Strandende Schicksale, unendliche Geschichten – Wo liegt die Wahrheit, gibt es sie überhaupt? In ihrem Roman „Erschlagt die Armen“ verzweifelt Shumona Sinha an der Flut an Geschichten der „Asylanten“. Beinahe zumindest. Von Ulrich Noller Paris, eine überfüllte Metro, ein Disput – eine junge Frau zerschlägt eine Weinflasche auf dem Kopf eines Mannes. Beide sind Migranten, sie stammt wohl aus Asien, er aus einem afrikanischen Land. Die Frau war versehentlich an den Mann gestoßen, von hinten, er hat sich umgedreht – sie erkannt und dann sofort heftig bedrängt und beschimpft. Was
Read More Referenzbauwerke — Architektur, das ist das Blühen der Geometrie, meinte der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson. Seit dem Jahr 2001 wird die ganze Vielfalt dieser sehr besonderen Blütenwelt von einem Pflanzenführer begleitet, dessen Titel Bestandsaufnahme, Aufforderung und Programm zugleich ist: „Architecture Now!“ Her mit der guten, beispielhaften und avancierten Architektur! Von Alf Mayer Gerade nun ist Band Zehn dieser außergewöhnlichen Reihe erschienen. Zehn Bände, zehn Mal Bestandsaufnahme der modernen Architektur. Pflanzenführer eben, in Sachen Architektur. (Einem Botanikbuch würde man niemals Nachlässigkeit unterstellen, deshalb bewusst dieser Vergleich.) Architekturbücher können ein Vermögen
Read More Posted On November 4, 2015By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Joyces Heiligsprechung in Zürich — „Roman“ steht auf dem neuen Buch von Will Self – dabei handelt es sich bei dem auch im englischen Original „Leberknödel“ betitelten Text eher um eine Novelle. Ursprünglich wurde er veröffentlicht in einem Band mit vier Prosatexten, die sich dem größten unserer inneren Organe widmen, der Leber. Dass der deutsche Verlag diese inhaltliche Klammer aufgebrochen und sich dazu entschieden hat, „Leberknödel“, den mit Abstand längsten Text des Bandes, einzeln zu veröffentlichen, ist schade – nicht zuletzt wird dem deutschsprachigen Leser so unter anderem eine Story
Read More Posted On November 4, 2015By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Wenn Wolf zu Kurt wird — Feridun Zaimoglus neues Epos entführt uns in eine fremde Welt, in der sich auch der Protagonist erst einmal zurechtfinden muss. Von Andreas Pittler Wolf ist ein kleiner Junge, als er Hals über Kopf aus Deutschland fliehen muss, da die Nazis hinter seiner Familie her sind. Er landet im Haus eines Geschäftspartners seines Vaters im Istanbul des Jahres 1939, wo er, in bizarrer Umkehrung der Realität, als Nazi wahrgenommen wird. „Hitlersohn“ und „Arier“ sind daher die Spitznamen, die Wolf erst einmal bekommt, und es wird
Read More Kleingehacktes Sie sind kürzer geworden, unsere Chops, aber mehr. Erstmal mit dabei am Beil und das gleich mit einer heftigen Heldin: Katja Bohnet. Ihr zur Seite: Joachim Feldmann, Alf Mayer und Marcus Müntefering. Im Einzelnen: Katja Bohnet (KB): Carol O’Connell: Kreidemädchen. Joachim Feldmann (JF): Thomas Beckstedt: 1888; Claus Cornelius Fischer: Die letzte echte Frau; Martin Calsow: Atlas. Alles auf Anfang; Tim Parks: Mr. Duckworth sammelt den Tod; Katharina Höftmann: Tote Kameraden. Alf Mayer (AM): einzlkind: Billy; Suzanne Rindell: Die Frau an der Schreibmaschine; Anders Roslund, Stefan Thunberg: Made in Sweden;
Read More Wie von ferne her vertraut Die Kriminalromane von Friedrich Ani, einem unserer besten deutschen Autoren auf diesem Feld, haben einen eigentümlichen, besonderen Reiz. In seinem neuesten, in „Der namenlose Tag“, gibt es Sätze, die an Adalbert Stifter erinnern und dessen „Welch ein Sommer hätte sein können, wenn einer gewesen wäre!“. Bei Ani, mit seiner neuen Figur, dem pensionierten Kriminalhauptkommissar Jakob Franck, liest sich das als: „In seinem Arbeitszimmer, das ein Kinderzimmer hätte werden sollen, brannte das weiße Windlicht im Glas.“ Joachim Feldmann sind weitere Resonanzböden in Anis Werk aufgefallen –
Read More Nicht Bond, sondern Borges Wenn es im China der 1950er und später eine Entsprechung zur NSA gegeben hat und gibt, dann war und ist das die fiktive, aber nicht weit von der Wirklichkeit entfernte Einheit 701. Wie der MI5 seinen John le Carré hat und die CIA ihren Robert Littell, so gibt es in China einen Autor, der auf höchstem Niveau Spionageromane schreibt, in denen nicht ein einziger Schuss fallen muss, um Nerven- und Gehirnkitzel zu fördern. Alf Mayer stellt ihn vor. „Das verhängnisvolle Talent des Herr Rong“ ist der
Read More Der Ausdruck der Hände Er ist ein junger Fixstern am japanischen Literaturhimmel, jetzt hat Fuminori Nakamura mit „Der Dieb“ den ersten Auftritt im deutschsprachigen Leseraum. Alf Mayer fühlt sich an große Namen des Noir erinnert. Kühl und präzise wie ein Film von Robert Bresson, minimalistisch, existentialistisch, dabei sinnlich und metaphysisch, mit einem Ende für die Magengrube im Kopf, das ist Fuminori Nakamuras „Der Dieb“. Wir erleben ihn sogleich in Aktion, wie er auf einen Bahnsteig in Tokio mitten im Gewühl einem wohlhabenden Mann die Geldbörse aus der Manteltasche zieht. Wir
Read More A coherent and gripping whodunit Unsere Afrika-Korrespondentin Sandi Baker durfte von diesem Buch schon einen frühen Entwurf lesen. The Kalahari Killings von Jonathan Laverick thematisiert eine unrühmliche britische Vergangenheit in einem Land, das heute wieder Botswana heißt, und spürt einem sensationellen Mordfall aus dem Jahr 1943 nach. In 1943 two trainee RAF pilots were forced to abandoned their aircraft in deep Botswana. They left a note explaining they were looking for supplies and were never seen again. Local Bushmen in the area who had been hunting Giraffe were later charged with their murder
Read More „Weil es sich rechnet“ Unser monatlicher Ausflug in den alltäglichen Wahnsinn dieses Mal als Hinweis auf sechs Sachbücher, deren undosierter Genuss leider geeignet ist, an der Vernunft als eine besondere menschliche Eigenschaft zu zweifeln. Wobei hier zweifellos lauter vernünftige Leute am Werke sind, denen eben der Zweck die Mittel heiligt – weil es sich rechnet. Die Wissens-Betrüger (AM) Er läuft und läuft, der große Betrug. Manipulation und die Verschleierung von Wissen und Informationen gehören zum Alltag der Ökonomie entfesselter Märkte, es gäbe geradezu marktwirtschaftliche Anreize zur Unehrlichkeit, sagt Colin Crouch,
Read More Überflieger, Tiefenschürfer, Entertainer Er war der jüngste britische RAF-Kampfpilot, Journalist bei einem Provinzblatt und wurde mit dem Bestseller „Der Schakal“ weltberühmter Autor: Frederick Forsyth, 77, wirft in seinen Memoiren „Outsider“ einen Blick zurück auf abenteuerliche Recherche-Trips für seine Polit-Thriller, Kurierfahrten für den Geheimdienst und komische Episoden und hat nun entschieden: „Dies ist mein letztes Buch!“ Peter Münder hat sich mit ihm getroffen. Seinen großen Traum, der ihn so stark prägte, hatte der fünfjährige Freddie im Sommer 1944 auf dem kleinen Flugfeld von Hawkinge, wo ihm sein Vater während der deutschen
Read More Cyborg Finance – Sie sind unter uns Finanzkapitalismus 2.0, was wissen wir, was wissen Autoren und Leser von Kriminalromanen davon? Klar und verständlich wie selten ist davon in einem Buch zu erfahren, das Alf Mayer sich zu Gemüte geführt hat. BlackRock ist ein Vermögensverwalter. So wie Versailles ein Sommerhaus ist oder die Pyramiden Grabsteine sind. Mit diesem Bild macht die wunderbar anschaulich und verständlich schreibende Heike Buchter die Dimensionen klar, mit denen man es bei diesem Finanzimperium zu tun hat. BlackRock ist die größte Fondsgesellschaft der Welt, sie verwaltet und
Read More Kaiserliche Dschihad-Planspiele am Hindukusch Steffen Kopetzkys historischer Roman „Risiko“ beschreibt die geheime deutsche Hindukusch-Expedition von 1915: Diese 60 Mann starke Niedermayer-Hentig-Expedition sollte während des Ersten Weltkriegs in Afghanistan einen Dschihad anzetteln und das Deutsche Reich als dominierende Großmacht gegen die Russen und Engländer im „Great Game“ positionieren. Von Peter Münder „Es war ein Bürokratenplan, trotz seiner sachkundigen Details. Die Durchquerung der persischen Wüste war für sie nur ein Satz: Die Wüsten Persiens werden durchquert… So sehr Niedermayer die britische Weltherrschaft verabscheute und alles dafür tun wollte, sie zu beenden, mit
Read More Buch mit Herzschlag-Faktor Die Geschichte der Buchkunst mag ein Orchideenfach sein, die Kunst der Buchgestaltung eine aus scheinbar zweiter Reihe, weil sie ja nur „angewandte Kunst“ ist. Ja, es gibt sogar Bibliothekare und Leser, die Buchumschläge für überflüssig halten. Sie mögen sich fernhalten von einer Schatzkammer, in der Alf Mayer sich umgesehen hat. Schon länger träume ich von einer Halle auf der Frankfurter Buchmesse, in der die Uhren auf die Jahre 1919 bis 1933 zurückgestellt worden sind. Zu sehen und nur gaaanz vorsichtig anzufassen gäbe es dort NUR jene 1000
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Besprechungen von Adelle Waldman („Das Liebesleben des Nathaniel P.“), Daniel Schreiber („Nüchtern. Über das Trinken und das Glück“), James Tiptree Jr. („Sämtliche Erzählungen in 7 Bänden“), Helga Maria Wolf („Verschwundene Bräuche“), Adam Thirlwell („Grell & süß“), P H Gruner („Zikaden mit Zahnrad. Glossen“), Dave Eggers („Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig?“), Fulvio Pelli, Béatrice Acklin, Yann Grandjean (Hg.) („Was heisst denn heute liberal? Liberale Antworten auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“) und Ianina Ilitcheva („183 Tage“) – geschrieben von Karsten Herrmann (KH), Zoë Beck (ZB),
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Im ewigen Kreislauf des Kapitals Ulrich Peltzer gehört zu jenen avancierten deutschen Autoren, welche unserer komplexen Hochgeschwindigkeitsgegenwart mit ihren mannigfachen Verwerfungen an Orten wie in Berlin („Teil der Lösung“) oder New York („Bryant Park“) nachspüren und literarisch zu durchdringen versuchen. In „Das bessere Leben“ widmet er sich dem Raubtierkapitalismus, der an keine Orte mehr gebunden ist, sondern sich in globalen Netzwerken austobt. Eine der Hauptrollen in einem größeren und nur locker verbundenen Figurenensemble besetzt in diesem Roman der bisher sehr erfolgreiche, nun jedoch kurz vor dem Absturz stehende Sales-Manager Jochen
Read More Faszinierendes, dramatisiertes Zeitdokument Der vielseitige Roman „Frauenkaserne“ der französischen Autorin Tereska Torrès (1920-2012) gilt manchen als erster lesbischer Pulp-Roman, ist aber ebenso eine ernste, autobiographisch gefärbte Schilderung der Erlebnisse der Autorin während des zweiten Weltkriegs. Inka Marter, die die gerade im Louisoder Verlag erschienene Neuübersetzung besorgt hat, schreibt in LitMag über die interessante Entstehungs- und Editionsgeschichte des über vier Millionen Mal verkauften und in 14 Sprachen übersetzten Buches. In „Frauenkaserne“ wird erzählt, wie die junge Tereska während der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg nach England flieht und sich in London
Read More Nichts wie rein und wieder raus aus dem Grünen Immer kann sich ja ein Autor in seinen Geschichten nicht an den Rändern bewegen und von Verlieren schreiben. So macht der österreichische Schriftsteller Bernhard Strobel in seinem seit 2007 – da war er gerade Mitte zwanzig – nunmehr dritten Erzählungsband einen Schwenk ins bürgerliche Milieu mit Haus im Grünen. Ob es da besser zugeht? Von Senta Wagner Tatsächlich strebt die Mehrheit der Österreicher nach einem Eigenheim mit Garten fern der Stadt, aber nicht zu fern – Albtraum jeder seriösen Landschaftsarchitektur. Die
Read More Die Geschichten der Geflüchteten In ihrem Roman „Gehen, ging, gegangen“ lässt Jenny Erpenbeck einen emeritierten Professor in Berlin auf Flüchtlinge aus Afrika treffen – und nutzt diese Gelegenheit, um deren Geschichten zu erzählen. Von Ulrich Noller Richard war Altphilologe, ein anerkannter Experte für die Sprachen des antiken Rom und Athen also – zunächst in der DDR, später als Beamter der BRD. Er wurde vor nicht allzu langer Zeit in den Ruhestand verabschiedet, seine Frau ist schon gestorben, die junge Geliebte längst aus seinem Leben verschwunden. Kinder hat er nicht, dafür
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Zwiespältig Dana Grigorcea: „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ überzeugt den gesamten Literaturbetrieb. Doch warum eigentlich? Von Andreas Pittler Zugegeben, der Plot des Romans hat etwas. Victoria, Rumänin von Geburt, aber seit langem schon im Westen lebend, arbeitet in einer Bank. Just die wird überfallen. Um dieses traumatische Erlebnis verarbeiten zu können, wird Victoria beurlaubt und nutzt die Gelegenheit, sich im (einstmals) heimatlichen Bukarest auf Spurensuche zu begeben. Dabei erkundet sie nicht nur die Szenerie ihrer Kindheit, sondern observiert auch die Stadt, wie sie sich heute präsentiert, wobei sie einzelnen Protagonisten
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Vom unbedingten Wollen Das Motiv des Verschwindens ist kein neues in der Literatur und gerade in den letzten Jahren scheint es gerade jüngere Autorinnen und Autoren wieder verstärkt zu reizen. So beschreibt etwa Hannes Köhler in seinem Roman „In Spuren“, wie ein junger Mann langsam die Identität seines verschwundenen Freundes annimmt; Thomas Weiss lässt in „Flüchtige Bekannte“ einen Journalisten auf der Fährte einer verschwundenen Frau selbst verloren gehen. Katharina Hartwells neuer Roman hingegen beginnt damit, dass ein über lange Jahre vermisster Mann plötzlich wieder auftaucht. Von Frank Schorneck. In Prag,
Read More Ein Nachkriegsleben Was wir schon immer – oder noch nie – über unsere Mitmenschen wissen wollten, das erfahren hauptberufliche Entrümpler wie Billy Hutter tagtäglich. Einer dieser Menschen, deren Leben er fortrümpeln sollte, ließ ihn über Jahrzehnte nicht mehr los. Also schrieb er ein Buch über ihn. Zoë Beck hat es gelesen. Karlheinz ist eher der unauffällige Typ. Als Kind hat er schon keine Freunde, als Student führt er diese Tradition fort, und auch als Laborarbeiter pflegt er keinerlei privaten Kontakt zu den Kollegen. Die wichtigsten Bezugspersonen sind seine Eltern, bei
Read More Paradoxe und poetische Geschichten über Liebe und Verlassenheit Auch in ihren neuen Erzählungen ist A. L. Kennedy ebenso sehr Skeptikerin wie Verfechterin der Liebe. Mehrfach schlüpft sie dabei in die männliche Perspektive. Von Carola Ebeling. Es gibt bei A. L. Kennedy zahlreiche Gründe, skeptisch auf die Liebe zu blicken: weil die Dauer einer Beziehung die ursprünglichen Gefühle füreinander zu gängelnden Gewohnheiten verkommen lässt; weil zu lieben für viele heißt zu besitzen; weil sich in die Sexualität oft Macht und auch Gewalt drängen. Auch in den zwölf neuen Erzählungen der 49jährigen
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Die Herrschaft der Null Der große alte Mann der europäischen Kultur, Umberto Eco, rechnet mit dem Werteverfall unseres (Medien-)Systems ab – wie immer mit viel Witz, Charme und Weisheit, und vor allem mit ebenso leichtfüßiger wie wohl gesetzter Prosa. Von Andreas Pittler Ein Schmalspurjournalist, der sich mit Ghost-Writing, Übersetzungen und gelegentlichen Artikelchen über Wasser halten musste, sieht plötzlich die Chance seines Lebens gekommen. Ein geheimnisvoller Milliardär (ein Schelm, der dahinter nicht einen gewissen Silvio B. erkennt) plant die Herausgabe einer Zeitung namens „Domani“ (Morgen). Mit einer Handvoll weiterer Zeilenschinder, allesamt
Read More Posted On Oktober 3, 2015By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag
Passt in jede Manteltasche „Lieblingsorte Hamburg“ drücke ich neuerdings all meinen Hamburg-Besuchern in die Hand; und auch gerne Menschen, die schon seit Jahren hier wohnen. Zu entdecken gibt es darin vieles: Den „Nachtmichel“ zum Beispiel (warum bin ich bisher nicht auf die Idee gekommen, nachts auf den Michel zu steigen und den Turmbläser zu hören?). Den besten Backfisch der Stadt, der, jawohl, in Veddel mitten auf einem Parkplatz zu finden ist. Ein Kinovorhang aus Bonbon-Papier. Oder schlicht die Antwort auf die Frage, was die Beatles mit dem „Bambi Kino“verbindet. Die
Read More Howard Linskey hat nach „Crime Machine“ und „Gangland“ nun mit „Killer Instinct“ seine Trilogie des British Noir vollendet. Der Band ist so gnadenlos böse, amoralisch und grandios, wie man das von Linskey nicht anders erwartet – Von Peter Münder
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