Die Krimibestenliste Mai 2026 von Deutschlandfunk Kultur mit den zehn besten Kriminalromanen des Monats ist seit Freitag 8.5. mit sechs neu hinzugekommenen Titeln öffentlich. Unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/rezensionen-des-monats finden Sie den Link zur Krimibestenliste sowie Rezensionen zu einzelnen Kriminalromanen der Liste – als Audio und nachzulesen als PDF. Ausgewählte Titel der aktuellen Liste – in der Regel die Neueinstiege – werden Freitagmorgens bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Studio 9” vorgestellt. Einen Überblick über die zehn besten Krimis des Jahres 2025 finden Sie hier bei uns sowie auf Recoil und bei DeutschlandfunkRead More
Herzlich willkommen! Es grünt und sprießt allenortes, auch bei uns schlagen die Texte aus. Seit einiger Zeit erreichen uns jedoch Anfragen, die einen deutlichen Hinweis erfordern: Bitte lesen Sie uns möglichst NICHT auf dem Handy, dafür ist unser Webdesign nicht gemacht. Unsere Texte sind NICHT darauf zugeschnitten, unser Magazin will auf einem Laptop, Tablet oder am Schreibtisch gelesen werden. Und nein, das ist nicht altmodisch. Es wird (noch) nicht alles per Strohhalm gegessen, manchmal nimmt man dazu aus gutem Grund Besteck. Und noch ein Hinweis: Die neue Krimibestenliste erscheint amRead More
New York Upon a wonderful Saturday just two years and eight months from now, a newly elected president of the United States will stand atop a grand staircase of marble and stone at the west front of the Capitol building in Washington. Whomever it shall be, she or he will commence the making of a better world. The winter air will be sweet and clean—sweeping away a toxic stench that has clouded Washington since a certain faux business tycoon and soul mate of the late paedophile and sex trafficker JeffreyRead More
Jahrhundertkünstler? Notiz zum Tod von Timm Ulrichs und Georg Baselitz Kurioserweise versuchte ich 1980 als junger Künstler, der für zwei Monate als Gärtner bei den Wasserwerken arbeitete, mit beiden Kontakt aufzunehmen. Das war in Hannover und ich wollte bekannte Künstler treffen und ihnen meine Polaroidverfremdungen zeigen. Die SX-70 war eine tolle Kamera, die sich ganz zusammenfalten ließ und mit einem tragbaren Gurt zu einem sehr schönen visuelles Notizbuch wurde. Man machte ein Foto und hatte dann zwei Minuten Zeit, das sich entwickelte Bild mit Feuer, heissem Wasser, einem Stein oderRead More
82 Porträt-Folgen sind es in unserer Carsten-Klindt-Galerie bisher geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Sage und schreibe die dreiundachtzigste. Die Redaktion sagt DANKE, Carsten. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 öfter Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr.Read More
Politik und Sonne, Atem und Wellenschlag Zum Kriminalroman »Der Mann und das Meer“ von Jochen Brunow Es fehlt eine Atemgeschichte der Literatur. Welche Bücher lassen tief zufrieden ausatmen am Ende, schwingen glücklich nach? Die Literaturwissenschaft hat dafür keine Kategorie. Als würde man nur mit dem Kopf lesen, der Körper taub. Dabei lesen – immer – alle Sinne mit. Und sind mit dabei beim Eindruck, den ein Buch uns macht. Das Erlebnis ist immer auch physiologisch grundiert, korrespondiert mit dem Intellekt. Wir aber tun so, als ob der Körper und derRead More
Über Chandler wird viel geredet. Aber ich vermute, er wird weniger gelesen. Sonst würde anders über ihn geredet werden. Viele Autor*innen nennen ihn als Vorbild: Er hat hart gearbeitet, um vom Schreiben leben zu können, und mit seinen Büchern einen eigenen Sound kreiert. Einen Sound, der mittlerweile so verbreitet ist, dass ich beim Lesen von „Lebwohl, mein Liebling“ einige Male dachte, das klingt so nach Chandler – und mich regelrecht daran erinnern musste, dass ich ihn ja auch gerade lese. Bei Passagen wie: „Ich brauchte einen Drink. Ich brauchte eineRead More
Verzweiflung „Erschütterungen“ ist der sechste Kriminalroman um den haitianischen Inspektor Dieuswalwe Azémar – und der erste, den Gary Victor auf Kreolisch geschrieben hat. Azémar, der einzige nicht korrupte Polizist von Haiti, muss zu seiner Erschütterung den Tod der Tochter seiner Lebensgefährtin aufklären. Das Mädchen, deren Leiche wie Müll entsorgt wurde, ist deutlich einem ekelhaften Ritualmord zum Opfer gefallen. Azémars Ermittlungen führen zu noch mehr Morden nach dem gleichen modus operandi. Die Spur führt zu einer Art Loge mächtiger Männer, die seit dem 18. Jahrhundert existiert und deren Mitglieder ihren perversenRead More