Ross thomas
Am 19. Februar 2026 wäre Ross Thomas 100 Jahre alt geworden. Das feiern wir in diesem Jahr. Salut Nr. 1: Thomas Wörtche: Ross Thomas zum 100. GeburtstagSalut 2: Sonja Hartl: Ross Thomas lesen (Zwischenfazit)Zweimal Podcast: William Marshall und Ross ThomasSalut Nr. 3: Alf Mayer: Lokalrunde mit Ross ThomasSonja Hartl: Ross Thomas adaptieren – »Briarpatch«Sonja Hartl: Ross Thomas und PolitikAlf Mayer: Mit der Sense übersetzt – Ross Thomas, 1972 bei Ullstein: So etwas wie ein leseähnliches Erlebnis. Zur Verstümmelung von Ross Thomas anhand des Romans »Die Narren sind auf unserer Seite«»HabtRead More
Nachspeise zum Exil in Paris Hazel Rosenstrauch zu Uwe Neumahr „Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940. Zuflucht und Widerstand“ Natürlich ist es ein Unterschied, ob Texte über Flucht und Exil kurz nach dem Krieg geschrieben wurden, von Menschen, die „dabei gewesen“ sind, ob Exilliteratur ab Mitte der 1980er Jahre neu herausgegeben wurde, meist von kleinen Verlagen, oder ob sich nun große Verlage und Bestseller-Autoren des Themas annehmen. Es gibt inzwischen einen Markt für Bücher über Verfolgung und Not – damals, vor knapp hundert Jahren. Vor vierzig Jahren gehörten noch MutRead More
Kakanische Abgründe Das Leben könnte so schön sein, so klar und sauber wie das Wasser des kleinen Badesees im Burgenland, wenn es keine Grundbesitzer gäbe, die es auf das Geld anderer abgesehen hätten. Denn für die zweihundert Ferienhäuschen rund um den künstlichen See – für die einen ein Paradies, für andere nur eine Ansammlung hässlicher Schuhschachteln – steht eine enorme Erhöhung der Pacht an. Kurz: Das Freizeitidyll der Eisenstädter ist bedroht. Aber nicht allein dadurch, auch ein Gasfeld, das unter dem See entdeckt wird, stört die vermeintliche Harmonie. Dieser Antikrimi,Read More
Nachrichten aus der Welt der Untoten Warum streben Menschen danach, unsterblich zu sein?Vielleicht ist die einfachste Antwort, dass bisher niemand verlässlich weiß, was nach dem Tod passiert. Himmel?Hölle?Oder einfach nichts? Wer es sich leisten kann, wie einst die Pharaonen, lässt Monumente errichten, die zumindest nach menschlichen Vorstellungen ewig an sie erinnern. Auch große künstlerische Werke schaffen es in die Unsterblichkeit, zumindest je nach Lage des Zeitgeistes, des Feuilletons und ihrer Apologeten, die sich auf Zweitverwertung spezialisiert haben. Andere haben das Pech, zu früh zu sterben, und das zweifelhafte Glück, alsRead More
Sprachliches Leuchtfeuer Muckle Flugga – eine auf den ersten Blick unwirtlich erscheinende Insel am allernördlichsten Zipfel Schottlands. Hier, wo die Shetland Inseln als „das Festland“ gelten, lebt ein bärbeißiger Leuchtturmwärter allein mit seinem jugendlichen Sohn. Früher gab es mehr Leben auf der Insel, mehrere Leuchtturmwärter und ihre Familien lebten hier. Nun hält allein noch das ungleiche Vater-Sohn-Gespann die Stellung. Aus Geldnot heraus vermietet der Leuchtturmwärter bisweilen widerwillig an zahlende Hausgäste, Vogelbeobachter und andere Einsamkeitssucher. Als der lebensmüde Dichter Firth sich hier einquartiert, hat dies unerwartete Auswirkungen auf das fragile emotionaleRead More
Das Unsichtbare in der Literatur Von „Requiem für einen Freund“ bis „Das Mädchen in Blau“: warum meine Romane metaphysische Thriller sind – Ein Laborbericht von Stefan Meetschen Mein Schreiben beginnt mit einer Idee: Mit ersten Figuren, einer ersten Handlungsskizze und wenigstens einem Bild, das mich fesselt, weil ich es noch nicht ganz verstehe, aber verstehen möchte. Dies alles fließt in ein erstes Treatment, das noch genug Raum für Überraschungen lässt. Das ist wichtig. Ohne Überraschungen würde ich mich nicht hinsetzen – Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat,Read More
Screamin‘ Jay Hawkins/ Bob Marley: I Shot the sheriff I shot the sheriff, but I did not shoot the deputy, no no no noI shot the sheriff, but I did not shoot the deputy, I’m tellin‘ you so All around in my home townThey are trying to track me downThey all say they want to bring me in guiltyFor the killing of a deputy, ahahahaFor the life of a deputy, but I say, ooh! I shot the sheriff, but I swear it was in self-defense, gotta protect myself you knowI shot the sheriff, but they say it was aRead More
Der Maikäfer, Direktor Haffenloher, Nscho-tschi und Karl Marx Eine Causerie zum Abschied von Mario Adorf – von Wolfgang J. Ruf Der erste Schauspieler, dem ich ganz persönlich begegnete, war Waldemar Leitgeb. Er war anlässlich des 50. Geburtstags von Adolf Hitler zum Staatsschauspieler ernannt worden – und behielt den Titel auch nach dem Kriegsende. Manchmal begegnet man ihm auch noch heute: etwa als Fürst Grigorij Orlow in dem berühmt-berüchtigen Fantasy-Film Münchhausen von Josef von Baky, der fünf Wochen nach der Kapitulation von Stalingrad in die Kinos kam. Für mich war dieserRead More