Und wasche ab unsere Schuld … Hat Samuel W. Gailey mit „Die Schuld“ einen noir théoligique vorgelegt? Thomas Wörtche grübelt … “Die Schuld”, die dem Roman von Samuel W. Gailey den Titel verleiht, gibt sich Alice O´Farrell, die als 15jähriges Mädchen nicht richtig auf ihren kleinen, nervigen Bruder Jason aufpasst. Jason schließt sich im Wäschetrockner ein und kommt so zu Tode. Alice kann sich das nicht verzeihen, läuft von zuhause weg, fängt an zu trinken, lebt auf der Straße, wird kleinkriminell und schlägt sich schließlich jahrelang mit miesen Jobs in
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Ein anderer Serienkiller-Roman Ansel Packer hat mehrere Frauen ermordet. In zwölf Stunden wird er mit einer Spritze hingerichtet. Das ist der Plan der Justiz. Ansels Plan sieht anders aus. Mit einer Gefängniswärterin, der er schöne Augen gemacht hat, hat er seine Flucht geplant. Während er von seinem Gefängnis für die Hinrichtung in eine andere Einrichtung überführt wird, will er sich mit der Waffe, welche die Gefängniswärterin unter dem Sitz im Transporter deponieren soll, befreien. Der Countdown über die zwölf Stunden bis zur Todesspritze bildet den Rahmen des Romans „Notizen zu
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Hanspeter Eggenberger bespricht Danya Kukafkas „Notizen zu einer Hinrichtung“ hier in dieser Ausgabe nebenan als Kriminalroman. Tobias Gohlis macht auf einen weiteren Aspekt aufmerksam. Diese Autorin muss man sich merken. Danya Kukafka, Jahrgang 1993, schon für ihr zweites Buch „Notizen zu einer Hinrichtung“ 2023 ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award. Die Todesstrafe trübt wie eine bleierne, ungesühnte Schuld das ethische Bewusstsein der Vereinigten Staaten, egal, wie die einzelnen Bundesstaaten zu ihr stehen, die sie mal vollstrecken, mal nicht. Mit ihren „Notizen“ sticht Kukafka in den soziologisch-psychisch-moralischen Bereich, zu dessen
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Mark Salisbury: Being Bond: Daniel Craig – Ein Rückblick (Being Bond, A Daniel Craig Retrospective, 2023). Aus dem Englischen von Johannes Neubert. Cross Cult, Ludwigsburg 2024. Hardcover, Sonderformat, durchgängig vierfarbig. 256 Seiten, 49 Euro. Ich bekenne, ich habe gehadert mit diesem Bond. Mit diesem Darsteller. Sehr sogar. Und dann habe ich keine Szene öfter geschaut, sogar mit einer Träne im Auge, als die mit dem Song, mit dem der letzte Daniel-Craig-Bond NO TIME TO DIE ausklingt: Louis Armstrong, wenn er singt »We have all the time in the world …«
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Ein Filmbuch, das die Filmpublizistik auf einen neuen Level hebt Paul Duncan, EON: James Bond. Dr. No. Written and edited by Paul Duncan. English edition. Hardcover in slipcase, 29 x 44 cm, 8 kg, 492 pages. Collector’s Edition (No. 501–1,962), each copy numbered, 750 Euro. – Also available in two Art Editions (No. 1–500). – Verlagsinformationen hier. Art Edition (No. 1–250), with the framed ChromaLuxe print Bond, James Bond, 1962 by Bert Cann. 1.500 Euro.Art Edition (No. 251–500), with the framed ChromaLuxe print Publicity Portrait, 1962 by Bert Cann. 1.500 Euro. ** **
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Urbanität und Verbrechen – Über Irish Noir Der Celtic Tiger mit seiner Prosperität, Korruption und Gier. Das Ende der Troubles, der Mord an der Journalistin Veronica Guerin. Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche und das damit einhergehende moralische Vakuum. Diese Ereignisse haben seit den 1990er Jahren die irische Gesellschaft und die irische Literatur verändert. Plötzlich wuchsen Städte und entstand ein Bewusstsein für die Allgegenwärtigkeit von Kriminalität, Drogenhandel und Mord, bewies der Erfolg von Bestsellerautoren wie Maeve Binchy und Roddy Doyle, dass Unterhaltungsliteratur über den Alltag in Irland erfolgreich sein kann,
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In dem Online-Rollenspiel, mit dem ich meine Nächte verbringe, gibt es ein Weltboss-Event namens Tequatl, der Sonnenlose. An einem Strand sammeln sich die Spieler und erwarten die Ankunft eines Drachen, den sie dann besiegen müssen. Kurz bevor das Monster mit einem krachenden Getöse landet, ruft einer der Non-Player Character, welche die Küste bevölkern: „Da ist was im Wasser, Hilfe.“ An diese Situation muss ich denken, als ich den Aushang an der Haustür studiere, der darüber informiert, dass wir Legionellen im Trinkwasser haben. Regelmäßig lässt die Hausverwaltung das Wasser kontrollieren und
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»Alles, was man anschaut, kann zu einem Abenteuer werden« Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe mit seinem inzwischen 58. fotografischen Beitrag – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo
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