Geheimnisverrat mit Fiffi Auch wenn Ralf Langroths Thriller Mauern und Lügen bereits im vergangenen Sommer erschienen ist, lohnt es sich auch heute noch, einen Blick in den Roman zu werfen, insbesondere wenn man sich für Geheimdienstgeschichte interessiert. Es ist Langroths letzter Band in der inzwischen vierteiligen historischen Reihe um BKA-Hauptkommissar Philipp Gerber. Nach Die Akte Adenauer (2021), Ein Präsident verschwindet (2022) und Das Mädchen und der General (2023) geht es nun zurück ins Jahr 1961. Ein Schlüsseljahr der deutschen Nachkriegsgeschichte und der internationalen Spannungen bildet den Rahmen für die spannende
Read More Ein Nazi-Bilderbuch. „Ginsterburg“ wurde mir empfohlen, als wir (aus aktuellem Anlass) über ein Hinüberrutschen nach rechts sprachen. Die Kleinstadt, in der die Frage exemplarisch durchgespielt wird, ist fiktiv, die Figuren auch. Von jedem Typus gibt es einen Vertreter, auch Vertreterinnen. Der Blumenhändler wird zum NS-Kreisleiter, der (natürlich jüdische) Zeitungsbesitzer begeht Selbstmord, der Redakteur des Provinzblattes ist nicht für die Nazis, lässt sich aber dann doch bestechen. Die Söhne des Kreisleiters sind bösartig und selbstverständlich in der Hitler-Jugend. Die (recht zurückhaltende) Opposition wird, wie könnte es anders sein, von der Buchhändlerin
Read More „PIGS“ – Charles Manson reloaded und die Stadt der Engel In Jens Feuerriegel ersten Roman „PIGS“ sind die schockierenden Morde der Charles-Manson-Sekte Ausgangspunkt, um im düsteren Sound der späten 1960er Jahre tiefe Blutspuren durch ein vom Rassenhass gezeichnetes Los Angeles zu ziehen. Bevor Sie „Pigs“ lesen, sollten sie Roman Polanskis Meisterwerk „Tanz der Vampire“ anschauen, das in der Vorweihnachtszeit 1967 zum Blockbuster wurde. Um so mehr lässt sich der Schock nachvollziehen, den die tödliche Schändung der Hauptdarstellerin Sharon Tate gute eineinhalb Jahre später auslöste. Gleich zu Beginn schildert der Roman
Read More Eine große Erzählerin ist neu- oder wiederzuentdecken Über Octavia E. Butler – „Die Parabel vom Sämann“ Das Jahr 2024 liegt hinter uns. Mit all den dunklen und dramatischen Nachrichten und Entwicklungen, die Sorgen bereiten. Vor etwas mehr als drei Jahrzehnten erschien in den USA ein Roman, der einen Blick in die Zukunft, eben in das Jahr 2024, wirft. „Die Parabel vom Sämann“ von der US-amerikanischen Autorin Octavia E. Butler (1947-2006) ist eine beklemmende Dystopie, aus der so einiges mittlerweile Wirklichkeit wurde. Im Netz geht die Wendung „Octavia knew“ (übersetzt: „Octavia
Read More Hör auf den Fisch! Frank Schorneck über Charlotte Brandi »Fischtage« Ein zu Tobsuchtsanfällen neigender Außenseiter-Teenager begibt sich auf die Suche nach dem verschwundenen jüngeren Bruder: Dass diese Exposition nicht zwangsläufig zur tausendsten Roadtrip-Story auf den Spuren von „Tschick“ führen muss, stellt die Musikerin Charlotte Brandi in ihrem literarischen Debüt eindrucksvoll unter Beweis. Die 16-jährige Ich-Erzählerin Ella verfügt über einen sehr eigenen, rotzig-frechen Tonfall voller Sarkasmus und unterdrückter Aggressivität, hinter der sie ihre Verletzlichkeit versteckt. Für ihre Eltern – den Schauspieler, der vom Bochumer Schauspielhaus-Ensemble über den „Tatort“ bis zum Stadtteil-Kindertheater
Read More 3 x 11 Spielworte (40) – Zunge, Schweigen, Tür Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Zunge Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo Ich fragte, ob ich etwas für
Read More Als Kolumnist auch schon eine Weile dabei – von Alf Mayer Es war einmal ein Kino in Frankfurt, die »Harmonie« in Frankfurt-Sachsenhausen, für eine Weile so etwas wie der Mittelpunkt meiner Welt. Das war späte Siebziger, Anfang bis Mitte der Achtziger. Eine Wirtschaft, manche nannten es Café, direkt daneben, gehörte eine Zeitlang dazu (heute das Antiquariat Wolfgang Rüger, von dem in dieser Ausgabe hier nebenan im Zusammenhang mit dem Cut-up-Schriftsteller Jürgen Ploog die Rede ist – immer noch ist die Welt halt klein, und rund). Ich hing so oft dort
Read More Ein junger Pionier und das Unternehmen Barbarossa Zeit und Geschichte, Zeitgeschichte und ihre Verknüpfungen mit dem privaten Leben der Menschen werden vom Herzschlag jedes Einzelnen bestimmt. Zufälliges, Wiederholungen, Parallelen – Macht und Öffentlicheit – Geschichte als Konstruktion – Biografien: Alles ist nur möglich, wenn die Herzen der Menschen schlagen, pulsieren, für Lebendigkeit sorgen. Im Monat Mai wird an zwei für die deutsche Geschichte bedeutende Ereignisse erinnert: an das Ende des 2. Weltkriegs vor 80 und an das Ende der Bauernkriege vor 500 Jahren. Mit diesen Daten verbinden mich ein Name,
Read More In der Schwebe, mit mehr als einer Bedeutung Jugendliche auf Patrouillengang im Wald, eingeteilt zur Bewachung einer Grenze: Sie stoßen auf einen Schwerverletzten, doch statt Hilfe zu holen, bringen sie ihn um. Kein Erwachsener darf erfahren, dass hier im Wald ein Prügel-Ritual stattgefunden hat – ein Zeitvertreib der jungen Generation in einer Gesellschaft, in der Gewalt offiziell verboten ist. Der Prolog von Amira Ben Saouds Debütroman „Schweben“ beschwört die Stimmung von Young-Adult-Dystopien à la „Hunger Games“ oder „Maze Runner“ herauf, doch nach diesem wenige Seiten umfassenden „Vorspiel“ führt der Roman
Read More Schmal, aber reich Ein Novembertag im Jahr 1733 in Paris: Die 13-jährige Marie stiefelt in die Kaserne der Schwarzen Musketiere. Unerschrocken formuliert das Mädchen den von ihr überrumpelten Soldaten einen ungewöhnlichen Wunsch: Die Tochter des Apothekers braucht eine Leiche. Sie will sich an den Toten schulen, die beste Anatomin werden, was sie später auch wird. In die französische Geschichte eingehen wird Marie Marguerite Biheron (1719-1795) als Zeichnerin und Bildnerin von anatomischen Wachspräparaten. Christine Wunnicke erzählt in ihrem neuen Roman „Wachs“ ihre faszinierende Geschichte – und die von Madeleine. Madeleine ist keine Geringere
Read More Auf immer gefangen, auf immer in Gefahr Was mich verwunderte: Vor dem Magazin-Kino in Hamburg-Winterhude standen am 19. März 2025 keine Polizisten, wir Besucher wurden nicht kontrolliert. Der große Kinosaal war ziemlich voll, hin und wieder mussten 15 oder 20 Leute aufstehen, wenn jemand zu seinem Platz in der Mitte wollte. Auf der Bühne: ein langes Podium mit vier Mikrophonen, Wasserflaschen, Leselampen. Flankiert von Bannern der Veranstalter: NDR Kultur und Literaturhaus Hamburg. Wir blätterten noch ein wenig in den Smartphones.Und plötzlich war er da, es war fast wie der Auftritt
Read More Interview: Jazz in My Writing, Jazz in My Life In October, 2016, Bristish author, poet and music lover John Harvey was interviewed by Sascha Feinstein, editor of Brilliant Corners, a Journal of Jazz and Literature, published at Lycoming College, Williamsport, PA 17701, USA. The interview appeared in their Summer 2017 issue, Volume 21, Number 2, accompanied by extracts from four John Harvey novels, In a True Light; Darkness, Darkness; Easy Meat & Last Rites. The interview is reproduced here with permission. Siehe auch: John Harvey: Erst Western, später Kriminalromane, bei
Read More »Crystal Frontier« by Calexico Marco’s shadow falls on the doorTo the seven lost cities of goldFinds a raven’s head and a rattlesnake’s tailDead in his tracks, this godforsaken soul’sUnwanted here and his curse lingers for years Amalia’s face hides behind the maskSweating on the TV factory lineThat smile on her face is starting to crackWhile welding back the pieces of shattered heartThat’s scattered out here, with the ghosts of her peersSearches for her lost child along the river of tearsThe river of tears At the end of the working weekWhen
Read More Herzlich willkommen! Man ist schon gespannt, welcher neue Irrsinn auf dieser Welt uns noch bevorsteht. Immerhin, der Frühling ist da, wie es sich gehört, das aktuelle CrimeMag auch. Unser USA-Korrespondent Tom Adcock ventiliert, angelehnt an T.S. Eliot („April ist the cruellist month …) die neuesten Streiche des „Mad Kings“ und seiner bizarren Handlanger, „Fear & Farce“ eben. Thomas Wörtche labt sich an einem voluminösen Band zu dem genialen Edward Gorey. Sonja Hartl setzt ihre Untersuchungen zum Thema „Verbrecherische Frauen“ mit einem Essay über Ivy Pochodas kapitalen Roman „Sing mir vom
Read More New York As I write, the month of March stumbles toward April, bleeding all the way. Soon we shall mark seventy-one consecutive days of fascist chaos that commenced on January 20 with the second presidential inauguration of a criminal farce by the name Donald J. Trump. With spring in sight after winter’s final act, I am mindful of sobering lines from “The Wasteland,” the epic poem by American-born British essayist and poet T.S. Eliot (1888-1965)— April is the cruellist month, breeding lilacs out of the dead land… What are the
Read More Eine Liebeserklärung von Thomas Wörtche Edward Gorey (1925 – 2000) gehört neben Alfred Jarry zu meinen frühesten, seriösesten und gleichzeitig dauerhaftesten ästhetischen Prägungen. Und obwohl ich nie auf einer Urne gestanden oder in einer Terrine gelegen bin und sowas auch nicht für erstrebenswert halte, ist der „doubtful guest“ vermutlich die einzige literarische Figur, zu der ich je so etwas wie ein identifikatorisches Verhältnis entwickeln konnte. Und es geht sehr wahrscheinlich auch auf Edward Gorey zurück, dass ich fortan von „murder and mayhem“, inszeniert mit stoischer Komik wie in „The Gashlycrumb
Read More Sonja Hartl über den fulminanten Kriminalroman von Ivy Pochoda Zwei Frauen gegen den Rest der Welt – nein, halt, stimmt gar nicht: Zwei Frauen gegeneinander und irgendwie auch gegen die Welt. Aber nur eine gesteht es sich ein: Diana „Dios“ Sandoval kommt aus Queens, ist ziemlich schlau, hatte deshalb ein Stipendium, aber hat dann einen Kommilitonen angegriffen. Das wollte dessen wohlhabende Mutter bestraft sehen und deshalb sitzt Dios nun im Gefängnis. Sie steht dazu, was sie getan hat, sie gefällt sich als unberechenbare gewalttätige Frau. Anders indes Florence „Florida“ Baum.
Read More 71 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Carsten Klindt wuchs an der Nordsee auf und ist ausgebildeter Werbefotograf. Er wohnt seit über
Read More An der schönen blutigen Donau: Hungarian Edition Nicht nur in literarischer Hinsicht bleibt Ungarn immer noch ein nicht ganz erschlossenes Land. Denn was weiß man schon über die Heimat des Hertha-Kult-Torwarts (im Schlabberlook) Gábor Király? Außer Gulasch, Salami, Fidesz, Orban und Lothar Matthäus (der war mal an der Donau sogar Nationaltrainer) fällt einem nicht viel mehr ein. Auch das Allgemeinwissen über die ungarische Literaturindustrie hält sich bei den weniger ungarnaffinen Leser:innen eher in Grenzen, was nicht mit der ästhetischen Qualität der magyarischen Literatur zusammenhängt, sondern vielmehr mit der hochnäsigen Einstellung
Read More Tatort: Die große Angst Es ist absurd und doch konsequent: Je größer der Anteil der Kriminalfilme und Serien am fiktionalen Programm des Fernsehens wird, ob es nun linear oder über das Streaming wahrgenommen wird, um so unwichtiger erscheinen die verbleibenden Fernsehfilme, die ohne Verbrechen, Polizei und kriminaltechnische Untersuchung auskommen. Im Feuilleton werden sie jedenfalls kaum noch besprochen. Denn dem ist das Fernsehen generell aus dem Blick geraten. Nur die politischen Talkshows werden aktuell rezensiert, besser: nacherzählt, weil sie als Fortsatz der Berliner Politik mit den Mitteln des Fernsehens verstanden werden.
Read More Unendlicher Spaß Den wird man nicht haben, wenn man sich entschließt, das gleichnamige Buch von David Foster Wallace zu lesen. Foster Wallace war eine dieser tragischen Figuren der Literaturgeschichte. Zeitlebens von Depressionen und Alkoholabhängigkeit gequält, nahm sich der hochbegabte Mathematiker, leidenschaftliche Tennisspieler und starke Schwitzer 2008 im Alter von 46 Jahren das Leben und hinterließ ein beträchtliches und im wahrsten Sinne des Wortes „gewichtiges“ Werk. „Unendlicher Spaß“, 1996 veröffentlicht, aber erst 2009 auf Deutsch erschienen, zeichnet sich nicht nur durch die brillante Sprache aus, sondern auch durch die verwendeten Stilmittel
Read More Kurzkritiken zu aktueller Kriminalliteratur von: Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (sh) und Thomas Wörtche (TW). Sowas von fies (TW) Und weiter geht´s mit der wunderbaren Pascal-Garnier-Edition bei Septime. „Die Insel“ ist ein auf knappe 160 Seiten komprimiertes Delirium. Vier verlorene Seelen saufen sich zur Weihnachtszeit in Versailles hackedicht zu, gegen Ende sind zunächst nur noch zwei davon übrig, die sich schon fast wollüstig verwahrlosen und verkommen lassen. Irgendwie konsequent, denn die beiden hatten schon als Jugendliche Blut an den Händen. Man ist doch immer wieder erstaunt, mit welch erfreulicher Radikalität
Read More Der Elefant im Raum Es mag sich an dieser Stelle schon das eine oder andere Mal angedeutet haben, dass ich nicht unbedingt ein großer Fan der Kriminalromane des Golden Ages bin. Das ist kein Bauchgefühl, sondern hat schon seine Gründe, warum ich mit diesen Residuen der gesellschaftspolitischen und literarischen Anti-Moderne nicht allzu viel anfangen kann. Und dass diese Texte nach fast einhundert Jahren immer noch gerne als Goldstandard der Kriminalliteratur betrachtet werden, finde ich bizarr bis ärgerlich. Aber darum geht es hier nicht. Oder vielleicht doch. Gerade lese ich Margery
Read More Vorige Woche habe ich einen Film aus der Bibliothek geholt. Auf diesen Film habe ich mehrere Wochen gewartet, er war immer ausgeliehen. Nun aber liegt die Disc da. Es ist ein bisschen wie früher, als ich freitags aufgeregt in die Videothek ging – in der Hoffnung, dass die Filme, die ich sehen wollte, noch da sind. Es ist noch nicht einmal ein besonders neuer Film – oder ein Film, den ich nicht woanders bekommen hätte. Er lief sogar schon einmal auf Arte. Aber ich wollte ihn nicht einfach streamen. Ich
Read More Sebastian Knauer über Norbert F. Pötzls „Das Schattenreich des Alexander Schalck-Golodkowski“ Der gelernte Feinmechaniker war als stellvertretender Minister und Mitglied des SED-Zentralkomitees ganz oben in der real-sozialistischen DDR angekommen. Sein Auftrag: Devisen zu beschaffen, um Westwaren importieren zu können, die die DDR nicht selbst produzieren und mit ihrer nicht konvertiblen Währung nicht bezahlen konnte. Zugleich brauchte die DDR immer mehr Geld vom Westen, um den stets drohenden Staatsbankrott abzuwenden. Dafür baute der „Devisenbeschaffer“ Alexander Schalck-Golodkowski den geheimnisvollen Bereich „Kommerzielle Koordinierung“ (KoKo) auf, ein Imperium von mehr als 200 Firmen, die
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken.
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