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Posted On Juli 5, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Richard Russo: Diese gottverdammten Träume

Das flirrende Gesellschaftspanorama eines großartigen Erzählers – Bereits 2002 erhielt Richard Russo für seinen Roman „Diese gottverdammten Träume“ den Pulitzerpreis und erstaunlicherweise mussten die deutschen Leser bis jetzt auf eine Übersetzung des 750-Seiten-Werkes warten – und können nun endlich diesen großartigen Erzähler auf der Höhe seines Könnens erleben. Richard Russo erzählt in seinem Roman vom Leben in der Kleinstadt Empire Falls, die ihre glorreichen Zeiten mit florierenden Textilfabriken und Holzmühlen längst hinter sich hat. Doch noch immer gehört der alten Firmenerbin Mrs. Whiting die halbe Stadt, so auch das vonRead More

Posted On Juli 5, 2016By Joern BorgesIn Bücher, Litmag

Roman: Peter Carey: Amnesie

Elektronischen Medien als Waffe mit Suchtpotential – Damit nichts vergessen wird. Peter Carey schafft einen Polit-Thriller über die Hacker-Szene mit überraschendem Ausgang. Von Jörn Borges Zu Anfang hat Felix Moore alles verloren. Der linke Enthüllungsjournalist wird rechtmäßig verurteilt. Sein Buch wird eingestampft. Sein finanzieller Ruin ist durch eine Schadensersatzforderung besiegelt. Seine Frau wendet sich endgültig von ihm ab. Er befindet sich also in genau dem Stadium, in dem er perfekt in die Intrige eines alten Freundes passt. Er soll die Tochter einer früheren Freundin retten. Ihr wird vorgeworfen, mit einemRead More

Posted On Juli 5, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

KidBits: Neue Bücher für Kinder

Im November letzten Jahres stellten wir drei neue Kinderbuchreihen vor: „Die Karlsson-Kinder“, „Die unglaublichen Schockingers“ und „Max und die wilde 7“. Alle drei Reihen wurden fortgesetzt und vor den Sommerferien wollen wir einen Blick auf die jeweils aktuellen Bände werfen: Wie haben sich die Reihen entwickelt? Lohnt es sich, dranzubleiben? Außerdem hat Frank Schorneck das neue Buch von Dagmar Geisler gelesen. Möglichkeiten einer Insel Schon zum fünften Mal erleben die Karlsson-Kinder abenteuerliche Ferien auf der Insel Doppingö. Diesmal bekommen sie es mit einer großen Sauerei zu tun, denn eine schmierigeRead More
2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
Das verbotene Reich Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Diesen Monat: Den Prolog aus Jan Jacob Slauerhoffs Roman „Das verbotene Reich“, in der Übersetzung von Alber Vigoleis Thelen, erschienen als Print im Weidle Verlag und digital bei CulturBooks. PROLOG I. Im September des Jahres 1540, als Lian Po nahezu achtzehn Jahre bestanden hatte, kam vor dem Nordtor eine kaiserliche Gesandtschaft an, die wohl den himmlischen Namen in ihrem Banner trug, aber keine Gastgeschenke mit sich führte und in hellblaue Trauergewänder gekleidet ging. Das Oberhaupt verlangte Zutritt zum Gouverneur AntónioRead More

Posted On Juli 5, 2016By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Zum Tod von Yves Bonnefoy

Ein Stein „Heftig der Sommer strich durch die kühlen Säle hin,/ blind waren seine Augen, seine Flanke nackt,/ er schrie, und schreckte/ aus ihrem Traum die Schläfer auf,/ die dort in ihres Tages Einfalt schliefen./ Sie schauderten. Anders ging ihr Atem,/ die Hände ließen den Kelch des Schlafes sinken./ Schon kam der Himmel wieder auf Erden an,/ ein Sommernachmittagsgewitter, im Ewigen.“ Ohne die Poesie sind wir verloren Aus dem Französischen hat Friedhelm Kemp dieses Gedicht von Yves Bonnefoy. Den Übersetzer und den Autor verband eine lange Freundschaft, vielleicht eine derRead More
Das vierteljährliche Preisrätsel – finden Sie Georg Heyms Worte im Rätselgitter wieder und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More
Die richtige Lösung eingesendet und einen Buchpreis gewonnen hat Beate Ostrowski aus Bad Wurzach. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On Juni 1, 2016By Die RedaktionIn Editorial, Litmag

Editorial: LitMag und MusikMag im Juni

Herzlich willkommen zur Juni-Ausgabe von LitMag und MusikMag! Wir starten mit der Sommer-Bestenliste des Weltempfängers: Die hochkarätige Jury stellt wieder sieben hochgrandiose Titel aus aller Welt vor. Und weil eines der Jurymitglieder gerade frisch zur BücherFrau des Jahres 2016 gewählt wurde, haben wir Anita Djafari zum Interview gebeten. Besprochen werden folgende Romane: Karsten Herrmann feiert Thomas Glavinic und Ronja von Rönne, Christiane Quandt durchlebt Krisen mit Sascha Reh, Tina Manske fragt sich, was Roland Schimmelpfennig da eigentlich getan hat, Alf Mayer hatte Interesse an Joshua Groß‘ drittem Roman, und UlrichRead More

Posted On Juni 1, 2016By Die RedaktionIn Litmag

Bestenliste: Der Litprom-Weltempfänger Sommer 2016

Auf Empfang aus aller Welt „Weltempfänger“ heißt die Litprom-Bestenliste zur Literaturübersetzung, die vier Mal im Jahr herausragende literarische Stimmen, die im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken sind, vorstellt. Eine neunköpfige Jury aus Literaturkritikern, Schriftstellern und Kulturjournalisten nominiert sieben Titel unter allen Neuerscheinungen der ins Deutsche übersetzten Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und stellt ihre Auswahl mit Kurztexten vor. Wir freuen uns sehr, diese außergewöhnliche Liste, die echte literarische Entdeckungen bereithält, regelmäßig im CulturMag präsentieren zu dürfen. Ein Gedichtband in zweisprachiger Ausgabe führt die Sommer-Liste an: Granaz Moussavi verwebt in „GesängeRead More
Die Installation der Angst Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Diesen Monat: Einen Auszug aus Rui Zinks Novelle „Installation der Angst“, erschienen im Print beim Weidle Verlag, als eBook bei CulturBooks. Installation Die Angst wird alles haben fast alles und wir alle fast alle werden jeder auf seinem Wege zu den Ratten kommen Ja, zu den Ratten Alexandre O’Neill Die Frau und der Wortgewandte trinken Malzkaffee. Sie hat Malzkaffee gemacht, etwas anderes war nicht im Haus. Sie trinken Malzkaffee. Sousa arbeitet. Die Frau versucht nicht, alle Einzelheiten der InstallationRead More
Mehr Sensibilisierung, mehr Wahrnehmung – Anita Djafari ist die Geschäftsleiterin der Litprom, der Gesellschaft für um die Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt. Sie betreut als verantwortliche Redakteurin die Zeitschrift LiteraturNachrichten. Sie ist Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Bestenliste Weltempfänger (die wir bei CulturMag regelmäßig präsentieren), den LiBeraturpreis und das Projekt Frankfurt – Stadt der Zuflucht. Gerade wurde sie zur BücherFrau des Jahres 2016 gewählt. Zoë Beck stellt Anita Djafari und ihre Arbeit bei der Litprom in einem kleinen Interview vor. CulturMag: Liebe Anita Djafari, bis gesternRead More
Mit (Sozial-)psychologie gegen die Abdankung der Gesellschaft von Michael Höfler – Während der Journalist Paul Mason („Postkapitalismus: Grundzüge einer kommenden Ökonomie“, diese Ausgabe) sich von der digitalen Vernetzung die Selbstzerstörung des Kapitalismus verspricht, sind für den Sozialpsychologen Harald Welzer die Smartphones und vernetzten Medien eine „Überwachungsmaschinerie“, welche die Demokratie aushöhle. Zu Zeiten der Industrialisierung habe der Mensch zur Disziplin gepeitscht werden müssen, heute liefere er sich völlig freiwillig aus, indem er seine Daten preisgebe, und, noch schlimmer, andere der „Ausgrenzungsgemeinschaft“ zum kollektiven Fraß vorwerfe. Aus der Digitalwelt sei beispielsweise einRead More

Posted On Juni 1, 2016By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Roman: Nuruddin Farah: Jenes andere Leben

Weiterleben Weiterleben in Zeiten des Terrors: „Jenes andere Leben“ – der neue Roman des somalischen Schriftstellers Nuruddin Farah. Ein hochaktuelles Meisterwerk der Weltliteratur. Von Ulrich Noller – Zwei Menschen stehen im Zentrum dieser Geschichte: Bella, Mitte Dreißig, Fotografin, halb Italienerin, halb Somalierin, unterwegs auf der ganzen Welt und zu Hause in Rom. Und ihr älterer Halbbruder Aar, der wichtigste Mensch in Bellas Leben und alleinerziehender Vater zweier Teenager in Nairobi. Er arbeitet für die Uno und pendelt zwischen Kenia und Somalia. Als Aar bei einem islamistischen Terroranschlag in Mogadischu getötetRead More

Posted On Juni 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Roman: Thomas Glavinic: Der Jonas-Komplex

Tanz am Abgrund – von Karsten Herrmann Mit „Der Jonas-Komplex“ legt der österreichische Erfolgsschriftsteller Thomas Glavinic einen ganz und gar anarchisch-monströsen Roman vor, der an seine zahlreichen Vorgänger anknüpft und in dem neben einem Alter Ego des Schriftstellers auch der Milliardär Jonas wieder eine zentrale Rolle spielt. Der Roman besteht aus drei nebeneinanderher laufenden und sublim miteinander verschachtelten Erzählsträngen, die jeweils am Neujahrstag beginnen und über die Dauer eines Jahres laufen: Da ist der aus der Ich-Perspektive erzählende und ohne Zweifel autobiografisch gefärbte Erfolgsschriftsteller, der im zerstörten Zustand aufwacht und sich anRead More
Phantasie mit PH – von Alf Mayer Der Realist fürchtet die Phantasie, nicht umgekehrt. Bei uns in Deutschland besteht der Literaturbetrieb letztendlich nur aus Feiglingen und Verrätern. Zumindest zu 99 Prozent. Und es sieht nicht danach aus, als würde sich hier in absehbarer Zeit irgendetwas ändern. Wer die Phantasie und den Surrealismus so verachtet wie die deutschen Schriftsteller und Kritiker und Professoren, dem bleibt nur übrig, weiterhin ambitionslose, mittelmäßige und nicht überdauernde Kunst zu produzieren. Eine Kunst der Feigheit. Eine Kunst des Verrats, Eine Kunst, die keine Kunst ist, sondernRead More

Posted On Juni 1, 2016By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag

Roman: Sascha Reh: Gegen die Zeit

Der „andere“ Sozialismus und die Kybernetik – von Christiane Quandt Mit „Gegen die Zeit“ legt der Berliner Autor Sascha Reh seinen dritten Roman vor. In seinem ersten 2011 erschienenen Buch „Falscher Frühling“ klopft er eine krisenhafte Familienkonstellation parallel zur aktuellen Theaterwelt ab und verquickt kunstvoll Form und Inhalt. Hier zeigt sich sein Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen, das bei seiner Tätigkeit als Familientherapeut sicherlich auch seinen Einsatz findet. Dies ist es aber nicht nur, was das Schreiben Rehs bestimmt, obgleich auch in seinem nächsten Buch „Gibraltar“ von 2014 familiäre Konstellationen undRead More
„How does it feel?“ Ein Jahr und einen Tag mit Dylan – von Alf Mayer. Dieser Verlag macht einen wahnsinnig. Macht zumindest ein wahnsinniges Programm. Muss man ein Bob-Dylan-Fan sein, um die neueste Tat gutzuheißen? Ja und nein. 500 Euro für ein Buch aus einer auf 1765 Exemplare begrenzte Luxusauflage stoßen an manche Schmerzgrenze, können aber auch eine Anlageform sein. Die Wertsteigerungen der „Limited Editions“ des Verlags Benedikt Taschen sind oft exorbitant. Oder man wartet auf die Volksausgabe, das Äquivalent eines Taschenbuchs, nur eben Hardcover und zu solchen Preisen vonRead More
Aber warum nur? Von Tina Manske – Roland Schimmelpfennig ist einer der bekanntesten Theaterregisseure Deutschlands. Mit seinem ersten, etwas prätentiös betitelten Roman war er in diesem Jahr für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Als Leser fragt man sich allerdings die ganze Zeit, warum. Dabei ist der Plot des Romans zunächst nicht uninteressant. Schimmelpfennig beleuchtet in mehreren Erzählsträngen die unterschiedlichen Schicksale von Menschen, die sich in und um Berlin aufhalten. Dazu kommt ein Wolf, der durch Brandenburg streift und mit dem jeder der Charaktere eine Begegnung der einen oder anderenRead More
Danke! Bitte! Setzen! von Mara Braun Vielleicht hat der eine oder andere Leser an dieser Stelle zuletzt eine Kolumne vermisst. Die hatte das runde Leder zum Thema, den Fußball also, und ein wenig auch die Frage, wie alles mit allem zusammenhängt. So, wie das CULTurMAG selbst sich seit letztem Jahr in völlig neuem Gewand präsentiert, ist es inzwischen auch besagter Kolumne ergangen, weshalb diese nun nicht mehr bereits vor dem Spieltag hinter die Ergebnislinie schaut, sondern jeweils im Rückblick ausgewählte Highlights jedes Fußballmonats beleuchtet. Danke. Bitte. Setzen. Rückkehr des Monats DerRead More
Update von Marx und Co. von Michael Höfler „Der wesentliche Widerspruch des modernen Kapitalismus ist der zwischen der Möglichkeit kostenloser, im Überfluss vorhandener Allmendeprodukte und einem System von Monopolen, Banken und Regierungen, die versuchen, ihre Kontrolle über die Macht und Informationen aufrechtzuerhalten. Es tobt ein Krieg zwischen Netzwerk und Hierarchie.“ Paul Mason glaubt, dass das Netzwerk den Krieg gewinne, dass es „sowohl die Funktionsfähigkeit als auch die Legitimität des Marksystems“ zerstören wird. Ehe er auf Seite 196 von 372 zu dieser Kernthese vom Ende des Kapitalismus durch die Vernetzung gratisRead More
Lesestoff aus Südamerika Drei sehr lesenswerte Übersetzungen von Geschichten aus Brasilien, Argentinien und Kolumbien: Neue Romane von Chico Buarque, Selva Almada und Héctor Abad. Von Ulrich Noller „Mein deutscher Bruder“ Als Bossa-Nova-Musiker ist Chico Buarque, geboren 1944, eine Legende; als Romancier kann man den Brasilianer noch entdecken. Zum Beispiel mit „Mein deutscher Bruder“ (S. Fischer, 19,99 Euro), seinem dritten Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Die Geschichte beginnt 1961: Nino, 17, weiß zwar, dass sein Vater lange vor seiner Geburt, Anfang der 1930er-Jahre, als Journalist in Deutschland gearbeitet hat, dass es dortRead More

Posted On Juni 1, 2016By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Sachbuch: Albrecht Steinecke: Filmtourismus

Basiswissen für Filmtouristen Breaking-Bad-Cocktail in Albuquerque probieren, Aschenbrödels Haselnüsse in Moritzburg suchen, den Weinkeller in Downton Abbey inspizieren: Was fasziniert an Reisen zu bekannten Film-Locations? Über Albrecht Steineckes Filmtourismusführer. Von Peter Münder Auch in diesem Jahr tummeln sich wieder Tausende von Touristen an nordirischen Schauplätzen wie Castle Ward, Dark Hedges, Dragonstone oder Audleys Castle, um als echte Thronies die abgelegenen und verwunschenen Drehorte der „Game of Thrones“ TV-Serie zu besichtigen. Viele Thronies tragen dabei auch Kostüme, die von den Schauspielern im Film benutzt wurden, man sieht inzwischen immer mehr touristische ReiterRead More

Posted On Juni 1, 2016By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Novelle: Rui Zink: Die Installation der Angst

Angst – geschichtet und vernetzt Schon der Titel der jüngst im Weidle Verlag und als eBook bei CulturBooks erschienenen Novelle von Rui Zink deutet die zu erwartende Absurdität an. Und ihre Lektüre enttäuscht nicht. Anne Kuhlmeyer ist begeistert. Angst ist erst einmal nix Schlechtes, schließlich kommen wir mit ihr auf die Welt. Sie schützt uns davor, vom Bären gefressen oder vom LKW überrollt zu werden. Wer ein bisschen knapp mit ihr versehen ist, entdeckt möglicherweise Amerika, ist aber auch gefährdet, einen frühen Tod zu sterben – an einem Unfall, anRead More

Posted On Juni 1, 2016By John HarveyIn Litmag

John Harvey: Nachruf auf Jim Harrison

A World Away. Jim Harrison 1937–2016 John Harvey ist einer der „Masters of British Crime Fiction“ und ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor. Der Tod von Jim Harrison war ihm Anlass für diesen Nachruf. Back in 1992, I was pleased to be invited by Geoff Sadler to contribute a couple of entries to the encyclopaedia of Twentieth-Century Western Writers he was compiling and editing for St. James Press. One of these was Thomas McGuane, the other, his friend Jim Harrison. Here are the first five paragraphs of myRead More

Posted On Juni 1, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Kinderbuch: Annette Pehnt: Alle für Anuka

Meuterei im PalmenClub von Frank Schorneck – Die Sommerferien nahen, und der deutsche Urlauber steht in diesem Jahr vor der schwierigen Entscheidung, wo auf der Welt man noch einigermaßen guten Gewissens Urlaub machen kann zwischen Terrorangst und Flüchtlingsbooten. Annette Pehnt, die – was kinderlosen Lesern möglicherweise unbekannt ist – nicht nur für ihre „erwachsene“ Prosa mehrfach ausgezeichnet wurde, hat sich in ihrem neuen Kinderbuch eines weniger offensichtlichen und gern übersehenen Aspektes angenommen, das sich im Schatten der Palmen versteckt: der Kinderarbeit im Urlaubsparadies. Philip ist ein unsportlicher, dicklicher, zehn Jahre alterRead More