Alf Mayer über „Das Tarot von A. E. Waite und P. Colman Smith. Die Geschichte des populärsten Tarot der Welt„. In einer leinengebundenen Schlagkassette – wie ein Artefakt aus den Archiven des Vatikans oder eines Fürsten – kommt ein aufregend ultimatives Tarot-Buch, wie es noch keines gegeben hat. Der Verlag Taschen übertrifft sich damit wieder einmal selbst, die Zeichen dafür müssen günstig dafür gestanden haben. Die prächtige Box enthält einen kompletten Satz der vom Mystiker Arthur E. Waite zusammen mit der Künstlerin Pamela Colman Smith geschaffenen 78 Karten von 1909
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Gewonnen hat Vanessa Bönninghoff aus Finnentrop. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Lesen!
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Telescopes are Time Machines 1 bild / 100 worte Für den ELT-Hauptspiegel (M1) produziert die Firma Schott in Mainz insgesamt 949 sechseckige, leicht gebogene Einzelteile im Durchmesser 150cm und schickt sie nach und nach nach Chile. (Quelle: Firmenwebsite.) Moment. Warum berichtet der britische Economist (dem Stella bisher geneigt war zu trauen) von nur 798 Einzelteilen??? (Rüde erwacht der Sinatra-Geist zur allfällig fragwürdigen Wahrheit zuverlässig geglaubter Quellen.) OK. Das Nachlesen ergibt: Beide haben recht! (Puh, bonne pioche.) Sa sa sa merke, was Jacques Derrida als Devise aufstellt: „Der Vorgriff auf die
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Herzlich willkommen! Diesen Monat können wir unserem Kolumnisten und Freund Frank Göhre zum 80. Geburtstag gratulieren, Sonja Hartl hält die Laudatio. Der Jubilar selbst steht gerade mit seinem Roman »Harter Fall« auf der Krimibestenliste (unsere Besprechung hier) und er hat für uns eine imaginäre Reise zum Krimiautor Eugene Izzi in Chicago unternommen, um den ihm wichtigen Kollegen zu porträtieren. Unser USA-Korrespondent Thomas Adock schreibt dieses Mal aus New Orleans und hält bei den immer zahlreicher werdenden Verschwörungsfanatikern gegen: »Jackboot Dreams: Plotting a Dark Future«. Alf Mayer fragt sich aus Anlass
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Jackboot Dreams Plotting a Dark American FutureFinding a way out of no wayby Thomas Adcock Copyright © 2023 – Thomas Adcock NEW ORLEANS, Louisiana—U.S.A. Somewhere beyond this jazzy gumbo of a multi-cultural southern city—most likely in the northern mountain state of Idaho—lives a strange and über-wealthy man who advertises himself as “fated to become a warlord” in the cause of Donald J. Trump and his criminal cult of tattooed street brawlers, mouth-breathing yahoos and perfidious plutocrats who together have subsumed half the governing duopoly of America, i.e. the reprehensible Republican
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Liebes CrimeMag-Publikum, 59 Fotos sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommen wieder zwei dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, jetzt sogar manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes. Aus Realität wird Kunst, fragmentarisch und kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! Hier
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Eine kleine Laudatio von Sonja Hartl Göhre steht in meinem Bücherregal direkt neben Goethe. Und dieser alphabetische Zufall beschreibt ganz gut meinen beruflichen Weg: Goethe war ein wesentlicher Bestandteil meiner abgebrochenen Dissertation. Göhre ist wesentlicher Bestandteil meines Krimikritikerinnendaseins. „Das Zimmer im 2. Stock der Pension Messmer lag zur Straße hin. Die Vorhänge waren zugezogen, Deckenbeleuchtung und Nachttischlampen eingeschaltet, und die korpulente Frau, die rauchend am Waschbecken stand, wiederholte unablässig, dass nichts angerührt worden sei, wirklich nichts, von niemandem. Sie schnippte dabei die Asche auf den Boden und nickte bekräftigend. Broszinski
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Eigentlich ist es umgekehrt. Und Sonja Hartl gratuliert Frank Göhre in dieser Ausgabe ja auch in unser aller Namen zum 80. Geburtstag, den er am 16. Dezember feiern kann. Der hingegen, anstatt sich auszuruhen – sein jüngster Roman „Harter Fall“ findet sich gerade im dritten Monat auf der Krimibestenliste (Alf Mayers Besprechung hier) –, schenkt uns und Ihnen das Porträt eines Autors, der für ihn wichtig gewesen ist: Eugene Izzi aus Chicago. In lockerer Folge will Frank Göhre in nächster Zeit kreuz und quer durch die Welt reisen und Autoren
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