Wer gute Bücher liest, lässt es sich auch sonst gerne schmecken. Hier eine Prise kulinarischer Bücher, besprochen von Alf Mayer. Till Brönner: Ciao Roma. Meine Lieblingsrezepte aus der ewigen StadtJessica & Matthias Bruckhoff: RamenGennaro Contaldo: Gennaros Slow Cook ItalianoIngmar Jaschok-Hops, Vincent Fricke, Sebastian Junge: Küchenhandbuch HuhnFranz Kotteder: Oktoberfest. Münchner G’schichten. Originalrezepte und GeheimtippsThomas Straker: Rezepte, die du lieben wirstSlow Food Deutschland e.V. (Hg.): Slow Food Genussführer 2025/26 ** ** Im Archiv, die Lieferungen Eins, Zwei und Drei und Vier und Fünf: Gault & Millau Restaurantguide DeutschlandThe Gourmand’s Lemon. A CollectionRead More
Wundertüte – grenzenlos Constanze Matthes über das erstaunliche Buch von Kaliane Bradley Gibt es Parallelzeiten, eine Welt oder mehrere Welten neben unserer? Wissenschaftler und Philosophen diskutieren schon seit Längerem darüber – und über die Möglichkeit von Zeitreisen. Ein faszinierendes Thema, das sich immer wieder in Romanen wie auch Filmen finden lässt. Die britisch-kambodschanische Autorin Kaliane Bradley führt in ihrem Romandebüt „Das Ministerium der Zeit“ sowohl in die baldige Zukunft als auch in die Vergangenheit. Die namenlose Heldin und zugleich Ich-Erzählerin wechselt vom Verteidigungsministerium in das sogenannte Ministerium der Zeit, demRead More
Bernhard Aichner,Read More
Die Kunst der filmischen Unzuverlässigkeit Joe Wrights Verfilmung von Ian McEwans Roman „Atonement“ (2007) stellt eine bemerkenswerte Herausforderung dar: Wie überträgt man die komplexe narrative Unzuverlässigkeit eines Romans in das visuelle Medium Film? Wright gelingt es meisterhaft, die verschiedenen Ebenen der Täuschung und Fehlinterpretation in eine cinematografische Sprache zu übersetzen, die den Zuschauer bis zur finalen Enthüllung in die Irre führt. Der Film beginnt im England des Jahres 1935 auf dem Landsitz der Familie Tallis. Wright etabliert von Anfang an eine Ästhetik, die zwischen objektiver Beobachtung und subjektiver Wahrnehmung oszilliert.Read More
Plansequenz –  unfreiwillig zölibatär. Meine Vorstellungskraft reicht nicht aus um mir vorzustellen, was ich mit Vorstellungskraft meine. a rose is a rose is a rose.*  Darum suche ich mir ein Thema als Gegenüber, auf das ich mein assoziatives Denke projiziere, um im Echo etwas zu finden, das meiner Vorstellung von Leben spricht. Von in einer Einstellung gedrehten Filmen bin ich fasziniert. Plansequenz genannt – haben auch diese Filme einen Anfang und ein Ende, alles dazwischen ist eine in sich abgeschlossene Handlung. Das Leben eine Plansequenz? Angeregt, über das Thema vonRead More
Schatztruhe voll einstiger Alltags-Gegenstände Alf Mayer über »Analog. Zeitlose Technik« von Deyan Sudjic. Analog, das war einmal ein Synonym für die Zukunft. 1960 benannte sich das amerikanische Science-Fiction-Magazin »Astounding« um, weil »Analog« wissenschaftlicher und eben mehr nach Zukunft klang. »Zeitlose Technik« hat der Prestel-Verlag jetzt 2025 als Unterzeile für ein Buch gewählt, das ist einigermaßen kühn, wissen wir doch: »Die analoge Welt ist tatsächlich Vergangenheit. Erst jetzt erkennen wir ihr außerordentlich reiches Erbe“, so die ersten beiden Sätze der Einleitung von Deyan Sudjic zu dem Buch »Analog«, bei Prestel erschienenRead More
3 x 11 Spielworte (42) – Problem, Sommer, Gedicht Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Problem Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo             Mein ganzes Leben hatte ich MenschenRead More
Mediales Cross-over, von Leinwand und Fernsehen ins Kinderzimmer »Walt Disney’s Children’s Classics 1937–1953«, besprochen von Alf Mayer Es gibt einen kleinen Disclaimer über dem Impressum zu diesem Buch: »The opinions expressed by this book’s authors do not necessarily represent the views of The Walt Disney Company. This includes negative depictions and mistreatment of people or cultures. These stereotypes were wrong then and are wrong now. Rather than remove this content, we want to acknowledge ist harmful impact, learn from it, and spark conversation to create a more inclusive future together…«Read More