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Posted On November 1, 2024By Hanspeter EggenbergerIn Crimemag, CrimeMag November 2024

Eggenberger über »Scharfe Munition« von Ken Bruen

Die beste Munition ist die, die man in Reserve hat Ein Skandal nach dem anderen erschüttert in den letzten Jahren die Londoner Polizei, die Metropolitan Police, kurz Met genannt. Rassismus, Sexismus, Homophobie sind in der Truppe in der britischen Hauptstadt an der Tagesordnung; selbst offizielle Untersuchungsberichte belegen das. Alltägliche Korruption gehört zu den harmloseren Unsitten. Unlängst wurde ein Beamter gar als Serienvergewaltiger erwischt. Sogar einen Sexualmörder gab es in er Truppe. Allein 2023 wurden mehr als tausend Beamte wegen Fehlverhalten suspendiert oder in ihren Befugnissen eingeschränkt. Das sind Fakten, nichtRead More
Rassismus, Frauenhass und Korruption Wir leben in einer Zeit, in der eine kleine Minderheit die Lesegewohnheiten von vielen bestimmt. Seit 2020 die fünf großen Buchverlage zu vier Machtzentren zusammengelegt wurden, sind Autoren wie Ken Bruen nur durch den unermüdlichen Einsatz unabhängiger Verlage wie dem Polar Verlag mit seinem Team aus engagierten Herausgebern und Übersetzern und Übersetzerinnen überhaupt noch der Leserschaft zugänglich. Ohne ihren Mut und ihren Kampfgeist würden wir in einer Welt einheitlicher, glatt gebügelter Romane leben, denen jeglicher Realismus entzogen wurde, der nicht der Weltsicht aus einigen Büros inRead More
Susan Madsen Nr 12
»Alles, was man anschaut, kann zu einem Abenteuer werden« Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe mit seinem inzwischen 66. fotografischen Beitrag – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und AndreasRead More
Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen.  Tatort Nürnberg: Abschied für Dagmar Manzel Der zehnte „Tatort“ aus Franken, an dem Dagmar Manzel als Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn mitwirkte, sollte – so wollte es die Schauspielerin – ihr letzter sein; ihr Kollege Felix Voss (Fabian Hinrichs) wird weiter ermitteln.Read More
‘Salem’s Lot’ and the Horror of a Stephen King Adaptation I’m not sure what compelled me to click ‘Play’ on the latest adaptation of “Salem’s Lot,” especially when there’s so much else out there in the aether. Maybe it’s because I always feel the urge to cram in a few horror movies in October. Or maybe it’s because I have a sentimental attachment to Stephen King’s original novel, which I read at a formative age and treated as a guidebook of sorts when learning to write a suspenseful sequence. SpoilerRead More
Theodoros, ein Irrer auf dem Thron Äthiopiens Er hat ihn nicht gekriegt trotz der euphorischen Rezensionen, die Mircea Cărtărescu für nobelpreiswürdig halten. Überbordend, barock, geistreich, schwindelerregend, verspielt, verwandt mit dem phantastischen Realismus Lateinamerikas, lauten die Adjektive, mit denen der Roman gepriesen wird . Schon der Verlag spricht bzw. schreibt von Vollendung, Magie, Meisterwerk, der Autor sei “einer der größten literarischen Abenteurer der Gegenwartsliteratur”. Alles ist groß in dieser kontrafaktisch surrealen Biographie eines Machtmenschen, der als Sohn walachischer Dienstboten nach Abenteuern zur See, auf dem Lande und im Kloster zum KaiserRead More
Out now:Andrew Nette/ Samm Deighan: Revolution in 35mm: Political Violence and Resistance in Cinema from the Arthouse to the Grindhouse, 1960–1990. PM Press, Binghamton, New York 2024. Large format paperback, 386 pages, over 200 illustrations, USD 29,95 – out now via PM Press. – In our last issue we presented the introduction to the book, a review will follow in December. Now we hace co-author Andrew Nette with his 10 Favorite Films of Political Violence and Revolution. Here they are: Political violence is defined as acts perpetrated to achieve politicalRead More
Zwischen den Bildern – Zeit Das erste Bild ist ein Standbild aus einem Filmdokument. Ein Mann mit nacktem Oberkörper wird im Polizeigriff abgeführt. Er schreit – vor Schmerzen? Die Polizisten blicken teilnahmslos. Im Hintergund sind Garagentore zu sehen. Das zweite Bild zeigt einen Mann, aufgebahrt in einem weißen Totenhemd. Er ruht. Er trägt einen langen Bart, die Hände sind gefaltet, die Augen liegen tief inihren Höhlen. Im Hintergrund Kerzenständer. Zwei Bilder auf gleicher Höhe und in gleicher Größe nebeneinander –  gleichzeitig zu sehen – deuten eine Richtung an. Durch dieRead More
Promisker Prometheus Marcus Jensens neuer Roman mäandert zwischen Ethik und Fetisch – eine Besprechung von Frank Schorneck „Kat schrie diesmal in ein Kissen, ins Kopfkissen seiner Ehefrau, weil Dehm sie darum bat“ – sofort auf den ersten Seiten von „Vestalin“ geht es recht explizit zur Sache: Katarina ist ganze 30 Jahre jünger als der Mann, dessen kahl werdender Schädel tief zwischen ihren Schenkeln vergraben ist. Dehms 16 Monate alter Sohn platzt ausgerechnet in diese Szene hinein – dem Gitterbettchen ist er offenbar entfleucht. Dieses Vorspiel datiert auf 2006 – siebzehnRead More

Posted On November 1, 2024By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag November 2024

Unser Archiv, jüngster Zeit (16)

Mit bis zu 40 Beiträgen jeden Monat, die gar nicht so kurzen Kurzbesprechungen nicht mitgezählt, ist es viel Lesestoff, den wir Ihnen regelmäßig zum Ersten des Monats frisch servieren. Hier finden Sie einen Rückblick auf das laufende Jahr. Im Mai 2024 haben wir unseren 10.000 Beitrag veröffentlicht, allesamt sind sie pro bono entstanden, wurden komplett ehrenamtlich und non profit von Medienprofis und Buchautorinnen und Autoren geschrieben und kuratiert. Herzblut und Kompetenz sind unsere Devise. Einen Überblick über das Jahr 2023 finden Sie hier. Unser jetzt im August ’24 erschienenes Special Thomas Wörtche gibt es hier, ebenso seinRead More
Ingrid Mylo: 3×11 Spielworte (34) Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Handtuch Elf Zitate zusammengetragen von Ingrid Mylo             Wenn er stillhielt und für einen Augenblick nichtRead More
Das Vokabular der Architektur erweitern Alf Mayer über die große Monographie von Philip Jodidio Philip Jodidio: Santiago Calatrava: Werkschau 1979 – Heute. Dreisprachige Ausgabe Englisch, Französisch, Deutsch. Verlag Taschen, Köln 2024. Hardcover, auf zwei verschiedenen Papiersorten gedruckt, Format 30.8 x 39 cm, Gewicht 6.79 kg. 688 Seiten, Euro 200. – Verlagsinformationen: taschen.com Dies ist kein normales Architekturbuch, das wird bereits auf den Vorsatzseiten dieser wahrhaft monumentalen Monografie über Santiago Calatrava klar. Blaue Schwingen, mit kühnem Schwung skizziert, dann ein rötlicher, geflügelter Torso, so ist der Eingang in dieses großformatige, gewichtige Buch. DieserRead More
Schelm von Bergen – von Heinrich Heine Im Schloß zu Düsseldorf am RheinWird Mummenschanz gehalten;Da flimmern die Kerzen, da rauscht die Musik,tanzen die bunten Gestalten. Da tanzt die schöne Herzogin,Sie lacht laut auf beständig;Ihr Tänzer ist ein schlanker Fant,Gar höfisch und behendig. Er trägt eine Maske von schwarzem Samt,Daraus gar freudig blicketEin Auge, wie ein blanker Dolch,Halb aus der Scheide gezücket. Es jubelt die Fastnachtsgeckenschar,Wenn jene vorüberwalzen.Der Drickes und die MarizzebillGrüßen mit Schnarren und Schnalzen. Und die Trompeten schmettern drein,Der närrische Brummbaß brummet,Bis endlich der Tanz ein Ende nimmtUnd dieRead More

Posted On Oktober 1, 2024By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2024

CrimeMag: Editorial Oktober 2024

Herzlich willkommen! Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock nimmt sich dieses Mal den Waffenwahn der Amerikaner als Thema, in seinem Essay »American Carnage« schreibt er nicht nur über Schul-Massker. Unsere Kolumnistin Iris Boss meldet sich mit »Systemfehler – Reise durchs Klassensystem der Medizin« zurück. Hazel Rosenstrauch widmet sich der Angst vor Datenbasierten Systemen (DS), wie man KI wohl besser nennen sollte, und schreibt über das von den Söhnen verfasste Buch zum Mord an Mireille Knoll: »Es gab Ungeheuer, aber nicht alle waren solche Monster«. Thomas Wörtche findet „Freunderlwirtschaft« von Petra Hartlieb etwasRead More

Posted On Oktober 1, 2024By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2024

Thomas Adcock: American Carnage

NEW ORLEANS, Louisiana It is the fateful afternoon of September 15, a Sunday. I am sitting in a hotel lobby in this storied city, where the Mississippi River flows gently into the Gulf of Mexico; the “Big Easy,” it’s called. I am enjoying a café au lait as I read an interesting article about a poet from Boston named Amy Silberman who died here back in 1994 when bullets rained down from the sky… … until I am interrupted by an alarm on my smartphone telling me of semi-disturbing news:Read More
66 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! HierRead More
Systemfehler Mir ging es nicht so gut letztes Jahr. Ich war müde. Immer müde und immer mehr müde. Details erspare ich Euch. Erstens ist das zu persönlich und zweitens wird man nicht gesünder, indem man über Krankheiten spricht. Doch obwohl sich das eigentlich von selbst versteht, scheint auf diesem Gebiet eine mariannengraben-tiefe Mind-Bahavior-Gap zu bestehen – ein freundliches Wort für gescheit dahersabbeln und nix auf die Reihe kriegen. 40 ist das neue 20 – ha! Zumindest in meinem Freundeskreis habe ich seit einiger Zeit das Gefühl, 40 ist das neueRead More
HR Giger, Necronomicon, Ridley Scott, Alien,Read More
Jenseits des Landhauses Noch in den 1990er Jahren wurde Celia Fremlin häufig in einem Atemzug mit Patricia Highsmith und Margaret Millar genannt. Anlass war oft ein neuer Kriminalroman von Ruth Rendell, bei dem diese drei Namen die Referenzpunkte waren. Mittlerweile aber scheint Fremlin – und zwar nicht nur im deutschsprachigen Raum, wenn ich die Reaktionen auf die Neuausgaben im Vereinigten Königreich als Maßstab nehme – weitgehend vergessen. Fast könnte ich behaupten, es gebe eine klare Erinnerungshierarchie dieser drei Autorinnen: Am bekanntesten Patricia Highsmith. Für Kenner*innen: Margaret Millar. Und dann CeliaRead More
Ziemlich vitale lahme Gäule Derzeit läuft auf Apple TV die vierte Staffel von „Slow Horses“ mit Gary Oldman. Wirklich vorstellen muss man sie deshalb wohl eher nicht mehr, die von Mick Herron erfundene Truppe ausgemusterter MI5-Agenten, die in Ungnade gefallen sind und ihre Arbeitstage deshalb in Slough House fristen, einer windschiefen Immobilie, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Dort in Slough House vergeuden sie unter dem misanthropischen Jackson Lamb ihre Zeit mit völlig überflüssigen Aufträgen, wobei die meisten hoffen, durch einen genialen Moment doch wieder ins Blickfeld der Zentrale zuRead More
„Alle Männer sind gleich“ In den ersten Stunden des neuen Jahrs ist Sophie daran, nach der betriebsamen Silvesternacht die Bar aufzuräumen, an der sie arbeitet. Da begehrt ein später Gast an der Türe Einlass. Sie will in ignorieren, doch Mark ist ein guter Freund des Besitzers des Lokals. Er ist immer etwas aufdringlich, und er trinkt auf Kosten des Hauses. Widerwillig lässt sie ihn rein und serviert ihm einen Drink. Während sie beschäftigt ist, säuft er ihr den Rest einer 200-Dollar-Weinflasche weg, den sie für sich gebunkert hat. Danach drängtRead More
Als die Welt farbig wurde Zur ersten Werkmonografie von Marvin E. Newman (1927 – 2023) Viel Schatten gleich auf den ersten Fotos. Viel Expressivität. Dieser Fotograf traut sich mit sozusagen kühnem Strich. Marvin E. Newman war 90, als 2017 im Verlag Benedikt Taschen die erste Monografie über ihn erschien – als »collectors edition« in einer Auflage von 700 Exemplaren, Preis 600 Euro. Immerhin konnte er das noch erleben. Bis dahin war er außerhalb von Sammler- und Galeriekreisen weithin unbekannt geblieben. Dabei gehört er zu den Pionieren der Farbfotografie, brachte ihrRead More
Völlig verschenkt Petra Hartliebs Roman „Freunderlwirtschaft“ macht TW keinen Spaß. Die Karriere von Österreichs ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz vom Wunderwuzzi bis zum verurteilten Korrumpel ist verwunderlich genug. Um ihn herum ein gieriger Slim-Fit-Boys-Club nach dem Motto „Sushi statt Schnitzel“ und eine Politik, die auch von der FPÖ hätte sein können, garniert mit dem „Anzeigenskandal“, „Ibiza“ und anderer Politgrotesken mehr. Trauriges Schmierentheater, die Kommentare von Helmut Qualtinger hört man irgendwie noch aus dem post-mortem-Off. Eigentlich schreit diese ganze Gemengelage nach literarischer Nachbearbeitung, obwohl – vielleicht doch eher nicht. Die Skandale und derRead More
Ein Ritterroman im Jahr 2024? – Aber ja. Alf Mayer bricht eine Lanze. Ségurant. Die Legende des Drachenritters. Das vergessene Mitglied der Artusrunde (Ségurant, le Chavalier au Dragon, 2023). Nach wiederentdeckten mittelalterlichen Handschriften hrsg. von Emanuele Arioli. Aus dem Französischen von Andreas Jandl, Nachwort von Susanne A. Friede. Philipp Reclam jun. Verlag, Ditzingen 2024. Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen, Format 16 × 24 cm. 288 Seiten,  74 Farbabbildungen, 38 Euro. Buchtrailer hier. Ein Ritterroman? Im Jahr 2024? Echt? Jahrhunderte in den Archiven verschollen, jetzt erst aufgetaucht, das ist der Artusritter Ségurant. ÜberRead More

Posted On Oktober 1, 2024By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2024

Hazel Rosenstrauch zum Mord an Mireille Knoll

Es gab Ungeheuer, aber nicht alle waren solche Monster Das Buch ist sechs Monate nach dem Mord an Mireille Knoll in Frankreich erschienen, es hat sechs Jahre gedauert, bis es am deutschsprachigen Markt ankam. Geschrieben wurde es innerhalb von vier Monaten von den Söhnen der Ermordeten. Beides Männer um die sechzig, die Mutter war 85 Jahre alt, als der Mann, den sie seit seinem siebten Lebensjahr kannte, sie zusammen mit einem Kumpel durch mehrere Messerstiche tötete und anzündete. Die Söhne haben geschrieben, um zu verstehen, was warum passiert ist. BeideRead More
Eine Besprechung von Alf Mayer Erst einmal Schwarzblende. Schwarzes Vorsatzblatt. Dann ein Selbstporträt aus »Modell Gehen« von 1991. Und ein Text. Vor zwanzig Jahren schon habe sie es angekündigt: jeweils einen Foto-Text-Band über die drei Farben Weiß, Rot und Schwarz. Der erste, »Die Hüterin des Weiß«, wurde im Herbst 2011 fertig. ”Rot in Schwarz-Weiß« folgte im Corona-Frühling 2020 (meine Besprechung hier). Und nun noch Schwarz. Brigitte Tast: »Dazu hatte ich Heftiges versprochen. Vielleicht etwas zu großartig?« Auf der nächsten Seite, der Titelseite gegenüber, dort wo gemeinhin links unten das ImpressumRead More