66 Porträt-Folgen sind es in unserer kleinen Carsten-Klindt-Galerie mittlerweile geworden. Und es geht weiter. Heute kommt wieder eine Folge dazu. Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine Rubrik, die jeden Monat ein Bild des Fotografen Carsten Klindt zeigt, manchmal jeweils zwei – und bis Folge 34 manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert hat: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! HierRead More
Systemfehler Mir ging es nicht so gut letztes Jahr. Ich war müde. Immer müde und immer mehr müde. Details erspare ich Euch. Erstens ist das zu persönlich und zweitens wird man nicht gesünder, indem man über Krankheiten spricht. Doch obwohl sich das eigentlich von selbst versteht, scheint auf diesem Gebiet eine mariannengraben-tiefe Mind-Bahavior-Gap zu bestehen – ein freundliches Wort für gescheit dahersabbeln und nix auf die Reihe kriegen. 40 ist das neue 20 – ha! Zumindest in meinem Freundeskreis habe ich seit einiger Zeit das Gefühl, 40 ist das neueRead More
HR Giger, Necronomicon, Ridley Scott, Alien,Read More
Jenseits des Landhauses Noch in den 1990er Jahren wurde Celia Fremlin häufig in einem Atemzug mit Patricia Highsmith und Margaret Millar genannt. Anlass war oft ein neuer Kriminalroman von Ruth Rendell, bei dem diese drei Namen die Referenzpunkte waren. Mittlerweile aber scheint Fremlin – und zwar nicht nur im deutschsprachigen Raum, wenn ich die Reaktionen auf die Neuausgaben im Vereinigten Königreich als Maßstab nehme – weitgehend vergessen. Fast könnte ich behaupten, es gebe eine klare Erinnerungshierarchie dieser drei Autorinnen: Am bekanntesten Patricia Highsmith. Für Kenner*innen: Margaret Millar. Und dann CeliaRead More
Ziemlich vitale lahme Gäule Derzeit läuft auf Apple TV die vierte Staffel von „Slow Horses“ mit Gary Oldman. Wirklich vorstellen muss man sie deshalb wohl eher nicht mehr, die von Mick Herron erfundene Truppe ausgemusterter MI5-Agenten, die in Ungnade gefallen sind und ihre Arbeitstage deshalb in Slough House fristen, einer windschiefen Immobilie, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Dort in Slough House vergeuden sie unter dem misanthropischen Jackson Lamb ihre Zeit mit völlig überflüssigen Aufträgen, wobei die meisten hoffen, durch einen genialen Moment doch wieder ins Blickfeld der Zentrale zuRead More