Was eine Lyrikerin von einem Spannungsautoren lernen kann Zum aktuellen Roman von Andreas Pflüger, Kälter (Suhrkamp 2025) – von Ulrike Schrimpf ** ** ich bin kälter für Andreas wer einmal um uns trauern wird kannniemand wissen aber dass er sich alsabrissbirne eignet und sie tote in sichträgt auch dass dinge nie mehr gutwerden hören zwei an jenem einenmorgen so ungesagtes glühendesdie zwanghaft hoffende und doch beraubte sich durchbleikristalle kämpfende jene unwissendedie nie erfuhr wie fliegen geht trotzdemschwebt sie über ein seil aus schwarzemlicht nur von ihm ersonnen kennst du luzyerinnerst
Read More Andreas Pflüger: Ganz bei mir und meinen Figuren Den renommiertesten deutschen Preis für Kriminalliteratur mit zwei Romanen in Folge zu gewinnen, setzt die Amarenakirsche auf die Sahnetorte. Es ist mein dritter. Beim ersten Mal, 2017, erhielt ich den Anruf im Auto und kam für Sekunden der Welt abhanden, sodass ich eine rote Ampel überfuhr. Dieser Preis war mit drei Punkten in Flensburg dotiert. Zum zweiten Mal durfte ich mich vor zwei Jahren für »Wie Sterben geht« über die Auszeichnung freuen. Ich erinnere mich dunkel, an dem Abend mit meiner Frau
Read More Im Rahmen der Reinickendorfer Kriminacht wurde der Preis „Krimifuchs 2025“, der wichtigste Berliner Preis für Kriminalliteratur, jetzt zum 32. Mal vergeben. Preisträger: Andreas Pflüger – nicht nur für seinen Roman „Kälter“, sondern sein Gesamtwerk in Film und Literatur. Wurde in dieser Art zum ersten Mal vergeben, da sich die Preisträger in den beiden Kategorien Einzel- und Gesamtwerk sonst jährlich abwechseln. (Siehe auch das ausführliche Interview mit Andreas Pflüger von Alf Mayer in unserer November-Ausgabe.) Die Laudatio hielt Elmar Krekeler. Wir freuen uns, Sie Ihnen hier präsentieren zu können. Bei allem
Read More »Dein Grab wird außer mir keiner kennen.« Alf Mayer hat Fragen an Andreas Pflüger zu »Kälter« Andreas Pflüger ist der amtierende Großmeister einer aussterbenden Literaturgattung – des Thrillers. Das gilt, selten genug für einen deutschen Autor, auch international. Solch getrimmte, wie Diamant geschliffene Thriller schreibt heutzutage (fast) niemand mehr. Längst nicht mehr in jedem Buch, das heute diese Bezeichnung auf dem Cover trägt, ist drin, was hier eigentlich dazu gehört: eine politische Dimension, die Essenz eines Ortes, einer Situation (und sei es die Mikrosekunde einer Entscheidung) oder Interaktion, und das
Read More »Man muss mit dem auskommen, was man hat.« Ein CulturMag-Interview von Andreas Pflüger mit Ulrike Damm Zu einem Interview mit Ulrike Damm sollte man gut vorbereitet gehen, denn es genügt nicht, sich mit ihren Romanen im feuilletonistischen Sinne auseinanderzusetzen. Diese Künstlerin verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, wenn man so will, der vom klassischen Erzählen über die typografische Gestaltung bis zu Installationen reicht. Man sollte ein wenig Metaphysik im Handgepäck sowie seinen Pessoa und vergessene russische Poeten parat haben, und es schadet gewiss nicht, ein Faible für trockenen Humor zu besitzen. Ulrike
Read More Rainer Nitsche: Mühen der Lobbyarbeit Auf Buchmessen sieht man immer wieder kleine Pulks von Menschen, die irgendwie nicht zusammenpassen; die einen mit großen Namensschildern auf der Brust und professionell nach allen Seiten grüßend, die anderen, meist in der Mitte des Pulks, die ratlos nach links oder rechts schauen, sich offenbar nicht sicher sind, auf welchem Terrain sie sich gerade befinden oder was sie da erwartet. Bei diesen Pulks handelt es sich um sogenannte »Politiker-Zuführungen«, d.h. um Besuche von Politikerinnen oder Politikern, die von der Lobby-Abteilung des Börsenvereins betreut werden,
Read More Leonardo Padura: »Yo tengo una gran deuda de gratitud con Thomas« Ich bin Thomas zu großem Dank verpflichtet. Er war es, der für einen in Deutschland unbekannten kubanischen Schriftstellers das Risiko einging, dessen erste Romane unter Vertrag zu nehmen. Das war, als er die Kriminalroman-Reihe des Unionsverlags konzipierte und koordinierte. So öffnete sich jene besondere Tür, durch die ich nun all die Jahre gegangen bin, mehr als zwanzig sind es inzwischen, in denen ich die große Genugtuung hatte, deutsche Leser zu gewinnen. Thomas war aber nicht nur ein großartiger Lektor und
Read More National 1. Platz: Andreas Pflüger: Wie Sterben geht (Suhrkamp) Winter 1983. Auf der Glienicker Brücke ist alles bereit für den spektakulärsten Agentenaustausch der Geschichte. KGB-Offizier Rem Kukura – Deckname Pilger – soll gegen den Sohn eines Politbüromitglieds ausgetauscht werden. Mittendrin: Nina Winter, die Kukura als Einzige identifizieren kann. Doch auf der Brücke wird Nina in ein Inferno gerissen, und das Schicksal von ihr und Rem wird zu einer Frage von Krieg und Frieden zwischen den Supermächten. »Wie Sterben geht ist offensichtlich ein Roman über Russland und den Kalten Krieg. Gleichzeitig ist er, losgelöst
Read More Andreas Pflüger: Meine Kulturhighlights 2023 Prosa: Ofer Waldman, Singularkollektiv (Wallstein) Lyrik: Johanna Hansen (Bilder) und Ulrike Schrimpf (Gedichte), Pariser Skizzen / Je te flingue (Edition Melos) Sachbuch: Aurélie Bros (Hrsg.), Briefe von Frauen aus der Ukraine an die freie Welt (Elisabeth Sandmann Verlag) Serie: The Offer Film: Nur Nieten gezogen, die schlimmste war Avatar II. Album: Wilco, Cousin Wiederentdeckt: Puccini, Turandot, Mailand 1957, Maria Callas Konzert: Dvořáks Mittagshexe, Heimspiel der Berliner Philharmoniker, dirigiert von Robin Ticciati Ausstellung: Daniel Boyd, Gropius Bau Berlin Fotografie: Michael Dressel, Lost Angeles Architektur: Mario Cucinella Architects, Kirche Santa Maria Goretti in Mormanno, Kalabrien Ballett: Bin seit 66
Read More Was Tote träumen Ulrike Schrimpf zu Andreas Pflügers Roman »Ich bin schon lang in diesem HausGebaut aus dem, was Tote träumen.« An einer Stelle seines aktuellen Romans Wie Sterben geht zitiert Andreas Pflüger, einer der führenden deutschsprachigen Erzähler, den Mythos Koras: Hades liebt sie so abgöttisch, dass er sie in Persephone umbenennt, in sein Schattenreich entführt und dort zur Totengöttin macht. Zeus aber, der das Leiden von Koras Mutter Demeter abmildern will, zwingt Hades dazu, Persephone immer im Sommer zurück an das Licht und in das Leben zu lassen. So wechselt Kora
Read More Den Tiger reiten Ein Interview mit Andreas Pflüger zu seinem Buch »Herzschlagkino« – von Alf Mayer Andreas Pflüger: Herzschlagkino. 77 Filme fürs Leben. Arche Literatur Verlag, Zürich 2023. Hardcover, 176 Seiten, 17 Euro. Alf Mayer: Mir ist bei der Lektüre deiner »77 Filme fürs Leben« aufgefallen, dass du im Kino genau hinschaust, wie jemand über seine Kindheit redet. Wie er es mit seinem Vater hält. Wie ein Film oder eine Filmfigur mit Kindheit umgeht, und wie das in dein Urteil eingeht, in deine Hochachtung oder Begeisterung. Andreas Pflüger (holt erst mal Luft): Uuhh
Read More Filmbücher sind eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Man muss sie besprechen, meint Alf Mayer und tut es: Andreas Pflüger: Herzschlagkino. 77 Filme fürs LebenGeorg Seeßlen: Lucky LukeNick de Semlyen: The Last Action Heroes: The Triumphs, Flops, and Feuds of Hollywood’s Kings of Carnage Lieferung zwei, Oktober 2023:Dwayne Epstein: Killin‘ Generals. The Making of The Dirty DozenEsther Kinsky: Weiter SehenMichael Petzel: Filmstadt Göttingen. Ein Kapitel deutscher FilmgeschichteCatherine Russell: The Cinema of Barbara StanwyckVolker Schlöndorff. Von Wiesbaden in die Welt. AusstellungskatalogRobert Zion: Fritz Lang in Amerika Lieferung eins, Dezember 2022:Juliane Batthyány: Wiener KinosDK (Hg.): Das Film-Buch. Big Ideas – einfach erklärtPeter Struck: Premierenfieber. Die
Read More Artisten auf dem Hochseil Ein Interview mit Andreas Pflüger zu seinem neuen Thriller »Wie Sterben geht« Bei »KrimisMachen 3« in Hamburg saßen sie zum Thema Gewalt zusammen auf dem Podium, so erklärt sich das »Du« in diesem Interview. Ab dem 9. Oktober ’23 ist sein neuer Thriller im Buchhandel. Dieser Begriff steht auch auf dem Cover; vor Jahren (und bevor Pflüger zum Verlag kam) wäre das für einen Suhrkamp-Roman im literarischen Hauptprogramm undenkbar gewesen. Andreas Pflüger: Wie Sterben geht. Thriller. Suhrkamp Verlag, Berlin 2023. Hardcover, 448 Seiten, 25 Euro. – Sonderseite des
Read More „Wer fährt?“ – Das ist das Wichtigste Ein Interview mit Andreas Pflüger zum Buch Die Autos der TV-Kommissare Alf Mayer: Du warst einer der meistbeschäftigten „Tatort“-Autoren, ehe du im August 2018 deinen Ausstieg aus der Fernsehwelt bekanntgemacht hast, weil du dich seitdem nur noch auf deine Romane konzentrieren willst. Wie viele „Tatorte“ hast du denn auf dem Buckel? Andreas Pflüger: Es waren siebenundzwanzig, darunter acht „Weimarer“ zusammen mit Murmel Clausen. Ich glaube, mir fehlten nur drei „Tatorte“, dann hätte ich Felix Huby eingeholt, der die meisten geschrieben hat. Also wird
Read More Kurzbesprechungen von Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (sh) und Ulrich Noller (UN). Harlan Coben: Kein Sterbenswort Kenneth Fearing: Die große UhrTom Lin: Die tausend Verbrechen des Ming TsuMohamed Mbougar Sarr: Die geheimste Erinnerung der MenschenLea Stein: Altes Leid Er mordet sich von Utah nach Nevada (sh) Es ist eine bekannte Geschichte: ein knallharter Außenseiter begibt sich auf einen Rachefeldzug, um die Männer zu töten, die seine Ehefrau entführt und ihn durch eine Intrige zu zehn Jahren Zwangsarbeit verdammt haben. Aber in Tom Lins Die tausend Verbrechen des Ming Tsu bewegt
Read More Andreas Pflüger: Atemlos nach Florida Ein glückliches Ehepaar ist pleite; der Vermieter von Tom und Gerry Jeffers will die beiden aus ihrer Wohnung schmeißen. Doch Gerry, gespielt von Claudette Colbert, weiß seit einer Begegnung mit dem Wurstkönig Wienie King um ihre betörende Wirkung auf ältere reiche Männer. Sie verfällt auf die Idee, sich in Florida einen Millionär zu angeln, um ihrem geliebten Tom die berufliche Karriere zu ermöglichen, von der er träumt. Wie Preston Sturges das in Tempo und Witz umsetzt, bringt mich zum Niederknien. »Du hast keine Vorstellung, was
Read More Der Große Deutsche Schuld Roman Am Anfang, gleich im ersten Satz, wird Paula Bloom, die Heldin dieses Buches, von einer gewaltigen Wucht bis ins Mark erschüttert. Eine immense Wasserwand trifft den Bug des Truppentransporters, auf dem sie im letzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs nach Europa unterwegs ist. „Diese eine Welle würde sie nie vergessen…“, beginnt der Roman. Das ist mehr als eine Metapher. Die Wucht der Meereswelle, die auf eine Haut aus Stahl trifft und alle hinter diesem dicken Panzer bis ins Mark erschüttert, das ist auch die Kraft und
Read More Eindrucksvoll Constanze Matthes über einen herausragenden zeithistorischen Roman Obwohl so unendlich viel über den Zweiten Weltkrieg schon in der Vergangenheit berichtet, erzählt, geschildert worden ist, gibt es noch immer Geschehnisse, die erst jüngst ans Licht der Öffentlichkeit gekommen sind – weiße Flecken, die nun ausgefüllt werden und Konturen erhalten. Mehrere Jahre war ein Bericht des US-Justizministeriums unter Verschluss, der sich mit der engen Zusammenarbeit der USA mit hochrangigen Nazis auseinandersetzt. Ein brisantes Thema, mit dem sich Andreas Pflüger in seinem aktuellen Roman „Ritchie Girl“ auf herausragende Weise beschäftigt. Nach seiner
Read More Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Günther Grosser (gg), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) über: Taylor Brown: MaybellineHallie Ephron: Hüte deine ZungeReto Gloor: MatterStephen Greenall: Winter TrafficRobert Harris: VergeltungDoug Johnstone: Der BruchDominique Manotti: Marseille. 73Tara Moss: Die JägerinGeorge Orwell: 1984Andreas Pflüger: GeblendetLeonardo Sciascia: Ein Sizilianer von festen PrinzipienPeter Terrin: BlankoChristoph Wortberg: Trauma. Kein Entkommen Komplex und virtuos (rum) Stephen Greenall macht es einem nicht unbedingt leicht. Sein Roman ist erstmal spröde und anstrengend, sprachlich gelegentlich etwas manieriert. Es dauert, bis sich das anfängliche Dickicht etwas lichtet,
Read More Ivy Pochoda –Markus Pohlmeyer –Andreas Pflüger –Robert Rescue – Ivy Pochoda Hands down the most exciting book and surprising book I read this year was The Godmother by Hannelore Cayre—a French novel, recently published in America. It’s a razor sharp, witty, informative novel about a single mother who is Tunisian / Jewish and works as an Arabic translator for the Parisian drug squad. It’s rare to see a middle aged woman at the forefront of a crime novel in which she is treated as as well-rounded person, an active participant,
Read More Meisterwerk der Thriller-Kunst Constanze Matthes und Alf Mayer über ein bei der „großen“ Kritik zu Unrecht weithin unbeachtet gebliebenes Buch. Kein Pro und Contra also, sondern der Versuch, die Facetten eines perfekt geschliffenen Diamantens zu erfassen. Jenny Aaron steht an einem Scheideweg. Fünf Jahre sind seit ihrer schweren lebensbedrohlichen Verletzung während eines verheerenden Einsatzes in Barcelona vergangen, fünf Jahre lebte sie seitdem in völliger Dunkelheit, fünf Jahre hat sie ihre Fähigkeiten so trainiert, dass sie weiterhin der Sonderabteilung angehören kann und zu gefährlichen Einsätzen gerufen wird. Nun könnte ihr Leben indes eine entscheidende Wendung erfahren – dank einer neuartigen Therapie in der Klinik von Professor
Read More Begnadigt, aber nicht frei Werner Fuld über „Geblendet“ von Andreas Pflüger Vor rund fünfzig Jahren machte sich Käthe Rehbein, manchmal jovial „Rehbeinchen“ genannt, in der ZDF-Serie „Der Kommissar“ als Sekretärin unentbehrlich. Gespielt wurde sie von Helma Seitz. „Helmchen“ heißt die Sekretärin bei Andreas Pflüger, und unentbehrlich ist sie auch. Als sie schwer verletzt und im Koma im Krankenhaus liegt, sitzen die harten Kerle an ihrem Bett und erzählen sich und ihr kuriose Geschichten aus dem gemeinsamen Alltag: Erzählen gegen den Tod. Im ersten Band gab es eine ähnlich Szene des
Read More Von Gantenbein zu Frankenstein Andreas Pflüger und sein Fachberater Professor Dr. Bernhard Sabel über die Liaison von Literatur und Hirnforschung, Jenny Aarons Stressfaktoren, toxische Hoffnung, Reparaturmechanismen des Nervensystems und Blindheit als anderes Sehen. Gerade ist im Hauptprogramm von Suhrkamp sein dritter Thriller mit der blinden Elitepolizistin Jenny Aaron erschienen. Mit „Geblendet“ übertrifft Andreas Pflüger sich selbst und „zementiert seinen Ruf als bester Thrillerautor der Welt“, schreibt Alf Mayer in seiner Besprechung im Frankfurter strandgut (S. 31). Nichts von den Schwächen und Problemen, die das dritte Buch einer Trilogie gerne hat.
Read More Die Seismographen – Agenten und Spione heute von Stefan May Habent fata sua und so … Dieser Text basiert auf einem Radioskript, das nur in sehr reduzierter Form vom ORF realisiert wurde. Wir präsentieren Ihnen hier eine Prosafassung des Projektes, gespickt mit vielen O-Zitaten von Martin Maurer, Andreas Pflüger, Yassin Musharbash, Thomas Wörtche und andere mehr. „Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht“, hatte Angela Merkel vor einiger Zeit gesagt. Geht nicht, gibt´s nicht. Schon gar nicht in der Spionage. Auch wenn die deutsche Bundeskanzlerin angesichts amerikanischer Maulwurfsarbeit das
Read More Den Vater verlieren – und mehr als ihn Ein Textauszug aus dem Thriller „Niemals“ von Andreas Pflüger Ein Blitz zerschneidet die Welt wie Papier. Dann noch einer. Innerhalb einer Nanosekunde ist die Welt weg. Bei Tempo zweihundertfünfzig verliert die Polizistin Jenny Aaron auf Seite 19 von „Endgültig“ ihr Augenlicht. Eine blinde Heldin in einem Actionthriller? Es ist die Kunst von Andreas Pflüger, uns mit der wehrhaften Jenny Aaron in bisher zwei Büchern – „Endgültig“ und „Niemals“ – den Puls auf ungeahnte Höhen zu beschleunigen. Ein Umgang mit Verlust , wie er aufregender kaum
Read More „Ich arbeite zwischen den Zeilen der Geschichte“ „Kalter Frieden“, die Übersetzung von „The Other Side of Silence“ erlebte er noch als Rohexemplar, aber er starb – mit 62 viel zu jung – bevor das Buch nun in die deutschen Buchhandlungen kommt. Es ist das elfte seiner insgesamt 13 Bücher mit dem Privatdetektiv und ehemaligen Berliner Kriminal-oberkommissar Bernhard „Bernie“ Gunther. Es waren bei weitem nicht seine einzigen Romane. Philip Kerr wird vermisst werden. Andreas Pflüger schrieb uns: Um eine Stimmung zu beschreiben, braucht man Gefühl. Um Action zu kreieren, braucht man Poesie. Für
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