Sonja Hartl und Thomas Wörtche blicken je einzeln auf das Jahr 2025 und unterhalten sich im Podcast „Abweichendes Verhalten“ über das Krimi-Jahr 2025 ** ** Das Jahr, according to TW Natürlich nervt und stresst alles: Die Weltlage, die Politik, die Ökonomie, das Klima, die sozialen Verwerfungen, die ubiquitäre Empathielosigkeit, Antisemitismus, Rassismus, Misogynie, Queerfeindlichkeit und andere Malaisen, die einem den Alltag vermiesen. Jo. Jammern und Wehklagen jedoch, Angst und Panik allenthalben können einem auf den Keks gehen, zumal all das Gequieke meistens auch nicht interesselos ist. Deswegen hatte ich eigentlich vor,
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Wooden Boat Festival, Tasmanien, Barramundi, Regenbogenforelle oder Lachs, der Forgotten Highway und die Kinos Neuseelands Flug durch das Jahr, der Deutsche Presserat ist auch dabei – Von Alf Mayer (Hier nebenan gibt es dann noch etwas über Bücher und Filme aus 2025 sowie einen Nekrolog.) »Das Leben geht weiter. Als es erlaubt ist«, notierte ich mir einst mit 30 als Aphorismus von Karl Kraus. Nun, ich hätte mir nicht vorstellen können, dass eine Missbilligung der Sorgfaltspflicht und Recherchequalität einer meiner früheren Lieblingszeitungen durch den Deutschen Presserat einmal zu (m)einer Weihnachtsüberraschung
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National: Platz: Andreas Pflüger: Kälter (Suhrkamp) Platz: Zoran Drvenkar: Asa (Suhrkamp) Platz: Susanne Tägder: Die Farbe des Schattens (Tropen) International: Platz: Lavie Tidhar: Adama (Suhrkamp), deutsch von Conny Lösch Platz: Liz Moore: Der Gott des Waldes (C.H. Beck), deutsch von Cornelius Hartz Platz: Gustavo Faverón Patriau: Unten leben (Droschl), deutsch von Manfred Gmeiner Alle bei uns besprochen:Andreas Pflüger: Kälter – ein großes Interview von Alf MayerZroran Drvenkar: Asa – von Ulrich NollerSusanne Tägder: Die Farbe des Schattens – von Constanze Matthes und Tobias GohlisLavie Tidhar: Adama – von Tobias Gohlis
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Die Ministranten – Versuch über Altardienst und Alltag Von Alf Mayer & Georg Seeßlen (mit und ohne Ministrationshintergrund) ** ** Fumetti der sehr besonderen Art gaben Georg Seeßlen und Alf Mayer im Jahr 2025 den Anstoß zu diesem Essay – es wurde eher eine Expedition. „Kleine Rauchwölkchen“ meint der Begriff, mit dem in Italien der Sprechblasen wegen die Comics liebevoll benannt werden, auch die fotoromanzi gehören hier dazu. – Hier sind es Weihrauchwölkchen. Tief in die Abgründe der katholischen Kirche blicken die Fotoromane, die der Messdiener, Filmemacher und Schriftsteller Wenzel
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New York On the evening of December 17, 2025, the resident White House criminal* attempted to claim moral and governmental competence in a prime time television address that convinced virtually no one of its merit or import. Indeed, the speech failed to garner a single mention in the next morning’s print edition of the New York Times—a dearth of coverage that affirmed the journal’s front-page slogan from 1897 onward: “All the news that’s fit to print.” The roundly mocked and reviled speech was, at best, a thud of exhaustively familiar
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In Sachen Karl Anders – (M)Eine Beschwerde beim Deutschen Presserat Der Deutsche Presserat missbilligt, wie die »Frankfurter Rundschau« ihre eigene Geschichte darstellt und sie bis heute nicht gründlich selbst recherchiert – Von Alf Mayer Siehe auch: Karl Anders – Eine Recherche von Alf Mayer: Überblick Sie wollten es aussitzen. Einfach nicht beachten. Meine Anfragen um Stellungsnahme nicht beantworten. Meine Recherchen nicht zur Kenntnis nehmen oder sich damit auseinandersetzen. Sich taub und stumm stellen. Die Sache durch Nichtbefassung erledigen. Das, was man in Psychologie und Politik- und Geschichtswissenschaft Verdrängung nennt. Das,
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Wolfgang J. Ruf: Das Jahr 2025 – Ein unfrisierter Rückblick Zum Jahresbeginn 2025 grüßte ich Freunde und Bekannte mit diesen Worten von Johann Wolfgang Goethe: „Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“ Je älter ich werde, umso näher kommt mir dieser Klassiker in seiner Art und Weise, auf die Welt und aufs eigene Leben zu blicken. Im vergangenen Jahr begegnete er mir ein paar Mal ganz unverhofft. Am 7. Juni verstarb der große Theatermacher Claus Peymann. Geradezu blitzartig hatte ich die geschwungene Neonschrift mit diesen
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»Es ist an der Zeit, den Kampf mit der falschen Frontenstellung abzublasen« Plädoyer an die Hochkultur-Wächter, den ambitionierten Kriminalroman nicht mehr als Schund abzutun – Ein Essay von Karl Anders aus dem Jahr 1952 Erstmals digitalisiert bringen wir den Verächtern und Liebhabern der Kriminalliteratur einen Grundlagen-Text der Nachkriegszeit zur Kenntnis. Der Essay »Der Kriminalroman. Versuch einer Einordnung« von Karl Anders erschien im damals führenden Bibliothekars-Journal »Bücherei und Bildung“ Heft 5/6 1952. Den Sonderdruck davon, eine zwölfseitige lachsfarbene Broschüre, verteilte der Verleger Karl Anders wie ein Missionar. Als Hintergrund dazu gehört,
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