Montalbano hat Entzugserscheinungen … und wir auch … Stefan Linster hatte sich auf den neuen Montalbano gefreut, auf „Das Spiel des Poeten“. Jenseits einer virtuosen Übersetzung aber war es keine rundum freudige Begegnung. „Womöglich war sein mörderischer Wahnsinn eine Spielart der Grausamkeit von Kindern, die einer Eidechse den Schwanz abschneiden.“ Wenn es auch schmerzt, so muss ich es doch einmal loswerden. Das letzte Werk des hochverehrten Camilleri hat mich ziemlich enttäuscht! Wobei es eigentlich ganz munter angefangen hat. Nämlich so: Nach Jahrzehnten friedlich ausgelebten religiösen Fanatismus beschließt ein steinaltes Geschwisterpaar,
Read More Pflegekräfte gesucht Wer vom Schreiben leben will, darf nicht wählerisch sein. Also fabriziert der junge Lawrence Block neben Kriminalstorys auch Softpornos unter Pseudonym, im Schnitt ein Buch pro Monat. Das schult. Block ist längst ein routinierter Autor, als ihn seine Kriminalromane in den siebziger Jahren bekannt machen. Inzwischen zählt der heute 77-Jährige zu den Großmeistern der Spannungsliteratur. Seine Romane um den Buchhändler und Einbrecher Bernie Rhodenbarr, den Auftragsmörder Keller und den alkoholkranken Privatdetektiv Matthew Scudder gelten als Klassiker des Genres und dienten mehrfach als Vorlage für einschlägige Filme, zuletzt 2014
Read More Posted On Februar 1, 2016By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag
Schau dich nicht um, Kassandra geht um – In diesem Roman wird selten gelacht. Mütter nehmen sich nicht frei und gehen abends einfach mal aus, ins Kino oder ins Konzert, mit Nichtmüttern oder Mitmüttern, Arbeitskollegen, Sportkollegen, Nachbarn… Stattdessen sorgen sie sich um die eigenen Kinder, sind genervt von den Kindern der andern. Auch die Freunde geben Anlass zur Sorge, und mehr noch die Freundinnen, jede auf ihre Art dabei, direkt in den Abgrund zu schlittern. Sandra, die Erzählerin in „Bodentiefe Fenster“, weiß das. Sie spricht unablässig davon. Der Kindername „Kassandra“,
Read More Posted On Februar 1, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Tale of two cities – Zwei Megacities spielen die Hauptrolle in Ulla Lenzes viertem Roman, und schon der Titel deutet an, dass die Autorin Parallelen zieht zwischen Istanbul und Mumbai, und dass sie sie sich dem Begriff der Stadt als solcher nähert. Von Frank Schorneck Schon in ihrem 2003 erschienenen Debüt „Schwester und Bruder“ blickte die Berliner Autorin weit über den europäischen Tellerrand hinaus, verarbeitete sie ihre Erfahrungen aus einem eigenen Lebensabschnitt in Indien. Als Stadtschreiberin von Damaskus und mit Aufenthaltsstipendien in Istanbul und Mumbai wurde sie auch von politischen
Read More Posted On Februar 1, 2016By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag
Vom Kommen und Gehen – An einem Freitagabend im Januar 2013 sitzt die Schriftstellerin mit Schreibblockade an ihrem Computer, die Kinder im Bett, der Mann beschäftigt, und googelt den Namen ihres Ex-Freundes Petrus. Und stößt auf die Nachricht seines Todes. Wie von selbst laufen jetzt die Bilder der verflossenen Liebe vor ihrem inneren Auge ab, was folgt ist ein erfreulich unlarmoyantes Panorama der modernen Lieben. Was heißt es zu lieben, warum kommt sie, warum geht sie. Gespickt mit Autobiografischem ist „Eins im Anderen“ mehr, als eine Sammlung von Liebesgeschichten. Von
Read More Witzig und böse – Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen, jedenfalls keine romantische, die „bis der Tod euch scheidet“ haltbar wäre, nicht unter den Kreativ-Berlinern in Jackie Thomaes Debütroman. Die 1972 in Halle geborene Journalistin und TV-Autorin erzählt die Geschichten urbaner Normalneurotiker*innen, die miteinander befreundet, verwandt, liiert, verheiratet oder irgendwie um die Ecke verbandelt sind. Einige von ihnen halten plötzlich inne und stellen fest, dass die Liebe fort ist, jenes Phänomen, von dem sie glaubten, es begründe ihre Zweisamkeit, ja ihr Leben. Von Anne Kuhlmeyer Da ist Bender,
Read More Posted On Februar 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Trotziger Lebenswille und skurriles Lebensglück – Der 1967 in South Dakota geborene Adam Johnson ist einer der neuen Stars der amerikanischen Literaturszene – vor zwei Jahren wurde er für seinen in Nordkorea spielenden Roman „Das geraubte Leben des Waisen Jun Do“ mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete und jetzt erhielt er für seine Kurzgeschichtensammlung „Nirvana“ auch noch gleich den National Book Award. Von Karsten Herrmann. Wie viele seiner Kollegen ist Adam Johnson durch die Schule des Creative Writings gegangen und lehrt es heute selber an der ehrwürdigen Stanford University. Doch im Gegensatz
Read More „Abu Scholls“ Autobiografie: Spannende Reportagen, unbequeme Einsichten, genaue Analysen – Peter Scholl-Latours Reportagen aus Kriegs- und Krisenregionen waren auch klarsichtige Analysen, die mit historischen Exkursen garniert waren: Indochina, besonders Vietnam, übte immer die größte Faszination auf ihn aus, wie sein grandioser Band „Tod im Reisfeld“ von 1979 zeigte. Aber Scholl-Latour (1924-2014) war auch in Algerien und Kenia, in Ägypten, im Kongo, Angola und im Goldenen Dreieck als Reporter im Einsatz, wo er mit großem Scharfblick die mörderischen Auflösungserscheinungen des Kolonialismus sezierte. In „Mein Leben“ mischt er seine letzten Impressionen aus
Read More Fairy tales and nightmares –Hans Fallada’s real name was Rudolph Ditzen – allegedly a combination of names from characters in Grimm’s fairy tales. But his life story was closer to a lurid nightmare than a fairy tale – and Hinrichs has successfully portrayed this with stunning images. By Lucy Renner Jones. Mental breakdowns and psychiatric confinement, morphine addiction, the early murder of his best friend in a double suicide pact, ostracism then intimidation under the Nazi regime and his near-fatal shooting of his first wife. On the inside cover of his
Read More Eine Geschichte der Judenverfolgung – Robert Schopflocher wurde 1923 in Fürth geboren, 1937 musste die jüdische Familie Schopflocher vor den Nazis nach Argentinien fliehen. Aus Robert wurde Roberto. 1980 legte er einen ersten Roman auf Spanisch vor, 1998 das erste Buch auf Deutsch, über seine Kindheit in Fürth. Der Ende Januar in Buenos Aires im Alter von 92 Jahren verstorbene Autor konnte noch einen ambitionierten historischen Roman über die Inquisition in Lateinamerika beenden. Von Eva Karnofsky Auf Druck Spaniens und der Inquisition der katholischen Kirche verfügte Portugals König Manuel I.
Read More Wen der Hunger nährt – Martín Caparrós klärt leidenschaftlich, aber in wohlgewählter, sachlicher Sprache über die Hintergründe für den Hunger auf der Welt auf. Von Michael Höfler Was ist Hunger? Die Frage mutet simpel an. Der aus Argentinien stammende Martín Caparrós beginnt sein Buch, indem er den nichthungernden Lesern vor Augen führt, dass sie Hunger für das Bedürfnis halten, etwas zu essen, wenn ihnen danach ist. Dabei sei richtiger Hunger ein existenzieller Zustand, der das Leben auf die Frage reduziere, woher man die nächste Mahlzeit bekommt: „Zukunft ist der Luxus
Read More Posted On Februar 1, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Neue Kinderbücher von Kai Lüftner, Alexander von Knorre („Superjunge“), Mikael Engström („Kaspar, Opa und der Monsterhecht“), Friedbert Stohner („Ich bin hier bloß das Pony“), Alexandra Helmig („Lua und die Zaubermurmel“) und Ross Montgomery („Alex, Martha und die Reise ins Verbotene Land“). Vorgestellt von Frank Schorneck. Normal ist superer Ursprünglich war „Super-Junge“ nur ein Song auf der großartigen „Rotz’n Roll Radio“-CD, auf der Kinderbuch- und Comedyautor, Sozialarbeiter, Musiker und überhaupt Multitalent Kai Lüftner mit ausgesuchten Freunden und Musikern beweist, wie hörbar Kindermusik sein kann. Die Geschichte eines Angebers, den vermeintlich alle
Read More Zukunftsvisionen – Kaum erschien Thomas Schulz‘ Buch über Google, änderte der Konzern seinen Schriftzug, und weil vermutlich nicht wenige von uns jeden Tag diesen Schriftzug vor Augen haben, wirkt das Cover schon ein wenig überholt. Was auch inhaltlich leicht passieren kann bei einem solchen Thema, gerade wenn der Titel vermittelt, es ging um die Zukunft. Und Zukunft ist ja immer so eine Sache. Von Zoë Beck. Was Schulz mit seinem Buch allerdings wirklich versucht (um den Titel zu bemühen), ist zunächst Google zu erklären, weil er findet: „Wer die Zukunft
Read More 2015 war ein großartiges Jahr für die québecer Literatur. Es ist nicht leicht nur drei Romane auszusuchen. In meinem Fall sind es zwei Erstlingswerke von Juliana Léveillé-Trudel und Daniel Grenier und der zweite Roman von Anaïs Barbeau-Lavalette. Von Bärbel Reinke. „Nirliit“ von Juliana Léveillé-Trudel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die wie die Wildgänse (Nirliit) im Winter Richtung Süden zieht. Sie verbringt ihre Sommer in Salluit, um sich dort um die Kinder zu kümmern, wenn die Schulen geschlossen sind. Die sie davon abhalten soll, zu trinken, zu rauchen, Klebstoff zu
Read More Von den Schwierigkeiten beim Umgang mit einer unliterarischen literarischen Figur − Am 5. Oktober 2015 ist Henning Mankell gestorben. Die Anzahl der Nachrufe (bei CM hier) war beeindruckend – de mortuis nihil nisi bene. Nachdem sich der Weihrauch ein wenig verzogen hat, riskieren wir einen etwas skeptischeren Blick. Dieser Text von Thomas Wörtche aus dem Jahr 2011 war für einen nicht realisierten Sammelband zu der Figur Wallander geschrieben und hatte bzw. hat eher die literaturkritische Rezeption einer Figur im Auge. Wir bringen eine leicht redigierte, aber nicht aktualisierte Fassung. Henning
Read More „Der freie Wille war in der Theorie ein schönes Konzept, aber in der Praxis ein Flittchen“ von Katja Bohnet Kommt Leute! Wir reisen nach Südafrika. Malerische Küsten, Safari und ein Glas Shiraz. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist uns nach den Weltkriegen jedoch dafür das Geld und die Gesinnung ausgegangen. Die Apartheid beutelt ein Volk. Weiße dominieren Schwarze. Afrikaner dürfen keine Wagen lenken, werden enteignet, aus Städten und von der Bildung ausgeschlossen, arbeiten als Untergebene, Bedienstete, werden mit Turnschuhen entlohnt. Weiße fahren Auto, Schwarze laufen oder fahren Bus.
Read More Deutsche Geschichte, kondensiert Alf Mayer findet Ulrich Effenhausers historischen Polit-Thriller „Alias Toller“ eine lohnende Lektüre. Ereignisse, heißt es in der Vorbemerkung von „Alias Toller“, seien wie „Steine, die ins Wasser fallen. Beim Aufschlagen reißen sie die Oberfläche auseinander, Tropfen spritzen in die Luft. Der Stein ist, wenn er untergeht, noch für ein paar Momente sichtbar; dann verschwindet er, geräuschlos sinkt er hinab, kommt unten auf, gerät in Vergessenheit, man müsste tauchen, um ihn zu bergen. Und doch, die Ereignisse existieren weiter. Sie haben Wellen gebildet. In konzentrischen Kreisen schwappen sie
Read More Kurz und blutig Heute mit neuen kriminellen Texten von John Niven (Old School), Veit Etzold (Der Todesdeal), Jürgen Kehrer (Wilsbeg. Ein bisschen Mord muss sein), Rainer Küster (Schuldenspiele), Peter Høeg (Der Susan-Effekt), Christian Keßler (Der Schmelzmann in der Leichenmühle / Wurmparade auf dem Zombiehof), Jörg Buttgereit (Besonders Wertlos), Charly Weller (Finsterloh), Sam Hawken (Kojoten), C.J. Sansom (Die Schrift des Todes) und Richard Price (Die Unantastbaren). Besprochen von Max Annas (MA), Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Marcus Müntefering (MM) und Alexander Roth (AR). An Schlaf ist nicht zu denken (AR) Detective Billy Graves, einst Mitglied
Read More Das große Dubliner Schlachten Nach Gene Kerrigans Noir-Krimi „Die Wut“ erscheint jetzt der bereits 2009 veröffentlichte Band „Dark Times in the City“ in deutscher Übersetzung als „In der Sackgasse“. Kerrigan beschreibt die permanente Ausweitung der Kampfzone Dublin nach dem großen Banken- und Finanz-Crash: Rivalisierende Gangs wollen höhere Renditen einfahren, mehr Marktanteile auf allen Sektoren der OK erobern- so wird der Bandenkrieg immer brutaler und letaler. Von Peter Münder Kleiner Exkurs zur aktuellen, „sauberen“ Business-Kriminalität dieser Tage, die Kerrigan beim Schreiben im Hinterkopf hat: Ein milliardenschwerer Medien-Tycoon bekommt von der Staatsbank
Read More Polizeiroman, weiblich von Alf Mayer. Atlanta, November 1974. Morgendämmerung über der Peachtree Street. Der Cop Jimmy Lawson schleppt seinen Partner Don Wesley wie einen Sack Mehl aus der Gefahrenzone. Der Mann über seiner Schulter ist tot, Jimmys Gehirn aber weigert sich, das zu akzeptieren. Die Szene spult vor- und rückwärts. Sie waren überfallen worden. Eine billige Pistole, an jeder Getto-Ecke für fünfundzwanzig Mäuse zu haben. Soviel war das Leben seines Partners also wert. Jimmy hatte alles aus direkter Nähe mitbekommen. „Er wusste, wie eine Waffe funktionierte. Der Schlitten der 25er
Read More Donnergrollen über Texas von Alexander Roth Kein Roman führte 2014 so viele Jahresbestenlisten an wie „Regengötter“ (Rain Gods) von James Lee Burke. Mit seinen fast achtzig Jahren gelang dem amerikanischen Autor eine triumphale Rückkehr auf die deutsche Krimilandkarte, von der er sich Anfang der Nullerjahre schleichend zurückgezogen hatte. Eine Erfolgsgeschichte, an dessen Ende der Deutsche Krimipreis in der Kategorie International stand. Nun ist bei Heyne der Nachfolger erschienen. Und auch wenn „Glut und Asche“ (Feast Day of Fools) durchaus eine eigenständige Geschichte erzählt, ist beim dritten Roman um Hackberry Holland
Read More Dümmer, als die Polizei erlaubt? von Klaus Kamberger Kriminologisches Proseminar, 1. Sitzung für Kommissarsanwärter, Regel Nr. 1: „Am Ende machen sie alle den einen. Den entscheidenden Fehler!“ Wenn das kein Trost ist… Heißt es doch im Klartext: Am Ende ist es der schlimme Finger, der sich einfach als dümmer entpuppt, als die Polizei erlaubt. Aber stimmt das auch? Wenn ja, dann wäre ja sogar ein mephistophelischer Top-IQler jedem über den zweiten Bildungsweg ins Wanne-Eickeler Morddezernat gerutschten Kleinermittler unterlegen. Das kann doch nicht sein. Ist es auch nicht. Weder in der Wirklichkeit,
Read More Staub saugen und Betten machen Nicht nur auf dem ganzen Globus gibt es Hotels, auch in den Künsten kommen sie vor. Dann gibt es unzählige Gäste und noch unvergleichlich viel mehr Zimmermädchen. Kein Hotel funktioniert ohne ihre stillen, unsichtbaren und stereotypen Dienste. Auch Irene ist ihrem Metier auf eine gewisse Art verfallen. Sie ist die Heldin in dem Roman „Das Zeichen für Regen“ der jungen Schriftstellerin Jana Volkmann, bei der es erfrischend hinaus in die Welt geht. Senta Wagner hat sich mit der Autorin über ihren Debütroman unterhalten. Volkmanns Protagonistin
Read More Der Friedensnobelpreis: eine „globale Meinungsmonarchie?“ − Der österreichische Krisenreporter und „Profil“-Enthüllungsjournalist und Autor Emil Bobi („Agentenstadt Wien“) wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen des Osloer Friedenspreiskomitees und untersucht, ob die Verfügungen des Waffenproduzenten und Preisstifters Alfred Nobel für die Vergabe des Friedenspreises noch berücksichtigt werden. Denn anlässlich der jüngsten kontroversen Entscheidungen des Komitees für die EU, Barack Obama u.a. ergibt sich laut Bobi der Eindruck, dass man in Oslo die Auszeichnungen auch gern für die eigene prestigeträchtige Imagepflege instrumentalisiert. Von Peter Münder Wenn am 10. Dezember, dem Todestag von
Read More Auswandererträume in Flammen − Eine traurige Geschichte? Luiz Ruffatos „Ich war in Lissabon und dachte an Dich“ wirft aktuelle Fragen auf. Von Christiane Quandt Es ist ein kleines und ästhetisch ansprechendes Buch, das man mit „Ich war in Lissabon und dachte an Dich“ in den Händen hält. Das Cover verwendet das Detail einer Fotografie einer typischen Lissabonner Hausfassade mit blaubemalten Fliesen und einem hölzernen Fensterrahmen mit Metallschnörkeln, die wahrscheinlich das Fenster vergittern. Und ebenso wie die Buchdeckel mag der Entstehungskontext von Ruffatos Roman im Rahmen der Aktion amores expressos –
Read More Neue Bücher von Silvia Bovenschen („Sarahs Gesetz“), Dariusz Muszer („Schädelfeld“), Chaboutè & Herman Melville („Moby Dick“), Lena Gorelik („Null bis unendlich“), Hassan Blasim („Der Verrückte vom Freiheitsplatz und andere Geschichten über den Irak“) und Nora Bossong („36,9°“) – besprochen von Tina Manske (TM), Michael Zeller (MZ), Alf Mayer (AM), Jörg Borges (JB), Michael Höfler (MH) und Karsten Herrmann (KM). Und mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Nicolas Mahler („Partyspaß mit Kant“). Haiku-Rezension Mit Kant an der Bar das Buffet ist eröffnet reine Unvernunft Nicolas Mahler: Partyspaß mit Kant. Philosofunnies.
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