Soweit wir wissen, ist der Lyrikband „Offenes Meer“ die erste umfangreiche deutsche Übersetzung aus dem Tagalog – eine der Hauptsprachen der Philippinen – ins Deutsche. Wie übersetzt man aus einer Sprache, zu der es kein verwendbares Wörterbuch gibt? Wie lesen wir Gedichte aus den Philippinen? Und wie können wir mehr Literatur von den Philippinen kennenlernen? Darüber spricht Sonja Hartl mit der Übersetzerin Annette Hug und der Journalistin Katharina Borchardt in der aktuellen Folge von „Auf Weltempfang“. Anhören lässt sie sich unter diesem Link, bei Spotify und allen gängigen Podcatchern.
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Petra Ivanov: KRYO – Die Verheißung (Trilogie Band 1). Unionsverlag Zürich, August 2023. 352 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro.Petra Ivanov: KYRO – Die Versuchung (Trilogie Band 2). Unionsverlag Zürich, Februar 2024. 320 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro.Petra Ivanov: KRYO – Die Verfehlung (Trilogie Band 3). Unionsverlag Zürich, August 2024. 320 Seiten, Englische Broschur, 19 Euro. »Mit den Konsequenzen werden wir leben müssen« Ein Interview mit Petra Ivanov zu ihrer Science-Thriller-Trologie – von Alf Mayer »Wir experimentieren mit uns,wie wir es uns mit keinem Tiere erlauben würden,und schlitzen uns vergnügt und neugierigdie
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Gambling Lady – Von Ulrich Roski Sie lehnt jeden Abend ab sieben am Tresen der Nachtbar,doch sie ist durchaus achtbar sehr verspielt und naiv.Sie hat ihre herrlichen Pläne im Glücksspiel begraben,es ging immer um Knaben und es ging meistens schief.Schon in der Kindheit verspielte sie ihren Freund Edgar,obwohl er sehr nett war, beim Siebzehnundvierdie andere nahm den Eddy und so blieb ihr nur der TeddyShe’s a gambling Lady sie hatte nie besonders viel, doch alles setzt sie aufs Spiel. Mit sechzehn riss sie mit ’ner andern um den gleichen Freund
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Bruder Jakob 1 bild / 100 worte Rund um die Milchstraße rast die Sonne mit einer Geschwindigkeit von 220 km/Sekunde, und wir auf unserem blauen Planeten rasen mit. Stillstand ist nicht. Die Knie wippen, Köpfe brodeln. Morgens blühen die Prunkwinden eifrig der rasenden Sonne entgegen, hellblaue, dunkelblaue Kelche, in die Bienen und Hummeln schlüpfen. Glockentürme geben digital die Viertelstunden kund. Bimbam, bimbam. Bruder Jakob bleibt weiter liegen. Ein Genießer und Faulpelz, dieser Frère, von dem sich in mehreren Sprachen kanonisieren lässt. Was tut er wohl im Winter? Schaut durch sein
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Editorial zum Special »Thomas Wörtche 70« Jetzt ist es tatsächlich doch beinahe eine Festschrift geworden. Das hat er davon. Wir sind 100 Gratulatinnen und Gratulanten zu seinem runden Geburtstag am 2. August 2024. Seinen nun Siebzig lässt das noch Luft nach oben. Unser »Special Thomas Wörtche 70« – für das ich mich bei Anna Hoffmann, Sonja Hartl, Claudia Denker, Winfried Hörning von Suhrkamp, Luciens Leitess vom Unionsverlag, Frank Nowatzki von Pulp Master, Ekkehard Faude vom Libelle Verlag, Jochen Schmoldt vom Plärrer, Jan Christian Schmidt von kaliber.38 und überhaupt bei allen
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Einige Bausteine, kompiliert von Alf Mayer Thomas Wörtche (tw), geb. 1954. Schreibt für sehr unterschiedliche Blätter, arbeitet für die eine oder andere Sendeanstalt, lehrt hin und wieder an Universitäten, notierte das „Krimi-Jahrbuch 1990“ lakonisch über seinen Mitherausgeber. „Promotion 1987 an der Universität Konstanz. Seit 1984 freier Publizist bei Print, Radio und Online-Medien. Beschäftigt sich mit Musik, Literatur und Bildern, mit starkem Akzent auf Kriminalliteratur. Tummelt sich gerne zwischen Wissenschaft & Boulevard“, hieß es 2010 in Cicero. TW hat einen Eintrag bei Wikipedia, der aber umreißt den Literaturwissenschaftler, Kritiker, Publizisten, Kolumnisten,
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The First Time I Met Thomaschen I met Thomas Wörtche in 1990 at Semana Negra (Black Week), the yearly gathering of international crime novelists, editors, and publishers in Gijón, Spain. The gathering still goes strong, thanks to the fraternal spirit of its founding organizer, the legendary author-journalist-political activist Paco Ignacio Taibo II of Mexico City. New to the scene of crime literature, I quicky accepted Señor Taibo’s invitation to Gijón, seeing it as a golden opportunity to meet colleagues beyond the clubby boundaries of my own New York City. What
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Manchmal erfahre ich es später … Ein Mittwoch im Juni 2024, Schöneberg, Studio 24. Dort findet alle zwei Monate der Krimi-Talk statt, den ich mit Thomas mache. Und an diesem Abend sagte er einen der schönsten Sätze, den er jemals zu mir gesagt hat: „So etwas habe ich noch nie gelesen!“. Gemeint war Megan Abbotts „Wage es nur!“ (Ü: Karen Gerwig), den Cheerleader-Kriminalroman, den ich an dem Abend vorgeschlagen und vorgestellt habe. Und dass ich das von ihm höre, der gefühlt alles gelesen hat und alles kennt, was irgendwie mit
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