„Das Buch war ich meinem Vater schuldig“ Der tasmanische Autor Richard Flanagan hat ein Buch mit höchster Aktualität vorgelegt: Die Rolle deutsch-jüdisch-ungarischer Atomphysiker auf beiden Seiten des Atlantiks für die Entwicklung der ersten Atombombe durch die US-Militärs, die 1945 dann das japanische Hiroshima auslöschte. Dort in der Nähe saß Flanagans Vater in einem Kriegsgefangenen-Camp. Eingebettet in die Familiengeschichte des Tasmaniers und frühen Umweltschützers ist die Frage: Gibt es bei den gegenwärtigen politischen Forderungen nach einer neuen Atombewaffung Deutschlands und Europas kein Erinnern an das Leid der japanischen Nuklear-Opfer? – Von Sebastian
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»Ein hochaktuelles Buch, gerade zur rechten Zeit …« Robert Zion im Interview mit Alf Mayer zu seinem Buch über den Noir Western Robert Zion: Auf dem Pfad der Verlorenen. Der Noir Western, 1943–1971. Werkausgabe Band 4. Verlag Robert Zion, BoD 2024. Paperback, 339 Abbildungen, davon 201 in Farbe, Fotomatt Papier 120g. 296 Seiten, 39,99 Euro. ISBN 978-3-7583-5101-3, hier direkt beim Verlag zu bestellen. Zur Website von Robert Zion geht es hier. (AM) Es ist für mich das Filmbuch des Jahres 2024 – Hans Helmut Prinzler, der sein ganzes Berufsleben lang
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Robert Zion über LAST OF THE COMANCHES (DÜRSTENDE LIPPEN) und A TIME FOR DYING (ZEIT ZUM STERBEN) Mit freundlicher Genehmigung des Autors hier zwei Textauszüge aus: Robert Zion: Auf dem Pfad der Verlorenen. Der Noir Western, 1943–1971. Werkausgabe Band 4. Verlag Robert Zion, BoD 2024. Paperback, 339 Abbildungen, davon 201 in Farbe, Fotomatt Papier 120g. 296 Seiten, 39,99 Euro. ISBN 978-3-7583-5101-3, hier direkt beim Verlag zu bestellen. LAST OF THE COMANCHES (DÜRSTENDE LIPPEN, André de Toth, 1953) Zwar ordnet David Meuel in „Darkness on the Range“ auch André de Toths
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Nicht nur zu Thomas Knüwer und „Das Haus in dem Gudelia stirbt“ Aus zeitlicher Distanz gesehen, ruckeln sich die Dinge manchmal anders als gedacht zurecht. Man sieht klarer. Vor nunmehr fast zwanzig Jahren erschien einer der irrationalsten Bucherfolge der neueren Zeit – Andrea Maria Schenkels „Tannöd“ (Nautilus, 2006). Eine finstere, bösartige Geschichte aus der Steinpfalz, der Gegend um Regensburg. Der kleine, millionenfach verkaufte (Startauflage damals 1000, wenn ich mich recht erinnere) Roman wirkte wie ein Booster für den allmählich aufkommenden „Regio-Krimi“. Auch wenn die Autorin danach mehr und mehr als
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Thomas Barfuss: Mordslandschaften. Der Krimi in Graubünden. Herausgegeben vom Institut für Kulturforschung Graubünden. Chronos Verlag, Zürich 2024. 312 Seiten, 79 Farbabbildungen, 29 CHF/ 29 Euro. (AM) Eine Ehrenrettung des Regionalkrimis, eine mustergültige, mit großem Vergnügen zu lesende Studie der Kriminalliteratur aus und in Graubünden, ein sorgfältig und mit viel Sachverstand, Erkenntnisinteresse, Lust und Liebe gemachtes, gestaltetes und ins Haptische gebrachtes Buch, das ist dieser exzellente Band aus dem Zürcher Chronos Verlag, der viel Aufmerksamkeit – und ja vielleicht auch Nachahmung – verdient. Eine ausführliche Besprechung folgt in unserer Dezemberausgabe. Hier
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