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Die Mäuse bringt der Nikolaus Zur Errettung eines lange verschütteten Autors – Newton Thornburg Ein verdammt gutes Stück amerikanische Literatur, das ist für Susanna Mende der Roman „Cutter und Bone“. Sie hat das Buch neu und erstmals vollständig übersetzt, erfährt für diese Arbeit, oh Wunder, auch viel verdientes Lob. Für CrimeMag hat sie zusammengefasst, was am Autor Newton Thornburg das Besondere ist, und welch Fluch es sein kann, von der Kritik nur als Genre-Autor wahrgenommen zu werden. Der im Juni dieses Jahres beim Polar Verlag erschienene Roman „Cutter und Bone“ hatRead More

Posted On September 6, 2015By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Streifzug: Ein mörderischer Sommer

Joachim Feldmann hatte im Urlaub eine Reisetasche voller Bücher dabei und kam sogar zum Lesen. Ein kleiner Streifzug quer durchs Rosenbeet. England im Juli: Kaum sind die Schlagzeilen über eine bedrohliche Hitzewelle, die nicht einmal eine Woche währte, vergessen, weiß Britanniens Presse von neuen Bedrohungen des friedlichen Zusammenlebens auf der Insel zu berichten. Wildgewordene Seemöwen attackieren Hunde, Schildkröten und Menschen, während sich an Flüssen und Seen der Große Bärenklau, ein unerwünschter Einwanderer aus dem Kaukasus, vor dessen Rückkehr die Band Genesis bereits 1971 („The Return of the Giant Hogweed“) warnte,Read More

Posted On September 6, 2015By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag, News

Bloody Chops: September 2015

Sie sind kürzer geworden, unsere Chops, dafür aber mehr. Es waren am Beil: Joachim Feldmann (JF): Harry Crews: Florida Forever; Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens; Lucie Flebbe: Prinzenjagd // Tobias Gohlis (TG): Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman // Karsten Herrmann (KH): Benjamin Black: Die Blonde mit den schwarzen Augen // Klaus Kamberger (KK): Michael Molsner: Begegegnungen // Anne Kuhlmeyer (AK): Andreas Kollender: Kolbe // Alf Mayer (AM): Christopher Peters: Der Arm des Kraken; Lauren Beukes: Broken Monsters; Taylor Stevens: Mission Munroe. Die Spezialistin, Harro Albrecht: Schmerz;Read More
Der Fotografie das Verrückte zurückgeben 85 Tatort-Fotos aus dem Los Angeles des Jahres 1953, dazu 25.000 Worte von James Ellroy. Solch ein Fotobuch hat es noch nicht gegeben, solch ein ideales Zusammentreffen von Autor, Gegenstand und Recherchelage, findet Alf Mayer. Texte zu Fotografien, das ist oft herbeigeklaubtes Zeug, mühsam zur Deckung gebracht, übergestülpte Interpretationen. Dies aber ist ein Werk der Güte „Once in a lifetime“. Alexander Kluge würde Kairos am Werk sehen, den richtigen Moment. „Kunst“ mache er als nächstes, lachte James Ellroy beim CrimeMag-Interview im Frühjahr (siehe „Unterwegs zumRead More

Posted On September 6, 2015By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

James Lee Burke über seinen Roman „Glut und Asche“

Die große Freiluftkathedrale James Lee Burke zu seinem Roman „Glut und Asche“ Er selbst hält „Glut und Asche“ (A Feast Day for Fools) für eines seiner besten Bücher und freut sich, dass es nun – am 14. September 2015 – auch in Deutschland erscheint. In einem sehr persönlichen Begleittext, den wir Ihnen hier präsentieren können, erzählt James Lee Burke von seiner besonderen Beziehung zu Deutschland. Das, was einen Gutteil seiner intensiven sprachlichen Wirkungsmacht bestimmt – seine erkennbar tiefe Verwurzelung in Landschaft und Wetter zu aller Jahreszeit sowie seine Fähigkeit, unsRead More
Düster, rabenschwarz und irisch Frank Nowatzki über Seamus Smyth „Spielarten der Rache“  Er hat eine feine Nase, ist ein Kerl von echtem Schrot und Korn und der Spezialist für hoffnungslose Fälle, jede Veröffentlichung aber muss er sich genau überlegen, denn als echter Independent hat er eben leider zu wenig Geld – hey, ihr Mäzene! Frank Nowatzki aus Berlin und sein Verlag Pulp Master ist eine erste Adresse, wenn es um avancierte Kriminalliteratur und ihre Grenzüberschreiter, um Originalität und Unikate geht. Bereits 1997 erschien dort der erste Band der nun erstRead More
Der posthum erschienene Band „Das Gegenteil von Einsamkeit“ von Marina Keegan zeigt eine junge, sehr begabte Autorin, deren weitere Entwicklung man gerne verfolgt hätte. Von Carola EbelingRead More

Posted On September 5, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Roman: Stefano D’Arrigo: Horcynus Orca

Stefano D’Arrigos 1975 erschienenes Mammutwerk „Horcynus Orca“ gilt als einer der letzten großen unentdeckten Romane der Moderne.Read More
Familienbande Ein Familienalbum, ein Wiedersehen mit vielen Bekannten, das ist Jürgen Müllers „Die besten TV-Serien“ schon auf den ersten Blick. Aber das Querformat mit den Maßen der in jeder Hinsicht schwergewichtigen Monographien aus dem Hause Taschen über Kubrick, Bergman und aktuell Chaplin leistet mehr. Es ist ein vier Kilo schwerer Beweis, wie weit TV-Serien es an kulturellem Prestige mittlerweile gebracht haben. Kaum ein Filmfestival mag inzwischen mehr auf sie verzichten, nicht überall wird darauf so klug rekurriert wie in Braunschweig (2. – 8. Nov. 2015, mehr hier) wo die ersteRead More

Posted On September 5, 2015By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Roman: Andreas Maier: Der Ort

Andreas und Katja und das Ganze Wahre Der Ort, an dem ich den Autor Andreas Maier kennen lernte, ist die Wiener Literaturzeitung „VOLLTEXT“, die Zeit ist „Neulich“, denn so heißt Maiers Kolumne. Sie gefiel mir so gut, dass ich die Zeitung sofort abonnierte, das war 2011. In den Jahren zuvor hatte er wohl auch oft von seinem Onkel J. erzählt, weshalb der Kolumnensammelband, 2010 bei Suhrkamp erschienen, „Onkel J.“ heißt und zusätzlich noch „Heimatkunde“. Die Heimat ist die Wetterau, eine Gegend, die außerhalb der Wetterau niemand kennt. Von Gisela Trahms.Read More

Posted On September 5, 2015By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Roman: Irvine Welsh: Das Sexleben siamesischer Zwillinge

Scottish Psycho In den Niederungen der High- und Lowlands geht das Leben einen geruhsamen Gang – zumindest, wenn man den Versprechungen der Tourismusindustrie Glauben schenkt. Die Literatur hat die Werbung jedoch schon längst Lügen gestraft – spätestens seit Irving Welsh mit seinem Erstlingswerk „Trainspotting“ einen unappetitlichen Blick hinter die heile Welt der Schafzüchter und Whiskybrenner geworfen hat. Von Frank Schorneck. Und so weist dann auch der Cover-Hinweis „Der Autor von ‚Trainspotting‘“ auf Welshs über zwanzig Jahre zurückliegenden Debütroman, der nicht zuletzt durch Danny Boyles Verfilmung zu einem Bestseller wurde. DurchRead More

Posted On September 5, 2015By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag, News

Streifzug: Aktuelle Literatur von Einwanderern

Zeitgenössische deutsche Autoren mit einem besonderen Blick Seit Jahren präsentieren die Verlage immer wieder bemerkenswerte Romane von AutorInnen, die aus Einwandererfamilien stammen. Ein weites Feld, auf dem in diesem Herbst eine besonders reiche Ernte einzuholen ist. Von Ulrich Noller Das spiegelt sich auch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis, der auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober vergeben wird: Mit Ilija Trojanow, Feridung Zaimoglu und Alina Bronsky stehen gleich drei SchriftstellerInenn, in deren Biographie Migration eine Rolle spielt, auf der diesjährigen Longlist. Ilija Trojanow, geboren 1965 in Bulgarien, kam alsRead More
Von Trillaphon und Tralfamadore „Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache“: David Foster Wallaces Porträt des Künstlers als junger Depressiver erscheint auf Deutsch. In der Übersetzung des kongenialen Ulrich Blumenbach fundiert das Büchlein die hiesige Rezeption des US-Schriftstellers als pathologischer Fall. Ob das angemessen ist oder nicht, sei mal dahingestellt, meint Bruno Arich-Gerz. Helden sterben jung, heißt es. Stars auch, und oft findet sich eine tragische Note hinter dem Verscheiden: siehe Michael Jackson, siehe Elvis und Kurt, Janis, Jimi und Jim. Im Showbusiness wird dann schnell die zweite StufeRead More

Posted On September 5, 2015By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Streifzug: Ulrich Nollers Bestseller-Check

Von Männer und Frauen – Geschichten aus Norddeutschland und der Welt Ulrich Noller wirft einen Blick in aktuelle Bestseller, diesmal in Bücher von Klaus Modick, Ralf Rothmann, Reinhold Messner und Harper Lee. Ein erstaunlicher Erfolgstrend auf dem Buchmarkt: Geschichten aus dem Norden haben im Moment besonders gute Chancen, in den Bestsellerlisten ganz nach oben zu kommen. Dörte Hansens Roman (mehr bei CM hier) hält sich seit Monaten ganz vorne, auch die Bücher von Klaus Modick oder Ralf Rothmann sind unter den Top 20 zu finden. „Konzert ohne Dichter“ heißt KlausRead More

Posted On September 5, 2015By Frank GoehreIn Bücher, Litmag

Roman: Volker Hage: Die freie Liebe

Ein ehemaliger „Spiegel“-Redakteur enthüllt sein wahres Ich. Wenn dem bis Ende 2014 fest angestellten Literaturkritiker des Spiegel“, Volker Hage (66), daran gelegen war, uns in seinem ersten Roman „Die freie Liebe“, ein Debüt also, einen emotional unterentwickelten Jüngling zu präsentieren, dann ist ihm das grandios gelungen. Von Frank Göhre. Es ist sein Alter Ego. Er nennt ihn Wolfgang („Wolf“) Wegener und schickt ihn von Lübeck in das München des Jahres 1971: „Ich habe zum Glück das Fischer-Taschenbuch mit Thomas Manns Novelle dabei.“ („Tonio Kröger“, die Unvereinbarkeit von Künstlertum und bürgerlichemRead More

Posted On September 5, 2015By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitBits: Kurze Besprechungen neuer Bücher, September 2015

Kurzrezensionen – diesmal mit Haiku Rezension von Friederike Moldenhauer zu Scott Hutchins, Vickor Pelewin und Matthias Politycki und Besprechungen von Julia Wolf („Alles ist jetzt“), Brooke Davis („Noch so eine Tatsache über die Welt“), Èdouard Louis („Das Ende von Eddy“) , Joachim Lottmann („Happy End“), Clemens J. Setz („Glücklich wie Blei im Getreide“) und Haruki Murakami („Wenn der Wind singt“ / „Pinball 1973“) – geschrieben von Karsten Herrmann (KH), Frank Schorneck (FS) Bernd Jooß (BJ) und Ulrich Noller (UN). (FM) Haiku Rezension Liebestheorie künstliche Intelligenz sehr schöner Roman Scott Hutchins:Read More

Posted On Juni 27, 2015By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Don Winslow: Das Kartell

Surfer, bleib bei deinen Wellen – Warum Don Winslows neuer Roman „Das Kartell“ im Meer der Fakten Schiffbruch erleidet. Eine Besprechung, äh, eine Abrechnung von Alf Mayer. Dieses Buch macht nicht glücklich. Nicht, weil es jede Menge grausamer Einzelheiten aus dem sogenannten Drogenkrieg ausbreitet, der in Mexiko bislang über 100.000 Menschenleben gekostet hat. Es gibt wunderbare Bücher über schlimmste Themen. Man könnte sagen, je härter das Thema, desto höher der Anspruch an eine gelungene Form. Leider entspricht „Das Kartell“ in der Form dem Inhalt. Macht was her, aber wenn manRead More

Posted On Juni 27, 2015By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Ryan David Jahn: Der letzte Morgen

Der Milchmann – David Ryan Jahn ist ein interessanter Autor, den wir seit seinen ersten beiden Büchern auf dem Schirm haben (siehe hier und hier). Sein dritter Roman, „Der letzte Morgen“ bestätigt diesen Eindruck. Eine Rezension von Thomas Wörtche. Ein elfjähriger Knabe in Los Angeles ermordet seinen brutalen und ekligen Stiefvater mit einem selbst gebauten Schießgerät. Dann verstümmelt er die Leiche. Als Handlungsvorlage dient ihm ein Comic. Dieser Comic ist in einem Verlag erschienen, der dem Mobster Tony „The Man“ Manning aus New gehört, als Teil seines Mischimperiums aus legalen undRead More

Posted On Juni 27, 2015By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Sergio Ramírez: Der Himmel weint um mich

Transit – Die Drogenthematik hat Mittelamerika fest im Griff und beeinflusst so ziemlich alle gesellschaftlichen Bereiche. Das gilt auch für das klassische Transitland Nicaragua. Obwohl der Fokus sonst eher auf Mexiko und Guatemala liegt, entstehen auch hier spannende Romane zum Thema. So wie Sergio Ramírez’ „Der Himmel weint um mich“. Eine Rezension von Frank Rumpel. In der sandinistischen Regierung war Sergio Ramírez Mercado sechs Jahre lang, von 1984 bis 1990, Vizepräsident von Nicaragua. In dieser Zeit schrieb er mit „Strafe Gottes“ seinen ersten Kriminalroman, der 2012 in der Schweizer Edition 8Read More

Posted On Juni 24, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Annemarie Weber: Roter Winter

Das Leben der „liberalen Scheißer“ – Zoë Beck über Annemarie Webers 1969 erschienenen und nun neu aufgelegten Roman „Roter Winter“. West-Berlin, Ende der 1960er Jahre. Frau Abelssen verwaltet Wohnungen, ihr Mann wirbt für modische Stoffe. Man wohnt in einem guten Viertel, geht zu schicken Empfängen, und doch passt man nicht so recht in diese Gesellschaft, oder will es einfach nicht. Frau Abelssen hat zwei Söhne, die ihre Väter nicht kennen, und ihr Verlangen nach immer neuen männlichen Bekanntschaften hat sich trotz der Ehe mit Herrn Abelssen, den sie innig liebt,Read More

Posted On Juni 24, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

I.J. Kay: Nördlich der Mondberge

Aus der Welt gefallen – Mit „Nördlich der Mondberge“ legt die unter einem Pseudonym schreibende und in Suffolk geborene Engländerin I.J. Kay ein ziemlich „verrücktes“ Debüt vor. Von Karsten Herrmann Aus dem Spektrum des Herkömmlichen herausgerückt ist hier die die Wahrnehmung der Protagonistin und ihre Sprache, zeitlich versetzt ist die Chronologie der Ereignisse und durcheinandergerückt ist schließlich auch die Form des Romans. I. J. Kays Ich-Erzählerin, die mal unter dem Namen Lulu und mal unter dem Namen Catherine firmiert, kommt nach zehn Jahren aus dem Gefängnis. In einer Bruchbude, inRead More

Posted On Juni 24, 2015By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Sandra Gugic: Astronauten

Planlos durchs Weltall – Der Roman „Astronauten“ von Sandra Gugic offenbart die Vakua unseres Seins – verstörend, beunruhigend und dennoch sehr poetisch. Von Andreas Pittler Wir leben im Zeitalter des „Post“ (nicht „der Post“ wohlgemerkt): Postmoderne, Postavantgarde, Postdemokratie, alles ist irgendwie vorbei. Wer im Heute aufwächst, der hat keine Grenzen, aber auch keine Orientierungspunkte mehr. Praktisch nichts ist verboten, aber auch kaum etwas hat noch Wert. Mehr denn je sind wir alle ins Nichts unserer Existenz geschleudert und müssen uns in einer Gesellschaft zurecht finden, die alle ihre Werte überRead More
Ein Klassiker, ein Überraschungserfolg und eine Empfehlung – „Butcher’s Crossing“ – ein neu zu entdeckender Roman des Amerikaners John Williams, der mit „Stoner“ den Überraschungserfolg der letzten Jahre gelandet hat. Ein Bestseller aus Norddeutschland, Dörte Hansens „Altes Land“. Und eine Empfehlung, Nino Vetris „Mamas wunderbares Herz“. Von Ulrich Noller. Butcher‘s Crossing Einer der erstaunlichsten Besteller der letzten Jahren stammt von John Williams, dessen Campus-Roman „Stoner“ posthum zum Weltbesteller wurde. Jetzt gibt es einen zweiten Roman dieses Autors, der von 1922 bis 1994 lebte, und der erstmals auf Deutsch zu lesenRead More

Posted On Juni 13, 2015By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Alf Mayer zu Dennis Lehanes Schreibregeln

Dennis Lehanes Regeln für einen Schriftsteller – Mit mittlerweile zwölf Romanen, einem Erzählband, einigen Verfilmungen, drei Folgen von „The Wire“ und vielen Projekten im Köcher darf man das. Wobei er sie nicht in Stein gemeißelt, sondern im lockeren Gespräch während eines Literaturfestivals entfaltet hat – „Dennis Lehanes zehn Regeln, ein erfolgreicher Autor zu werden“. Alf Mayer stellt sie vor: Der walisische Schriftsteller und Moderator Jon Gower entlockte die zehn Gebote dem aus Boston stammenden Dennis Lehane (hier und hier bei CM, zum Interview) beim Event 88 auf der Good Energy Stage desRead More

Posted On Juni 13, 2015By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz und blutig Heute auf dem Block – John Burley: „Angstgespenster“, Tess Gerritsen „Der Schneeleopard“, Ben Berkeley „Das Haus der tausend Augen“, Matz/Walter Hill/Jef „Querschläger“. Beilführend heute: Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) Aufs Angenehmste verunsichernd (JF) Der neue Patient ist „schön auf eine bei Männern seltene Art“. Dr. Lise Shields ist beeindruckt. Denn die Menschen, mit denen es die Psychiaterin normalerweise zu tun hat, sind unheilbar krank, und man sieht es ihnen auch an. Seit sie vor fünf Jahren ihre Ausbildung abgeschlossenRead More

Posted On Juni 6, 2015By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Sara Gran: Dope

Mean Streets à la Gran – Eine ganz wichtige Stimme des Genres ist Sara Gran, was man spätestens seit ihren beiden Romanen um die geniale Privatdetektivin Claire DeWitt („Die Stadt der Toten“ und „Das Ende der Welt“ (dazu hier und hier bei CM) weiß. Jetzt legt ihr deutscher Verlag endlich „Dope“ nach. Eine Rezension von Thomas Wörtche. „Dope“ stammt schon aus dem Jahr 2006, wurde sträflicherweise bis jetzt nie übersetzt und ist alles andere als ein Frühwerklein oder eine Fingerübung für größere Aufgaben. Sara Gran tut zunächst ganz unschuldig so,Read More