Geschrieben am 1. April 2026 von für Crimemag, CrimeMag April 2026

Susan Madsen: Anschau-Abenteuer – Folge 21

Liebes CrimeMag-Publikum,

hier präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in dieser Ausgabe – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Für uns liefert sie „Anschau-Abenteuer“,

Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken. 

Ihr Motto stammt von H.C. Andersen: »Alles, was man anschaut, kann zu einem Abenteuer werden, und aus allem, was man berührt, kann man eine Geschichte machen!«

Zu Folge 1Folge 2Folge 3Folge 4Folge 5Folge 6Folge 7Folge 8Folge 9Folge 10Folge 11Folge 12Folge 13Folge 14, Folge 15, Folge 16, Folge 17, Folge 18, Folge 19 und Folge 20. In unseren Highlights 2025 finden Sie als Extra zusätzlich (in Worten: zwölf) 12 Anschau-Abenteuer am Stück.

Eine erste längere „Wahre Geschichte“ gab es in unserem Jahresrückblick 2023 hier.

Im Juli 2024 hatten wir eine PremiereSusan Madsen als Autorin – mit zehn wahren Geschichten aus ihrer Kindheit. Fortsetzung dann mit Folge 2, Folge 3, Folge 4, Folge 5 und im Oktober 2025 mit Folge 6. Da war schon ein Verlag gefunden. Wir freuen uns wie Schneekönige mit der Autorin.

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Hier ihr Buch:
Susan Madsen: Wahre Geschichten über unechte Kinder. etcetera press berlin, erscheint voraussichtlich im November 2025. Hardcover, ca. 128 Seiten, 18 Euro. ISBN 978-3-949792-34-2. – Internetseite des Verlags.
Vorbestellungen unter: www.etceterapressberlin.com

Die erste Auflage ist schon ausverkauft. Vorbestellungen für die zweite werden angenommen.

Unsere Autorin, die Poetin Ulrike Schrimpf dazu:

Kuck mal, liebe Susan, das ist Anton, er steht seit ungefähr hundert Jahren auf dem Dachboden der Augsburger Wohnung, in der wir noch nicht so lange leben. Als ich dein Buch in den Händen hielt, dachte ich sofort, ihr passt zusammen. Der Großvater unseres Vermieters studierte mit Hilfe von Anton Medizin. Ich habe ein bisschen Angst vor ihm, muss mich jedes Mal überwinden, zu ihm zu gehen, und meinen Kindern geht es ähnlich. Aber ich mag Anton auch, will ihn nicht entfernen, was zudem nicht geht, denn unser Vermieter hängt an ihm. Abgesehen davon habe ich keine Ahnung, wo und wie man ein echtes Skelett entsorgt?

Liebe Susan, ich habe dich hier als Fotografin kennen gelernt mit dem eindruckvollsten Portrait, das ich jemals gesehen habe, und mit deinen kompromisslosen, unverkennbaren Schwarz-Weiß-Fotografien, die immer schon unmittelbar zu mir sprechen. Sie sind ausgefallen, minimalistisch und kühn. Witzig, traurig und direkt. Echt. Es war mir dann eine Ehre und helle Freude, dass du bei meinem Kunstprojekt TARA mitgemacht hast und ihm das Titelbild geschenkt hast. Ich liebe es.

So wie du fotografierst, schreibst du auch, habe ich jetzt festgestellt, mit einem haargenauen Gespür dafür, was du sagst und was du verschweigst, was du wie in Frage stellst, was du lustig wirken lässt, das einem auf den zweiten Blick in die Magengrube fährt. „Wahre Geschichten über unechte Kinder“ sind Fotografien und Prosatexte, 2025 in der Etcetera Press von Erec Schumacher erschienen. Sie erzählen von Sagbarem und Unsagbarem, berührend und schockierend, von einer fremden und nahen, heftigen Kindheit in Dänemark und so viel mehr. Ich danke dir für dieses außergewöhnliche Buch.

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