Mit an die 40 Beiträgen jeden Monat, unsere Kurzbesprechungen dabei gar nicht mitgezählt, ist es immer viel Lesestoff, den wir Ihnen regelmäßig zum Ersten des Monats frisch servieren. Hier ein Rückblick auf das laufende Jahr. Im Mai 2024 haben wir unseren 10.000 Beitrag veröffentlicht, allesamt pro bono entstanden, komplett ehrenamtlich und non profit kuratiert, von Medienprofis und Buchautorinnen und Autoren geschrieben. Herzblut und Kompetenz sind unsere Devise. Einen Überblick über das Jahr 2023 finden Sie hier. Unser jetzt im August ’24 erschienenes Special Thomas Wörtche gibt es hier, ebenso sein Werkarchiv. Und beachten Sie auch noch unseren
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Wie lebe ich mit einer übermächtigen Geschichte? Diese Frage treibt die Erzählerin in Yara Nakahanda Monteiros fulminanten Roman „Schwerkraft der Tränen“ an, der den Frauen in Angola viele Stimmen gibt. Aus dem Portugiesischen ins Deutsche übertragen hat ihn Michael Kegler. Mit ihm und Anita Djafari spricht Sonja Hartl über diesen Roman, angolanische Literatur und die Rolle der Identität im Literaturbetrieb. Anhören lässt sich das Gespräch unter diesem Link und bei allen gängigen Podcatchern.
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Ingrid Mylo: 3×11 Spielworte (33) Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie 3 x 11 Spielworte ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Hände II Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo „An den Händen eines Mannes läßt sich
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Cupid und Covid Der neue große Roman von Frank Schulz lässt seine Protagonisten zwischen Midlife- und Klimakrise taumeln – von Frank Schorneck Ganze acht Jahre betrug die Wartezeit auf einen neuen Roman des Dialog- und Dialekt-Akrobaten Frank Schulz. Nach drei fulminanten (Nicht-)Krimis um den noppenbesockten unbedarften Ermittler Onno Viets zeigte Schulz zuletzt 2018 in seinem Erzählungsband „Anmut und Feigheit“, dass er auch in der kurzen Form den Balanceakt zwischen Komik und Tragik vortrefflich beherrscht. Nun holt er wieder weiter aus, nimmt sich über 700 Seiten Zeit, um eine Handvoll Freunde
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Postbiologische Enteignung? Roboter allüberall, und mit ihrer rasanten Entwicklung steigern sich auch die Ängste und Klagen. Speziell in “der Kunst- und Kreativbranche”, von Autoren und Übersetzern wird automatisierte Sprache mit Sorge beobachtet. Ein Heft der Zeitschrift Akzente fängt verschiedene Stimmen ein, aktuelle und vergangene. Pessimismus überwiegt. Wie es sich für eine Literaturzeitschrift gehört, stehen geklaute Texte, verletzte Urheberrechte, Sprachverhunzung und Fakes im Mittelpunkt. Die Herausgeberin und Reisebegleiterin Claudia Hamm fragt bereits auf Seite 1, was “uns dazu führt, die Automatisierung des Menschen nicht mehr als Dystopie, sondern als verheißungsvolle Zukunft
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