Das richtige Lösungswort eingesendet und einen Buchpreis gewonnen hat Julia Noz aus Winnenden. Herzlichen Glückwunsch!
Read More Congress at Work Keeping the U.S.A. Safe for Massacres Potential assassination foretold? By Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock NEW YORK, near America Having dispersed from a July political convention that anointed a fascist sociopath as their party’s choice for the White House, Republican members of the United States Congress are currently on extended holiday from the burden of accomplishing nothing to advance the interests of us suckers, a/k/a ordinary citizens. At some point in September, they will reconnoiter down in Washington to resume licking the
Read More Posted On September 1, 2016By Peter MuenderIn Bücher, Litmag
Taube, Falke oder Geier? Auch nach dem Abgang Berlusconis hat sich an den chaotischen italienischen Verhältnissen nichts geändert. Kann ein Romanautor dieser endogenen Misere irgendwie auf den Grund gehen und versuchen, die Probleme im größeren Kontext zu analysieren? Der Mailänder Autor, Philosoph und Übersetzer Vincenzo Latronico seziert mit analytischem Scharfblick den Konkurrenzkampf zweier Freunde im Umfeld des renditeträchtigen Immobilien-Booms und versucht, im Roman „Die Verschwörung der Tauben“ den fatalen Beziehungsfallen und ökonomischen Abhängigkeiten mit soziologischer Feinjustierung auf den Grund zu gehen. Von Peter Münder Eigentlich hat Alfredo Cannella, Sohn eines
Read More Der Mann, der die Frauen liebt Ein opulentes Buch und eine große Ausstellung für Peter Lindbergh. – Alf Mayer gibt einen Reisehinweis zu einem Fotografen, bei dem Schönheit ganz einfach aussieht. Wann waren Sie zuletzt in Rotterdam? Eigentlich findet sich immer Anlass, für ein paar Tage in eine der ästhetisch aufregendsten Städte Europas zu fahren (aus Köln in 3 Stunden 14 mit dem Thalys). Jetzt, vom 10. September bis zum 12. Februar 2017, gibt es einen gewichtigen Grund mehr. Nämlich die große Fotoausstellung „A Different Vision on Fashion Photography“ mit
Read More Posted On September 1, 2016By Peter MuenderIn Bücher, Litmag
„Minute Men“ statt SA – Wie realistisch ist das von Lewis beschriebene Szenario einer faschistoiden US-Diktatur? Peter Münder macht den Klassiker-Check. Mit seinen Bestsellern „Main Street“ und „Babbitt“ wurde Sinclair Lewis (1885–1951), der erste amerikanische Literatur-Nobelpreisträger (1930), weltberühmt. Er kaprizierte sich aber nicht nur auf die kritisch-satirische Charakterisierung einer selbstzufriedenen, engstirnigen Middle Class, sondern nahm auch Phänomene wie geldgierige, promiskuitive Erweckungsprediger („Elmer Gantry“) oder Mediziner eines inkompetenten, korrupten Gesundheitssystems („Arrowsmith“) ins Visier. Im Roman „It can’t happen here“ (1935) beschrieb Lewis die Karriere eines faschistoiden US-Politikers sowie den Aufbau von Strukturen, die denen
Read More Herzblut pur, in hoher Dosis „Zeigen was man liebt“ von Frank Göhre, Borwin Richter und Torsten Stegmann. Erstaunlich, was es einmal an Lässigkeit und Leidenschaft im deutschen Kino gegeben hat. Es ist ein eher unbekanntes Kapitel des deutschen Films, das in dem enorm kurzweiligen Dokumentarfilm „Zeigen was man liebt“ aufgeblättert wird. Sozusagen standesgemäß ist er ganz ohne Förderung oder Fernsehbeteiligung entstanden, einfach, weil die Macher Lust auf ihn hatten und die Zeit reif war. Ein Film, der nicht nur gute Laune, sondern auch Lust auf das Sprengen von allerlei inneren
Read More Posted On September 1, 2016By Die RedaktionIn Bücher, Litmag
LitBits: Kurze Besprechungen neuer Bücher Frauenknast (ZB) Hundert Jahre, nachdem Emmy Hennings das Cabaret Voltaire eröffnete und Dada mitbegründete, schreibt die internationale Presse über Olympiamedaillengewinnerinnen als „Ehefrau von“ und macht sich Gedanken darüber, ob die Sportlerinnen richtig angezogen sind. Emmy Hennings war auch Jahrzehntelang in der Wahrnehmung häufig nur die „Ehefrau von“, und die Erwähnung ihres Lebenswandels erschien in vielen Beiträgen wichtiger als die Beurteilung ihres künstlerischen Schaffens. Christa Baumberg und Nicola Behrmann kann deshalb nicht genug dafür gedankt werden, dass sie mit dem Wallstein Verlag eine kommentierte Studienausgabe der
Read More Irrlichternd durch Provinz und Großstadt „Ohne Brille kann ich links und rechts nicht unterscheiden“, sagt der Erzähler in Bov Bjergs Geschichte „Herzkrank“ – und irrt natürlich in die falsche Richtung. Dabei hat ihm ein netter Polizist den Weg zur nächsten U-Bahn gezeigt. Aber die vorangegangene Nacht liegt verschwommen hinter einigen Gläsern Whisky und Bier, und die paar Stunden in der Ausnüchterungszelle haben die Verwirrung nur erhöht. Diese schulterzuckend akzeptierte Orientierungslosigkeit führt Bjergs Erzählerfiguren häufig in die falsche Richtung, und irgendwie dann aber doch ans Ziel. „Ohne Brille kann ich links und
Read More 2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt es
Read More Posted On September 1, 2016By Michael HoeflerIn Bücher, Litmag
Gründliche Tour zu den hiesigen Erscheinungsformen des Islam von Michael Höfler – Religion (eigentlich: Glaube) ist individuelle Freiheit, und deshalb gibt es viele Arten, dieselbe Religion zu praktizieren. Die christliche Geschichte zeigt insbesondere, dass man auf Grundlage desselben Buches beliebig gut oder böse handeln kann (aufgezeichnetes Zitat im Buch: „Die Religion ist wie ein Skalpell. Man kann damit töten und Leben retten.“). Diese Erkenntnis könnte man einfach auf den Islam übertragen, stattdessen ruft der Islam im gegenwärtigen Deutschland die Grundangst vor allem Unbekannten hervor und dient als Projektionsfläche für alles,
Read More Posted On September 1, 2016By Peter MuenderIn Bücher, Litmag
Geruchsfreie Mobilität ohne Pferd nebst Status und Power: Als das Auto noch Träume erfüllte Ein großer Bildband über US-Autokataloge und Werbebroschüren zeigt nicht nur die breite Palette von Automobilen, die zwischen dem „goldenen Zeitalter“ und der Ölkrise (1900–1973) hergestellt wurden. Vermittelt werden auch Einblicke in Werbestrategien und technische Fortschritte: Man kaprizierte sich auf die Kunst, mehr zu verkaufen als einfach nur ein Auto – neben Hollywood waren US-Autohersteller lange Zeit die größten Traumfabriken. Von Peter Münder „Fahre zehntausend Meilen durch Amerika und du wirst mehr über das Land erfahren als
Read More Posted On September 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Packendes Großstadtpanorama – Was für ein Debüt: Auf knapp 1100 Seiten breitet der 36jährige Garth Risk Hallberg in „City on Fire“ ein packendes New Yorker Großstadtpanorama aus und verzahnt auf der Folie der großen gesellschaftlichen Entwicklungen die Schicksale seiner Protagonisten in virtuoser Weise. Von Karsten Herrmann Der Roman ist im Jahre 1977 angesiedelt, dem Jahr, in dem ein massiver Stromausfall die ganze Stadt New York mit dramatischen Folgen lahm legte. Es ist eine Zeit, in der die Subkultur und der Punk in der vor dem Bankrott stehenden Metropole blühen und in
Read More „Meine Faustregel: erst erkunden, wo England steht, dann die absolute Gegenposition einnehmen!“ Kaum eine Freiheitskämpferin war radikaler als die anglo-irische Revolutionsikone Maud Gonne. Hundert Jahre nach dem Dubliner Osteraufstand von 1916 hat Elsemarie Maletzke eine große Biografie über sie veröffentlicht. Von Peter Münder Im schneeweißen mit Seerosen und Glasperlen bestickten Seidenkleid war die 1,80 Meter große bildhübsche englische Offizierstochter Maud Gonne auf dem illustren Debütantinnenball in Dublin Castle 1882 eine aufsehenerregende Erscheinung. Sie wurde dem Vizekönig vorgestellt, als „Schönste der Saison“ war die verwöhnte höhere Tochter dann auch in der Zeitung
Read More Posted On September 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Die Zukunft des hybriden Menschen – Thomas von Steinaecker ist ein Schriftsteller, der zwischen den Genres oszilliert und in seinen Romanen die Wirklichkeit auf surreale und fantastische Weise erweitert. In „Die Verteidigung des Paradieses“ zeigt er uns die Zukunft unserer Gegenwart in Form eines dystopischen Science-Fiction-Romans. Karsten Herrmann hat das Buch gelesen. Nach einem Super-GAU hat sich eine Gruppe Überlebender auf eine künstliche und unter einer Klimaglocke liegende Alm in den Alpen gerettet. Da sind Cornelius, der Anführer und Ex-Chef einer riesigen Fleischfabrik, Jorden, ein Ex-Söldner, Chang und Özlem, die
Read More Miss Marples Enkel in Afrika – Kinder aller Altersklassen lieben die Bücher von Kirsten Boie, seien es die Geschichten um das Meerschweinchen „King-Kong“, die Erlebnisse der „Kinder aus dem Möwenweg“, die Abenteuer des „Kleinen Ritter Trenk“, die Kaperfahrten des „Seeräuber-Moses“ oder einen der zahlreichen Einzeltitel. Nun hat sie eine neue Reihe ins Leben gerufen, in der sie ein Herzensprojekt mit kindgerechter Krimihandlung verknüpft: „Thabo – Detektiv und Gentleman“ spielt in einem fiktiven südafrikanischen Königreich, das allerdings eng an Swasiland angelehnt ist. Kirsten Boie engagiert sich seit einigen Jahren für AIDS-Waisen
Read More Posted On September 1, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Packende Jahrhundert-Collage – Der junge Pole Szcepan Twardoch ist derzeit eine der spannendsten Stimmen der europäischen Literatur. Schon mit seinem Debut „Morphin“, in dem er die widersprüchliche Atmosphäre vor dem Zweiten Weltkrieg im besetzten Warschau auf ebenso avancierte wie eindringliche Weise einfing, erregte er Aufsehen. Nun hat er mit „Drach“ einen inhaltlich und formal noch wagemutigeren Roman vorgelegt und erzählt in virtuoser Montage die Geschichte eines an Kriegen Katastrophen und Konflikten reichen Jahrhunderts am Beispiel Schlesiens. Im Fokus des Romans steht Josef Magnor, der 1906 auf dem elterlichen Hof das
Read More Posted On September 1, 2016By Carlo SchaeferIn Bücher, Litmag
Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Diesen Monat: einen Auszug der Geschichte „Kinder & Wolfe“ aus Carlo Schäfers Erzählband „Schmutz, Katz und Co.“, erschienen im September 2016 im Print und als eBook bei CulturBooks. I. Herbst 1996 Tobias Schmutz Mein F.A.Z.-Fragebogen Warum? Einfach so – Scheiß Fernsehprogramm Was ist für Sie das größte Unglück? Prohibition »So, Herr Schmutz …« »Ich heiße Schmuuz, mit langem ›u‹.« »Aber es wird ›Schmutz‹ geschrieben.« »Sie können mich. Geben Sie mir den Brief, ist ja doch …« »Ich lasse mich von so einem nicht beleidigen.
Read More Posted On September 1, 2016By Die RedaktionIn Bücher, Litmag
Auf Empfang aus aller Welt „Weltempfänger“ heißt die Litprom-Bestenliste zur Literaturübersetzung, die vier Mal im Jahr herausragende literarische Stimmen, die im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken sind, vorstellt. Eine neunköpfige Jury aus Literaturkritikern, Schriftstellern und Kulturjournalisten nominiert sieben Titel unter allen Neuerscheinungen der ins Deutsche übersetzten Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und stellt ihre Auswahl mit Kurztexten vor. Wir freuen uns sehr, diese außergewöhnliche Liste, die echte literarische Entdeckungen bereithält, regelmäßig im CulturMag präsentieren zu dürfen. Auf Platz 1 findet sich im Herbst 2016 „Der letzte Granatapfel“ von Bachtyar
Read More Dunkle Libelle 1 bild / 100 worte Viele neue Einsichten über den Sommer: Das Gewicht der Milchstraße! Wer hätte gedacht, dass die Milchstraße was wiegt? Ihr etwa? Oder Ihr? Wie war Euer Sommer? Helgoland. Was für eine Entdeckung, und dann kommen alle und sagen „eine deutsche Hochseeinsel, ja ja“. Wir aber: Das Piratennestige daran. Vor uns ein Mann kaufte Zigarren für 875 Euro, handelsüblich (or so the seller said) wären 1500 gewesen. Hui! Gehet also hin und schmaucht Zigarren, und starrt dabei in den Himmel, zum Coma Galaxiehaufen, wo der
Read More Der Mutter zu Ehren „Il seme del piangere“ Inschrift Klar wie die Gläser die blanken waren ihre Gedanken. Wegen ihr sei’s wieder ehrenhaft wenn einer Herz-Schmerz-Reime schafft. Iscrizione Freschi come i biccieri furono i suoi pensieri. Per lei torni in onore la rima in cuore e amore. Aus dem Italienischen übersetzt von Stefan Ruess Ganz am Ende des langen Gedichtzyklus mit dem Giorgio Caproni (1912 – 1990) seiner Mutter ein poetisches Denkmal gesetzt hat, steht eine verstörende Grabinschrift. Verstörend, weil sie so einfach, so naiv, fast kitschig erscheint. Der
Read More Der Tod in Manila John Irving im Culturmag-Interview über Wunder, Heilige und Hellseher — und über das Schreiben an seinem neuen Roman, der eigentlich ein Film werden sollte. Eigentlich würde er lieber in seiner Wahlheimat Toronto an seinem Schreibtisch sitzen und schreiben – doch seit im November letzten Jahres sein neuer Roman „Straße der Wunder“ erschien, ist der amerikanische Erfolgsautor John Irving mit wenigen Unterbrechungen auf Promotion- und Lesetour. Jetzt führte ihn sein Weg auch nach Hamburg. Dort trafen Petra Vesper und Frank Schorneck den 74-jährigen Autor, der körperlich und
Read More Toleranz-Test im Harem — Mozarts Singspiel von 1782 als Vorlage für die Auseinandersetzung mit aktuellen islamkritischen Aspekten: Der franko-kanadische Dramatiker und Romancier Wajdi Mouawad setzt sich in seiner ersten, begeistert aufgenommenen Opern-Inszenierung in Lyon differenziert mit Nahost-Klischees und kulturellen Differenzen auseinander. Von Peter Münder „So vieles hat uns zutiefst befremdet, seit wir hier gefangen sind! Blonde und ich wurden gezwungen, ihren Glauben anzunehmen, fünfmal täglich müssen wir uns ihrem Gebet unterziehen, und wir wurden in eine Welt eingeführt, die von rechts nach links geht, wo wir von links nach rechts
Read More Das Jahr des größten Blutvergießens – Eine weltliterarische Gesamtschau des Ersten Weltkrieges mit Texten von 60 Autoren und Autorinnen aus 16 Sprachen und über alle Fronten hinweg unternimmt die von Horst Lauinger herausgegebene Anthologie „Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur“. Alf Mayer findet, solch ein Sammelband ist nicht nur etwas für das „Jubiläum“ des Kriegsausbruchs, sondern Lesestoff für mindestens vier Jahre. Europa im Krieg. In diesen Brexit-Tagen gibt es Anlass, sich wieder vor Augen zu führen, was da vor einhundert Jahren mitten unter unseren Großvätern
Read More Neue Bücher von Guillaume Musso („Vierundzwanzig Stunden“), Carina Nekolny („Fingerspitzen“), Hanns Zischler („Errata. Fehler aus zweiter Hand“) und Brigitte Schär („Unwetter“) – besprochen von Ulrich Noller (UN), Senta Wagner (KH), Alf Mayer (AM) und Frank Schorneck (FS). Auf Zeitreise im Genre-Mix (UN) Immer ein Highlight und immer ein Bestseller: der jeweils aktuelle neue Roman des Franzosen Guillaume Musso. „Vierundzwanzig Stunden“, Mussos aktueller Knaller, erzählt von einem Mann namens Arthur Costello, der sich im Keller eines alten Leuchtturms, den er geerbt hat, irgendwie in einer Zeitschleife verfängt: Er hat immer 24
Read More Autobiographie, für die das Vorbild (Hunter S. Thompson) nichts kann – Von Michael Höfler Autobiographische Texte leben vom Neid des Lesers, kein genauso ungewöhnliches Leben zu führen. Helge Timmerbergs Lebensbuch beginnt 1970 in London. Während drei Häuser weiter Jimi Hendrix stirbt, ist Timmerberg auf LSD unterwegs, danach in Indien. Dort empfängt er „von einer körperlosen Stimme“ den Befehl, Journalist zu werden. Yoga und Hindu-Ideen geben ihm Gleichmut gegenüber den folgenden Misserfolgen im deutschen Lokaljournalismus. Der Leser darf Timmerberg besonders um die Jahre zwischendurch beneiden, in denen er ein vegetarisches Lokal
Read More Immens schöne tragische blöde glückselige Geschichten Von Frank Schorneck Die Uckermark lässt Saša Stanišić nicht los: Die titelgebende und mit fast 90 Seiten auch längste Geschichte seines aktuellen Erzählungsbandes „Fallensteller“ führt zurück in das Dorf Fürstenfelde, dem Handlungsort seines mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichneten zweiten Romans „Vor dem Fest“. Hier sitzen und trinken sie wieder in Ullis Garage: Lada, Ditzsche und der stumme Suzi. Der alte Schramm taucht wieder auf und Frau Kranz bearbeitet die Staffelei. Vor allem aber ist da wieder das erzählende „wir“, der kollektive Erzähler, der bereits
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