Dem Teufelskreis entgehen – Joe Wilkins zeigt, wie tiefgründig poetisch Country Noir sein kann Eine Besprechung von Constanze Matthes. Es sind nicht die schlechtesten Autoren, deren erste Veröffentlichungen Gedichtbände sind. Joe Wilkins, der auf einer Schaf- und Heu-Ranch nördlich der Bull Mountains im östlichen Montana aufwuchs, hat deren vier vorzuweisen. Ihre Titel lauten »Thieve«, »When We Were Birds«, »Notes from the Journey Westward« und »Killing the Murnion Dogs«. Seine Autobiografie »The Mountain and the Fathers« (2013) seziert schonungslos und poetisch Mythen- und Männlichkeitsbilder im amerikanischen Westen und was es heißt, damit
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William T. Vollmann: Ideologien des Brennstoffzeitalters/ Die Fotos. Verlag Friends & Freunde, Berlin 2024. Querformat 300 x 240 Millimeter, Broschur, offene Fadenheftung. 468 Seiten, 70 Euro. – Verlagsinformationen hier. Ein Brief an die Generationen aus der Zukunft Zum ersten Band der deutschsprachigen Ausgabe der »Ideologien des Brennstoffzeitalters« – von Alf Mayer. How many times can a man turn his headAnd pretend that he just doesn’t see? The answer, my friend, is blowin′ in the wind The answer is blowin′ in the wind… (Bob Dylan, 1962) Und:You don’t need a weathermanTo
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Der Krimi im Bildschirmformat boomt. Dietrich Leder, der viele Jahre für die „Medienkorrespondenz“ über das Fernsehen schrieb, ehe dieses zweiwöchentliche Periodikum im Dezember 2021 eingestellt wurde, nimmt sich jeden Monat eine Erscheinung des laufenden Krimi-Programms vor und seziert, wie es die Darsteller der Pathologinnen und Pathologen in den Serien versprechen. Postkartenkrimis als Fernsehgenre – einmal „Tatort“, einmal Burgenland Im Fernsehen ist der ländliche Raum schon seit längerem als Handlungsort von Serienkrimis entdeckt worden. Das hat mehrere Gründe: Zum ersten bietet er im Vergleich zu Großstädten die Möglichkeit für schönere Bilder an;
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„Wir alle heiraten einen Fremden“ Immer wieder erinnert sich Jacy auf dieser Reise an die Worte ihrer Mutter: „Wir alle heiraten einen Fremden.“ Und immer mehr versteht sie sie. Die Lehrerein aus New York ist schwanger. Mit ihrem Mann Jed, der Neonschilder herstellt, ist sie auf einem 1000-Meilen-Trip in die einsamen Wälder der abgelegenen Upper Peninsula in Michigan, um Jeds Vater, ihren Schwiegervater, kennenzulernen. In der Wildnis Michigans lernt sie auch unbekannte Seiten ihres Mannes kennen. Jacy ist die Icherzählerin in „Hüte dich vor der Frau“, dem neuen Roman der
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Liebes CrimeMag-Publikum, hiermit präsentieren wir – neben unserem Haus- und Hof- und Hinterhof-Fotografen Carsten Klindt, weiter vorne in – ein zweites visuelles Fenster in unserem Online-Magazin. Die Fotografin Susan Madsen erzählt unter anderem visuelle Geschichten auf Social Media unter dem Titel „Eine wahre Geschichte“. Ihre Themen sind Voyeurismus, Erotik, Moral, Vergänglichkeit und Wahrheit. Biografisches: Geboren 1964 in Aarhus, Dänemark. Seit 2018 Studentin an der Kunsthochschule Weißensee Berlin/Freie Kunst/Bildhauerei bei Else Gabriel, Knut Ebeling und Andreas Rost, wo sie während des Studiums die Fotografie als ihr bevorzugtes Medium entdeckte, um sich künstlerisch auszudrücken.
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