New York Dateline: Berlin, 1933—On a bitter cold morning in late January, the convicted criminal who incited a deadly insurrection was officially sworn to office as his country’s head of state. In his inaugural address, he pledged to restore national honor. Flash forward ninety-two years: Dateline: Washington, 2025—On a bitter cold morning in late January, the convicted criminal who incited a deadly insurrection was officially sworn to office as his country’s head of state. In his inaugural address, he pledged to restore national honor. Each fervent pledge—“Machen Sie Deutschland wieder
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69 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Carsten Klindt wuchs an der Nordsee auf und ist ausgebildeter Werbefotograf. Er wohnt seit über
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Eine Glosse John le Carré, dessen epochaler Roman von 1974, „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“, gerade in einer Neuübersetzung von Peter Torberg bei Ullstein erschienen ist, bezeichnete in seiner Korrespondenz (auch gerade erschienen: „Ein diskreter Spion. John le Carrés Briefe. Herausgegeben von Tim Cornwell. Ü. Peter Torberg, Ullstein) seinen Roman als „nur einen Krimi“, respektive „nur einen Thriller zwischendurch“. So was nenne ich Understatement, handelt sich doch um einen ungeheuer komplexen, vielschichtigen und literarisch brillanten Roman, der einer extrem aufmerksamen Lektüre bedarf, damit man als Leser nicht aus der Kurve fliegt
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It won’t happen again – David Lynch (1946–2025) Am 10. September 1991 hat sich mein Leben für immer verändert: Freitagabend, ich saß auf dem Sofa im Wohnzimmer meiner Eltern, hatte mir erkämpft, dass RTLplus laufen darf. Denn ich erwartete den Start einer neuen Krimiserie(sic!), über die ich in der Programmzeitschrift gelesen habe, die ich zu dieser Zeit stets sorgfältigst studiert habe. Dann ging es los: einige Töne, ein Vogel auf einem Baum. Ich war vom ersten Moment an gefangen: diese Klänge, diese Bilder, diese Schauspieler*innen und dieses Etwas, was ich
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David Lynch and the Beautiful Weirdness This isn’t something I’ve ever admitted to anyone, but David Lynch’s “Mulholland Drive” is the only time I walked out of a theater before the movie was over. Granted, there were extenuating circumstances. I hadn’t registered the movie’s runtime before heading in, and I had somewhere else I needed to be. The incongruous row of frat boys behind me kept cheering at odd moments, throwing off my concentration, and besides, I wasn’t in the right headspace at that time in my life to handle
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An der Kreuzung von Schlimm und Schlimmer Offiziell hat Florence „Florida“ Baum nur den Fluchtwagen gefahren. Dummerweise weiß ihre ehemalige Zellengenossin Diana Diosmary „Dios“ Sandoval, dass sie ihrem Kumpel die Brandbombe anzündete, mit der er einen Trailer samt zwei Drogenköchen hochgehen ließ. Im Gefängnis in Arizona nervt Dios sie nicht nur damit, dass sie ihr dies ständig unter die Nase reibt und auch sonst rumerzählt. „Drinnen wirst du Florida genannt. Wegen des Tons, in dem deine Haare gefärbt sind – gefängnisblond. Florence ist kein Name, den man hier trägt. Also
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Dem Teufelskreis entgehen – Joe Wilkins zeigt, wie tiefgründig poetisch Country Noir sein kann Eine Besprechung von Constanze Matthes. Es sind nicht die schlechtesten Autoren, deren erste Veröffentlichungen Gedichtbände sind. Joe Wilkins, der auf einer Schaf- und Heu-Ranch nördlich der Bull Mountains im östlichen Montana aufwuchs, hat deren vier vorzuweisen. Ihre Titel lauten »Thieve«, »When We Were Birds«, »Notes from the Journey Westward« und »Killing the Murnion Dogs«. Seine Autobiografie »The Mountain and the Fathers« (2013) seziert schonungslos und poetisch Mythen- und Männlichkeitsbilder im amerikanischen Westen und was es heißt, damit
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William T. Vollmann: Ideologien des Brennstoffzeitalters/ Die Fotos. Verlag Friends & Freunde, Berlin 2024. Querformat 300 x 240 Millimeter, Broschur, offene Fadenheftung. 468 Seiten, 70 Euro. – Verlagsinformationen hier. Ein Brief an die Generationen aus der Zukunft Zum ersten Band der deutschsprachigen Ausgabe der »Ideologien des Brennstoffzeitalters« – von Alf Mayer. How many times can a man turn his headAnd pretend that he just doesn’t see? The answer, my friend, is blowin′ in the wind The answer is blowin′ in the wind… (Bob Dylan, 1962) Und:You don’t need a weathermanTo
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