79 Porträt-Folgen sind es in unserer Carsten-Klindt-Galerie bisher geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Sage und schreibe die achtzigste. Die Redaktion sagt DANKE, Carsten. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 öfter Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr.
Read More ** ** Am 19. Februar 2026 wird Ross Thomas 100 Jahre alt. Das feiern wir. Siehe auch in dieser Ausgabe: Sonja Hartl: Ross Thomas lesen (Zwischenfazit)Salut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross ThomasZweimal Podcast: William Marshall und Ross Thomas ** ** »Die im Dunkeln« – getrost auch eine heutige Lektüre Ross Thomas im Klassiker-Check von Thomas Wörtche Neulich habe ich Hitchcocks „Psycho“ wieder gesehen. Das erste Mal seit ca. 30 Jahren. Und vollständig, als ganzen Film und nicht als Exerzitium für Einzelbildanalysen oder durch die Augen von François Truffaut.
Read More ** ** Am 19. Februar 2026 wird Ross Thomas 100 Jahre alt. Das feiern wir. Siehe auch in dieser Ausgabe: Salut Nr. 1: Thomas Wörtche: Ross Thomas zum 100. GeburtstagSalut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross ThomasZweimal Podcast: William Marshall und Ross Thomas ** ** Voriges Jahr habe ich zum Abschluss der Ross-Thomas-Werkausgabe im Alexander Verlag einen längeren Beitrag für das SWR-Lesenswert-Magazin gemacht. Damals fragte mich die Moderatorin Katharina Borchardt, ob ich eigentlich alle Romane gelesen hätte. Und ich musste sagen: nein. Fast alle. Aber nicht alle. Das sollte
Read More ** ** Am 19. Februar 2026 wird Ross Thomas 100 Jahre alt. Das feiern wir. ** ** Lokalrunde! Das Mac’s-Place-Quartett von Ross Thomas ist vollständig Im Frühjar 2013 war die Ross-Thomas-Edition im Alexander Verlag Berlin einen wichtigen Schritt weit gediehen. Mit „Dämmerung in Mac’s Place“ lagen alle vier McCorkle- und Padillo-Romane von Ross Thomas erstmals revidiert auf Deutsch vor – sorgfältig übersetzt und vor allem vollständig. Bei der Editionsvergangenheit der früheren Ausgaben bei Ullstein ist das ein leider notwendiger Hinweis. Alf Mayer ging aus diesem Anlass damals mit Ross Thomas
Read More Siehe auch in dieser Ausgabe: Salut Nr. 1: Thomas Wörtche: Ross Thomas zum 100. GeburtstagSalut 2: Sonja Hartl: Ross Thomas lesen (Zwischenfazit)Salut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross Thomas Man muss ihn nicht kennen, sollte ihn aber kennenlernen wollen – das ist Thomas Wörtches sehr treffendes Fazit zu William Marshall. Bei diesem Autor findet man Irrsinn, Wahnwitz und eine unvergleichbare handwerkliche Finesse. Wer wissen will, wie man eine Handlung aufbauen oder eine Actionszene schreiben kann, der sollte William Marshall lesen. Sonja Hartl spricht mit Thomas über diesen wenig bekannten
Read More Georges Simenons „Brief an meinen Richter“. Ein Bausteinchen zur Genese des Psychopathen in der Kriminalliteratur. „Ich habe über Liebe geschrieben wie über eine Geschlechtskrankheit“, gestand Georges Simenon seinem verehrten Freund und Förderer André Gide 1948 in einem Brief. Bis jetzt, denn jetzt ist alles anders: „Ich lernte die Liebe kennen, zufällig, die leidenschaftliche Liebe, deren geradezu griechische Schönheit, gepaart mit Zärtlichkeit, ich entdeckte“, heißt es euphorisch weiter. Was war passiert? Im Oktober 1945 hatte sich Simenon mit seiner Noch-Gattin Régine „Tigy“ Renchon, Sohn Marc und Liebhaberin/Haushälterin Boule (Henriette Liberges) nach
Read More »FOLLOW THE BOYS« – »TRYING TO KEEP THEM SMILING« »WAR PHOTOS ON DULL PAPER« steht auf der verschlissenen Pappschachtel, in der Marlene Dietrich Aufnahmen aus ihrer Zeit als Truppenbetreuerin der US-Armee verwahrt hat. Die meisten Fotos stammen von Lin Mayberry, einer Komikerin und Mundharmonikaspielerin, keine professionelle Fotografin. Sie und »die Dietrich« waren Kameradinnen im Zweiten Weltkrieg, traten zusammen an die 500 Mal vor Frontsoldaten auf, oft ganz nahe an der Front. »FOLLOW THE BOYS«, war das Motto der Unternehmung. Marlene war Teil der amerikanischen Truppenbetreuung für die Alliierten, der United
Read More Mann-O-Mann * Report aus Cannes Sogar noch im winterlichen Cannes kann man IN DIE SONNE SCHAUEN und sich freuen oder aber melancholisch ans VATERLAND denken (Filmredits hier). Freilich bummeln nicht so viele Schaulustige die Croisette entlang wie im Mai zum Festival und es rennen dort auch keine Läufer ins Ziel wie im November beim Marathon des Alpes-Maritimes. Aber man sieht doch einige Passanten, die ihrer Wege gehen. Ich möchte wetten, dass die umtriebigen Geschäftsleute der Filmbranche ebenso wenig an diese Kulturstätte pilgern wie irgendein prominenter Star. Auch das Personal vom
Read More Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich für uns jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen. Die Kolumne erscheint dieses Mal in ihrer 40. Ausgabe – herzlichen Dank dafür an unseren Kolumnisten, d. Red.. Dass ihr Anlass sich keineswegs erschöpft hat, zeigt diese quicklebendigen Folge in überraschender Weise. Willkommen zu einer Ermittlungsreise. Eine Titel-Verzeichnis der
Read More “The Rip”: An Atypical Director Delivers a Typical Crime Thriller Is there any director more confounding than Joe Carnahan? His first film, “Narc” (2002), was a gritty thriller starring Jason Patric as an undercover cop suffering from PTSD after accidentally shooting a pregnant mom during an arrest; he’s paired with Ray Liotta as a bad lieutenant with a penchant for hurting suspects. With its grainy film stock and jerky handheld shots, it played like a grimier version of a 70s cop drama. But instead of playing out that thread and
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, hier präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken.
Read More Lost and Found Gewidmet all den Dokumenten, die hier keine Erwähnung finden Es ist üblich, dass in einem Copyshop Papier liegenbleibt, ebenso wie Datenträger. Das Papier wird in einer Plastikkiste gelagert, bis diese irgendwann voll ist und der Inhalt sorgsam geschreddert im Müll landet. Die Datenträger, in der Regel USB-Sticks, kommen in eine ehemalige HARIBO-Box, die inzwischen ordentlich gefüllt ist. Manchmal erzähle ich Kunden gegenüber , der Laden wäre so etwas wie ein USB-Stick Museum, was angesichts der Menge durchaus berechtigt ist. Und es gibt in Berlin eine Menge Museen
Read More Swinging, criming, bracking Auf dem Schwarz-Weiß-Cover von Robert Bracks „Die nackte Haut“ (Edition Nautilus) fliegt eine weibliche Hand über die Klaviertastatur, was die Leser:innen sofort in die Musikwelt verfrachtet. Gleichzeitig spielt der in hellgelbe Farbtöne gesetzte Romantitel auf zwei Klassiker der Kriminalliteratur an. Zum einen auf Raymond Chandler – durch seine Vorliebe für eine adjektivisch-substantive Zusammensetzung wie „Das hohe Fenster“, „Der tiefe Schlaf“ oder „Die kleine Schwester“. Zum anderen (gewollt oder ungewollt) auf Edgar Wallaces Schocker(filme) – durch die ausgewählte Typographie. Nicht zuletzt dank dieser Querverweise, die sich schon auf
Read More You Can’t Go Home Again Von der Unmöglichkeit, wieder nach Hause kommen zu können – Alf Mayer über das Debüt von Henry Wise Wenn es einen Song gibt, der Ihnen diesen Roman erzählt, dann ist das »You Can‘t Go Home Again« von Chet Baker, 1977 aufgenommen. Seine Trompete schmerzhaft lockend, verhalten klagend, emotional. Baker nimmt das »Dies Irae«-Motiv aus dem 3. Satz von Rachmaninows 2. Symphonie zum Grundthema. Ein Adagio: Lockruf, Trauer, leiser Schmerz, verhallende Erinnerung. Bittersüß. Ich habe die Aufnahme beim Lesen mehrmals gehört. Sie hallt nach – wie
Read More Farewell für Doris Gehrke: Ein Buch mit letzten Texten, ein Vortrag – und ihre Bibliografie Zu den Toten des letzten Jahres gehört auch die Schriftstellerin Doris Gercke (7. Februar 1937 in Greifswald – 25. Juli 2025). Für unserem Jahresrückblick 2025 hat die Autorin Monika Geier („Antoniusfeuer“) einen Nachruf geschrieben. Auszug: „Doris Gercke besaß den Mut, sich allein mit ihrer schönen, spröden Sprache als Licht in Abgründe zu begeben, die selten so besonnen und kritisch erforscht wurden wie von ihr. Wie im Chandler-Krimi, wo dem Helden Marlowe letztlich nur die Worte
Read More Agenten sind nie wirklich pensioniert John Antink war während des Kalten Krieges Geheimagent, wurde später Chef des niederländischen Geheimdienstes. Inzwischen ist er längst pensioniert, doch die Vergangenheit holt ihn immer wieder mal ein – ein Agent ist nie wirklich pensioniert. Im vorzüglichen Roman „Repair Club“, 2024 auf Deutsch erschienen, war es der lange Arm des früheren KGB-Agenten in Dresden, der heute Russland autokratisch regiert, der Antink zurück in die Sphären der geheimen Dienste zwang. Sogar noch besser ist nun der zweite Antink-Thriller des niederländischen Autors Charles den Tex: „Trauma“ heißt
Read More Gar nicht so kurze Kurzkritiken zu aktueller (nicht nur) Kriminalliteratur von: Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (sh) und Alf Mayer (AM): Hanna Aden: Die KryptografinThomas Michael Glaw: Die Hexen vom TüllingerMaxim Jakubowksi (Hg.): Birds, Strangers and Psychos. New Stories Inspired by Alfred HitchcockOrjan N. Karlsson: Kalt wie die LuftNina McConigley: How to Commit a Postcolonial MurderQuentin Mouron: #tod_in_venedigJo Nesbø: Minnesota Im Dezember 2025 bei uns gechoppt:Martin von Arndt: Der Wortschatz des TodesÁdám Bodor: Waldohreule. ErzählungenRobert Jackson Everett: The Tainted CupRobert Galbraith: Der Tote mit dem SilberzeichenElly Griffiths: Manche Schuld vergeht
Read More Alejandro Jodorowsky: Art Sin Fin. Verlag Taschen, Köln 2026. Ausgabe Englisch. Collector’s Edition mit einer Auflage von 800 Exemplaren, in Band 1 signiert – auf einem Blatt, das an einer zufälligen Stelle im Buch eingefügt ist. Zwei Bände in einer Plexiglasbox, die als Buchständer verwendet werden kann. Format 25 x 42 x 9 cm. Band 1: Softcover mit Ausklappseiten, Format 22 x 29,5 cm, 1.096 Seiten, oben und unten goldener Buchschnitt. Band 2: Hardcover mit schwarzem Buchschnitt, Format 22 x 8,5 cm, 1.072 Seiten. Gesamtgewicht der Edition: 14 kg. Preis: 1.250
Read More Sachbücher vom weiten Feld, von Alf Mayer besprochen: Oliver Bullough: Everybody Loves Our Dollars – How Money Laundering WonBodo V. Hechelhammer: Techniker der Macht – Wolfgang Döring: Die FDP zwischen Rechtsnationalismus und RechtsstaatlichkeitReece Jones: Nobody Is Protected: How the Border Patrol Became the Most Dangerous Police Force in the United StatesCaroline Moorehead: A Sicilian Man. Leonardo Sciascia, the Rise of the Mafia and the Struggle for Italy’s SoulTim B. Müller: Krieger und Gelehrte. Herbert Marcuse und die Denksysteme im Kalten KriegHans-Jürgen Tast: das Stahltier. Die Bahn im Schatten deutscher GeschichteKlass
Read More Eine Vielzahl von Krimi-Neuheiten … … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Wendeltreppe (Frankfurt)und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Bitte denken Sie daran, dass gerade in diesen Zeiten Ihre lokalen Buchhandlungen besonderer Unterstützung und Solidarität bedürfen. Lieber dort bestellen als bei amazon. Man kann das nicht oft genug sagen – und tun. ** ** Claudia Denker, Chatwins, Berlin: Bei Durchsicht der
Read More Die KRIMIBESTENLISTE JANUAR 2026 ist seit Freitag, dem 9. Januar 2026, auf Deutschlandfunk Kultur online. Ein zweiseitiges PDF kann dort heruntergeladen werden.Ein einseitiges PDF u.a. zum Aushang in Buchhandlungen gibt es dem Blog Recoil von Tobias Gohlis sowie dort auch das Archiv aller Krimibestenlisten seit 2005. Einen Überblick über die zehn besten Krimis des Jahres 2025 finden Sie hier bei uns sowie auf Recoil und beim Deutschlandfunk Kultur. Mit Ende 2025 übergab Tobias Gohlis die Sprecherrolle für die Krimibestenliste an Kolja Mensing. In unserem Jahresrückblick gab es als ein zusätzliches
Read More Mit dem Tod von Hans Helmut Prinzler fehlt ein zuverlässiger Chronist für die eh prekäre Filmliteratur in Deutschland. Prinzlers Texte, die bis 1961 zurückreichen, sind auf seiner Website allesamt immer noch zugänglich – ein unglaublicher Schatz. Wir versuchen das wenigstens gelegentlich ein klitzeklein bißchen wettzumachen. Hier finden Sie unsere Lieferungen vier, drei, zwei und eins. Jetzt hat Alf Mayer wieder einige Filmbücher zusammengestellt, hier unsere fünfte Lieferung: Scott Eyman: Joan Crawford. A Woman’s FaceEleanor Johnson: Scream with Me. Horror Films and the Rise of American Feminism (1968-1980)Torsten Musial, Martin Wiebel
Read More Wer gute Bücher liest, lässt es sich auch sonst gern schmecken. Hier eine Prise kulinarischer Bücher, besprochen von Alf Mayer. Vivi D’Angelo, Josh Flatow: Wurst. nachhaltig & selbstgemachtEva Gritzmann, Denis Scheck (Hg.): Kafkas Kochbuch. Franz Kafkas vegetarische Verwandlung in 544 RezeptenPaul Ivić:VegetarischEva, Susi & Gernot Nepimach: Linsengerichte. Kino für jeden GeschmackKimberley Witherspoon (ed): The Anthony Bourdain Reader by Anthony BourdainZu Tisch mit Stanley Tucci. Ein Jahr voller Genüsse ** ** Unsere erste Ausgabe erschien im Dezember 2022, hier Lieferung 2, Lieferung 3, Lieferung 4, Lieferung 5, Lieferung 6. Lieferung 7
Read More Über „Rewind and Play“ von Alain Gomis Selten habe ich so unangenehme und erkenntnisreiche 65 Minuten mit einem Film verbracht: In seinem Essayfilm „Rewind and Play“ montiert Alain Gomis Archivmaterial der Dreharbeiten eines Fernsehbeitrags über Thelonius Monk und entlarvt, wie die französischen Medien mit ihm umgegangen sind. Im Jahr 1969 war Thelonius Monk auf Europatournee und wurde in Paris von dem französischen Pianisten Henri Renaud für ein Porträt interviewt, das im französischen Fernsehen ausgestrahlt werden sollte. Der Film beginnt mit der Ankunft Monks in Paris – wie immer in Begleitung
Read More ABER – die zeitlose Zeit der Filmgeschichte Das Werk „The Clock“ des Videokünstlers Christian Marclay in Berlin Mit dem Slogan „arm aber sexy“, geprägt vor 20 Jahren, versucht Berlin, sich ein attraktives, weltoffenes Image zu geben. Aktuell heißt es „hart aber herzlich“. In beiden Sätzen stört mich das Wörtchen „aber“. Fakt ist, fast 20% der Berlinerinnen und Berliner leben an der Armutsgrenze. Auf Berlin lastet ein riesiger Schuldenberg von 75 Milliarden €. Jährlich werden Zinsen auf dieses Schuldgeld gezahlt, ein gutes Geschäft für die Leihgeber. Das besondere Übel am Kapitalismus
Read More Trashig, pulpig, gut Jeden, der mit B- und C-Horrorfilmen auf VHS-Kassette aufgewachsen ist, erwartet vermutlich mit Josh Winnings „Verbrenn das Negativ“ (Suhrkamp, 18,00 €) ein großer Lesespaß. Aber auch diejenigen, die mit Pulp-Klassikern aus Hollywood wenig am Hut haben, sollten zu Winnings Erstling, der für den Bram Stoker Award nominiert wurde, greifen, um zu erfahren, wieviel sie in den trashigen 80ern und 90ern verpasst haben. „Verbrenn das Negativ“ ist eigentlich eine Filmgeschichte. Die Handlung um die Hauptfigur Laura Warren, die sich als Britin ausgibt, aber in Wirklichkeit US-Amerikanerin ist und
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