreas Pflüger seinen Nachfolger gefunden hat. Quiller, das war der Spion, der in der Kälte blieb. Freiwillig. Insgesamt 30 Jahre und 19 Bücher lang. Die Wege der Wiedergeburt sind unergründlich, das gilt auch für die literarische Variante. Die Hoffnung, so etwas noch mit den Quiller-Romanen von Adam Hall (aka Elleston Trevor) erleben zu können, hatte ich längst aufgegeben, nachdem sogar Jack Reacher sich in dieser Hinsicht als zu plaudertaschig, selbstgewiss und literarisch zu genügsam erwies. Dass Adam HallsRead More
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Posted On November 15, 2017By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops November 2017

Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über … Ingo Bott: Das Recht zu strafen Paul Condon (Hrsg.): 1001 TV-SERIEN Christopher Fowler: Book of Forgotten Authors Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen Reinhard Kleist: Nick Cave. Merci on Me und Nick Cave & The Bad Seeds  Joe R. Lansdale: Krasse Killer Jan Mehlum: Kalte Wahrheit Hannes Stein: Nach uns die Pinguine Nick Triplow: Getting Carter. Ted Lewis and the Birth of Brit Noir  Jans B. Wager: Jazz andRead More
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Posted On November 15, 2017By Bodo V. HechelhammerIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (1)

Ein ganz spezieller Kosmos Wir freuen uns sehr, Bodo V. Hechelhammer, den Chefhistoriker des Bundesnachrichtendienstes (BND), im Kreis unserer CrimeMag-Autoren begrüßen zu können. Seinen Einstand als Rezensent gibt er mit John le Carrés „Das Vermächtnis der Spione“. Der Großmeister ist uns klar „Ein Buch – Zwei Perspektiven“  wert, und wir haben nebenan auch Peter Münder um eine Expertise gebeten, der seinen eigenen Spionagebezug zu der ganzen Sache hat.    Er ist zurück: der wohl weltweit bekannteste und erfolgreichste Autor anspruchsvoller Spionageromane: John le Carré. David John Moore Cornwell, so Carrés bürgerlicher Name, ist JahrgangRead More
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Posted On November 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (2)

Sündenbocksuche im Archiv 1994 war CrimeMag-Autor Peter Münder in seinem früheren Leben als Reporter für NDR 3/Radio und für die „Wochenpost“ in London bei der Sotheby’s–Auktion von Philbys Nachlaß dabei. Für uns ein Anlaß, um ihn neben Bodo V. Hechelhammer um eine Expertise zum neuen John le Carré (kurz JLC) zu bitten. Hier also sein Beitrag für „Ein Buch – Zwei Perspektiven“. Was passierte damals eigentlich genau, als der Spion aus der Kälte kam und an der Mauer erschossen wurde? John le Carré lässt im „Vermächtnis der Spione“ einen Veteranen der Smiley-Periode nochRead More
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Ornament und Verbrechen Simon Hauck, den wir hier herzlich im Kreis unserer CulturMag-Rezensenten begrüßen, hat sich intensiv mit der Jubiläumsedition für Jean-Pierre Melville beschäftigt. Sie enthält zehn Filme, davon vier von Mellvilles frühen Filmen zum ersten Mal auf DVD und Blu-ray, und umfangreiches Bonusmaterial. „Philosophisch gesprochen, ist mein Standpunkt im Leben extrem anarchistisch: Ich bin ein absoluter Individualist, und um die Wahrheit zu sagen, so will ich weder links noch rechts sein. Sicherlich lebe ich als ein Mann der Rechten. Ich bin ein rechtsgerichteter Anarchist – obwohl ich annehme, dass dasRead More
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Posted On November 15, 2017By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Roman: Agatha Christie: Passagier nach Frankfurt

Huch? Was für ein seltsames Buch. Von 1970. Warum jetzt erstmals auf Deutsch in einem renommierten Buchverlag? Und warum steht auf dem Umschlag irgendwas vom „nationalsozialistischen Deutschland“? Agatha Christies merkwürdiges Werk „Passagier nach Frankfurt“ wirft Fragen über Fragen auf. Thomas Wörtche grübelt. Es fängt ja ganz amüsant an: Sir Stafford Nye, ein britischer Diplomat auf dem Abstellgleis, trifft auf dem Frankfurter Flughafen eine geheimnisvolle schöne junge Frau und lässt sich aus einer Laune heraus von ihr zu einem krummen Ding überreden. Er überlässt ihr seine Identität, mit der sie inRead More
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Posted On November 15, 2017By Max AnnasIn Bücher, Crimemag

Roman: Harry Bingham: Fiona: Als ich tot war

In der Ermittlung, zwischen den Existenzen Von Max Annas Na bitte. Geht doch. Wales ist nämlich nicht diese Mischung aus felsiger Tristesse und dörflicher Idylle, als die es in der BBC-Serie „Hinterland“ dargestellt wird. Darin sind zwei Karikaturen von Ermittlern stets auf der Suche nach sich selbst und nach dem nächsten Schaf, dem sie die dringende Frage stellen können: Wo waren Sie in der Nacht vom zum zwischen … Sie wissen schon. Harry Bingham kann es besser. Das Organisierte Verbrechen muss keinen Tower am Canary Wharf anmieten, um mit derRead More
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Posted On November 15, 2017By Marcus MuenteferingIn Crimemag, Interview

Marcus Müntefering: Bloody Questions (26)

Heute: Oliver Bottini von Marcus Müntefering Oliver Bottini, Jahrgang 1965, gehört zu den profiliertesten Krimiautoren Deutschlands, hat bislang neun Romane geschrieben. Neben der Serie um die Polizistin Louise Bonì auch drei Standalones, von denen mich “Ein paar Tage Licht” besonders beeindruckt hat. Es ist eine bittböse Abrechnung mit der deutschen Waffenindustrie, von einer kalten Wut getrieben, aber gleichzeitig voller Empathie. Eine von Bottinis Stärken ist es, sich vor Komplexität nicht zu scheuen. Über “Ein paar Tage Licht” schrieb ich 2014: Was Oliver Bottini mit diesem Roman gelungen ist: elegant mitRead More
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Posted On November 15, 2017By Bodo V. HechelhammerIn Bücher, Crimemag

Hannah Coler: Cambridge 5. Zeit der Verräter

Maulwürfe & Spione: drei Generationen Die Universität von Cambridge und speziell das ominöse College der „Cambridge Five“ kennt Bodo V. Hechelhammer persönlich, zuletzt zum Easter Term 2016 hat er dort am Intelligence Seminar einen Vortrag gehalten, bezeichnenderweise zum Thema KGB-Spione/Doppelagenten. Er war auch im wissenschaftlichen Beirat  des „Journal of Intelligence and Terrorism Studies“, jener Zeitschrift aus Cambridge, die im letzten Jahr wegen angeblicher Moskau-Kontakte von heute auf morgen eingestellt werden musste. Wir freuen uns, den Chefhistoriker des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Kreis unserer Rezensenten begrüßen zu können. Der Spionageroman »Cambridge 5. Zeit der Verräter« spielt imRead More
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Die Würde zurückgegeben Gefängnistexte aus drei Jahrhunderten Ein schöner Band, fast minimalistisch gestaltet, auf jeden Fall würdig, findet Alf Mayer. Keine einfache Sache, ein Buch über „Leben und Hoffen hinter Gittern“ zu machen (so der Untertitel) und dem Thema auch gestalterisch und visuell gerecht zu werden. Das Urteil kann jedoch schon vorab verkündet werden: Rundum gelungen, lautet das Verdikt. Ehrlich gesagt, hätte mich alles andere bei diesem Verlag gewundert, trotzdem ist es schön, dann auch bei solch einem Thema wieder ein schönes Buch von „Corso in der Verlagshaus Römerweg GmbH“Read More
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Menschen, die sich unterhalten Von Katja Bohnet Mann hält Frau mit abgesägter Schrotflinte in Schach. Mann ist psychisch auffällig und seit Wochen instabil. Mann will seine Frau sehen, die nicht nach Hause kam. USA, 1977, städtisches Szenario. Der junge Holden Ford (Jonathan Groff), Typ Schwiegermutterschwarm/Saubermann, wird gerufen, weil er Spezialist des FBI für Geiselnahmen ist. Er begibt sich in die Schusslinie, hört dem Verwirrten zu, zeigt sich verständnisvoll. Gespräche, ruhige Bilder, beinahe in sepia. Die Geiselnahme eskaliert. Boom! Ein drastisches Bild, das hängen bleibt. Eine Ausnahmeszene in „Mindhunter“, in derRead More
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Posted On November 15, 2017By Dominique OttIn Crimemag, Film/Fernsehen

Netflix-Serie: Stranger Things 2

Die Welt der Heranwachsenden Dominique Ott über Staffel 2 von „Stranger Things“ Sobald das Gefühl aufkommt, man habe bereits alle zumutbaren Inhalte auf Netflix gesehen, woraufhin man sich fragen könnte, ob der monatliche Beitrag für die US-amerikanische Video-on-Demand-Plattform sich noch wirklich lohnt, rückt sie mit einer hauseigenen Produktion heraus, die ihre Nutzer wieder in den Bann zieht. Das passiert zirka zwei Mal im Jahr, mit einer neuen Staffel des Breaking Bad Spin-Offs Better Call Saul oder –nach Absetzung des ursprünglich vielversprechenden, spätestens ab der zweiten Hälfte jedoch sehr schwächelnden The Get Down–Read More
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Posted On November 15, 2017By Andreas KöhnemannIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Fernando Aranoa: Loving Pablo

Verliebt in die Entschlossenheit Von Andreas Köhnemann Schon oft wurde der kolumbianische Drogenhändler, -schmuggler und Terrorist Pablo Escobar (1949-1993) in Filmen und Serien dargestellt – etwa im Thriller-Drama Escobar: Paradise Lost (2014) oder in der Netflix-Produktion Narcos, deren dritte Staffel im September 2017 veröffentlicht wurde. In elf Episoden von Narcostaucht eine TV-Journalistin namens Valeria Velez auf, die eine Affäre mit Escobar eingeht. Diese Figur basiert auf der realen Fernsehmoderatorin Virginia Vallejo. In Loving Pablo macht der spanische Drehbuchautor und Regisseur Fernando León de Aranoa (Princesas, A Perfect Day) Vallejo zur Protagonistin. Sein Werk ist eine Adaption von VallejosRead More
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Posted On November 15, 2017By Claudia FiedlerIn Crimemag, Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 17.11.2017 bis 17.12.2017 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner präsentiert „Totenrausch“: 25.11.2017         Lindenhofsaal, A-Eggenburg, Beginn 18:00 Uhr 28.11.2017         Literaturhaus, A-Salzburg, Beginn 19:30 Uhr Weitere Infos gibt es hier. Lesungen von Friedrich Ani aus „Ermordung des Glücks“: 21.11.2017         HS 25 Kupferbau, Tübingen, Beginn 20:00 Uhr 22.11.2017         Theater am Bunker, Bad Wildungen, Beginn 19:30 Uhr 23.11.2017         Kutschersaal, Esslingen am Neckar, Beginn 19:30 Uhr 28.11.2017         Gemeindesaal der evang. Erlöserkirche, München, Beginn 19:30 UhrRead More
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Posted On November 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

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Das Nachtgespenst Von Kurt Gerron Legt die Hausfrau nachts die Kette vor Im Korridor Steh‘ ich davor Mit ’ner Feile Ohne Eile Keck Feil ich se weg – Da liegt der Dreck! Wenn die Tochter grade sich entkleid’t Tret‘ ich bei ihr ein – sie tut mir leid Ich bin dein Nachtgespenst Dein süßes Nachtgespenst Ich weck‘ dich, wennde pennst So oft, bis du mich Liebling nennst Sei bloß nicht so erschreckt Du wirst nur aufgedeckt Und wennde aufgedeckt Dann wirste wieder zugedeckt Steig‘ ich durch’s Fenster ein Reizt michRead More
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Posted On Oktober 17, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe Oktober 2017

Herzlich willkommen zu unserer Oktoberausgabe 2017 Wieder allenthalben auf der Buchmesse zu hören: Wie sie immer kürzer werden (müssen), die Texthäppchen, in denen Literatur verhandelt wird. Dem setzen wir bei CrimeMag ein entschieden anderes Programm mit VIEL Inhalt entgegen. Dieses Mal zum Beispiel gleich zwei große Interviews: Am Abend der Bundestagswahl sprach Ulrich Noller mit Thomas Wörtche über das Politische in der Kriminalliteratur („Es gibt keinen unschuldigen Kriminalroman“) und Alf Mayer fand mit Andreas Pflüger mitten im Messegetümmel einen klugen Thrillerautor, der sich jede Menge Zeit für seine Fragen nahm („IchRead More
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Posted On Oktober 17, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Thomas Adcock: Donald & Darla

  NEW YORK CITY, near America Her name is Darla. The soiled clothes on her back are all she owns. She sleeps on the sidewalk outside a Manhattan bank, keeping her distance from a church up the street where the feeling is mutual. Somewhere in Florida, her two small children live with their grandmother. This is all she tells anyone of her personal circumstances. When she feels safe enough to lie on her side, a risky angle for homeless women, Darla’s shirt rides up at the waist, revealing something fleshyRead More
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„Es gibt keinen unschuldigen Kriminalroman.“ Wie politisch ist die Kriminalliteratur? Wie sieht es in Deutschland aus? Was können Politkrimis – was sollen sie? Welche Antworten können Politthriller in postfaktischen Zeiten (nicht) liefern? Und wie kommt´s, dass in Sachen Politik die Realität hierzulande derzeit so viel kreativer ist als die Fiktion? Darüber hat Ulrich Noller am Abend der Bundestagswahl, direkt zur ersten Hochrechnung, mit Thomas Wörtche gesprochen.   Noller: Politik und Verbrechen in der Kriminalliteratur: Wie politisch ist das Verbrechen? Wörtche: Das Verbrechen ist immer politisch. Denn Verbrechen hängt immer vonRead More