»Crystal Frontier« by Calexico Marco’s shadow falls on the doorTo the seven lost cities of goldFinds a raven’s head and a rattlesnake’s tailDead in his tracks, this godforsaken soul’sUnwanted here and his curse lingers for years Amalia’s face hides behind the maskSweating on the TV factory lineThat smile on her face is starting to crackWhile welding back the pieces of shattered heartThat’s scattered out here, with the ghosts of her peersSearches for her lost child along the river of tearsThe river of tears At the end of the working weekWhen
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Herzlich willkommen! Man ist schon gespannt, welcher neue Irrsinn auf dieser Welt uns noch bevorsteht. Immerhin, der Frühling ist da, wie es sich gehört, das aktuelle CrimeMag auch. Unser USA-Korrespondent Tom Adcock ventiliert, angelehnt an T.S. Eliot („April ist the cruellist month …) die neuesten Streiche des „Mad Kings“ und seiner bizarren Handlanger, „Fear & Farce“ eben. Thomas Wörtche labt sich an einem voluminösen Band zu dem genialen Edward Gorey. Sonja Hartl setzt ihre Untersuchungen zum Thema „Verbrecherische Frauen“ mit einem Essay über Ivy Pochodas kapitalen Roman „Sing mir vom
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New York As I write, the month of March stumbles toward April, bleeding all the way. Soon we shall mark seventy-one consecutive days of fascist chaos that commenced on January 20 with the second presidential inauguration of a criminal farce by the name Donald J. Trump. With spring in sight after winter’s final act, I am mindful of sobering lines from “The Wasteland,” the epic poem by American-born British essayist and poet T.S. Eliot (1888-1965)— April is the cruellist month, breeding lilacs out of the dead land… What are the
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Eine Liebeserklärung von Thomas Wörtche Edward Gorey (1925 – 2000) gehört neben Alfred Jarry zu meinen frühesten, seriösesten und gleichzeitig dauerhaftesten ästhetischen Prägungen. Und obwohl ich nie auf einer Urne gestanden oder in einer Terrine gelegen bin und sowas auch nicht für erstrebenswert halte, ist der „doubtful guest“ vermutlich die einzige literarische Figur, zu der ich je so etwas wie ein identifikatorisches Verhältnis entwickeln konnte. Und es geht sehr wahrscheinlich auch auf Edward Gorey zurück, dass ich fortan von „murder and mayhem“, inszeniert mit stoischer Komik wie in „The Gashlycrumb
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Sonja Hartl über den fulminanten Kriminalroman von Ivy Pochoda Zwei Frauen gegen den Rest der Welt – nein, halt, stimmt gar nicht: Zwei Frauen gegeneinander und irgendwie auch gegen die Welt. Aber nur eine gesteht es sich ein: Diana „Dios“ Sandoval kommt aus Queens, ist ziemlich schlau, hatte deshalb ein Stipendium, aber hat dann einen Kommilitonen angegriffen. Das wollte dessen wohlhabende Mutter bestraft sehen und deshalb sitzt Dios nun im Gefängnis. Sie steht dazu, was sie getan hat, sie gefällt sich als unberechenbare gewalttätige Frau. Anders indes Florence „Florida“ Baum.
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71 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Carsten Klindt wuchs an der Nordsee auf und ist ausgebildeter Werbefotograf. Er wohnt seit über
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An der schönen blutigen Donau: Hungarian Edition Nicht nur in literarischer Hinsicht bleibt Ungarn immer noch ein nicht ganz erschlossenes Land. Denn was weiß man schon über die Heimat des Hertha-Kult-Torwarts (im Schlabberlook) Gábor Király? Außer Gulasch, Salami, Fidesz, Orban und Lothar Matthäus (der war mal an der Donau sogar Nationaltrainer) fällt einem nicht viel mehr ein. Auch das Allgemeinwissen über die ungarische Literaturindustrie hält sich bei den weniger ungarnaffinen Leser:innen eher in Grenzen, was nicht mit der ästhetischen Qualität der magyarischen Literatur zusammenhängt, sondern vielmehr mit der hochnäsigen Einstellung
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Tatort: Die große Angst Es ist absurd und doch konsequent: Je größer der Anteil der Kriminalfilme und Serien am fiktionalen Programm des Fernsehens wird, ob es nun linear oder über das Streaming wahrgenommen wird, um so unwichtiger erscheinen die verbleibenden Fernsehfilme, die ohne Verbrechen, Polizei und kriminaltechnische Untersuchung auskommen. Im Feuilleton werden sie jedenfalls kaum noch besprochen. Denn dem ist das Fernsehen generell aus dem Blick geraten. Nur die politischen Talkshows werden aktuell rezensiert, besser: nacherzählt, weil sie als Fortsatz der Berliner Politik mit den Mitteln des Fernsehens verstanden werden.
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