Filme Tag

Kino kann Wahrheit sein Alf Mayer zur Essaysammlung »Als Filme noch etwas bedeuteten« von Oliver Jörns »Ich bin kein Filmkritiker im journalistischen Sinn. Ich schreibe aus Nähe.Aus Liebe. Aus Zweifel.« – Oliver Jörns Diese Stimme ist sofort da. Klar und deutlich. Bemerkenswert. Da schreibt und redet einer über Filme, dass einem das Herz aufgeht.  Die Augen mit. Sein Buch heißt »Als Filme noch etwas bedeuteten«.Oliver Jörns hat es im Selbstverlag herausgebracht, einfach auf eigene Faust. Inzwischen auch als Hardcover. Jörns ist Autor, Radiomoderator und Kulturjournalist aus Köln. Seit 2017 betreibtRead More

Posted On Oktober 1, 2025By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2025

Robert Rescue: Brumm, brumm

Filme auf vier Rädern und sonst nicht viel Endlich mal gute Nachrichten für Apple. Der Film „F1“, von Apple-TV produziert, spielt 2025 eine Menge Geld an der Kinokasse ein. Bislang hatte der Gigant aus Kalifornien ja nur Nieten im Programm. „Greyhound“, ein Weltkrieg II-Marine-Drama mit Tom Hanks rief ebenso „gemische Reaktionen“ hervor wie „Napoleon“, ein abendfüllender Spielfilm über eben diesen. „Gemischte Reaktionen“ suggeriert zwar, dass es pro und contra gibt, aber man muss „Gemischte Reaktionen“ laut aussprechen, um zu verstehen, was wirklich gemeint ist. Tom Hanks behauptet ja, Corona hätteRead More
Vorige Woche habe ich einen Film aus der Bibliothek geholt. Auf diesen Film habe ich mehrere Wochen gewartet, er war immer ausgeliehen. Nun aber liegt die Disc da. Es ist ein bisschen wie früher, als ich freitags aufgeregt in die Videothek ging – in der Hoffnung, dass die Filme, die ich sehen wollte, noch da sind. Es ist noch nicht einmal ein besonders neuer Film – oder ein Film, den ich nicht woanders bekommen hätte. Er lief sogar schon einmal auf Arte. Aber ich wollte ihn nicht einfach streamen. IchRead More
Den Tiger reiten Ein Interview mit Andreas Pflüger zu seinem Buch »Herzschlagkino« – von Alf Mayer Andreas Pflüger: Herzschlagkino. 77 Filme fürs Leben. Arche Literatur Verlag, Zürich 2023. Hardcover, 176 Seiten, 17 Euro. Alf Mayer: Mir ist bei der Lektüre deiner »77 Filme fürs Leben« aufgefallen, dass du im Kino genau hinschaust, wie jemand über seine Kindheit redet. Wie er es mit seinem Vater hält. Wie ein Film oder eine Filmfigur mit Kindheit umgeht, und wie das in dein Urteil eingeht, in deine Hochachtung oder Begeisterung. Andreas Pflüger (holt erst mal Luft): UuhhRead More
Spiel mir das Lied vom Tod Ein Buch über das Jahrzehnt, in dem das Kino seine Kraft bewies Filmbücher sind eine seltene Spezies geworden – um nicht zu sagen, eine bedrohte. Viele Verlage, die Filmreihen auflegten, haben sie längst wieder eingestellt. Unvergessen und prägend zum Beispiel Hansers „Blaue Reihe Film“, 1974 gestartet, 1992 nach 45 Bänden jäh beendet. Wie bei französischen Vorbildern war jeder Band einem Regisseur, einem Darsteller oder einem Thema gewidmet und entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie den Filmspezialisten Peter W. Jansen und Wolfram Schütte. DieseRead More
70 CulturMag-Autorinnen und Autoren über 2017 Pünktlich zu Silvester präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder unseren großen Jahresrückblick, den dieses Mal Alf Mayer kuratiert hat: Zwölf Kapitel mit 70 Autorinnen und Autoren aus aller Welt, 30 Texte davon in Englisch und aus den USA, Australien, Großbritannien, Irland, Zimbabwe und Frankreich. Chaotisch, unterhaltsam, kenntnisreich – die Tops & Flops von CrimeMag, LitMag & MusikMag. Wie unsere Autorinnen und Autoren das Jahr 2017 erlebt haben: Bücher, Filme, Serien, Musik, TV, Kino, Theater, Konzerte. Alltag und Wahnsinn … ungeordnet & unabhängig & kreativ. Schema F gibt esRead More

Posted On Juni 6, 2015By Kerstin SchoofIn Crimemag, Kunst

Ausstellung: Ori Gersht – NaturGewalten

Zwischen Zerstörung und Schönheit – Bis zum 14. Juni 2015 zeigt das Sinclair-Haus in Bad Homburg Fotografien und Videos des israelischen Medienkünstlers Ori Gersht. Die erste deutsche Einzelausstellung des 48-jährigen Wahl-Londoners und der zugehörige Katalog machen aufmerksam auf Gershts eigenwillige Annäherung an die Verbrechen unsichtbarer Vergangenheiten. Von Kerstin Schoof Wie kann Vergangenheit greifbar, längst vergangene Erfahrungen erlebbar werden? Ori Gershts Fotografien und Filme stellen sich diese Fragen anhand der Schauplätze vergangener Kriege und Verbrechen, die oftmals keinerlei Spuren der dort stattgefundenen Geschehnisse aufweisen. In der Ausstellung „NaturGewalten“ sind es Landschaften,Read More