Geschrieben am 1. Februar 2026 von für Allgemein, Crimemag, CrimeMag Februar 2026

Thomas Hertel: Mann-O-Mann * Report aus Cannes

Mann-O-Mann * Report aus Cannes

Sogar noch im winterlichen Cannes kann man IN DIE SONNE SCHAUEN und sich freuen oder aber melancholisch ans VATERLAND denken (Filmredits hier). Freilich bummeln nicht so viele Schaulustige die Croisette entlang wie im Mai zum Festival und es rennen dort auch keine Läufer ins Ziel wie im November beim Marathon des Alpes-Maritimes. Aber man sieht doch einige Passanten, die ihrer Wege gehen.

Alle Fotos © Thomas Hertel

Ich möchte wetten, dass die umtriebigen Geschäftsleute der Filmbranche ebenso wenig an diese Kulturstätte pilgern wie irgendein prominenter Star. Auch das Personal vom Förderzirkus gehört gewiss nicht zu den wenigen Cannes-Besuchern, die dort Klaus Mann die Ehre erweisen. Der Sohn des Nobelpreisträgers wurde im November vor 120 Jahren geboren. Sein Grab ist nicht leicht zu finden, denn der Friedhof erstreckt sich auf einer hügeligen Fläche von neun Hektar. Auf der Suche fiel mir das Poem MELANCHOLIE ein und ich stellte mir vor, dass man diese Benn-Verse auf einen Stein schreiben könnte: „man sage nicht, der Geist kann es erreichen, / er gibt nur manchmal kurzbelichtet Zeichen“1

Erika Mann hatte für den Grabstein ihres Bruders eine Bibelstelle ausgewählt:

„Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert …, der wird’s erhalten“ 2.

Diese Sentenz hat Klaus Mann u.a. in seinem Buch über André Gide selbst verwendet. Mag sein, dass Benns Abschlussworte, mit denen er seinen Vortrag PROBLEME DER LYRIK ausklingen ließ, damit korrespondierten:

„Ein Talent kann sich durch Arbeit ausbreiten, und ein Talent kann enden. […] Aber gehen Sie den Weg, und nehmen Sie […] als Abschied und Aufrichtung ein großartiges Hegelwort entgegen, ein wahrhaft abendländisches Wort, das, vor hundert Jahren ausgesprochen, die ganzen Komplikationen unseres Schicksals in dieser Jahrhundertmitte schon umschließt. Es lautet: ›Nicht das Leben, das sich vor dem Tode scheut und vor der Verwüstung rein bewahrt, sondern das ihn erträgt und in ihm sich erhält, ist das Leben des Geistes.‹“ 3

Manns Ruhestätte liegt im Süden der Nekropole im unteren Areal. Eine niedrige Mauer im Hintergrund war ein Merkzeichen zur Orientierung. Auf dem geschwungenen Grabstein aus Granit ist keine biblische Widmung mehr zu lesen. Auch der Lorbeerbaum, der dort einstmals wuchs, ist verschwunden. Dafür sind vertrocknete Rosen und Scherben-Gestein zu sehen.

Der Semiotik-Kundschafter Umberto Eco hätte gewiss originelle Auslegungen zu den Steinen gewusst, die auf Manns Grab verstreut sind.

Die Semantik der beschrifteten Steine begünstigten bei mir ein „trauerndes Gefühl“. Welche mentalen Felder sich um meinen Schatten aufgebaut haben, lässt sich kaum rekonstruieren. Mir kam jedenfalls die folgende Überlegung in den Sinn: Die MDM hat den Film VATERLAND / 1949 (Arbeitstitel) von Paweł Pawlikowski gefördert (siehe hier und hier) und die Spekulation ist naheliegend, dass dieses Werk vielleicht im Jahr 2027 beim Festival de Cannes laufen wird. Immerhin kommt darin ja auch Klaus Mann vor.

Vornehmlich über Erika Mann (Sandra Hüller) erfährt Thomas Mann (Hanns Zischler) davon, dass sein Sohn am 21. Mai 1949 in Cannes nach einem Kinobesuch4(vielleicht im Rahmen des Festivals, das es schon seit 1946 gibt?) mit dem Leben Schluss gemacht hat. Wenn es dieser Film tatsächlich nach Cannes schafft, wird sicherlich niemand von den deutschen Kino-Exzellenzen sich aufraffen und das Mann-Grab aufsuchen. Wenn, dann würde ich es nur Hanns Zischler zutrauen, dass er kulturhistorischen Spuren nachgeht. Oder August Diehl, der die Figur Klaus Mann verkörpern soll?

Aber alle Filmleute haben ohnehin überfüllte Terminkalender. Übrigens wäre Manns Grabstätte 2011 beinahe eingeebnet worden. Zwei zögerlichen Beamtinnen der Stadtverwaltung und einem Berliner Verein, ist es zu verdanken, dass dies unterblieb. An der Ruhestätte liest man die in steingehauene Maxime: FREIHEIT AUSLEBEN. FREIHEIT VERTEIDIGEN. Und ein Stein spielt darauf an, dass Mann bis zum Schluss keine Ruhe geben wollte.

Mir ließ es keine Ruhe, dass ich 1999, 2000 und 2001 mit MDM-Mission dreimal in Cannes weilte, und es versäumt habe, die Ruhestätte aufzusuchen. Jetzt hatte ich Muße und es wäre ein Frevel gewesen, Klaus Mann zu vergessen.

Erika Mann hat einen Band mit dem Titel ›Klaus Mann zum Gedächtnis‹ initiiert, der sogar einen Beitrag von Gottfried Benn enthält. Er gab „dem Klaus sehr freundliche Worte in sein Grab in Cannes hinab“ 5 und Erika dankte ihm ausdrücklich. Der unselige Streit über Emigration belastete Benn genauso wie seinen früheren Freund. Bemerkenswert ist diese traurige Bilanz, die Klaus Mann am Ende seines Lebens zog: „Damals hatte ich eine Sprache, in der ich mich recht flink auszudrücken vermochte; jetzt stocke ich in zwei Zungen. Im Englischen werde ich wohl nie so zuhause sein, wie ich es im Deutschen war – aber wohl nicht mehr bin …“ 6.

Benns miserables Englisch ist berüchtigt; im Ausland wäre er als Emigrant und Kosmopolit hoffnungslos gescheitert. Er blieb in Deutschland und verbrannte sich (kurzzeitig) die Zunge. Obwohl beide seit Jahrzehnten schweigen, bleibt ihre literarische Hinterlassenschaft noch immer eine „Sainete“ bzw. eine Aufforderung, „den Text der Welt ständig neu zu lesen und zu schreiben, ein Spiel mit Bedeutungen, das permutiert, statt zu klassifizieren“ (Roland Barthes?). Anders gesagt: Gottfried Benn und Klaus Mann gehörten zu den „Tieren, die Perlen bilden“ 7 und dem Perlmutt ihrer Wortjuwelen kommt (wenn man richtig hinschaut) ein irisierender Glanz zu. An ihren Ruhestätten nachdenklich eine Austernschale niederzulegen, ist eine passende Geste.      

Übrigens befindet sich auf dem Cimetière du Grand Jas auch das Grab von Prosper Mérimée. Es gibt eine geistreiche Abhandlung, die wahrscheinlich nicht Umberto Eco höchstpersönlich verfasst hat: CARMEN NOVA (siehe hier8). Diese gewitzte Persiflage zeigt, wie wunderbar es ist, von „der Unzahl der Geheimnisse überfordert“ zu sein.

Radierung von Hans Olde nach der Fotoserie Der kranke Nietzsche, 1899 © wiki-commons

Im WENDEPUNKT erzählt Mann, dass ein „Nietzsche-Bild […] immer über“ seinem „Bett [war], ein Porträt aus der Leidenszeit, mit der tragisch verfinsterten Stirn, dem Dulderblick, schon entrückt, ins Nichts, ins Unendliche starrend“ 9.

Vermutlich hing die Reproduktion der Radierung von Hans Olde (1899) nicht im „Pavillon Madrid“. Diese Pension am Ortsrand von Cannes wurde einst von der Gräfin Medem betrieben und ist längst abgerissen. 

„Als am Mittag des 21. Mai 1949 auf das Klopfen des Zimmermädchens keine Antwort kam und sich die Tür auch nicht aufschließen ließ, hatte sich die Gräfin vom benachbarten Balkon auf den Balkon von Manns Zimmer gehangelt. Der Gast lag leblos auf dem Bett, zu seinen Füßen ein paar leere Röhrchen mit weggekratztem Etikett. […] Klaus Mann wird ins Lutetia-Krankenhaus gebracht, wo jedoch alle Wiederbelebungsversuche scheitern. Um 18 Uhr setzt sein Pulsschlag endgültig aus.“ 10 Gemeinhin geht man davon aus, dass er an einer Überdosis Schlaftabletten verstorben ist. Es kann jedoch auch das Mittelchen gewesen sein, dass ihm ein gewisser Doktor Robert Klopstock aus Budapest zukommen ließ. Aufklären lässt sich das nicht, denn der Autopsie-Bericht ist ebenso wie die Akte der polizeilichen Untersuchung bürokratisch-fristgemäß vernichtet worden.

Hätte Doris von Salomon erneut als rettender Engel in Erscheinung treten können? Sie half ihm nicht nur mit Geld, sondern „versucht, ihn im Leben zu halten. […] Dass ihm ausgerechnet seine langjährige Freundin Doris hilft und ihn [Anfang April 1949] in die Clinique St. Luc nach Nizza bringt, ist nicht ohne makabre Ironie. Mit ihr hatte er sich in Berlin zu Beginn der 1930er Jahre Drogenexzessen hingegeben“ 11. Es gibt den Verdacht, dass der „Stoff“ für das Paar damals in Berlin von dem Arzt Dr. Benn stammte, der ja offenbar 1946 auch Hans Fallada und Ursula Losch mit Morphium versorgt hatte12. Diese Delikte sind längst verjährt und man muss sich gar nicht mehr bemühen, Beweise zu erbringen. Gewiss wird das alles in dem Film VATERLAND 1949 mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt – es geht darin ja auch vornehmlich um Erika und Thomas Mann und nicht um dessen Sohn, der vor dem Vater starb.

Ernst von Salomon (der Bruder des Gatten von Doris) hat kolportiert13, dass Ernst Rowohlt genial darin war, herauszufinden, ob ein eingereichtes Manuskript erfolgversprechend ist. Er nahm dazu angeblich das Textkonvolut und schlug es sich an den Hinterkopf. Das ersetzte die Lektüre. Tatsächlich verdankte Rowohlt jedoch seinen Erfolg als Verleger den beiden emsig lesenden jüdischen Lektoren Paul Mayer und Franz Hessel. Franz Hessel war wiederum ein Verehrer von Doris von Schönthat (später von Salomon). Der Fall ist sehr ambivalent – nun ja: C’est la vie. Solchen kulturgeschichtlichen Spuren nachzugehen, wäre eine schöne Aufgabe für Eco-Detektive.

Mir steht erstmal eine MEPHISTO-Re-Lektüre bevor. Auch den MEPHISTO-Film von István Szabó will ich mir demnächst erneut ansehen. Bislang war ich nämlich fest davon überzeugt, dass Szabós Verfilmung den Klaus-Mann-Roman künstlerisch übertrifft. Das ist selten, denn zumeist kann ein Film die literarische Vorlage nicht überbieten. Man sagt: „Reisen bildet“. Ich habe an der Côte d’Azur erfahren, dass nicht nur Erkenntnisse, sondern auch naive Einbildungen zum Wandel von Überzeugungen führen. Zumindest trifft die Redewendung „Außer Spesen, nix gewesen“ nicht zu. Trotzdem gab es in Südfrankreich allerhand Spesen. Die Kosten, die Klaus Mann in seinen letzten Tagen in der Pension in Cannes verursacht hat, sind sehr genau dokumentiert.

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Vom 12. bis 22. Februar finden in Berlin nun die 76. Internationalen Filmfestspiele statt. Cineasten könnten ja auf die Idee kommen, zwischen zwei Kinobesuchen oder alternativ zu irgendeinem Branchentreff einen Klaus-Mann-Gedenkort aufzusuchen. Berlin war ja seine Stadt 14. Doch leider gibt es heutzutage noch nicht einmal eine Gedenktafel in Berlin für Klaus Mann (für Gottfried Benn gibt es sogar drei). Also alle Mann-Verächter (oder Kulturbanausen) haben ein gutes Alibi. Aber vielleicht kommt man in den Berlinale-Tagen doch rein zufällig mal am Mehringdamm 38 (vormals Belle-Alliance-Straße) vorbei. Dort empfing Benn nicht nur Klaus Mann, sondern auch André Gide und mehrere Besucherinnen (Tilly und Pamela Wedekind, Mopsa Sternheim usw.), mit denen Klaus Mann ebenfalls gut bekannt war. Es bleibt zu hoffen, dass es Fortschritte in der Gedenkkultur gibt und zur Premiere des Films VATERLAND 1949 in Cannes und in Berlin weitere Erinnerungsorte ausgewiesen sind. Aber man muss ja gar keinen konkreten Ort aufsuchen, um Klaus Mann zu gedenken. Es geht auch über den Äther, denn sein letzter Roman Der Vulkan wurde von WDR 5 für die Reihe „Klassiker der Weltliteratur“ ausgewählt. Die Lesung mit Benno Schulz findet man auch in der ARD-Audiothek. Zumindest ein paar Folgen daraus könnte sich also jeder gelegentlich mal anhören.      

Wenige Tage vor seinem Ableben schrieb Klaus an seine Schwester:

„Lieb Zweigestirn, nur ein paar Zeilen, damit sie euch noch in London erreichen. […] Der leidige Durchfall macht mir wohl noch ein wenig zu schaffen, und mit dem Schlummer hapert es; aber wer wollte sich über solche Bagatellen beschweren oder alterieren? Ich arbeite wieder – im Augenblick leider nicht am Roman, sondern an einer short story, die ich mir geschwind vom Herzen schreiben muss. Etwas über die Clinique St. Luc – recht traurig und ironisch. Es war ganz sonderbar dorten.“ 15

Am 21. Mai 1949 berichtete Doris in einem Telegramm und dann telefonisch der Familie Mann von dem tragischen Ereignis. Sie suchte im „Pavillon Madrid“ wahrscheinlich auch nach dem Manuskript der erwähnten short story – leider erfolglos. Allerdings fand sie einen Brief und entwendete ihn. Dabei handelte es sich um ein einziges zerknittertes, eingerissenes Blatt, das in einem zerfetzten Kartenhalter aus Pappe steckte. Dieses Dokument war lange verschwunden. In Polizeiakten ist es in einem Archiv kürzlich wieder aufgetaucht. Als Doris später nach Deutschland zurückgekehrt war und „- vor Hunger fast sterbend – in einer Berliner Kneipe ein Sülzkotelett bestellt hatte und nicht bezahlen konnte, kam sie in U-Haft.“ Damals hatte sie den Brief bei sich. Es gibt nur eine Abschrift – und man kann nicht nachweisen, ob es sich beim Inhalt um eine Fälschung handelt. Hier diese Abschrift mit dem Wortlaut:

›Mann‹ ist nicht nur ein Subjektiv, mit dem maskuline Menschen bezeichnet werden, sondern auch ein Familienname – und das gleichklingende ›man‹ bezieht sich allgemein auf manche Personen, unabhängig vom Geschlecht. Für den Ausruf des Erstaunens ›Mann-o-Mann‹ ist ›Ach Menno!‹ ein Synonym. Nur der Mann im Mond weiß, wo das Original des abgeschriebenen Briefs abgeblieben ist.

Nicht in Cannes, sondern in Antibes befindet sich die Bronze-Plastik von Nicolas Lavarenne aus dem Jahr 2009. Dieses Werk lässt Herausforderung erahnen, vor denen Klaus Mann stand und trägt den Titel „Défi“.16

Man kann wohl sagen, dass nicht nur viele Emigranten, sondern zahllose Männer und Frauen – also, dass quasi jedermann und sogar die Menschheit insgesamt in spätmodernen Zeiten ebenfalls vor gigantischen Herausforderungen stehen.

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1   Benn, Gottfried: Sämtliche Werke Band I, S. 285

2 Abwandlung von Lukas 9,24

3 Benn, Gottfried: Sämtliche Werke Band VI, S. 43-44

4 Vgl. Medicus Thomas: Klaus Mann. Ein Leben, Rowohlt Berlin 2024, S. 10

5 Brief von Benn an Oelze vom 20.12.1949

6 Medicus Thomas: Klaus Mann. Ein Leben, Rowohlt Berlin 2024, S. 469-470

7  Benn, Gottfried: Sämtliche Werke Band I, S. 286

8 Unter „Dateien“ kann man sich eine PDF-Datei der Kriminalnovelle Carmen Nova herunterladen [28,17 MB]

9 Mann, Klaus: Der Wendepunkt. Ein Lebensbericht. Reinbek bei Hamburg 1994, S. 122

10 Siehe Marko Martin in der Welt, 15.05. 1999: „Wer sein Leben verliert, der wird’s erhalten

11 Medicus Thomas: Klaus Mann. Ein Leben, Rowohlt Berlin 2024, S. 9-10

12 Siehe die Berliner Zeitung vom 04.02. 2020: Zerrissen, heimatlos, süchtig – wie der Schriftsteller Hans Fallada in den Nachkriegsjahren lebte und starb: Kleiner Mann – wohin?

13 Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1961, S. 252

14 Träger, Klaus (Hg.): Klaus Mann: Berlin war meine Stadt. Berliner Orte – Klassiker. Bebra Verlag, Berlin 2024. Zum Blättern hier.

15 Siehe den Brief vom 15.05.1949.

16 Übrigens schreitet Lavarennes Figur in manchen Stunden auf den Mond zu – siehe hier.

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Dr. Thomas Hertel, 1960 in Quedlinburg geboren; aufgewachsen in Magdeburg; belangloser Entwicklungsgang, belangloses Dasein als Kultur-Nomade; Wohnorte waren Magdeburg, Berlin, Leipzig und Stralsund; kein Spezialist, sondern stets offen für Paradigmenwechsel; vielleicht manchmal ein Opportunist; weder Optimist noch Pessimist; aufgeschlossen für Zufälle und allerlei Kapricen. Mit CulturMag-Co-Herausgeber Alf Mayer hatte er 2005 – 2007 manch muntere Diskussion, wenn der sich bei FBW in Wiesbaden als Direktor in den Diskurs über Filme einmischte.

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