Liebes CrimeMag-Publikum, hier präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken. Read More
Lost and Found Gewidmet all den Dokumenten, die hier keine Erwähnung finden Es ist üblich, dass in einem Copyshop Papier liegenbleibt, ebenso wie Datenträger. Das Papier wird in einer Plastikkiste gelagert, bis diese irgendwann voll ist und der Inhalt sorgsam geschreddert im Müll landet. Die Datenträger, in der Regel USB-Sticks, kommen in eine ehemalige HARIBO-Box, die inzwischen ordentlich gefüllt ist. Manchmal erzähle ich Kunden gegenüber , der Laden wäre so etwas wie ein USB-Stick Museum, was angesichts der Menge durchaus berechtigt ist. Und es gibt in Berlin eine Menge MuseenRead More
Robert Brack
Swinging, criming, bracking Auf dem Schwarz-Weiß-Cover von Robert Bracks „Die nackte Haut“ (Edition Nautilus) fliegt eine weibliche Hand über die Klaviertastatur, was die Leser:innen sofort in die Musikwelt verfrachtet. Gleichzeitig spielt der in hellgelbe Farbtöne gesetzte Romantitel auf zwei Klassiker der Kriminalliteratur an. Zum einen auf Raymond Chandler – durch seine Vorliebe für eine adjektivisch-substantive Zusammensetzung wie „Das hohe Fenster“, „Der tiefe Schlaf“ oder „Die kleine Schwester“. Zum anderen (gewollt oder ungewollt) auf Edgar Wallaces Schocker(filme) – durch die ausgewählte Typographie. Nicht zuletzt dank dieser Querverweise, die sich schon aufRead More
Holy City Henry Wise Polar
You Can’t Go Home Again Von der Unmöglichkeit, wieder nach Hause kommen zu können – Alf Mayer über das Debüt von Henry Wise Wenn es einen Song gibt, der Ihnen diesen Roman erzählt, dann ist das »You Can‘t Go Home Again« von Chet Baker, 1977 aufgenommen. Seine Trompete schmerzhaft lockend, verhalten klagend, emotional. Baker nimmt das »Dies Irae«-Motiv aus dem 3. Satz von Rachmaninows 2. Symphonie zum Grundthema. Ein Adagio: Lockruf, Trauer, leiser Schmerz, verhallende Erinnerung. Bittersüß. Ich habe die Aufnahme beim Lesen mehrmals gehört. Sie hallt nach – wieRead More
Farewell für Doris Gehrke: Ein Buch mit letzten Texten, ein Vortrag – und ihre Bibliografie Zu den Toten des letzten Jahres gehört auch die Schriftstellerin Doris Gercke (7. Februar 1937 in Greifswald – 25. Juli 2025). Für unserem Jahresrückblick 2025 hat die Autorin Monika Geier („Antoniusfeuer“) einen Nachruf geschrieben. Auszug: „Doris Gercke besaß den Mut, sich allein mit ihrer schönen, spröden Sprache als Licht in Abgründe zu begeben, die selten so besonnen und kritisch erforscht wurden wie von ihr. Wie im Chandler-Krimi, wo dem Helden Marlowe letztlich nur die WorteRead More
Agenten sind nie wirklich pensioniert John Antink war während des Kalten Krieges Geheimagent, wurde später Chef des niederländischen Geheimdienstes. Inzwischen ist er längst pensioniert, doch die Vergangenheit holt ihn immer wieder mal ein – ein Agent ist nie wirklich pensioniert. Im vorzüglichen Roman „Repair Club“, 2024 auf Deutsch erschienen, war es der lange Arm des früheren KGB-Agenten in Dresden, der heute Russland autokratisch regiert, der Antink zurück in die Sphären der geheimen Dienste zwang. Sogar noch besser ist nun der zweite Antink-Thriller des niederländischen Autors Charles den Tex: „Trauma“ heißtRead More
Gar nicht so kurze Kurzkritiken zu aktueller (nicht nur) Kriminalliteratur von: Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (sh) und Alf Mayer (AM): Hanna Aden: Die KryptografinThomas Michael Glaw: Die Hexen vom TüllingerMaxim Jakubowksi (Hg.): Birds, Strangers and Psychos. New Stories Inspired by Alfred HitchcockOrjan N. Karlsson: Kalt wie die LuftNina McConigley: How to Commit a Postcolonial MurderQuentin Mouron: #tod_in_venedigJo Nesbø: Minnesota Im Dezember 2025 bei uns gechoppt:Martin von Arndt: Der Wortschatz des TodesÁdám Bodor: Waldohreule. ErzählungenRobert Jackson Everett: The Tainted CupRobert Galbraith: Der Tote mit dem SilberzeichenElly Griffiths: Manche Schuld vergehtRead More
Alejandro Jodorowsky: Art Sin Fin. Verlag Taschen, Köln 2026. Ausgabe Englisch. Collector’s Edition mit einer Auflage von 800 Exemplaren, in Band 1 signiert – auf einem Blatt, das an einer zufälligen Stelle im Buch eingefügt ist. Zwei Bände in einer Plexiglasbox, die als Buchständer verwendet werden kann. Format 25 x 42 x 9 cm. Band 1: Softcover mit Ausklappseiten, Format 22 x 29,5 cm, 1.096 Seiten, oben und unten goldener Buchschnitt. Band 2: Hardcover mit schwarzem Buchschnitt, Format 22 x 8,5 cm, 1.072 Seiten. Gesamtgewicht der Edition: 14 kg. Preis: 1.250Read More