Ein Mordsspaß um Bob Dylan und Arno Schmidt „Sanft strich der Abendwind durch die Blätter der Blutbuchen, die rings um das Schlosshotel Hohenhaus Wache standen”, sind die ersten Zeilen von „Mord auf Hohenhaus”. Sie harmonieren perfekt mit der Warnung auf dem Cover: „Ein Schlosshotel-Kriminalroman”. Zum Glück hat mich das nicht abgeschreckt, der Name des Autors hat mich neugierig gemacht. In welche Niederungen des Genres hat sich Gerhard Henschel verirrt? Stammt nicht von ihm die Satire „Sex-Schock – Penis kaputt?“, die richtig Wellen schlug, nachdem Ex-Bild-Herausgeber Kai Diekmann die taz wegen Störung
Read More Herzlich willkommen! Auf der Welt tobt der Irrsinn, der Frühling kommt eher langsam. CrimeMag bleibt gaaaanz ruhig. Unser USA-Korrespondet Tom Adcock findet erstaunlich Analogien zwischen King Trump und seinen Spießgesellen und einer ehrenwerten Gesellschaft, deren große Zeit eigentlich vorbei sein sollte. Alf Mayer, immer noch down under, hat sich mit Garry Disher getroffen und ihn zu seinem neuen Roman „Desolation Hill“ interviewt. Sonja Hartl beginnt ein größeres Projekt unter dem Titel „Verbrecherische Frauen“ – Teil 1 beschäftigt sich mit Isabelle Lehns Roman „Die Spielerin“. Hanspeter Eggenberger freut sich über Alexis
Read More New York Sleight of hand, the magician’s trick of distraction and fascination is the basic operating procedure of a nascent dictatorship in Washington led by a one-time reality TV performer and convicted felon with sweaty dreams of becoming a man the world has never seen before: the ruling monarch of America. The would-be king is not intelligent, but he is single-minded. And sufficiently cunning to take his cues from a competent magician’s patter whilst misdirecting his audience. As when, classically, the sleight of hand artist places a vigorously shuffled deck
Read More »Ich liebe es, über die Welt zu schreiben, in der wir leben« Der Australier Garry Disher legt seit mehr als zwanzig Jahren zuverlässig jedes Jahr einen neuen Kriminalroman vor. Und das geradezu unheimlich beständig, stets auf Weltklasse-Niveau. Ein solcher Reichtum an immens guten Büchern und Geschichten, prall und lebensecht, ist Königsklasse. Im deutschsprachigen Raum erscheinen seine Bücher im (gerade mit C.H. Beck fusionierten) Unionsverlag; die Reihe mit dem Räuber Wyatt passenderweise bei Pulp Master. »Desolation Hill« ist der vierte Roman mit dem Outback-Polizisten Hirsch (Originaltitel: ”Day’s End«). ** ** Im
Read More Sonja Hartl über den scharfsinnigen Roman von Isabelle Lehn Ein Luxushotel in Florenz. Eine Frau hat einen Stricher mit ins Zimmer genommen. Sie will ihm ihre Geschichte erzählen, damit sie sie wenigstens einmal erzählt hat. Sie weiß, dass er sie nicht weitererzählen wird. Und selbst wenn: Niemand würde ihm glauben. Im Folgenden erfahren wir in Isabelle Lehns grandiosen Roman „Die Spielerin“ aber nicht diese Geschichte. Vielmehr lesen wir von einem Prozess gegen diese Frau, von der drohenden Pleite einer Nachrichtenagentur, die durch das Investment eines Brauerei-Erbens verhindert werden soll. Die
Read More 70 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Carsten Klindt wuchs an der Nordsee auf und ist ausgebildeter Werbefotograf. Er wohnt seit über
Read More Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen. Wenn die Fiktion von der Wirklichkeit überholt wird Der Starttermin der Netflix-Serie „Zero Day“, die weltweit seit dem 20. Februar abgerufen werden kann, schien ideal. Denn die filmische Erzählung um eine große Verschwörung in den USA passt zu einer Stimmung in
Read More Mit Escher im Spiegellabyrinth Franz Escher ist ein menschenscheuer Eigenbrötler. Lediglich das Zusammensetzen von Puzzles entfacht so etwas wie Leidenschaft bei ihm, seitdem ihm zum 19. Geburtstag die hübsche Martine ein Tausend-Teile-Puzzle mit einem Motiv seines Namensvetters H.C. Escher schenkte. Das Zusammensetzen des bekannten Bildes der beiden sich gegenseitig zeichnenden Hände beschäftigte ihn damals so sehr, dass er die Avancen der Halbfranzösin übersah, die letztlich frustriert mit seinem besten Freund anbandelte. Seitdem hat Escher eine wahre Bibliothek an Puzzles eingerichtet. In seinen Regalen finden sich viele berühmte Werke der Kunstgeschichte,
Read More Zwischen Realität und Inszenierung Ihr fehle eigentlich nichts, findet Vivian Parry. „Abgesehen von einem Gefühlsleben, einem ausgeglichenen Selbst und der Fähigkeit, ohne Pillen durchschlafen zu können.“ Parry, 32, ist Theaterkritikerin in New York, geschätzt und gefürchtet für ihre gnadenlosen Verrisse. Ihr Leben findet im Dunkeln statt. In den Theatersälen der Stadt, wo sie sich Tag für Tag beziehungsweise Nacht für Nacht Inszenierungen anschaut, überkommen sie Gefühle. „Wenn ich im Dunkeln bin, in sicherem Abstand zum Alltag, spüre ich alles – alle Wut, die Freude, Überraschungen. Bis die Saallichter des Theaters
Read More Einmal einen Menschen töten Selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie Michael Köhlmeiers neues Werk „Die Verdorbenen. Dabei ist der Ausgangspunkt so vielversprechend: „Was ist ein Wunsch für dein ganzes Leben? (…) Etwas, was du auf alle Fälle wenigstens einmal in deinem Leben tun willst?“ – Der Sechsjährige, dem der Vater kurz vor dem ersten Schultag von seinem Vater diese Frage stellt, erschrickt ob der Antwort, die ihm in den Sinn kommt. Er weiß, er darf es nicht laut aussprechen, eigentlich darf er es nicht einmal denken: „Einmal
Read More m November 2024 las ich im Internet folgende Schlagzeile: 30000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht! Allgemeine und besondere Verzweiflung in Berlin erreicht durch die vorgezogene Neuwahl einen neuen Höhepunkt, Experten einig: Nur Robert Rescue kann helfen, Regierender Bürgermeister Wegner: Ich habe keine Hoffnung, dass Rescue uns rettet, es wäre mein sehnlichster Wunsch für 2025. Nachdenklich schaute ich zum Fenster hinaus in die Weddinger Nacht. Wie viele Texte hatte ich verfasst, in denen ich die chaotische Politik in Berlin angeprangert hatte? Wurde es Zeit, das Kriegsbeil ruhen zu lassen, die Feindschaft für
Read More Der Münchner Autor und Journalist Stefan Wimmer legt einen weiteren Band seiner romanhaften Jugenderfahrungen vor. Diesmal geht es für die etwa 16-jährigen Jungmänner der sogenannten „Kajal-Clique“ aus dem bayerischen München-Pasing in den italienischen Küstenort Milano Marittima an der Adria.In den Sommerferien der 10.Klässler zur Ergänzung der humanistisch klassischen Bildung ihres Karls-Gymnasiums steht allerdings altersgerecht die brennende Frage auf der Tagesordnung: wie komme ich zu meinem ersten Geschlechtsverkehr. Die potentiellen Opfer sind ein bunter Strauß aufblühender und gerissener Italienerinnen im heißen Strand-Urlaub sowie paarungsbereite deutsche Töchter von Adria-Touristen. Wieder überrascht Wimmer
Read More Kurzkritiken zu aktueller Kriminalliteratur von: Frank Rumpel (rum), Sonja Hartl (sh) und Thomas Wörtche (TW) Wo ist Nikki? (sh) Lucy O’Sullivan ist verzweifelt: Seit 440 Tagen ist ihre Schwester Nikki verschwunden. Sie weiß nicht, wo sie ist. Ob sie noch lebt. Was ihr passiert. Sie war einfach weg: Gerade noch hat eine Überwachungskamera sie beim Verlassen eines Pubs gezeigt, in dem sie mit ihren Freundinnen war. Danach verliert sich jede Spur von ihr. Lucys eigenes Leben steht seither auf Pause. Sie muss wissen, was Nikki passiert ist. Deshalb irrt Lucy
Read More Ingrid Mylo: 3×11 Spielworte (38) – Haare, Seele, Sand Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Haare Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo Dann spielte Teresa mit meinen Haaren, wie sie
Read More ‘Where the Bones Lie’ and the Engine of California Noir I first arrived in Los Angeles on a magazine assignment. A firefighting plane had almost crashed while extinguishing a wildfire in the nearby hills, prompting a massive investigation, and my editor wanted me to write a story about the brave pilots who regularly risked their lives to fight infernos from the air. He kept telling me to read Norman Maclean’s “Young Men and Fire,” a brilliant book; I didn’t have the heart to tell him I’d plowed through it years
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken.
Read More Die besten Kriminalromane im März 2025. 1 (-) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod (Suhrkamp) 2 (-) Megan Abott: Hüte dich vor der Frau (Pulpmaster) 3 (-) Liz Moore: Der Gott des Waldes (C.H. Beck) 4 (3) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit (Steidl) 5 (-) Garry Disher: Desolation Hill (Unionsverlag) 6 (-) Johannes Groschupf: Skin City (Suhrkamp) 7 (-) Max Annas: Tanz im Dunkel (Suhrkamp) 8 (-) Norbert Horst: Home Sweet Home (Goldmann) 9 (6) Wolfgang Schorlau: Black Forest (Kiepenheuer & Witsch) 10 (-) Nicólas Ferraro: Ámbar (Pendragon) Die Bestenliste wird
Read More Nun ist sie vorbei: die Berlinale. Es war die Fünfundsiebzigste. Unsere Filmkritiker Katrin Doerksen und Thomas Groh waren live vor Ort und haben in ihren Journalen unregelmäßig vom Festivalgeschehen berichtet. Die erste Lieferung von Katrin Doerksen finden Sie hier, die zweite Lieferung hier. Von Thomas Groh finden Sie die erste Lieferung hier und die zweite Lieferung hier. Zu den Logbüchern unserer beider geschätzten Korrespondenten aus 2024 geht es hier. Und den dritten Teil lesen Sie direkt auf dieser Seite. Das Beste zum Schluss Womöglich ist der südkoreanische Festivaldauergast Hong Sang-soo in einen neuen
Read More Endlich wieder – Berlinale. Es ist die Fünfundsiebzigste. Unsere Filmkritiker Katrin Doerksen und Thomas Groh sind live vor Ort und berichten hier in ihren Journalen unregelmäßig vom Festivalgeschehen. Schauen Sie also wieder bei uns vorbei. – Hier die zweite Lieferung von Katrin Doerksen. Die erste finden Sie hier. Die von Thomas Groh finden Sie hier. Zu den Logbüchern unserer beider geschätzten Korrespondenten aus 2024 geht es hier. Berlinale 2025 – Logbuch 2 Die Berlinale der Close-Ups Da habe ich mir von den Filmen des Berlinale-Jahrgangs mehr Dringlichkeit gewünscht und dann hat’s mir If
Read More Endlich wieder – Berlinale. Es ist die Fünfundsiebzigste. Unsere Filmkritiker Katrin Doerksen und Thomas Groh sind live vor Ort und berichten hier in ihren Journalen unregelmäßig vom Festivalgeschehen. Schauen Sie also wieder bei uns vorbei. – Hier die zweite Lieferung von Thomas Groh. Seine erste Lieferung finden Sie hier. Zu den Logbüchern unserer beider Korrespondenten aus 2024 geht es hier. Genrekino auf der Berlinale Ein bequemes Klischee besagt, dass die Berlinale erdenschwer auf die Schieflagen unserer Gegenwart blickt, während auf Unterhaltung und Genre die Todesstrafe steht. Wie bei allen Klischees liegt auch
Read More Endlich wieder – Berlinale. Es ist die Fünfundsiebzigste. Unsere Filmkritiker Katrin Doerksen und Thomas Groh sind live vor Ort und berichten hier in ihren Journalen unregelmäßig vom Festivalgeschehen. Schauen Sie also wieder bei uns vorbei. – Hier die erste Lieferung von Katrin Doerksen. Die von Thomas Groh finden Sie hier. Zu den Logbüchern unserer beider geschätzten Korrespondenten aus 2024 geht es hier. Logbuch 1: Verkehrtes Berlin, Verkehrte Welt Berlin in Tom Tykwers Das Licht ergibt absolut keinen Sinn. Es ist ein falsch zusammengesetztes Fünfhundert-Teile-Puzzle von einer Stadt, in der die Charlottenburger Bleibtreustraße gleich neben
Read More Endlich wieder – Berlinale. Es ist die Fünfundsiebzigste. Unsere Filmkritiker Katrin Doerksen und Thomas Groh sind live vor Ort und berichten hier in ihren Journalen unregelmäßig vom Festivalgeschehen. Schauen Sie also wieder bei uns vorbei. – Hier die erste Lieferung von Thomas Groh. Zu den Logbüchern unserer beider Korrespondenten aus 2024 geht es hier. Tom Tykwer, wehe wenn er losgelassen Mal wieder hängt alles mit allem zusammen, da kommt der Berliner Regisseur nicht mehr raus. Der hektische Schnitt, der zu Beginn von Das Licht (Credits hier) alles aufeinander bezieht, was bei
Read More Herzlich willkommen! Solange unser unermüdlicher CvD und Herausgeber Alf Mayer bei den Antipoden weilt, erscheint CrimeMag in einer Art „Notausgabe“, d.h. ein wenig kürzer und eventuell nicht ganz so üppig ausgestattet. Das wird im März und April noch der Fall sein, im Mai geht es dann wie gewohnt weiter. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock sorgt sich um die Zukunft der Vereinigten Staaten, findet erschreckende Analogien zum Januar 1933 und ruft zum Widerstand auf. Carsten Klindt und Susan Madsen liefern wie gewohnt ihre brillanten Fotos. Zum Tod von David Lynch haben wir
Read More New York Dateline: Berlin, 1933—On a bitter cold morning in late January, the convicted criminal who incited a deadly insurrection was officially sworn to office as his country’s head of state. In his inaugural address, he pledged to restore national honor. Flash forward ninety-two years: Dateline: Washington, 2025—On a bitter cold morning in late January, the convicted criminal who incited a deadly insurrection was officially sworn to office as his country’s head of state. In his inaugural address, he pledged to restore national honor. Each fervent pledge—“Machen Sie Deutschland wieder
Read More 69 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Carsten Klindt wuchs an der Nordsee auf und ist ausgebildeter Werbefotograf. Er wohnt seit über
Read More Eine Glosse John le Carré, dessen epochaler Roman von 1974, „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“, gerade in einer Neuübersetzung von Peter Torberg bei Ullstein erschienen ist, bezeichnete in seiner Korrespondenz (auch gerade erschienen: „Ein diskreter Spion. John le Carrés Briefe. Herausgegeben von Tim Cornwell. Ü. Peter Torberg, Ullstein) seinen Roman als „nur einen Krimi“, respektive „nur einen Thriller zwischendurch“. So was nenne ich Understatement, handelt sich doch um einen ungeheuer komplexen, vielschichtigen und literarisch brillanten Roman, der einer extrem aufmerksamen Lektüre bedarf, damit man als Leser nicht aus der Kurve fliegt
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