Geschrieben am 31. Dezember 2025 von für Allgemein, Highlights, Highlights 2025

Highlights 2025: Helmut Ziegler, Miron Zownir

© Miron Zownir – NYC 1984
www.mironzownir.com

** **

Helmut Ziegler: 25 x möglichst Heilendes

Woran merkt man, dass man alt wird?

Foto © Gunnar Geller

Koloskopie? Check.
Früher müde? Auch.
Gleitsichtbrille? True.
Zunehmende Vergesslichkeit? Äh … Moment … ja, genau.

Ist das schlimm? Eigentlich nicht. Man kann die eigene Jugend nicht in alle Ewigkeit dehnen.

Schlimmer scheint mir, dass sich Eigenschaften anschleichen, die ich nicht mag. Wohlige Nostalgie. Gelangweiltes Kenn-ich-schon. In Kombination: kein schöner Zustand.

Persönlich schlimmer die vielen Todesfälle um mich herum. Auch ein Ergebnis des eigenen Alters, klar. Doch nicht nur: Der tragische Tod von Rob Reiner und seiner Frau Michele ähnelt Fällen aus meinem ferneren und näheren Umfeld. Reißt Schorf von der Wunde.

Deshalb der Versuch, möglichst Heilendes zu erwähnen (gelingt nicht immer), Gestern wie Ödnis inbegriffen. In alphabetischer Reihenfolge.

Adolescence. Uff. Nachdem der Gimmick des One-Shot-Prinzips verdrängt war, richtete sich mein Fokus auf die Darsteller. Unfassbar gut. Stephen Graham, auch einer der beiden differenziert arbeitenden Drehbuchautoren, als etwas stumpfer, aber mit der Welt kämpfender Working-Class-Dad des 13-Jährigen Jamie, der über Facebook und Instagram in die Incel- und Manosphere-Welt geriet, was dazu führte, dass er an seiner Schule ein Mädchen erstach. Erin Doherty als Psychologin, die Jamie begutachten soll. Und, vor allem, der 2009 geborene Owen Cooper als Jamie, der von seiner Sexualität überfordert ist, noch nicht weiß, was das alles soll. Wie er mit der Psychologin erst flirtet, sich zurückzieht, sie dann beleidigt und schließlich – er wird gerade abgeführt – bettelnd fragt: »Magst Du mich?«, das ist so fragil und so herzzerreißend, das einem vor Angst und Mitgefühl fast übel wird. So, wie die Weltlage zur Nachrichten-Diät führt, führte „Adolescence“ weitgehend zum Krimi-Verzicht. (Netflix)

A Thousand Blows. Erin Doherty und Stephen Graham tauchen auch hier wieder auf, ein Versprechen, das nicht gebrochen wurde. Zwei Jamaikaner, die um 1880 ins viktorianische Londoner East End kommen. Eine Gruppe feministischer Diebinnen, die endlich von den Oberen klauen will. Ein Pub, in dem auf illegale Bareknuckle-Fights gewettet wird. Ein Adel, der den Boxsport für sich haben will, aber bitte mit zivilisieren Regeln. Es fällt erstaunlicherweise gar nicht schwer, diesen rauen Kampf ums Leben, zerrieben zwischen Rassismus, Sexismus, Klassismus und überhaupt und alles in die Gegenwart zu übertragen.

Ajikawo, Simbiatu Abisola Abiola. Auch bekannt als Little Simz. Ihr Song „Free“ war laut meiner Musikbibliothek der meistgespielte des Jahres. Auf ihren umjubelten Konzerten – mit tighter Band beim Fuji Rock Festival und riesigem Orchester in London – wäre ich irre gern dabei gewesen, dabei gehe ich kaum mehr auf Konzerte. Aber: diese Energie. Diese Freude. Diese Liebe.

Barry, Sebastian. Schrieb „Jenseits aller Zeit“ (Steidl, Ü: Hans-Christian Oeser) und zertrampelte Genre-Zäune. Der pensionierte Kriminalbeamte Tom Kettle will nur „glücklich und nutzlos“ auf die irische See schauen. Entsprechend wenig passiert: idyllisches Dorfleben, umtoste Natur, unsichere Erinnerungen. Langsam, aber sorgfältig kriecht eine abgründige Geschichte hervor, die von Scharfschützen, Bombenanschlägen, klerikalem Kindesmissbrauch, dem Tod geliebter Menschen und vielem mehr handelt. Barry gelingt so alttestamentarisch blutiges nature writing – vorausgesetzt, man begreift den Menschen als Teil davon.

Bugonia. Der erste mich komplett überzeugende Film von Yorgos Lanthimos. Teddy, proletarischer Packer, und Cousin Don, geistig eingeschränktes Muttersöhnchen, wollen die Welt retten, indem sie die Vorstandsvorsitzende eines Pharmariesen entführen, die sie für eine Außerirdische halten. Ein schmuddeliges und blutiges Zeitgeist-Spektakel über Kapitalismus, Flat-Earth-Verschwörungstheorien und den nicht aufzuhaltenden Untergang. Komisch, verzweifelt und bezogen auf unsere selbstzerstörerische Gegenwart eher ungemütlich. Lanthimos zeigt sich als Zyniker, also enttäuschter Romantiker, und in der Tradition von Thukydides, dem ersten Historiker, der dem Ideal neutraler Wahrheitssuche genügen wollte. Der schrieb vor 2500 Jahren: „Ich werde euch die Geschichte erzählen, wie dumm wir waren.“

Einschub. „Ich bin nicht bereit, Umwelt- und Klimaschutz so hoch aufzuhängen, dass damit ein großer Teil unseres industriellen Kerns in der Bundesrepublik Deutschland verloren geht.“ Bundeskanzler Friedrich Merz (drei Worte, die ich nur schwer zusammenbringe) auf dem CSU-Parteitag im Dezember. Wollte er Thukydides paraphrasieren? Einschub Ende.

Everett, Percival. Es geht in „Dr. No“ (Hanser, Übersetzung: Nikolaus Stingl) um einen Mathe-Crack, der Experte für das Nichts ist. Das Nichts, so glaubt der schwarze Milliardär Sill, wäre die Vernichtungswaffe schlechthin. Angeblich lagert sie in einem Schuhkarton in Fort Knox. Um seinen Vater zu rächen und außerdem Superschurke im Bond-Stil zu werden, will Sill das Nichts stehlen. Um es überhaupt zu erkennen, braucht es wiederum den Mathe-Crack. „Dr. No“ ist Persiflage eines Spionage-Romans, Nerd-Festival sowie philosophische Reflektion und dabei sprachlich leichtfüßig, wenn die Küsse der stereotypen Femme fatale „wie ein Nudelsieb“ schmecken. Und selbst die Übersetzung trickst: das Wort „nichts“ wird prinzipiell klein geschrieben, man muss selbst entscheiden, ist das bedrohliche Nichts gemeint oder einfach gar nichts?

Haas, Wolf. Einhelliges Lob der großen Feuilletons für „Wackelkontakt“ (Hanser, schon wieder) macht natürlich misstrauisch. Tatsächlich schien mir der plaudernde Beginn um den Trauerredner und Puzzle-Fan mit dem überdeutlichen Nachnamen Escher, der auf einen Elektriker wartend einen Krimi über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo liest, der seinerseits, im Gefängnis auf Entlassung wartend, einen Roman über einen gewissen Escher liest, nun ja, trotz der absurden Grundidee erwartbar. Aber Wolf Haas ist Wolf Haas. Alles, was man nicht tun darf beim Schreiben, sagte er jüngst, übe irrsinnigen Reiz auf ihn aus. An diese Poetik hält er sich, während ich vergnügt rätselte, wie wilde Zeitsprünge mit Sprachkritik, Blutrache mit kunsthistorischen Verweisen, Börsentipps mit vorlauten Teenager-Gören und Lösegeld-Forderungen mit der Moebiusschleife zusammenpassen. Aber sie taten es. Auf Seite 145 heißt es: „Geheimnisse werden nicht unbedingt interessanter, wenn man sie kennt.“

Klassiker. Ein Beweis für das voranschreitende Vergreisen ist es wohl, wenn man sich der Avantgarde von vorvorgestern zuwendet, die den Rentenausweis als Lesezeichen ja quasi mit sich führt. Meine Ausrede: Walter Benjamin sagte, die Sprache einer Übersetzung altert schneller als die des Originals. In frischer Übertragung habe ich Fitzgeralds „Der große Gatsby“ neu geliebt (Hanser, jaja, Übersetzung Bernhard Robben, der für das etwas herablassende „alter Knabe“ das schöne Boomer-Wort „Sportsfreund“ fand). Oder Lampedusas „Der Leopard“ (Piper, Übersetzung Burkhard Kroeber), dessen inhaltliche Opulenz und sprachliche Ironie für mich vibrierender waren als in jeder Fassung zuvor. Oder „Zenos Gewissen“ (Diogenes, Übersetzung Barbara Kleiner) von Italo Svevo, diese Parodie einer analysierenden Nabelschau zur Selbstoptimierung. Die schon damals missglückte, da der einst so notwendige Individualismus ungebremst zur Norm, zur Uniform gerutscht war.

Kress, Nancy. Erwähnte Dietmar Dath in irgendeinem Podcast, ihre Trilogie „Bettler in Spanien“ (Heyne) gab es noch antiquarisch. Utopie und Dystopie in einem, was für ein Ritt! Erzählt wird am Anfang von Reichen, die ihre Kinder genetisch so modifizieren, dass die keinen Schlaf mehr benötigen. Was bedeutet es, wenn Menschen einfach so ein Drittel mehr leisten können? Entsteht eine arrogante Elite? Und wie reagieren die, die es nicht können, die Schläfer, die sich zudem in Macher und Nutzer aufteilen? Gleichgültig? Mit Hass? Mit revolutionärer Energie? Wie wird diese neue Situation geregelt – in der es unendlich Energie und keinen Hunger mehr gibt? Von wem? Und welche Probleme entstehen daraufhin? Nancy Kress navigiert auf knapp 1800 Seiten durch eine Komplexität, in der eine Ökologie des Helfens, des Mitgefühls entstehen soll. Klingt hoffnungsvoll? Absolut. Wird grauenvoll, weil niemand mehr etwas verbessern will.

Newsletter. Als Gegengewicht zu den Klassikern gab es ein paar aktuelle Newsletter, die ich sehr schätze. „Das geht besser“ von Clara Vuillemin und Peter Lau. Für Menschen, die gute werden wollen. „Krasse Links“ von Michael Seemann. Für Menschen, die sich ihre Gedankengebäude erschüttern lassen. „Meldungen aus dem Wald“ von Moritz von Uslar. Für Menschen, die wie ich tangential am Pop-Journalismus beteiligt waren.

One Battle After Another. Bis auf die MAGA-Bewegung können sich wohl alle auf dieses Werk einigen. Da reihe ich mich gern ein. Paul Thomas Anderson – der Ausnahme-Regisseur („Boogie Nights“, „Punch-Drunk Love“ etc.). Thomas Pynchon – Lieferant der Vorlage „Vineland“. Leonard DiCaprio – der Star, dauerbekifft und mit schneller Brille. Militante Linke, die gegen ein faschistisches System ankämpfen – das Thema. Verpeilte Väter – eine selten erschlossene Zielgruppe. „The Big Lebowski“ – eine der vielen Referenzen. Dazu kracht und rummst es andauernd, ausufernde Verfolgungsjagden, oft auf Höhe der Stoßstange gefilmt, gibt es oben drauf, und am Ende gewinnen nicht die mit dem coolen Breitkiefer, sondern die freundlichen Schluffies und die Teenager. Einziger Punkt des Bedauerns: Den Song „Perfidia“ finde ich in der Version von Phillis Dillon schmerzhaft schöner als die hier eingesetzte von Los Panchos.

Plant, Robert. Wann habe ich zuletzt Blues gehört, diese musikalische Umschreibung des Feststeckens? Tja, in diesem Jahr. Die einst bestimmende Stimme von Led Zeppelin covert kontemplativ aus dem Hintergrund „Soul of a Man“ von Blind Willie Johnson. Und ich mag es. Dazu hat er mit Paul Weller – Ex-The Jam, Ex-The Style Council und überhaupt wandlungsfähig – „Clive‘s Song“ aufgenommen, eine recht unbekannte Nummer von Clive Palmer, dem Gründer der 1974 aufgelösten Incredible String Band. Blues, natürlich. And I feel so fine.

Pluribus. Konflikt. Jeder, wirklich jeder Ratgeber für das Verfassen von Geschichten sagt: Es braucht Konflikt. Und auch Konflikt. Und dazu unbedingt Konflikt. Vince Gilligan, Schöpfer der Meisterwerke „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“, hat sich den wohl größtmöglichen vorgeknöpft: Eine gegen alle, wirklich alle. In der Ecke der Herausforderin: Die lesbische Fließband-Autorin Carol Sturka, prinzipiell mies gelaunt, auch über sich selbst. In der anderen Ecke: der glückselige, überfreundliche, stets lächelnde und seine Hilfe anbietende Rest der Menschheit, dem außerirdische RNA alles Eigene abgeerntet hat, ihn zum Kollektiv, zur Schwarmintelligenz verschmelzen ließ. Bei Redaktionsschluss war die erste Staffel im Kampf Individuum gegen Kollektiv noch nicht beendet, es ist komplett unklar, wohin die Reise geht. Und wofür der Hivemind steht: Eine Wokeness-Infektion? Vom Ego befreiter Buddhismus? Das Morgen der Rechten, das wie ein Gestern aussehen soll, obwohl es das so nie gab? Die Dienstleistungsgesellschaft der Instant Gratification? Die Therapie-Gesellschaft? Künstliche Intelligenz? Die Invasion der Körperfresser? Das ewig beschworene „Wir“? Kommunismus? Die Gleichförmigkeit sozialer Medien? Einfach ein Alien, das die Welt über den Umweg unterjochen will? Oder sich in Carol verliebt hat? Oder doch nur Sartres Hölle? Alles möglich. Alles komplett unklar.

Fest steht – jenseits der famosen Rhea Seahorn, die jede, wirklich jede Folge trägt – nur, dass man sich über die Deutung und den daraus resultierenden moralischen Fragen die Hirne wund diskutieren kann, was sowohl von Angesicht zu Angesicht im Bekanntenkreis als eben auch auf Reddit passiert. Und, genauso wichtig, dass Gilligan weiterhin großzügig ungradlinig erzählt. Man nehme nur Folge 7, „The Gap“: Mehr als 40 Minuten passiert – dabei aber sehr schön anzusehen – nichts, absolut endlos nichts, was Handlung vorantreibt und Konflikt befeuert. Null kommt von der Stelle. Und alle, die eingeschlafen sind, verpassen in den letzten drei, vier Minuten, wie Carols eisiges Inneres zersplittert, die Isolierte hilflos nach Wärme giert wie jeder Mensch. Dass die zweite zentrale Figur dieser Folge, ein Inbegriff ethischer Kompromisslosigkeit, die Konsequenzen dieser starren Haltung erleiden muss. Und damit nicht genug: Das Kollektiv wirft offenbar aus Gründen seine Grundhaltung, nichts gegen den Willen der immunen Nicht-Mitglieder zu unternehmen, kurzerhand über Bord. Neue Konflikte. Neues unsicheres Terrain. Ist das geil bisher. (Apple TV)

Rösinger, Christiane. Schöpfte den Begriff des Jahres: Senager. Er beschreibt Menschen in der Alterspubertät, zwischen 65 und 75 Jahren, sich nicht damit abfinden könnend, dass sie verwelken. Von Rösinger erscheint im kommenden Jahr das Buch zum Wort: „The Joy of Ageing“.

Sträter, Torsten. Einige O-Töne des Mannes mit der Mütze: „Hören Sie zu!“ – „Das ist nicht wahr.“ – „Spielt auch keine Rolle, darum geht’s nicht.“ – „Ich weiß nicht, warum ich das erzähle.“ – „Ich fang noch mal an.“ Quasi mein innerer Lektor 2025.

Thomalla, Erika. Die Professorin am Zentrum für Buchwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München historisiert in „Gegenwart machen – Eine Oral History des Popjournalismus“ (Schöffling & Co.) mit vielen Gesprächspartnern die Printprodukte von den Stadtzeitschriften der 70er Jahre über „Sounds“ und „Tempo“ bis hin zu „Vanity Fair“. „Wir waren die Avantgarde“, sagte ihr Maxim Biller, über den Thomalla auch einen Band der Edition Text + Kritik herausgab. Er fuhr fort: „Und das sind wir leider immer noch.“ Thomallas dritte Veröffentlichung „Die Wahrheit über Kid P.“ (Junius) ist ein Sammelband mit Texten des Pop-Journalismus-Pioniers Andreas Banaski alias Kid P., weniger sentimental, dafür wesentlich lustiger. Was an Fans wie Clara Drechsler oder Dietmar Dath liegt, die Themenblöcke schwärmerisch einleiten. Vor allem aber an den fröhlich randalierenden Originaltexten aus den 80ern. Kid P. über Bob Marleys erstes Live-Album etwa, das mir damals die Welt des Reggae erschloss: „Seinen Sound hatte er darauf noch weiter zu einem Kuschel- und Schunkelramsch verwässert, der nun auch den selbstgenügsamen verschlafenen Stones- oder Clapton-Fans den Kick des Authentischen und Subversiven vermittelte.« Vielleicht liegt Biller richtig.

Tracks. Seltsam, dass ich viel Musik hörte, welche die Seele beruhigt? Ich denke, die drei Ks – KI, Klima, Krieg – reichen als Begründung aus. Die TopTen, die von Altman, Hamas, Musk, Netanjahu, Orbán, Putin, Trump et alii wegdriften ließ:

  • Cortney Barnett: Lotta Love
  • Dean Blunt & Elias Rønnenfelt: 1
  • Deep Steady: Loope
  • Linda Di Franco: My Boss (Jazz Version)
  • Kwashibu Area Band: Sumsum Adwuma
  • Masha Qrella: Heart Failed (In The Back Of A Taxi)
  • Adrian Sherwood: The Collapse Of Everything
  • MC Waraba & Stand High Patrol: Dub Dunia
  • Jeb Loy Nichols & Cold Diamond & Mink: No Rest Without Love
  • The Saxophones: Winter Moon

Zukunft. Ach ja, stimmt … check. Man könnte den gerade zwischen zwei Gedenkjahren eingeklemmten Rainer Maria Rilke zitieren: „Herr, es ist Zeit.“ Also für eine Zukunft, die da Laune macht. Oder den Abreißkalender eines Yoga-Studios: „Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens.“ Oder, meine Wahl, meinen inneren Lektor Torsten Sträter zitierend, der da kommentierte: „Morgen auch!“

So lange lese ich mal weiter in „The Sleepwalkers“ von Scarlett Thomas (fasziniert davon, wie eine unzuverlässige Erzählerin ihre Liebe und ihre Lügen, obwohl teilweise widerlegt, so glaubhaft rüberbringen kann). Und „The Slip“ von Lucas Schaefer. Mehr vielleicht im nächsten Jahr.

Machen wir was draus. Viel Glück uns!

Helmut Ziegler, geboren 1958. Autor. Ehemann. Vater. Nebenberuflicher Rentner. Zuletzt erschien sein Roman „Das letzte Buch“. Seine Internetseite: www.ha-zett.de

Seine Texte bei uns hier.

Tags : ,