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Posted On Februar 12, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Reginald Hill: Ein nasses Grab

Ein Superintendent langweilt sich Ein Polizist soll Urlaub machen, aber dazu kommt es nicht, weil vor seiner Nase unter ungeklärten Umständen gestorben wird. Alter Hut, altes Buch? Nun. So ein Rätselkrimi kann auch ganz erfrischend sein. Von Henrike Heiland. Liebe Hill-Fans, wir stehen hier vor dem vierten Buch in der Reihe. Es ist das Buch, in dem Pascoe und Ellie heiraten. Pascoe verzieht sich auf Hochzeitsreise – wohlweislich hat er den Ort geheim gehalten, damit ihm Superintendent Dalziel nicht auf die Pelle rücken kann – und Dalziel hat für den selbenRead More

Posted On Februar 12, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Charles Portis: True Grit

„True Grit“ ist ein lustiger Kriminalroman. Auch wenn Western draufsteht. Oder umgekehrt. Thomas Wörtche hat sich auf  jeden Fall mit einem schrägen Buch amüsiert. Ist schon okay, wenn erst die Coen-Brüder kommen müssen, damit ein gut eingestaubter Klassiker wie „True Grit“ nach Jahrzehnten wieder ein wenig aufpoliert ans Licht der Öffentlichkeit kommt. Denn die Coen-Brüder haben bekanntlich ein Remake des alten John-Wayne-Western „Der Marshal“ von Henry Hathaway vorgelegt und damit stapelweise Dollarmillionen eingespielt. Wenn die Coens so etwas machen, stürzt sich alle Welt auf die Vorlage – neulich auf CormacRead More

Posted On Februar 12, 2011By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Qiu Xiaolong: Tödliches Wasser

Gut und aufrecht Oberinspektor Chen, Qiu Xiaolong und Eva Karnofsky – eine schöne Kombination. Lesen Sie, warum… Ich gestehe, ich bin ein Fan von Oberinspektor Chen. Ungeduldig harre ich immer seines nächsten Falls. Und werde nie enttäuscht. Ich könnte viele hehre Argumente dafür anführen: Das Reich der Mitte hat mich schon immer interessiert, das chinesische Wirtschaftswunder erst recht. Und keiner versteht es so gut wie dieser Oberinspektor aus Shanghai, mir vorzuführen, wie es funktioniert. Oder wie es der Allmächtigen Partei gelingt, trotz wirtschaftlicher Freiheiten die Fäden in der Hand zuRead More

Posted On Februar 12, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag, Film/Fernsehen

Bloody Chops

Bloody Chops – heute dargeboten von Christiane Geldmacher (CG), Frank Rumpel (rum), Anna Veronica Wutschel (AVW) und Friedemann Sprenger (Frisp) El Stoffo Grandioso (CG) Und wieder wurde von der Edition Phantasia ein monumental unerträgliches Buch von Rex Miller voll echtem Menschenhass, voll echter Mordlust und voll echtem Splatter veröffentlicht. Was allerdings – wie immer interessant gemacht von Rex Miller – von einer veritablen, da unvorhersehbaren Romanze konterkariert wird – und nicht zuletzt deswegen bis zum Schluss spannend bleibt. Der Plot: Das US-amerikanische Militär sucht Serienkiller für die Drecksarbeit: illegale Interventionen,Read More

Posted On Februar 12, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Heute erklärt uns Christopher G. Moore, wie man in Thailand Zeitung liest, wenn man etwas über Verbrechen & Co. wissen möchte. Und schon wieder hat man den Eindruck, Thailand ist überall… THE ART OF READING THAI CRIME NEWS Every country with newspapers and magazines and television knows that crime attracts an audience. There is an insatiable hunger for the drama created by a bloody crime. Grief stricken relatives and neighbours. The inevitable questions arise as to motives, relationships, connections and history of the people involved. Thailand is no different. YouRead More

Posted On Februar 12, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Krimi-Gedicht

Bänkellied 1. Sabinchen war ein Frauenzimmer, Gar fromm und tugendhaft Sie diente treu und redlich immer Bei ihrer Dienstherrschaft. 2. Da kam aus Treuenbrietzen Ein junger Mann daher, Der wollte so gerne Sabinchen besitzen Und war ein Schuhmacher. 3. Sein Geld hat er versoffen In Schnaps und auch in Bier, Da kam er zu Sabinchen geloffen Und wollte welches von ihr. 4. Sie konnt‘ ihm keines geben, Drum stahl sie auf der Stell‘ Von ihrer treuen Dienstherrschaft Sechs silberne Blechlöffel. 5. Doch schon nach siebzehn Wochen Da kam der DiebstahlRead More

Posted On Februar 9, 2011By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag

„Die erste Made setzt sich in das Augenwinkerl“ – Wer die 60 und 70 nicht lebend erreicht, kann die 80 nicht schaffen, körperlich gesehen – aber geistig, in Worten, natürlich schon, durch ein üppiges Werk, das in 27 Sprachen in der Welt ist und tatsächlich gelesen wird, immer noch, und dessen faszinierendster Teil nun, als späte Krönung, auch eingelesen wurde, um vorgelesen zu werden. Eine allerprächtigste Edition hat Der Audio Verlag Thomas Bernhards „Autobiographischen Schriften“ zuteil werden lassen, eine Box mit fünf CDs, auf denen fünf der berühmtesten Sprecher DeutschlandsRead More

Posted On Februar 9, 2011By Die RedaktionIn Kunst, Litmag, Online-Galerie

Online-Galerie (2): Gesa Lange

In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Arbeiten interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. In diesem Monat zeigen wir Ihnen Bilder der Zeichnerin Gesa Lange. Schwimmbad, 2010, 210 cm x 500 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand, Künstlerhaus Bergedorf 2010. Steinstall, 2009, 250 cm x 200 cm x 200 cm, Ansicht rechts und hinten, Westwerk 2009, Hamburg. Haus der Nachbarin, 2008, 210 cm x 270 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand. Laube, Holzschuppen, Steinstall und Großvaters See I (Teilansicht) im Westwerk, Hamburg, 2009. Fenster, 2006, 120 cm x 150 cm,Read More

Posted On Februar 9, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 09.02.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, unsere MusikMagerin Tina Manske ist im Urlaub & ohne dieses zärtlich autoritäre Korrektiv geht’s sofort drunter und drüber. Jede Menge blöde Witze und keiner hälst sich mehr an Reachtschreibfeherl oder Akupunktur oder Logik und wir dürfen unwidersprochen die gesamte Seite mit dem großartigen Grantlmann Thomas Bernhard fluten, der heute 80 geworden wäre. Also: Thomas Bernhard himself posthum über den Würmerwalzer in „Unsere Laune Heute“, Gisela Trahms hört vielstimmige Stimmen des Meisters und Jörg von Bilavsky liest die neu rausgegebenen alten Stories „Goethe schtirbt“. Und bei Stella Sinatras dieswöchentlichemRead More

Posted On Februar 9, 2011By Brigitte HelblingIn Musikmag

Rappresentas: Immerhin

Unsere Autorin Brigitte Helbling ist die Patentante eines begabten jungen Mannes namens Balu, der mit seiner Band Rappresentas gerade seine erste Platte herausgebracht hat. Und sie ist stolz wie Bolle!Read More

Posted On Februar 9, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Im Schlachthof

Sau tot – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und abenteuerliche Sachen aus. Diesmal hat sie einem Schlachter beim Arbeiten zugesehen. Tapfer und mutig bin ich nämlich, jawohl, und habe keine Angst, mich den Realitäten zu stellen! Ich rufe beim Schlachter an und mache einen Termin aus. Was ich denn wolle, fragt er. Zugucken. Warum? Um drüber zu schreiben. Neinnein, keine Sorge, es geht nicht um eine kritische Berichterstattung über die Unmöglichkeiten der Fleischproduktion, sondern eher ums „was macht das mitRead More

Posted On Februar 9, 2011By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

Thomas Bernhard: Goethe schtirbt

Leid und Leidenschaft – In den nur vier Erzählungen des Bandes „Goethe schtirbt“ spiegeln sich Werk und Leben von Thomas Bernhard. Von Jörg von Bilavsky. Hier spricht Bernhard, hätte der schmale Band mit den vier Erzählungen aus den Jahren 1982 und 1983 auch heißen können. In kaum einem dichterischen Werk steckt so viel selbst Gelebtes, Gedachtes und Verdammtes wie in Bernhards. Gewiss sollte man vorsichtig sein, hinter dem Fiktiven immer die Biografie des Autors zu vermuten. Doch Bernhard lässt seinen Lesern nur selten eine andere Chance. Unerbittlich entführt er ihnRead More
Das Gedicht lebt heute vom Zweifel – Michael Braun und Hans Thill sammeln bereits die deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts. Von Jürgen Verdofsky. Die Dichtung braucht schon lange kein ästhetisches Leitbild oder gar ideologische Geborgenheit. Das 21. Jahrhundert eröffnet nicht mit einem programmatischen Jahrzehnt der Lyrik. So etwas gab es auch nur einmal: Das Jahrzehnt des Expressionismus von 1910 bis 1920. Aber was historisch gilt, muss im Einzelnen nicht zutreffen. Eine Anthologie des Kritikers Michael Braun und des Lyrikers Hans Thill verblüfft nicht nur durch einen exzentrischen Titel: „Lied ausRead More

Posted On Februar 9, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht

Echte Freunde – In ihrem Debüt „Durst ist schlimmer als Heimweh“ schilderte die aus Hamburg stammende Lucy Fricke die Verhältnisse in einer Jugendwohngruppe zwischen Drogenkonsum und sexuellem Missbrauch. Die Protagonisten ihres neuen Romans „Ich habe Freunde mitgebracht“ befinden sich in den Dreißigern, machen „was mit Medien“ und haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dabei geht es ihnen aber nur vordergründig besser als den Jugendlichen von damals: Martha ist Radiomoderatorin bei einem Lokalsender und selbst, wenn sie von Entlassungen und Terroranschlägen berichtet, gibt es für den Comiczeichner Henning kaum etwasRead More

Posted On Februar 9, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wellen 1 bild / 100 worte Wasserpartikel, die einander herumschubsen… die Definition von „Welle“ begegnete uns nicht bei der morgendlichen Lektüre von „Scientific American“, sondern in einem „Kriminalroman“, der mit exogenen „Informationen“ großzügig umgeht, ein Grund, weshalb wir das Genre „so schätzen“. „Welle“ wäre demnach gleich Pausenhof, oder Unruhe, oder Schubs oder nicht Schubs, oder Ich schubs, also bin Ich, oder Surfen, Klang, Licht, Farben, Fernsehen und Radio, und der Wind in den Straßen von Dickens’ London, und Flauberts Emma, die ihren Mann betrügt, und Pentheus bei seinem Gang aufRead More

Posted On Februar 9, 2011By Thomas WoertcheIn Musikmag

Arturo Sandoval & WDR Big Band: Mambo Nights

Diese CD bietet klassischen Latin Jazz in klassischer Latin-Jazz-Diktion, ganz im Geiste der Tito Puente, Mongo Santamaria, Dizzy Gillespie, findet Thomas Wörtche.Read More

Posted On Februar 9, 2011By Joerg von BilavskyIn Musikmag

M. Walking On The Water: Flowers For The Departed

M. Walking On The Water wandeln nach 15 Jahren auf den Spuren des Wilden Westens. Jörg von Bilavsky ist ihnen gefolgt.Read More

Posted On Februar 9, 2011By Tobi KirschIn Musikmag

The R. G. Morrison: Farewell, My Lovely

Wer als Hörer gern ernst genommen wird, der wird an dieser Platte seine Freude haben - ebenso wie unser Autor Tobi Kirsch.Read More
Die literarische Woche 07 – 13. Februar 2011 – Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag, Der Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, das philosophische Radio über Fleischkonsum und als Literaturzeitschrift der Woche: Sinn und Form.Read More

Posted On Februar 7, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kommentar zu den arabischen Revolten

Die Feinde der Stille – Aus aktuellen Gründen ist einmal wieder an eine Mahnung des polnischen Journalisten Ryszard Kapuściński zu erinnern. „Es wird höchste Zeit“, schrieb Kapuściński in seiner Reportage über den historischen Fußballkrieg zwischen Honduras und El Salvador im Jahre 1969, „ der Stille mehr Beachtung zu schenken… Die Stille ist ein Vorbote des Unheils, oft sogar des Verbrechens. Sie ist ebenso ein politisches Instrument wie das Klirren der Waffen oder die Rhetorik auf einer Versammlung. Tyrannen und Okkupanten, die darauf bedacht sind, dass Schweigen ihr Werk umhüllt, brauchenRead More

Posted On Februar 5, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

CrimeMag pausiert

Liebes CrimeMag-Publikum, wir sind auf Reisen, deswegen machen wir diese Woche ein kleine Pause. Am 12. Februar geht es mit Volldampf weiter. Freuen Sie sich jetzt schon auf Andrew Brown aus Kapstadt und viele andere spannende Beiträge … Herzliche Grüße, Ihr CrimeMag-TeamRead More

Posted On Februar 2, 2011By Peter MuenderIn Kunst, Litmag

Ausstellungsbericht: Jakob Zoche – Klopfsauger Fakir 350

Des Fakirs fabelhafte Fugendüse – Mit cooler Ironie bewältigt Jakob Zoche künstlerisch die Tücken einer Staubsauger-Betriebsanleitung – ein Ausstellungsbericht von Peter Münder. In der Altonaer Galerie Holzhauer, einem geräumigen Hamburger Hinterhof-Loft, steht der 33-jährige Künstler Jakob Zoche vor einem Bild, auf dem das Reinigen einer Sofaecke mit einem Staubsauger gezeigt wird. Auf knallrotem Teppichboden parkt da das 1800 Watt starke Fakir-Modell 350, dessen hellgrüner Staubbeutel prächtig mit der dunkelgrünen Bluse der Dame harmoniert, die die Fakir-Fugendüse beflissen in die Sofaecke hält. Belustigt zeigt Zoche auf sein Acrylbild (Format 120 x 120) mitRead More

Posted On Februar 2, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 02.02.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Ihr Staubsauger, das unbekannte Wesen: Der Klopfsauger Fakir 350 steht im Mittelpunkt einer Ausstellung mit Werken von Jakob Zoche, die am Wochenende in Hamburg eröffnet wurde. Peter Münder stellt Ihnen den faszinierenden Künstler vor. Sebastian Broskwa ist einer der Motoren der österreichischen Comic-Dealer-Szene, Brigitte Helbling hat den Betreiber des Comicvertriebs Pictopia porträtiert. Sie ist eine der Favoritinnen der diesjährigen Oscar-Verleihung: Natalie Portmans Darstellung der Ballerina Nina hat auch Henrike Heiland beeindruckt. Außerdem: Eine neue Folge „Sachen machen“: Isabel Bogdan probiert wieder was aus, diesmal mit Hand und Fuß.Read More

Posted On Februar 2, 2011By Joerg von BilavskyIn Musikmag

Imelda May: Mayhem

Imelda May lässt den lässigen Sound der schimmernden 50er-Jahre wieder aufleben, als weiße Rock’n’Roller vom Lande den Rhythm and Blues für sich entdeckten, freut sich ein begeisterter Jörg von Bilavsky.Read More
Ein Porträt von Sebastian Broskwa, Gründer des Comicvertriebs Pictopia in Wien. „All You need to create a comic scene is one good comic store“ – diesen Tipp gab Fantagraphics-Verleger Kim Thompson 2003 seinem Wiener Praktikanten Sebastian Broskwa. Und ist Broskwa hingegangen und hat einen Comicladen aufgemacht? Hat er nicht. Stattdessen überzieht er ganz Österreich mit seinen Lieblingscomics. Von Brigitte Helbling Sebastian Broskwa ist ein freundlicher Mensch mit einer unheimlichen Begabung. Die Begabung ist … nun, fangen wir anders an. Beim zweijährlich stattfindenden Comicsalon Erlangen gibt es Ausstellungen, Künstlergespräche, Preisverleihungen, Signierstunden,Read More

Posted On Februar 2, 2011By Henrike HeilandIn Litmag, Vermischtes

Im Kino: Black Swan

Nina Ballerina und der Abgrund – Von Henrike Heiland. Natürlich sitzt man immer wieder mal mit Leuten im Kinosaal, die eine vollkommen falsche Erwartung an das haben, was auf der Leinwand gezeigt wird. Manchmal stehen diese Leute auf und gehen unter gemurmeltem Protest. Manchmal bleiben sie sitzen, schlafen ein oder hoffen, dass doch noch alles ganz anders wird, es ist schließlich ein Film, da weiß man nie. Im Blankeneser Kino blieben sie bei Darren Aronofskys „Black Swan“ höflich und hoffend sitzen, die Getäuschten, um am Ende ausreichend verstört ins beruhigendeRead More