
Helmut Ziegler: Endlich wieder Gitarre geübt …
1. Der hirnrissigste Plan?
Vier Bücher in einem Jahr veröffentlichen zu wollen. Es wurden dann auch nur drei. Zwei davon, wer denn mag, gibt es hier und hier.
2. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin nicht sicher: Zählt Sparring ohne Helm?
3a. Zugenommen?
Wenig. Wenn, dann Muskelmasse. Das Bindegewebe am Bauch sieht das jedoch anders.
3b.Haare kürzer?
Ich will ja, aber die Frau …
3c. Mehr Geld?
Siehe Frage 14.
3d. Sparsamer geworden?
Im Alter, heißt es, sinkt Bedürftigkeit. Aber: nein.
4. Die teuerste Anschaffung?
Neues MacBook.
5. Das leckerste Essen?
Shoyu mit kaschubischen Pfifferlingen, Onsen-Ei und vier Tigergarnelen in der Łąka Bar in Gdańsk
6a. Fünf beeindruckende neue Bücher?
- Rita Bullwinkel: »Schlaglicht« (Aufbau, Übersetzung: Christiane Neudecker – Anm. d. Red.: Siehe auch, noch vor Erscheinen schon bei uns: Volltreffer im Boxring, CulturMag Juli 2024. Das Buch wurde dann 2024 zur am besten rezensierten Neuerscheinung in den USA.)
- Charly Hübner: »Wenn Du wüsstest, was ich weiß …« (Suhrkamp)
Ein Schriftsteller, bei dem ich immer wieder lande, wegen des sperrigen Deutsch und da ich ihn nie ganz verstehe: Uwe Johnson. Charly Hübner, der ihn für den größten Autoren des 20. Jahrhunderts hält, erklärt ihn.
- Miranda July: »Auf allen Vieren« (Kiepenheuer & Witsch, Übersetzung: Stefanie Jacobs)
Eine Frau kurz vor den Wechseljahren dreht toll durch – eine Feier des weiblichen Körpers, der heimlichen Sehnsüchte, der Kunst der Renovierung sowie ein Aufflackern der gelungenen Utopie.
- Jake Lamar: »Das schwarze Chamäleon« (Edition Nautilus, Übersetzung: Robert Brack)
Ausgerechnet ein Dozent für »Creative Non-Fiction«, als Journalist wegen Fake News aufgeflogen, ist der Erzähler in einem Thriller um Lust und Liebe, Campus und Karriere, Peinlichkeiten und Politik. Sehr lustig, sehr spannend und sehr clever.
- Colson Whitehead: »Die Intuitionistin« (Hanser, Übersetzung: Henning Ahrens)
Die Schwarze Lila Mae checkt in den 1950ern die Sicherheit von Fahrstühlen, Symbol des Aufstiegs, intuitiv besser ein als weiße Techniker, die jede Schraube prüfen. Dann stürzt einer ab – und etwas beginnt, was Treibjagd, SF, Whodunnit und Kritik an allem Binären ist.
6b. Drei alte?
- James Blish: »Der Gewissensfall« (Heyne, Übersetzung: Walter Brumm)
SF-Klassiker um einen paradiesischen Planeten, nur ohne Gott. Den katholischen Priester, Teil einer Expedition, verstört das. Er hält den Planeten für eine Schöpfung des Teufels, weshalb er der Häresie angeklagt wird, als er mit einem Echsen-Ei als Geschenk auf die Erde zurückkommt. Spoiler: Geht alles nicht gut aus.
- Vincenco Cerami: »Ein ganz normaler Bürger« (Alexander Verlag, Übersetzung: Esther Hansen)
Ein Bauernsohn wird Beamter und tritt den Freimaurern bei, um seinem Sohn eine Karriere zu ermöglichen. Doch der wird versehentlich erschossen – und der Vater vom Opfer zum Henker. Dieser »ungut aktuelle« (Deutschlandfunk Kultur) Roman erzählte bereits 1976 in sachlicher Prosa, was folgt, wenn Kleinbürger das Andere ablehnen. - Simon Van Booy: »The Presence of Absence« (Godine)
Ein Todkranker, alt genug, um zu glauben, er sei nicht alt, zählt rührend sein Leben runter. Dabei manipuliert er die Leserschaft zu willigen Zeugen und versteht seinen Bericht als Landkarte, die zu einem Ort führt, der nicht auf der Karte ist. Des Merkens würdig.
6c. Ein Comic?
Maren Amini: »Ahmadjan und der Wiedehopf« (Carlsen)
Ahmadjan ist ein junger Mann aus Afghanistan, der in den 1970ern nach Hamburg kommt. Seine Biografie erzählt dessen Tochter, die Illustratorin Maren Amini, als Graphic Novel mit Hilfe eines Wiedehopfs entlang einer alten persischen Sage, »Die Konferenz der Vögel« von Fariduddin Attar. Aminis Zeichenstil erinnert ein wenig an Sempé, was das Epos zu einer bittersüßen Geschichte von Kunst und Krieg und diversen Kulturen macht, das aber lustig leichtfüßig dahergetupft kommt.
7a. Fünf ergreifende Filme?
- American Fiction (Amazon Prime, Buch und Regie: Cord Jefferson, nach dem Roman »Erschütterung« von Percival Everett, mit Jeffrey Wright u.a.)
Am Anfang steht das Wort Nigger an der Tafel. Eine woke weiße Studentin mit blau gefärbten Haaren ist entsetzt. Ihr schwarzer Literaturprofessor mit dem Spitznamen Monk sagt: »Ich bin drüber hinweggekommen, sie schaffen das auch.« Er wird suspendiert und schreibt frustriert einen Blaxploitation-Krimi. Danach geht’s rund.
- Emilia Perez (Buch und Regie: Jacques Audiard, mit Karla Sofia Gascón, Zoe Saldana)
Ein mexikanischer Gangsterboss, der sein Leben hinter sich lassen und als Frau neu beginnen will. Erzählt als Musical, wo die gesellschaftliche Anklage – Industriebosse, korrupte Politiker etc., you name it – im roten Samtanzug auf dem Tisch getanzt wird. Genau mein Humor.
- Konklave (Regie: Edward Berger, Buch: Peter Straughan, nach dem Roman von Robert Harris, mit Ralph Fiennes, Stanley Tucci, John Lithgow)
Der Papst ist tot, der Heilige Stuhl vakant – und die Grabenkämpfe um die Nachfolge beginnen. Blick in eine desaströse Männerwelt, als Kammerspiel bildstark inszeniert und so gut, dass Katholiken meinten, einen Faktencheck liefern zu müssen.
- Love Lies Bleeding (Buch und Regie: Rose Glass, Co-Drehbuch: Weronika Tofilska:, mit Kristen Stewart, Katy O’Brian, Ed Harris)
Weirder Liebes-Thriller um eine Bodybuilderin und eine Fitnessstudio-Managerin, deren Vater der Boss in einer Kleinstadt ist, die auch in „Breaking Bad« stehen könnte. John Waters meinte es als Kompliment, als er sagte, Russ Meyer hätte diesen Film gemacht, wäre er »eine lesbische, intellektuelle, steroidabhängige Person gewesen.«
- The Zone Of Interest (Buch und Regie: Jonathan Glaszer, mit Sandra Hüller, Christian Friedel)
Das Glück der heilen, teutonischen Kommandanten-Familie im KZ Auschwitz, biestig nüchtern dargestellt in seiner ganzen Banalität. Mit dem Twist, dass das Böse umso böser wird, als dass es nicht gezeigt wird, aber auf jedem Bild zu sehen ist.
7b. Drei Serien?
- Baby Reindeer (Netflix)
Man mag niemanden in dieser Serie. Weder den antriebsarmen Comedian noch die verzweifelte Stalkerin noch den missbrauchenden Mentoren. Nicht einmal sich selbst, wie man an Fremdscham überlaufend an dieser Mischung aus Therapie und True Crime klebt.
- Die schwarzen Schmetterlinge (Arte)
Ein gescheiterter Autor soll ein Memoir verfassen. Dessen Auftraggeber outet sich gleich mal als Serienkiller – allerdings morde er aus Prinzip nur im Urlaub. Was aber nicht stimmt. Twistreicher Gore-Spaß mit überbelichteter 70er-Jahre-Ästhetik. Dürfte Jean-Patrick Manchette gefallen.
- Die Zweiflers (ARD)
Eine jüdische Familie, drei Generationen, ihr fiktives Delikatessen-Imperium in Frankfurt – und Konflikte en masse. Was diese Serie über viele öde Verwandtschafts-Epen hinaushebt, ist die Tatsache, dass man mit allen mitfiebert, vom Patriarchen mit Dreck am Stecken, der hysterischen Mutter bis zur angeheirateten schwarzen Schwiegertochter, die nicht will, dass ihr Baby beschnitten wird.

Slow Horses (Apple +) läuft derweil auch in Staffel Vier auf gleichbleibend hohem Niveau. Ist ja nicht selbstverständlich.
8. Die besten fünf neuen Songs?
- Sio & Atmos Blaq: »Abandonment Issues«
- Dexys: »Dance With Me«
- Nubya Garcia: »Triumphance«
- Saigon Soul Revival: »Bói Hoa«
- Soap & Skin: »Girl Loves Me«
9. Das schönste Konzert?
Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs (Gadendorfer Krug, Gadendorf)
10. Die tollsten Bilder?
Gibt es Banaleres, als an Blumen das Werden und, vor allem, Vergehen der Natur darzustellen?
Und dennoch: Kathrin Linkersdorffs »Works« (Phoxxi, Hamburg) zeigte fotografierte getrocknete Tulpen, gebleicht in Lösungsmittel und Bakterien ausgesetzt. High-Tech Wabi-Sabi.
Außerdem: Klara Schoell fängt abstrakt an, bis sich etwas konkretes ergibt. Irgendwie bleibt es stets kubistisch – und dennoch erwächst daraus etwas. In diesem Fall meine Lieblingsblume: die Distel.

www.galerie-rieck.de/kunst/kuenstlerseite-klara-schoell/
11. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meiner Frau natürlich.
12. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Meiner Frau natürlich.
13. Vorherrschendes Gefühl?
Überfordert von eher unfreundlichen Forderungen an mich selbst. Sehr angenehm, wenn die wieder verfliegen.
14. Zum ersten Mal getan?
Rente beantragt und in die Gemeinschaft privilegierter Pensionäre aufgenommen worden. In die Stadt Wrocław verliebt.
15. 2024 nach langer Zeit wieder getan?
Anke Gröners Blog aufgerufen, mich gefreut, was in einem Leben alles so auf den Kopf gestellt und besser werden kann – und gleich das Konzept ihres Jahresrückblicks für mich, hüstel, abgewandelt. Im Ballett gewesen, in der Berliner Volksbühne, erneut beeindruckt von der Körperlichkeit und genervt von der Pädagogik, so dass ich den Titel verdrängt habe (und zu faul zum Googeln war). Ach ja und endlich wieder Gitarre geübt, einige Grundakkorde sitzen inzwischen so, dass es keine 90 Sekunden mehr braucht, um die Finger richtig zu setzen.
16. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Aktivierte Arthrose. Dass mich so viel Neues an Altes erinnert. Sowieso und überhaupt: Das ungebremste weitere starke Aufkommen rechter Zerstörer.
17. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich will niemanden überzeugen. Obwohl … vermutlich wäre es schon aus Trotz hilfreich, mich selbst davon zu überzeugen, dass 2025 besser wird.
18. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
49 Ratschläge für die nächsten 50 Jahre.
19. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Total Hip Replacement. Jetzt nicht die OP, sondern das Konzert der dänischen Reggae-Jazz-Kombo im Hamburger Birdland, eingepfercht in einen Tross enthusiastischer und feierfreudiger Fans aus Århus.
20. Das reichste Zitat?
»Der Mensch, der sich einem anderen gegenüber für überlegen, unterlegen oder selbst für gleichwertig hält, begreift die Wirklichkeit nicht.«
Buddhistische Sutra, von Emmanuel Carrère in seinem Buch »Yoga« erwähnt.
21. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
»Ich muss mich doch bei Dir bedanken.« Ein zehnjähriger Grundschüler nach unserer Stunde Lese-Training.
22. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Kein Satz, eine Umarmung. Eine lange, eine sehr lange.
23. Was 2024 gelernt?
Puh. Dass die Mühen der Ebene das Gegenteil von Glamour sind (wieder einmal, zum x-ten Mal vermutlich). Dass das, was man im Internet postet, egal ist, weshalb man es auch lassen kann – oder gerade machen. Wieviel Spaß es macht, in guter Verfassung zu sein.
24. 2024 war in einem Wort …?
… zerrissen.
Helmut Ziegler, 1958 geboren, lebt in Hamburg. Zu seinen Veröffentlichungen zählen der Roman »Peng – der Penguin«, die Zitat-Sammlung »Die schönsten Film-Weisheiten« (Bd. I bis III) sowie der Genre-Klassiker »Brüste – das Buch«. Außerdem ist er Ko-Kurator des Hamburger LitLab, die von ihm herausgegebene Anthologie »LitLab rocks – Texte aus dem Literaturlabor« erschien 2024. Im selben Jahr veröffentlichte er außerdem den Yoga-Thriller »Herabschauender Tod«
Website: www.ha-zett.de

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Späte Anerkennung
Eine unveröffentlichte Kurzgeschichte von Miron Zownir
Teddy Ionesco war nie ein Glückspilz gewesen und mit dem bisschen Talent, das er früher einmal besaß, war es schon lange im Eimer. Zum Schreiben fehlte ihm immer mehr die Geduld und wenn er was Neues plante, schrieb er bloß noch von seinen alten Gedichten ab. Er hatte immer auf die falschen Karten gesetzt und fühlte sich nicht in der Lage, noch länger auf seinen Durchbruch zu warten. Am liebsten hätte er sich wie Salinger vor allen gedrückt und über seinen Erfolg aufgeregt. Ganze 160 läppische Seiten, für die er unsterblich wurde. Soviel hatte Teddy in seinen besten Zeiten in einer Woche heruntergerockt. Außer dem „Fänger im Roggen“ hatte Salinger nie etwas Bemerkenswertes geschrieben. Teddy konnte nicht nachvollziehen, warum ein Psycho wie Marc David Chapman wegen dem harmlosen Schmöker John Lennon ausgelöscht hatte. Er hätte es eher verstanden, wenn man sich wegen seiner Gedichte aufgehängt hätte. Aber dafür hätte sie erst einmal einer drucken und lesen müssen.
„Ich hätte mich besser mit meiner Ex ausgesöhnt und von der Erbschaft ihrer Eltern gelebt“, dachte Teddy verstimmt.
Aber im Nachhinein war man immer schlauer und sie hätte ihn eh nicht zurückgenommen.
Er bekam Depressionen und legte sich wieder aufs Bett.
Was hatte er alles verpasst?
Was hatte er alles erreichen wollen?
Was hatte er vorzuweisen?
Als ihn auf dem Höhepunkt seiner Verzweiflung Chester M. sein alter Verlegerfeind anrief, der ihn schon 20 X abgelehnt hatte, wurde er neugierig.
„Yeah?“
„Ich hab gehört, du sollst wieder schreiben, Ted.“
„Yeah?“
„Ich dachte …ähm…vielleicht ist was dabei. Ich hab einen neuen Verlag aufgemacht.“
„Oh yeah?“
„Neues Modell. Ich hab keinen Bock mehr auf die alten, seichten Kamellen. Mir fehlt bei dem jungen Gemüse der Mut und den Etablierten bin ich zu unbequem.“
„Yeah?“
„Du weißt, dass ich der Einzige bin, der konsequent auf neue Stimmen setzt.“
„Yeah? Warum rufst du dann mich an?“
„Ich dachte die Zeit ist jetzt reif für dich, Teddy.“
„Oh yeah?“
„Ich weiß wie viel du geschrieben hast und du hast noch nie was veröffentlicht.“
„Yeah“, sagte Teddy. „Warum willst du dann jetzt was Neues von mir?“
„Du bist so lange erfolglos und noch immer dabei, das hat mich beeindruckt.“
„Was ist mit den Gedichten von früher?“
„Die sind zu alt, so etwas liest keiner mehr.“
„Aber damals waren sie neu. Ich hätte es schaffen können.“
„Du kannst es immer noch schaffen“
„Scheiße, du weißt dass ich gut war. Der Beste. Besser als der ganze Mist, den du jemals gedruckt hast.“
„Kann sein“, sagte Chester. „Aber ich hab gehört, du hättest wieder was neues geschrieben.“
„Von wem?“
„Von…ähm…diesem Rapper, den man jetzt überall hört.“
„Ich hör keinen Rap. Ich hab noch nicht mal ein Radio.“
„Ist ein alter Kumpel von dir. Ihr wart zusammen im Knast.“
„Fucking No Dice? Hat die Schwuchtel Karriere gemacht?“
„Und wie. Er sagt, du wärst spitze.“
„Yeah“, sagte Teddy. „Vielleicht war ich wirklich mal spitze, aber das ist lange vorbei. Ich bin nicht mehr spitze.“
„Komm trotzdem vorbei. Vielleicht bist du besser als du beurteilen kannst.“
„Yeah“, sagte Teddy, „ Du musst es ja wissen.“
Er legte den Hörer auf und als er zehn Sekunden später wieder das Telefon klingeln hörte, fiel ihm ein, dass er vergessen hatte, nach der Adresse zu fragen. Aber bevor er sich von Chester sagen ließ, dass er besser war als er sich fühlte, zog er sich an und ging in die Kneipe.
Späte Anerkennung ist meinem gleichnamigen Kurzgeschichten-Band „Späte Anerkennung“ entnommen. Hat noch kein Verleger, auch noch nicht Thomas gesehen. Irgendwann meinte er, Kurzgeschichten ließen sich nicht verkaufen und ich habe sie außer meiner Partnerin Nico noch niemanden gezeigt. Ebenso wenig wie „Erste Liebe“, die Tommy Geschichten.

Anm. d. Red.: TW zu Miron Zownirs Fotoband »Istanbul«. 2024 gab es in London, Köln, Paris und Rom in der GALERIE BENE TASCHEN eine Gruppenshow, in der Miron vertreten war. Im September 2024 erschien bei 89books der Band MIRON ZOWNIR – QUADERNO PALERMO.
Seine Website: www.mironzownir.com






























