Eine Vielzahl von Krimi-Neuheiten … … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Bitte denken Sie daran, dass gerade in diesen Zeiten Ihre lokalen Buchhandlungen besonderer Unterstützung und Solidarität bedürfen. Lieber dort bestellen als bei amazon. Man kann das nicht oft genug sagen – und tun. ** ** Claudia Denker, Chatwins, Berlin: Diesen Monat
Read More Picaro-Roman, Politsatire und Noir-Klassiker Joachim Feldmann über die deutschsprachige Neuausgabe von Richard Hallas’ Roman „Wer verliert gewinnt“ „Die Sache ist die. Man muss nur jedem Menschen in der ersten Woche fünf Dollar geben – unter der Bedingung, dass er sie innerhalb einer Woche wieder ausgibt. In der zweiten Woche gibt man jedem sechs Dollar. Und jede Woche gibt man einen Dollar mehr als in der vorigen.“ Und in einem Jahr, so erklärt Patsy, eine dralle Dame von Mitte dreißig, habe „jedermann ein wöchentliches Einkommen von fünfzig Dollar“. Zahlen würde das
Read More Ein kühnes Unterfangen Der mittlerweile von einem Kollektiv geführte Wiener Mandelbaum-Verlag verlegt eine politische Edition „kritik und utopie“, in der bereits mehrere Bände über die Linke in verschiedenen Staaten oder auch aus nicht-staatlichen Gebieten (etwa dem Baskenland) herausgekommen sind. 2024 ist ein Band „Die Linke in Palästina“ erschienen. Der Verfasser Thomas Schmidinger unterrichtet nicht nur in Wien und Oberösterreich, er ist auch Associate-Professor an der Kurdischen Universität im Irak, gibt u.a. ein Jahrbuch für Kurdische Studien heraus und beschäftigt sich mit religiösen Extremismus, mit Minderheiten im Nahen Osten und anderen abgelegenen
Read More Die ganz private Held:innenreise Sind wir nicht alle auf einer Heldenreise durch unser Leben? Und gespannt, wohin sie uns führt – und vor allem, wie und ob wir sie beeinflussen können? Dazu die große Frage: Wie können wir in unser Schicksal eingreifen, statt es einfach über uns kommen zu lassen, hinzunehmen? Wenn Autoren seit Odysseus’ Zeiten ihre Protagonisten auf Heldenreisen schicken – jetzt im Sommer von Christopher Nolan als großes Kinoepos wiederbelebt –, muss es doch auch uns einfachen Sterblichen gestattet sein, unser Leben als Heldenreise zu uns selbst zu
Read More Als die Lyrik noch geholfen hat Joachim Feldmann über eine neue Sammlung alter Gedichte des Underground-Poeten Rudolf Proske Schlimm sei, erklärte Gottfried Benn in einem seiner berühmtesten Gedichte, „bei Hitze ein Bier sehn, / das man nicht bezahlen kann“. Ob Benn selbst jemals in dieser Situation gewesen ist, lässt sich nicht klären. Authentisch klingen die Verse aber allemal. Nicht zuletzt, weil sie, wie der Literaturkritiker Werner Ross in einer Interpretation feststellte, „umgangssprachlich geschlampt“ daherkommen. Absichtlich natürlich. Auf Alltagspoesie verstand sich der dichtende Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten seit seinen expressionistischen
Read More 3 x 11 Spielworte (51) – Brot, Zeichen, Gesicht Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. – Von Ingrid Mylo. Dieses Mal schon zum zweiundfünfzigsten Mal. Eine Idee, die so lange trägt
Read More Mit Kafka und Kästner im Meer … und mehr Still ruht das Mittelmeer. Morgensonne, Aurora atmet. Nachtkaltes Wasser. Ein einsamer Schwimmer zieht diagonal durchs Bild. Was geht ihm durch den Kopf? Die Zeit, die er im Wasser verbringt, lässt sich stoppen; seine Bewegungen können genau beobachtet werden. Smarte Sportuhren messen sogar die Herzfrequenz und zeichnen noch viele andere Daten auf. Doch das Hirngespinst, dass sich beim Gleiten durchs Wasser bildet, bleibt verborgen. Mit Empathie und Phantasie kann man versuchen, zu ergründen, was mental in dem Schwimmer vorgeht. Vielleicht befasst er
Read More Die Kostbarkeit des menschlichen Blicks Burkhardt Gorissen über Stefan Meetschens neuen Roman „Das Mädchen in Blau“ – das Ende der 80er Jahre als mysteriöse Coming-of-Age-Geschichte Mit seinem neuen Roman gelingt Stefan Meetschen eine sensible Zeitreise in die Welt der deutschen Wiedervereinigung. Die Handlung ist exakt durchkomponiert, die Charaktere glaubwürdig und lebendig. In Mattes, der Hauptfigur des Romans, offenbaren sich autobiografische Bezüge, doch „Das Mädchen in Blau“ entbehrt provokativer Selbstdarstellung. Erfreulicherweise appelliert der Roman auch nicht an postmoderne Reflexe, noch spritzt Gefühlsmatsch auf, wie es bei einem „melancholischen Roman über Liebe“ (Klappentext) zu befürchten
Read More Strange Things „Wer wärst du, wenn niemand deine Geschichte kennen würde?“, steht als Motto vor dem Kapitel „Mörder“ im Gedichtband „Zwischen Kuss und Klinge: Ein etwas anderer Gedichtband“. Die 25jährige Autorin Larissa-Kyra Birkhan lässt darin Ted Bundy, John Wane Gacy, Jeffrey Dahmer und Ed Ghein mit je einem Gedicht und in Ich-Form zu Wort kommen. Das Dahmer-Gedicht schließt so: Du denkst, du kennst jetzt meine Geschichte?Oh, ich habe noch nicht mal richtig begonnenWenn du den Rest gerne hören möchtestkannst du jederzeit zu mir zum Essen kommen Zum Mörder-Kapitel gehören auch
Read More Die Krimibestenliste Mai 2026 von Deutschlandfunk Kultur mit den zehn besten Kriminalromanen des Monats ist seit Freitag 8.5. mit sechs neu hinzugekommenen Titeln öffentlich. Unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/rezensionen-des-monats finden Sie den Link zur Krimibestenliste sowie Rezensionen zu einzelnen Kriminalromanen der Liste – als Audio und nachzulesen als PDF. Ausgewählte Titel der aktuellen Liste – in der Regel die Neueinstiege – werden Freitagmorgens bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Studio 9” vorgestellt. Einen Überblick über die zehn besten Krimis des Jahres 2025 finden Sie hier bei uns sowie auf Recoil und bei Deutschlandfunk
Read More Herzlich willkommen! Es grünt und sprießt allenortes, auch bei uns schlagen die Texte aus. Seit einiger Zeit erreichen uns jedoch Anfragen, die einen deutlichen Hinweis erfordern: Bitte lesen Sie uns möglichst NICHT auf dem Handy, dafür ist unser Webdesign nicht gemacht. Unsere Texte sind NICHT darauf zugeschnitten, unser Magazin will auf einem Laptop, Tablet oder am Schreibtisch gelesen werden. Und nein, das ist nicht altmodisch. Es wird (noch) nicht alles per Strohhalm gegessen, manchmal nimmt man dazu aus gutem Grund Besteck. Und noch ein Hinweis: Die neue Krimibestenliste erscheint am
Read More New York Upon a wonderful Saturday just two years and eight months from now, a newly elected president of the United States will stand atop a grand staircase of marble and stone at the west front of the Capitol building in Washington. Whomever it shall be, she or he will commence the making of a better world. The winter air will be sweet and clean—sweeping away a toxic stench that has clouded Washington since a certain faux business tycoon and soul mate of the late paedophile and sex trafficker Jeffrey
Read More Jahrhundertkünstler? Notiz zum Tod von Timm Ulrichs und Georg Baselitz Kurioserweise versuchte ich 1980 als junger Künstler, der für zwei Monate als Gärtner bei den Wasserwerken arbeitete, mit beiden Kontakt aufzunehmen. Das war in Hannover und ich wollte bekannte Künstler treffen und ihnen meine Polaroidverfremdungen zeigen. Die SX-70 war eine tolle Kamera, die sich ganz zusammenfalten ließ und mit einem tragbaren Gurt zu einem sehr schönen visuelles Notizbuch wurde. Man machte ein Foto und hatte dann zwei Minuten Zeit, das sich entwickelte Bild mit Feuer, heissem Wasser, einem Stein oder
Read More 82 Porträt-Folgen sind es in unserer Carsten-Klindt-Galerie bisher geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Sage und schreibe die dreiundachtzigste. Die Redaktion sagt DANKE, Carsten. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 öfter Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr.
Read More Politik und Sonne, Atem und Wellenschlag Zum Kriminalroman »Der Mann und das Meer“ von Jochen Brunow Es fehlt eine Atemgeschichte der Literatur. Welche Bücher lassen tief zufrieden ausatmen am Ende, schwingen glücklich nach? Die Literaturwissenschaft hat dafür keine Kategorie. Als würde man nur mit dem Kopf lesen, der Körper taub. Dabei lesen – immer – alle Sinne mit. Und sind mit dabei beim Eindruck, den ein Buch uns macht. Das Erlebnis ist immer auch physiologisch grundiert, korrespondiert mit dem Intellekt. Wir aber tun so, als ob der Körper und der
Read More Über Chandler wird viel geredet. Aber ich vermute, er wird weniger gelesen. Sonst würde anders über ihn geredet werden. Viele Autor*innen nennen ihn als Vorbild: Er hat hart gearbeitet, um vom Schreiben leben zu können, und mit seinen Büchern einen eigenen Sound kreiert. Einen Sound, der mittlerweile so verbreitet ist, dass ich beim Lesen von „Lebwohl, mein Liebling“ einige Male dachte, das klingt so nach Chandler – und mich regelrecht daran erinnern musste, dass ich ihn ja auch gerade lese. Bei Passagen wie: „Ich brauchte einen Drink. Ich brauchte eine
Read More Verzweiflung „Erschütterungen“ ist der sechste Kriminalroman um den haitianischen Inspektor Dieuswalwe Azémar – und der erste, den Gary Victor auf Kreolisch geschrieben hat. Azémar, der einzige nicht korrupte Polizist von Haiti, muss zu seiner Erschütterung den Tod der Tochter seiner Lebensgefährtin aufklären. Das Mädchen, deren Leiche wie Müll entsorgt wurde, ist deutlich einem ekelhaften Ritualmord zum Opfer gefallen. Azémars Ermittlungen führen zu noch mehr Morden nach dem gleichen modus operandi. Die Spur führt zu einer Art Loge mächtiger Männer, die seit dem 18. Jahrhundert existiert und deren Mitglieder ihren perversen
Read More Silvestermenü mit Todesfolge Wolfgang Brylla (WB) und Joachim Feldmann (JF) über „Noch fünf Tage“ von Helena Falke Zwei Blicke auf einen Thriller, in dem die Hauptfigur unter Zeitdruck steht. Joachim Feldmann mit einem schnellen Überblick, Wolfgang Brylla mit Hinweisen auf Hintergrund. Wir sind auf literarischem Pflaster … (JF) Lis Castrop weiß, dass sie nur noch fünf Tage zu leben hat. Bei einem Giftanschlag auf ihre Arbeitgeber hat auch sie eine Dosis abbekommen. Nun liegt sie in einer Schweizer Nobelklinik und versucht herauszufinden, wer hinter dem Verbrechen steckt. Denn davon hängt
Read More Kino kann Wahrheit sein Alf Mayer zur Essaysammlung »Als Filme noch etwas bedeuteten« von Oliver Jörns »Ich bin kein Filmkritiker im journalistischen Sinn. Ich schreibe aus Nähe.Aus Liebe. Aus Zweifel.« – Oliver Jörns Diese Stimme ist sofort da. Klar und deutlich. Bemerkenswert. Da schreibt und redet einer über Filme, dass einem das Herz aufgeht. Die Augen mit. Sein Buch heißt »Als Filme noch etwas bedeuteten«.Oliver Jörns hat es im Selbstverlag herausgebracht, einfach auf eigene Faust. Inzwischen auch als Hardcover. Jörns ist Autor, Radiomoderator und Kulturjournalist aus Köln. Seit 2017 betreibt
Read More Zwei Textauszüge aus »Als Filme noch etwas bedeuteten« von Oliver Jörns, hier nebenan besprochen von Alf Mayer. ** ** 21.09.2012 Billy Wilder Eins, zwei, drei (One, Two, Three; 1961) Billy Wilder war ein gefürchteter Witzbold. Keine steile These, sondern eine schlichte Feststellung, wenn man sein Werk kennt. Aber natürlich fürchten Menschen Berufs-Zyniker auch im echten Leben. Man kann sich gut vorstellen, wie Horst Buchholz, Lilo Pulver, Karl Lieffen und Hanns Lothar kurz geschluckt haben müssen, als sie erstmals das Drehbuch von One, Two, Three in den Händen hielten – inklusive
Read More Die Monate April, März, Februar, Januar 2026 Mit bis zu 40 Beiträgen jeden Monat, die gar nicht so kurzen Kurzbesprechungen dabei nicht mitgezählt, ist es viel Lesestoff, den wir Ihnen – ohne jede Bezahlschranke – regelmäßig zum Ersten des Monats frisch servieren. Hinweis zur Suchfunktion: Die Lupe für unser Archiv finden Sie (durch einen Bug leider schwer sichtbar) in unserer Titelleiste ganz rechts, zwei Fingerbreit neben »Über uns«. Geben Sie einfach den Autor ein, nach dem Sie suchen – wir haben über 10.000 Besprechungen und Porträts in unserem seit fast
Read More Portrait des Angstgestörten als junger Mann Muss man Sörensen noch vorstellen? Der Kommissar, der wegen einer Angststörung den Dienst in Hamburg quittiert hat und stattdessen ins beschauliche friesische Katenbüll gewechselt ist, hat nicht zuletzt durch die Hörspiele und diebereits zwei Verfilmungen mit Bjarne Mädel mit jedem neuen Roman den Platz auf den Bestsellerlisten schon vor Erscheinen sicher. „Sörensen geht aufs Haus“ ist der mittlerweile sechste Roman der Reihe. Man kann ihn sicherlich auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände lesen und genießen, doch so manche Figurenkonstellation erschließt sich besser, wenn man
Read More Terror ist nicht digital Nachdem ihre Ermittlerin Obalski in „Riot Girl“ den Abgründen der Teenagerwelt in den sozialen Medien entkommen ist, wirft Autorin Susanne Kaiser sie in „Witch Hunt“ erneut undercover in den Sumpf der digitalen Welt. Ihr Auftrag ist es, die Quelle und die Verursacher von Hasskampagnen zu finden, die sich gegen Deniz Yanar richten, eine bayerische Landtagsabgeordnete mit Migrationshintergrund. Sie ist die perfekte Angriffsfläche für stehengebliebene Trolle im Netz: eine selbstbewusste Frau ohne „biodeutsche“ Gene, die hier der Fortsetzung der klassischen Hexenjagd in den sozialen Medien ausgeliefert ist.
Read More Die nackte Göttin Alf Mayer über den Fotoband »Marilyn & Me« von Lawrence Schiller Norman Mailer, so brummelte er etliche Male, haben die Fotos vom Mai 1962 vermutlich den Literatur-Nobelpreis gekostet. Den Fotografen Lawrence Schiller machten sie weltberühmt. Er war damals 25 Jahre alt, als er 1962 vom Magazin »Paris Match« den Auftrag erhielt, die Schauspielerin Marilyn Monroe bei den Dreharbeiten von »Something’s Got to Give« zu fotografieren. Die beiden waren einander zwei Jahre zuvor bereits bei den Dreharbeiten zu »Machen wir’s in Liebe« begegnet. »Sie sind schon berühmt. Jetzt
Read More Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich für uns jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen. Die Kolumne erscheint dieses Mal in ihrer 43. Ausgabe – herzlichen Dank dafür an unseren Kolumnisten, d. Red.. Dass ihr Anlass sich keineswegs erschöpft hat, zeigt diese Folge überzeugend. Willkommen zu einer Ermittlungsreise. Eine Titel-Verzeichnis der Kolumnen findet sich
Read More ‚The Black Dahlia‘ and Our Responsibility to the Past There’s an Anthony Bourdain quote I particularly love: Once you’ve been to Cambodia, you’ll never stop wanting to beat Henry Kissinger to death with your bare hands. After finishing William J. Mann’s “Black Dahlia,” an exhaustive examination of L.A.’s arguably most famous murder case, my mind riffed on that quote: Once you’ve read about the real Elizabeth Short, you’ll never stop wanting to slap James Ellroy upside the head. If you’re a fan of true crume, chances are good you’re familiar
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