Als Buch die reine Freude Mai, 1989. Miles Davis empfängt in seinem Haus in Malibu den Fotografen Ralph Quinke und den Journalisten Marco Meier. Quinke und Meier arbeiten für DU, das damals sowas von angesagte Schweizer Kulturmagazin – stylish, klug, informiert, brillant und ein klein wenig elitär. Ein Interview, zumal für weiße Journalisten, mit MD ist, so sagt man, eine schwierige Angelegenheit. Entweder taucht der Meister trotz Verabredung gar nicht erst auf – oder er ist übellaunig und kann unangenehm werden. Im September soll seine Autobiographie, die er zusammen mit
Read More Filmbücher sind eine eher aussterbende Spezies. Alf Mayer hat wieder einige besprochen, hier unsere sechste Lieferung: Lisa Gotto (Hg.): Ein Gespräch mit Dominik Graf. Augenblick. Konstanzer Hefte zur MedienwissenschaftMichael Lee Nirenberg: Cinematic Immunity: An Oral History of New York Filmmaking as Told by the Crews That Got the ShotRainer Rother: Muster der Propaganda. Filme des NationalsozialismusKerstin Steitz: Fritz Bauer und die filmische Bearbeitung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963-1965Rachel Walther: Born To Lose. The Misfits Who Made Dog Day Afternoon ** ** Siehe auch bei uns: Filmbücher erste, zweite, dritte, vierte, fünfte
Read More Eine komplexe, zerrissene Persönlichkeit Constanze Matthes über „Eisen“, das Künstlerporträt Sergej Eisensteins von Gusel Jachina Er war ein vielbegabter Tausendsassa und Künstler, ein Mann mit vielen Gesichtern. Sergej Eisenstein (1898-1948) gilt als einer der größten und einflussreichsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Er war Filmpionier und Theoretiker. Mit seinen Werken „Panzerkreuzer Potemkin“ und „Iwan der Schreckliche“ erlangte er auch außerhalb des riesigen Reiches der Sowjetunion Ruhm. In ihrem neuen Roman „Eisen“ beschäftigt sich Gusel Jachina mit seinem wechselvollen Leben und seinem eindrucksvollen Lebenswerk. Jachina ist auch hierzulande bekannt geworden für ihre
Read More 3 x 11 Spielworte (51) – Tisch, Schicksal, Früchte Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. – Von Ingrid Mylo. Dieses Mal schon zum einfünfzigsten Mal. Eine Idee, die so lange
Read More Was eine Lyrikerin von einem Spannungsautoren lernen kann Zum aktuellen Roman von Andreas Pflüger, Kälter (Suhrkamp 2025) – von Ulrike Schrimpf ** ** ich bin kälter für Andreas wer einmal um uns trauern wird kannniemand wissen aber dass er sich alsabrissbirne eignet und sie tote in sichträgt auch dass dinge nie mehr gutwerden hören zwei an jenem einenmorgen so ungesagtes glühendesdie zwanghaft hoffende und doch beraubte sich durchbleikristalle kämpfende jene unwissendedie nie erfuhr wie fliegen geht trotzdemschwebt sie über ein seil aus schwarzemlicht nur von ihm ersonnen kennst du luzyerinnerst
Read More »Bei meiner Schule in Gando gibt es keine Klimaanlage. Das Dach hebt sich leicht, so entsteht Kühlung durch Luftzirkulation. Das reicht. Oft sind es kleine Dinge. Wenn alle so bauen würden wie der Westen, wäre die Erde morgen kaputt.« (Francis Kéré) Natürlich sind auch Termiten gute Baumeister. Die Natur sowieso. Nachhaltiges Bauen, das führt heute jedes Projektbüro im Munde, wenn es um Aufträge geht. Die tatsächliche Architekturpraxis aber kann in dieser Hinsicht noch jede Menge Verstärkung und Ermunterung brauchen. Im Verlag Taschen, der eine formidable Bibliothek von Architekten-Monografien im Portfolio
Read More Milchmädchenrechnung Prag ist zauberhaft (nicht nur im Frühling). Aber nur allerhöchstens zehn Prozent der äußeren Schönheiten kamen bei meinem Besuch zur Entfaltung. Denn zu neunzig Prozent überstrahlte innerlich ein schmales Büchlein das Geschehen, in dem es u.a. auch um Satzbau geht. (Siehe nebenstehendes Foto.) Zunächst eine Vorwarnung: das folgende Gedankenprotokoll ist für Menschen eine Zumutung. Es handelt sich nämlich um eine Provokation, die den Maschinen gilt, welche das Internet permanent nach Texten durchsuchen. Vermutlich sind (maschinelle) Rechner, die gigantische Mengen von (ikonischen, symbolischen, indexikalischen und anderen) Zeichen durchforsten, leistungsstarke Tools
Read More Am 19. Februar 2026 wäre Ross Thomas 100 Jahre alt geworden. Das feiern wir in diesem Jahr. Salut Nr. 1: Thomas Wörtche: Ross Thomas zum 100. GeburtstagSalut 2: Sonja Hartl: Ross Thomas lesen (Zwischenfazit)Zweimal Podcast: William Marshall und Ross ThomasSalut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross ThomasSonja Hartl: Ross Thomas adaptieren – »Briarpatch«Sonja Hartl: Ross Thomas und PolitikAlf Mayer: Mit der Sense übersetzt – Ross Thomas, 1972 bei Ullstein: So etwas wie ein leseähnliches Erlebnis. Zur Verstümmelung von Ross Thomas anhand des Romans »Die Narren sind auf unserer Seite«»Habt
Read More Nachspeise zum Exil in Paris Hazel Rosenstrauch zu Uwe Neumahr „Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940. Zuflucht und Widerstand“ Natürlich ist es ein Unterschied, ob Texte über Flucht und Exil kurz nach dem Krieg geschrieben wurden, von Menschen, die „dabei gewesen“ sind, ob Exilliteratur ab Mitte der 1980er Jahre neu herausgegeben wurde, meist von kleinen Verlagen, oder ob sich nun große Verlage und Bestseller-Autoren des Themas annehmen. Es gibt inzwischen einen Markt für Bücher über Verfolgung und Not – damals, vor knapp hundert Jahren. Vor vierzig Jahren gehörten noch Mut
Read More Kakanische Abgründe Das Leben könnte so schön sein, so klar und sauber wie das Wasser des kleinen Badesees im Burgenland, wenn es keine Grundbesitzer gäbe, die es auf das Geld anderer abgesehen hätten. Denn für die zweihundert Ferienhäuschen rund um den künstlichen See – für die einen ein Paradies, für andere nur eine Ansammlung hässlicher Schuhschachteln – steht eine enorme Erhöhung der Pacht an. Kurz: Das Freizeitidyll der Eisenstädter ist bedroht. Aber nicht allein dadurch, auch ein Gasfeld, das unter dem See entdeckt wird, stört die vermeintliche Harmonie. Dieser Antikrimi,
Read More Nachrichten aus der Welt der Untoten Warum streben Menschen danach, unsterblich zu sein?Vielleicht ist die einfachste Antwort, dass bisher niemand verlässlich weiß, was nach dem Tod passiert. Himmel?Hölle?Oder einfach nichts? Wer es sich leisten kann, wie einst die Pharaonen, lässt Monumente errichten, die zumindest nach menschlichen Vorstellungen ewig an sie erinnern. Auch große künstlerische Werke schaffen es in die Unsterblichkeit, zumindest je nach Lage des Zeitgeistes, des Feuilletons und ihrer Apologeten, die sich auf Zweitverwertung spezialisiert haben. Andere haben das Pech, zu früh zu sterben, und das zweifelhafte Glück, als
Read More Sprachliches Leuchtfeuer Muckle Flugga – eine auf den ersten Blick unwirtlich erscheinende Insel am allernördlichsten Zipfel Schottlands. Hier, wo die Shetland Inseln als „das Festland“ gelten, lebt ein bärbeißiger Leuchtturmwärter allein mit seinem jugendlichen Sohn. Früher gab es mehr Leben auf der Insel, mehrere Leuchtturmwärter und ihre Familien lebten hier. Nun hält allein noch das ungleiche Vater-Sohn-Gespann die Stellung. Aus Geldnot heraus vermietet der Leuchtturmwärter bisweilen widerwillig an zahlende Hausgäste, Vogelbeobachter und andere Einsamkeitssucher. Als der lebensmüde Dichter Firth sich hier einquartiert, hat dies unerwartete Auswirkungen auf das fragile emotionale
Read More Das Unsichtbare in der Literatur Von „Requiem für einen Freund“ bis „Das Mädchen in Blau“: warum meine Romane metaphysische Thriller sind – Ein Laborbericht von Stefan Meetschen Mein Schreiben beginnt mit einer Idee: Mit ersten Figuren, einer ungefähren Handlungsskizze und einem Bild, das mich fesselt, weil ich es noch nicht ganz verstehe, aber verstehen möchte. Dies alles fließt in ein erstes Treatment, das aber noch genug Raum für Überraschungen lässt. Das ist wichtig. Ohne Überraschungen würde ich mich nicht hinsetzen und mich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für
Read More Screamin‘ Jay Hawkins/ Bob Marley: I Shot the sheriff I shot the sheriff, but I did not shoot the deputy, no no no noI shot the sheriff, but I did not shoot the deputy, I’m tellin‘ you so All around in my home townThey are trying to track me downThey all say they want to bring me in guiltyFor the killing of a deputy, ahahahaFor the life of a deputy, but I say, ooh! I shot the sheriff, but I swear it was in self-defense, gotta protect myself you knowI shot the sheriff, but they say it was a
Read More Der Maikäfer, Direktor Haffenloher, Nscho-tschi und Karl Marx Eine Causerie zum Abschied von Mario Adorf – von Wolfgang J. Ruf Der erste Schauspieler, dem ich ganz persönlich begegnete, war Waldemar Leitgeb. Er war anlässlich des 50. Geburtstags von Adolf Hitler zum Staatsschauspieler ernannt worden – und behielt den Titel auch nach dem Kriegsende. Manchmal begegnet man ihm auch noch heute: etwa als Fürst Grigorij Orlow in dem berühmt-berüchtigen Fantasy-Film Münchhausen von Josef von Baky, der fünf Wochen nach der Kapitulation von Stalingrad in die Kinos kam. Für mich war dieser
Read More Herzlich willkommen! Die Wirklichkeit ist derzeit nur schwer zu ertragen, gerade Literatur erweist in solchen Tagen ihre Kraft oder erlaubt eine Tür in ein wenig Eskapismus. Einen realen Sonnenstreif fand unser USA-Korrespondent Thomas Adcock in seinem Kiez in Manhattan vor der Tür. In seinem Essay E Pluribis Unum – How to Melt ICE erzählt er uns die Geschichte von Tuychiboy Kholikov aus der zentralasiatischen Republik Tadschikistan, der sich als Immigrant in New York mit einem mobilen Obststand durchschlägt. Einen Helden der Arbeiterklasse verabschiedet Lutz Göllner in seinem Nachruf Len Deighton.
Read More Die Krimibestenliste April 2026 von Deutschlandfunk Kultur imit den zehn besten Kriminalromanen des Monats ist seit Donnerstag, dem 2.4.2026, mit fünf neu hinzugekommenen Titeln öffentlich. Unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/rezensionen-des-monats finden Sie den Link zur Krimibestenliste sowie Rezensionen zu einzelnen Kriminalromanen der Liste – als Audio und nachzulesen als PDF. Ausgewählte Titel der aktuellen Liste – in der Regel die Neueinstiege – werden Freitagmorgens bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Studio 9” vorgestellt. Einen Überblick über die zehn besten Krimis des Jahres 2025 finden Sie hier bei uns sowie auf Recoil und beim
Read More New York Around the corner from the entryway to my apartment building on Manhattan’s west side stands a forty-year-old man who holds forth daily from his city licensed curbside marketplace along Ninth Avenue. No matter the weather—rain, sunshine, snow, or skin-scalding gusts of winter wind howling up from the nearby Hudson River—he is there with an array of fresh fruit and vegetables for sale, plus cornball jokes at no extra charge. A recent example of the affable street vendor’s wares: Bananas at five for a dollar, accompanied by the
Read More 81 Porträt-Folgen sind es in unserer Carsten-Klindt-Galerie bisher geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Sage und schreibe die einundachtzigste. Die Redaktion sagt DANKE, Carsten. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 öfter Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr.
Read More Ein extrem vergnügliches Bilderbuch Thomas Wörtche über ein Sachbuch als Graphic Novel Die Geschichte der Kriminalliteratur im zunehmend beliebten Medium des Sach-Comics, das hat schon was. Die Szenaristin Claire Caland rauscht wie ein geölter Blitz durch die Geschichte des Genres, von mythologischen Urgründen bis fast heute. Die Zeichnerin Sandrine Kerion bebildert in schönster Ligne Claire-Manier eine gigantische Stoffmenge. Natürlich gilt auch für dieses Werk, was für alle ähnlichen Unternehmungen, egal, in welcher medialen Aufbereitung, gilt: Alles kann man nicht berücksichtigen, alles kann man nicht erwähnen. Eine wirklich erschöpfenden „Geschichte der
Read More Ein Held der Arbeiterklasse Zum Tod von Len Deighton 1962 war für das Literaturgenre des Politthrillers ein besonderes Jahr.Ian Fleming verlor immer mehr die Freude an seiner Schöpfung James Bond, in „Der Spion, der mich liebtet“ tauchte 007 nur noch als Nebenfigur auf.John le Carré legte mit „Ein Mord erster Klasse“ den zweiten Smiley-Roman (ein Whodunnit) vor.Frederick Forsyth hatte zwar noch kein Buch geschrieben, arbeitete aber als Korrespondent für Reuters in Paris und Ost-Berlin und legte damit die Grundlagen für seine späteren Bestseller.Und in Großbritannien hatte Len Deighton, ein junger
Read More Sonja Hartl über die Serienverfilmung von „Dornbusch“ Hätte man mich gefragt, welcher Roman von Ross Thomas am besten für eine Serien-Adaption geeignet wäre, hätte ich „Dornbusch“ (Briarpatch, 1984) gesagt: Es ist einer seiner wenigen Romane, die mit einem Mord anfangen und in denen die Nachforschungen zu diesem Todesfall als roter Faden fungieren könnten. Deshalb war ich sehr gespannt, als ich entdeckte, dass es eine Serienadaption gibt. „Briarpatch“ ist von Andy Greenwald – und das Ergebnis guckt sich wie eine Guy-Ritchie-Version von „Twin Peaks“ mit einem Hauch der Coens. Kurzum: Sie
Read More Neuer Thriller-Held, alter Populärmythos Alf Mayer zum Thriller »The Mailman« von Andrew Welsh-Huggins »Was passiert, wenn wir Rachel aus den Händen dieser Wahnsinnigen befreit haben, die uns umbringen wollten?«»Ganz einfach«, sagte Carter. »Dann stelle ich meine Sendung zu.«(Seite 100) ** ** Andrew Welsh-Huggins: The Mailman. Thriller. Aus dem amerikanischen Englisch von Werner Löcher-Lawrence. Hoffmann und Campe, Hamburg 2026. Klappenbroschur, 398 Seiten, 18 Euro. Nennen Sie mich altmodisch, aber ich habe Faible und Hochachtung für ein Genre, das vom Aussterben bedroht ist: Es ist der gute alte Thriller. Präzise konstruiert wie
Read More Morgen für Morgen Siri Hustvedt, Tove Ditlevsen und das Leben nach dem Wir „My dear, these things are life.“ (George Meredith) 1. Dreiundvierzig, hält sie den anderen immer wieder entgegen, ein Flehen, eine Beschwörung, eine Zahl, die ihre Endlichkeit erreicht, ein Beleg, der seinen Wert verloren hat. Und doch beharrt sie darauf, als würde es etwas ändern: hört mir zu, dreiundvierzig, sie sagt: „Verstehen Sie, dreiundvierzig Jahre waren wir zusammen“. Wir: Paul Auster und Siri Hustvedt, dreiundvierzig Jahre lang haben sie miteinander gelebt, das heißt doch etwas, das kann
Read More Deutschland in trouble Eine Besprechung von Wolfgang Brylla Beim österreichischen Polente Verlag ist vor kurzem Teil zwei der sogenannten „Berliner Trilogie” der polnischen Schriftstellerin Magdalena Parys erschienen, die seit vielen Jahren schon in der deutschen Hauptstadt lebt und von dort aus literarisch agiert. Mit dem Thriller „Der Prinz“, hervorragend übersetzt von Lothar Quinkenstein und Hans Gregor Njemz, wird von Parys ein wilder Ritt nicht nur durch die deutsche Vergangenheit und die an Absurdität grenzenden Verschwörungstheorien aufgetischt, sondern auch ein höchstaktueller Gegenwartsbezug aufgemacht. Denn es geht hier auch um nationalistische Bewegungen,
Read More Vorsicht, dieses Buch hat 100.000 Volt! Alf Mayer über »All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt« von Kenneth Hujer – und daraus weiter unten ein Textauszug: Roger Fritz filmt »Frankfurt Kaiserstraße« Kenneth Hujer: All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt. Elf Gespräche über eine Stadt. Ventil Verlag, Mainz 2025. Klappenbroschur, mit Abbildungen, 216 Seiten, 25 Euro. – Verlagsinformationen hier. ** ** Natürlich bin ich befangen. 33 Jahre Frankfurt, davon 14 mit einer Politikerin verheiratet. Trauzeuge: Daniel Cohn-Bendit. 33 Jahre, jedes Jahr am Freitagabend vor dem ersten Dienstag im
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