** ** Warum der Widerstandskämpfer Karl Anders bei der »Frankfurter Rundschau« totgeschwiegen wird (Teil 7) – Eine Recherche von Alf Mayer in mehreren Teilen. Siehe auch:Hier nebenan die Auflösung des Falls: (8) Auch du, Brutus: Wie es zur Entsorgung von Karl Anders kam. 1. August 1957 – Der Tag, an dem sich die »Frankfurter Rundschau« eine historische Last aufbürdete.sowie(7) Der Artikel, den Sie gerade lesen(6) 80 Jahre ‹Frankfurter Rundschau› – und ein Riesenproblem(5) Die »Rundschau« im Jahr 1955, fern wie der Mars(4) Buch mit Leerstellen: »80 Jahre Frankfurter Rundschau«(3) Alf
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Geschichte ist das Ergebnis von Macht Michel-Rolph Trouillot: Vergangenheit verschweigen. Macht und die Produktion von Geschichte (Silencing the Past. Power and the Production of History, 1995). Aus dem Englischen von Michael Schiffmann, mit einem Vorwort von Hazel V. Carby. Alexander Verlag, Berlin 2025. Fadenheftung, Schutzumschlag, gebunden. 280 Seiten, 35 Euro. Wie entstehen historische Narrative? Warum bleiben bestimmte Teile der Geschichte in Erinnerung, während andere in Vergessenheit geraten? Wer entscheidet, was dokumentiert und was ausgelassen wird? Der haitianische Anthropologe Michel-Rolph Trouillot untersucht, wie Machtdynamiken, oft unsichtbar, die Geschichtsschreibung beeinflussen und das kollektive
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Hassaine: erzählerische Transparenz Lilia Hassaine: Tödliche Transparenz (Panorama, 2023). Aus dem Französischen von Anne Thomas. Lenos Verlag, Basel 2025. 250 Seiten, 26 Euro. Zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung bei Gallimard ist Lilia Hassaines Zukunftsthriller „Tödliche Transparenz“ vor kurzem in deutscher Sprache erschienen. Endlich. Denn Hassaines insgesamt dritter Roman ist nicht nur in erzählerischer Hinsicht eine Wucht, sondern kann auch mit Blick auf die dargestellte Geschichte überzeugen, indem er eine dystopische Welt Frankreichs Anno 2049 skizziert, die ins Abnormale und Absurde abdriftet, obwohl anfangs das Gegenteil angepeilt wurde. Also eine gesellschaftliche
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Der Jazz, die Stadt und die Drogen Jazztrompeter will Clyde Morton als junger Mann werden. Im September 1936 nimmt er seinen Trompetenkoffer und steigt in Meachum, Alabama, in den Zug nach New York City. Wo er gleich in den Stadtteil Harlem geht, ins „Zentrum des afro-amerikanischen Universums“. Beim Vorspielen im Club „Mr. O’s“ ist das Verdikt hart und direkt: Null Talent, bescheinigt ihm der Bandleader und Bassist Pork Chop Bradley. Doch der Musiker, der Clydes bester Freund werden soll, macht ihn mit „Mary Warner“ bekannt: Marihuana, „das Elixier der Kreativität“,
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Serienkiller in Hochglanz-Idylle „Die Frau des Serienkillers“, „Die Tochter des Serienkillers“, „Die Schwester des Serienkillers“,“– die Titel zeigen es schon: Nicht nur ist der Serienkiller zurück, dieses Mal bringt er Familienangehörige mit. Was hinter diesem Trend in der Kriminalliteratur steckt, hat sich Sonja Hartl angesehen. Der Serienkiller ist zurück. Klar, er war niemals wirklich weg, aber seit einigen Jahren beobachte ich, dass es immer mehr Serienkiller-Erzählungen gibt und sie kommen in anderem Gewand daher: Mit stärkerer Konzentration auf die Opfer beispielsweise, auch wird die Rolle der Polizei anders dargestellt. Dazu
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